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Kann man sich krankwerden äußerlich abgewöhnen?

Dies ist eine Diskussion �ber "Kann man sich krankwerden äußerlich abgewöhnen?" im "Gesundheit / Prävention" Forum, als Teil von Patientenfragen.net
Ich habe öfters das Glück im Unglück, daß ich mich verletze und man gar nichts sieht. So wie ich gestern umgeknickt bin und heute das ...


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Alt 18.06.2006, 10:31   #1 (Permalink)
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Standard Kann man sich krankwerden äußerlich abgewöhnen? - Dieser Beitrag ist 769 Tage alt

Ich habe öfters das Glück im Unglück, daß ich mich verletze und man gar nichts sieht. So wie ich gestern umgeknickt bin und heute das Gefühl habe, daß da was nicht in Ordnung ist. Aber ginge ich zum Doc, dann würde der wieder sagen, es ist doch gar nichts zu sehen!! Nichts geschwollen, nichts blau!?

Ich bekomme auch kein Fieber und wenn es um Grippe geht, mir sämtliche Knochen im Leibe weh tun, Kopf zu implodieren scheint, ich das Gefühl habe, ich verbrenne innerlich und gleich danach friere ich wie Hund, und mir läuft der Schweiß in Strömen , obwohl ich nicht mal annähernd feuchte Haut habe, ..... dann habe ich keine Grippe, sondern nur eine Erkältung!!!!!
Früher wurden alle krankgeschrieben damit, ... nur ich nicht, weil ich ja kein Fieber hatte!
Meine "normale Betriebstemperatur" beträgt 35,6° C, .... morgens manchmal sogar 34,6°C! Wenn ich also 37°C Temperatur habe, ...... !?!?

Und Unfälle sehen auch immer ganz anders aus als bei anderen:
Vor einigen Jahren war ich mal in Tunesien und da bieten ja viele so Reitstunden an, ... und da dachte ich mir, bevor ich am Strand verschmore oder mich die Langeweile packt, nehme ich halt so ein paar Reitstunden. War auch sehr nett. Ich lernte Pferde und ihre Macken kennen. Ein mal fiel ich runter, weil dieses Pferd durchging und dann querfeldein unter einem Mandelbaum durchzischte und dann über so aufgehäufte Wegbegrenzungen sprang. Ich landete weich in der gegenüberliegenden Wegbegrenzung. Auf jeden Fall hatte das Reiten es mir dann schon angetan! Zurück in D hatte mir da etwas gefehlt!
Zu der Zeit lebte über mir ein Junggeselle, der ein paar Pferde hatte und ich fragte ihn, wie es denn mit reiten aussähe. Klar doch, wenn Du mir bei der Pflege hilfst!? Ha ja, kein Problem, wenn Du es mir zeigst. Wir fuhren also zum Hof und er zeigte mir ALI, für den ich dann zuständig sein sollte, .... ließ sich nur nicht so gerne die Hufen säubern. Er zeigte mir ein Pferd, ... DAS PFERD: ALI, ... 180 Stockmaß, ... ein Württemberger, ... dunkelbraun, ... ein riesigen Kopf, .... und schien mich sehr skeptisch anzuschauen. Reiten könne man ihn im Moment nicht, da er eine Verletzung auf dem Rücken hatte (vom Sattel!?) aber man müsse ihn bewegen! Es war das größte Pferd im Stall! ........ Nein danke, .... ich wollte gehen! Ist ja nicht so, daß ich nicht ein Pferd pflegen wollte, aber er hätte mich ja drauf vorbereiten können, daß es eher doch ein Dino ist! Ich konnte nicht gehen, ... weil eben ein paar km von zu Hause entfernt und ich ohne Auto da war! Also machte ich mich an die Arbeit. Nahm mein ganzen Mut zusammen, um in die Box zu gehen, mit diesem Vieh zu reden und es eben nach Anweisung zu striegeln und so!!.... Dann sagte der Junggeselle, die Koppeln sind besetzt, dann gehst Du jetzt eben mit ihm ein Stück spazieren. Oh ja, dachte ich freudig erregt, ich geh mit einem Dino eben mal Gassi, ... gar kein Problem!!! Fragt sich ja nur WER mit WEM spazieren geht! Also lief ich mit ein paar Infos, wie da auszusehen hätte los, .... irgendwer begleitete mich mit einem anderen Pferd. Die liefen hinter mir und sie meinte, da vorne an der Kreuzung drehen wir um! Hocherleichtert darüber legte ich einen Schritt zu. Ich lief links vom Pferd auf der rechten Wegseite, und wollte das Viech im großen Bogen wenden, wozu ich meinte, daß es reicht, wenn ich meinen Arm ausstreck, ... HAHA! Na klar, daß so ein Kolloss sich eben nicht so viel bewegen möchte! Es machte nur einen Schritt zur Seite und genau dort stand mein Fuß und dann ruhte es sich darauf aus. vorziehen konnte ich meinen Fuß nicht, denn es stand mit dem ganzen Gewicht drauf! Und Ali hatte auch keinen Bock sich weiterzubewegen! Ich schrie, .... und er schaute mich nur seelenruhig und ungläubig an! Ich hatte seinen vordere Oberschenkel vor Augen und konnte mich nicht rühren!! Oh mein Gott, dachte ich, jetzt ist mein Fuß und alle Knöchelchen darin MATSCH! Die andere Person hat dann eingegriffen und so wurde ich aus meiner Lage befreit! Bis dahin hatte ich Schweißausbrüche und mir war k... elend! ABER ... es ist nicht blau geworden, es war nichts gebrochen, es war nicht mal geschwollen! Es tat nur wochenlang weh!
Von Pferden hatte ich dann genug! War doch kein so guter Gedanke!

