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Thema: Krankenhaus oder Arzt verklagen ?

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In dieser Diskussion geht es um "Krankenhaus oder Arzt verklagen ?" im "Gesundheit / Prävention" Forum, als Teil von Patientenfragen.net
...

  1. #1

    Standard Krankenhaus oder Arzt verklagen ?

    Vor 5 einhalb Wochen hab ich mir an der linken Hand den Ringfinger gebrochen. Dann war ich im Krankenhaus (Nachts) und der finger wurde geröngt. Es kam raus das der Finger angebrochen sei darauf haben sie mir eine schiene mit verband angebracht. Ich sollte mich zur weiter behandlung an meinen Hausarzt wenden. Dort war ich dann Donnerstags er hatte den verband abgemacht und nur kurz geschaut sagte okay und machte mir wieder den selben Verband dran. Ich bat ihn mir einen neuen Verband drum zu machen aber er weigerte sich. Ich ging jeden Donnerstag 4 wochen zu meinem Hausarzt . Jedes mal schaute er nur drauf und mein Finger sah immer mehr total schief aus. Da dies mein erster Bruch ist und ich mich nicht damit aus kenne dachte ich es sei normal. In der 4Woche wieder ein Donnerstag saß ich dann wieder da. Er machte den Verband und die Schiene ab, der Finger war total Krumm und Schief. Er sagte einfach nur okay und das es normal sei und ich jetzt gehen könnte. Dann kam eine andere ärztin die auch nicht so recht weiter wusste aber mir dann eine überweisung zum Krankenhaus und zu einem Chirugen gab. Dort bin ich noch am selben Tag hin. Im Krankenhaus wurde mein finger dann geröngt und wir gingen mit den Bildern zum Chirugen. Der sagte mir dann das sich mein Gelenk verschoben hat und er sich damit nicht auskenne. Dann mussten wir zu einem anderen Chirugen und der sagte dann das man es operieren könnte das Risiko aber ziemlich hoch wäre das der Finger am ende komplett steif gelegt werden müsste. Ich habe mich dafür entschieden nicht zu operieren da mir der Arzt auch ziemlich komisch vor kam .. er gab mir grad mal 10 minuten zeit zum überlegen und wollte direkt am nächsten tag opieren... Da ist ja deutlich die schuld von meinem Hausarzt .. kann ich ihn verklagen ?

  2. #2
    Wohnt praktisch hier
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    Standard AW: Krankenhaus oder Arzt verklagen ?

    Hallo Apollonia,

    ich fürchte wenn Du den Hausarzt verklagst wird das Dir nicht viel bringen wir sind nicht in den USA. Ja und die Beweislage ist ziemlich schwierig der Hausarzt wird sich auf den Arzt in der Klinik berufen und umgekehrt.
    Wenn der Finger nur krumm ist bekommst Du nicht einmal ein Schmerzensgeld Man hat einen Patienten der zwei Zehen verloren hat 5000 € zugesprochen. Wie hoch die Prozesskosten allein sind....

    Wieviel Schmerzensgeld kann bei Behandlungsfehlern beansprucht werden?

    Ich würde mich einmal an die Krankenkasse bzw. an die Unabhängige Patientenberatung wenden. Die beraten auch per E-Mail (patientenberatung.de) solange sie noch nicht privatisiert sind.

    Wie auch immer was Dir dann die Krankenkasse odgl. rät? Ich würde einmal zu einem dieser Ärzte gehen und mit denen darüber sprechen. Ein Hausarzt ist für eine Grippe odgl. gut aber bei Knochenbrüchen udgl. würde ich schon zu einem Facharzt gehen.

    Handchirurgen in Deutschland finden - jameda

    Gruss StefanD.

  3. #3
    Ganz neu hier
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    3

    Standard AW: Krankenhaus oder Arzt verklagen ?