So und ähnlich geht es mir immer wieder! Finde ich schon ein wenig merkwürdig oder!?
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Alt 18.06.2006, 12:09   #2 (Permalink)
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Standard Re: Kann man sich krankwerden äußerlich abgewöhnen? - Dieser Beitrag ist 769 Tage alt

War mal wieder eine sehr amüsant geschriebene Geschichte

Ich hab auch viel Respekt vor allem, was einen größeren Kopf hat als ich. ut:

Deine Schilderungen bezüglich Krankheit, Fieber und Co. sind schon etwas merkwürdig, aber erklären könnte ich das auch nicht richtig.
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Alt 18.06.2006, 17:45   #3 (Permalink)
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Standard Kann man sich krankwerden äußerlich abgewöhnen? - Dieser Beitrag ist 768 Tage alt

Ja, die Geschichte von dir ist toll geschrieben!
Das mit der Temperatur kenne ich, ist bei mir immer genauso.

Merkwürdig ist deine Geschichte auf jeden Fall!

Eine Theorie hätte ich:
Menschen die öfters Krank sind oder körperliche Probleme haben werden von einigen Ärzten schnell als Hypochonder oder so abgestempelt- z.T. fälschlicherweise.

Du bist auch öfters krank. Evtl. hast du Angst, dass ein Arzt dich darum nicht ernst genug nimmt. Dein Körper merkt das und als eine Art "Stressreaktion" zeigt er auf bestehende Probleme keine Symptome, was dem Arzt dann am Ende wieder recht gibt: da ist doch nix!

Blöde Theorie, aber irgendwie ist das ja wirklich unerklärlich, was da bei dir passiert!
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Alt 19.06.2006, 06:33   #4 (Permalink)
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Standard Kann man sich krankwerden äußerlich abgewöhnen? - Dieser Beitrag ist 768 Tage alt


Ja, Leonessa, das geht mir in der Tat schon länger so, das meine HÄte sagen daß ich wohl nur psychisch belastet sei und kaum noch reagieren.

Letztens, es war letztes Jahr(!), da hatte ich wohl Schmerzen, .... und davon kann ich auch weit mehr wegstecken, als normal ... und ging zum Doc. Klar, daß es am Wochenende anfing und ich also schon ein paar Tage damit rummachte, weil ich ja auch nicht sofort einen Termin bekam! Da ich ja kein Auto habe, ist laufen angesagt! Ich brauchte statt meiner 20 Min. sonst, 45 Min., bis ich da war. Dann sagte ich: Ich habe das Gefühl, es käme von den Nieren und es fühlt sich an, wie eine Cholik, .... die Schmerzen sind wohl sehr stark. ... Er lächelte und meinte: Mit einer Cholik würden Sie nicht hier stehen! In dem Moment fing wieder so ein Schmerz an, .. .. und er wurde ganz unsicher und meinte nur, ich solle mich schnell hinlegen. Als der Schmerz vorbei war, machte er ein Ultraschall und entdeckte einen kleinen Nierenstein! Er konnte es nicht fassen, .. .. schrieb mir eine Überweisung und lies mich wieder gehen! Termin beim Urologen, .... 10 Tage später! Nach drei weiteren Tagen ging der Stein in der Zwischenzeit dann ab. Ich hörte ihn, .... Urologe abgesagt!

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Alt 19.06.2006, 07:09   #5 (Permalink)
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Das du sowas auch mit dir machen lässt.
Wenn ich solche Schmerzen hätte, dann würde ich dem Arzt aufs Dach steigen, wenn der mich nicht sofort ins Krankenhaus einweist.

Du musst auch für dich eintreten.

Also mehr Mut, und mal richtig auf den Tisch hauen
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Alt 19.06.2006, 08:34   #6 (Permalink)
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Zitat: von StarBuG
Das du sowas auch mit dir machen lässt.
Wenn ich solche Schmerzen hätte, dann würde ich dem Arzt aufs Dach steigen, wenn der mich nicht sofort ins Krankenhaus einweist.

Du musst auch für dich eintreten.

Also mehr Mut, und mal richtig auf den Tisch hauen
Manchmal hat man dazu echt wenig Chancen.
Ich habe ein halbes Jahr mit regelmäßigen Kolikartigen Schmerzen ca. alle Woche verbracht. Bei mir im Haus (beim ersten Mal bin ich in die Notaufnahme, in der ich arbeite; d.h. ich wußte vor Schmerzen nicht, wie ich liegen sitzen oder stehen sollte) wurde ich wg "Spontanheilung" belächelt.
Von einem KV-Arzt wurde ich als Medikamentenabhängig hingestellt (weil ich zwei Medikamentennamen kannte!!)
Nun ja, ich bin sicher nicht leicht zu schallen, und mein ehemaliger Hausarzt sagte mir, das ich keine Prädisposition für Gallensteine habe (ich habe ihn nur ungläubig angeschaut, denn es gibt 5 Faktoren....4 treffen auf mich zu).
Ich habe dann irgendwann resigniert, weil ich als med. vorgebildeter Mensch schon belächelt wurde........ich möchte mir gar nicht vorstellen, wie lang ich noch mit den Schmerzen und mit meiner beginnenden Pankratitis rumgelaufen wäre, wenn ich nicht vom Fach gewesen wäre!
Ich finde das schon sehr schade und verstehe i-punkt echt ganz gut.
Das einzige was da hilft, ist (so traurig es klingt) die entsprechenden Ärtze auflaufen zu lassen.
Natürlich gibt es Hypochonder, was die Abgrenzung nicht gerade leicht macht.

Aber meine Erfahrung werde ich wohl hoffentlich in mein Berufsleben mitnehmen!
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Alt 19.06.2006, 11:47   #7 (Permalink)
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Also wenn ein Patient mit Kolliken in meine Praxis kommt, dann wird der in die Urologie der nächsten größeren Klinik überwiesen.
Jemanden als Medikamentenabhängig zu bezeichnen, wenn er 2 Namen kennt, halte ich für äußerst inkompetent, vorallem, wenn man vom Fach ist.
Ich bin bei der Anamnese immer froh, wenn Patienten ihre Medikamente kennen und nicht nur "ja eine halbe weiße morgens, und mittags so ne kleine orange und eine ganze weiße".