    Mein Hausarzt hat sich auch als unfähig erwiesen:
    War ich über Weihnachten im Krankenhaus wegen einer Nierenbecken die schon die Leber überanstrengte und Urin im Blut und alles sehr sehr unangenehm. Hatte einen zu hohen Uroribo irgendetwas Wert was eben was über die Leberfunktion aussagte, viele viele Leucos. War total am Ende und weiß im Gesicht.
    14 Std vor dem Krankenhaus war ich noch beim Hausarzt, der nach einem Urintest mitteilte: Keine Entzündung. Insgesamt war ich in der Woche vor dem Krankenhaus bei 2 verschiedenen Ärzten, wie es meine Kräfte erlaubten und hab mir etwa 7 Tage Urlaub genommen weil ich mich krank fühlte und schlichtweg nicht die Kraft hatte zum Arbeiten: Ich lag während des "Urlaubes" nur im Bett mit vielen Decken und einer Wärmeflasche. Aber keiner der beiden Ärzte erkannte die Entzündung weil die einfach den Urintest unsachgemäß durchführten. Da ich einen stark erhöten Trinkbedarf hatte etwa Liter am Tag trank, war der Test verdünnt. Ich sagte jedem Arzt dass ich Dauerdurst hab undauch darunter leide doch wurde nicht ernst genommen. Selbst das Blut im Urin wurde nicht erkannt das konnte nur ich sehen zu Hause und hielt mich schon für verrückt. Nur die Ärztin im Krankenhaus verstand mich und gab mir endlich ein Antibiotikum das zwar nicht anschlug aber ich wurde aufgeklärt und krank geschrieben. Keine Urlaubstage mehr opfern. . . Ich bekam Urinstreifen für den Selbsttest und konnte selbst sehen wie hoch meine Werte waren.

    Zusammengefasst verlor ich sieben Urlaubstage, Meine Gebühr für das Sportstudio von 50 EUR durfte ich in diesem Monat auch zahlen, da der Befund vom Krankenhaus nicht ausreichte und mein Hausarzt natürlich keine Krankschreibung rückwirkend ausstellen wollte. Die Krankheit setzte mich etwa 2 Monate ausser Gefecht. Eine Früherkennung nur eine Woche zuvor (wo ich zum ersten Mal einen Arzt wegen schmerz beim Urinieren aufsuchte) hätte mir Stress und Kraft gespart und meine Krankheit verkürzt oder gar vermieden denn ich arbeitete noch mit Symptomen da ich nicht krank geschrieben wurde.

    Die Schlichtungsstelle hab ich jetzt nicht angeschrieben, ich hatte keine körperlichen Dauerschäden und darauf kommt es doch an.

    Ich wünsche dir und deinem Finger alles erdenklich gute. Eine Aufmunterung: Ein Sportler aus Amerika konnte seinen Sport nach einem gebrochenen und krum zusammengewachsenen Finger besser ausüben als zuvor!

    :c)

    Toi Toi!

  4. #4
    Wohnt praktisch hier
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    Standard AW: Krankenhaus oder Arzt verklagen ?

    Hallo MRS,

    ich fürchte solche Probleme gibt es zu viele. Ich hatte längerfristig ein grösseres dermatologisches Problem an dem ich schon langer zu tun habe. im letzten Jahr hatte ich die Hoffnung nun tut sich etwas ich hatte sehr lange auf den Termin gewartet. Ein älteres Dermatologe OK das sollten wir einmal genau abklären. Wir machen einen Termin für eine Biopsie aus. Also nächste Termin war sein Sohn da. Er sagte die Biopsie gibt es nicht ja dies wäre eine Überpigmentierung und hier haben sie ein Aufhellungscreme (Privatrezept).

    Ok das konnte gar nicht sein, bei den roten und braunen Flecken. Also bei der Uniklinik angerufen ja im nächsten Jahr im Frühjahr habe ich noch einen Termin. Nun habe ich so eine Papiertüte voll Medis.
    OK halt Pech gehabt über ein paar Jahre.
    Eine Frau geht in die Klinik es geht um eine Geburt per Kaiserschnitt. Die Kaiserschnittwunde wird vernäht, alles scheint gut.
    In der Nacht bekommt die jg. Frau Fieber OK sagt man kein grösseres Problem. Allerdings hatte sie eine MRSA - Infektion. Der Frau ging es immer schlechter und man hat nichts unternommen.
    Erst als der Puls ausgefallen ist sollte sie auf die Intensivstation. Es war aber kein Bett frei! Erst als sie auf der Intensivstation war erkannte man dort das sie Bereits eine Sepsis hatte. Sie hat die Intensivstation nicht lebend verlassen.
    War dies nun schlicht eine Verkettung unglücklicher Umstände? Ein Keim wie Kleibsiellla pneuneumia (Vorkommen Magen-Darm) ist u.a. auch resistent Also das Problem weitet sich aus!
    Nun wenn man dies anspricht ist das nicht gerne gesehen! (Vergleich NL-> D. in der Eindämmung des Problems)....

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