Irgendwie scheint mir, ich habe in meinem Leben als Patient (auch vor meinem Studium) nur Glück gehabt mit Ärzten.
Aber ist mal echt lehrreich auch andere Erfahrungen zu hören.
Da weiß man, wie man es später nicht machen sollte.
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Alt 19.06.2006, 15:09   #8 (Permalink)
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Ich denke auch, das es sehr sinnvoll ist, so was auch mal zur Sprache zu bringen.

Das medizinische Personal in diesem Forum kann seine Handlungsweisen nochmal überdenken und die Patienten erfahren mal, das es nicht nur ihnen als "Laien" so geht ;-)


PS: bei mir waren es Gallensteine, und irgendwann hatte ich es raus, wie ich mich in einer akuten Kolik zu verhalten habe und bin nicht mehr zum Arzt. Beim Verschluß des Ductus choledochus bin ich dann doch mal gegangen........mit dem Ergebnis, das ich meinem EHEMALIGEN Hausarzt (Internist) erst nochmal die Anatomie erklären mußte!
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Alt 19.06.2006, 16:10   #9 (Permalink)
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Ich habe natürlich nicht Medizin studiert, .... ich bin nur Patient! Aber auch als Otto Normal Verbraucher weiß ich doch , sofern ich das schon mal hatte, wie sich das anfühlt! Z.B. Ich glaube ich habe eine Bronchitis! ... Dann fühlen sich die Ärzte manchmal schon übergangen!
Mensch bei meinen Kindern mußte ich es doch auch auseinanderhalten können! Da hätte mich der Arzt wohl auch komisch angeschaut, wenn ich seine Zeit für eine Erkältung in Anspruch genommen hätte!
Warum glauben so viele Ärzte, daß man kein Körpergefühl hat Natürlich. wenn ich sage: ICH HABE eine Bronchitis, ... ok, dann verstehe ich das noch!

Herzstolpern beginnt bei mir meistens abends oder in der Nacht, wenn ich mich hingelegt habe! Wie lange brauchte ich, bis mein Doc mich zum Kardiologen überwies, weil er es nicht glaubte Gute zwei Jahre!

99 kam ich in die Uni Klinik Freiburg vom Mutter Kind Kurheim aus! Ich spürte schon eine Woche lang mein Bein nicht mehr. Ich lief nur noch über den Kopf, das heißt, ich redete dauernd mit mir selber (natürlich in Gedanken): Mach das einfach, wie immer, Du kannst das, das Bein ist ja da! Der Nerv ist nur eingeklemmt! Lauf einfach zu! Und es funktionierte! Ich hatte nur Probleme in meine Schuhe zu kommen! Auf jeden Fall habe ich im Krankenhaus meine Vermutung ausgesprochen, daß mein Ilio Sakralgelenk mal wieder den Nerv eingeklemmt hat! BOAHHHHHH! Was für eine dreiste Behauptung!! Sie entnahmen mir Rückenmark Liquid, sie schickten mich zum "Reizleitertest", sie schickten mich zur Gyn, zum Kardio, zum röntgen und in die Röhre, um herauszufinden, daß ich einen Bandscheibenvorfall hätte. Das wußte ich schon länger! Aber der Nerv.... nein das kann es nicht sein!
Ich fragte eine Physio, ob sie eine ganz bestimmte Übung mit meinem Bein machen könnte! Nach längerer Zeit willigte sie ein und schlenkerte mein Bein und zog es gleichzeitig! Es tat sich leider erst mal nichts! Das war Freitag Nachmittag! Und plötzlich fing es an ganz gemein zu kribbeln und zwar nicht wenig! Erst am Oberschenkel, dann der Unterschenkel und zum Schluß der Fuß! Das dauerte aber auch noch den ganzen Samstag an, ... urgemein! Und dann war das Gefühl am Sonntag wieder vollständig da! Natürlich war die Stationsärztin am WoE nicht da. Als sie am Montag kam, sagte sie nur: Ach was, hat sich alles in Luft aufgelöst, was? Haben Sie genug vom Krankenhaus!? Ich erzählte in Kurzform, was geschehen war und sie schrieb dann in ihren Bericht, daß ich doch baldmöglichst eine Psychotherapie angehen sollte!
Das fand ich auch so obergemein!

Ja, als Patient könnte ich schon ein Buch geschrieben haben, wobei die Ärzte, von denen ich behandelt wurde nicht so gut wegkommen würden!


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Alt 19.06.2006, 17:01   #10 (Permalink)
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Mir bleibt da echt nur Kopfschütteln übrig.
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Alt 19.06.2006, 17:37   #11 (Permalink)
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Das mit dem Pat kommt mit fertiger Diagnose kenne ich auch aus meinem Klinikalltag.
Damit fühlen sich Ärzte häufig in ihrer Kompetenz gemindert und reagieren falsch. Aber das liegt auch daran, das es bei 100 Pat einen gibt, der die richtige Diagnose "spürt".

@ i-punkt: wenn du dich so gut eingelesen hast, das du dir bei ner Diagnose relativ sicher bist, dann solltest du sie besser nicht dem Arzt direkt sagen. Aus meinen Beobachtung hilft es viel mehr, wenn du die Symtome genau beschreibst, sagst, du hättest so was schon mal gehabt, dabei sei dies und jenes diagnostiziert worden.

Ärzte möchten auch selber denken ;-) und wenn man sie geführt denken lässt, dann passt das schon. Und auch da gilt: Es gibt immer Ausnahmen :-))
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Alt 19.06.2006, 18:15   #12 (Permalink)
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Da muss ich dir Recht geben.
Patienten neigen oft dazu, für eine Krankheit/Symptom eine Ursache zu suchen, die für sie selber logisch klingt, sehr oft aber nichts mit der Problematik zu tun hat.
Z.B. Facialesparese (Gesichtshalbseitenlähmung) "Ja, sie hat gestern Pilze gegessen, das kommt bestimmt davon".

Der Tip, die Symptome sehr genau zu beschreiben, ist gut.
So etwas hilft und Medizinern sehr.

Aber die Reaktionen der Kollegen, die du teilweise beschreibst, finde ich trotzdem daneben.
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Alt 19.06.2006, 21:55   #13 (Permalink)
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Ich bin froh wenn der Arzt selber denkt! Und ich sage ja auch nicht "Ich weiß ..ich habe .....". Sondern, "ich glaube, ich habe ........, da ich das schon mal so und so hatte und der Schmerz ist sehr ähnlich!" .... oder so in dieser Richtung! Auf jeden Fall schon immer so, daß der Arzt seine Möglichkeit der Untersuchungen noch hat!

@Chris
Ich lese mich nicht ein! Ich erfahre! Ich mache schon 35 Jahre mit meinem Kreuz rum, oder umgekehrt! Ich hatte BSVe in verschiedenen Ebenen, eingeklemmte Ischiasnerven au´mas, .... sollte ich da nicht sagen können, ich glaube da ist wieder ein Nerv eingeklemmt? Na klar kann es auch was anderes sein, ... schwierig für beide Seiten, glaube ich!
Wenn ich meine Szmptome so genau beschreibe, dann hat auch der Arzt, wie Du auch, wieder das Gefühl man hat sich vorab irgendwo eingelesen!?

Was tun, sprach Zeus, die Götter sind besoffen?!?!?!
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Alt 20.06.2006, 05:47   #14 (Permalink)
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Ich bin froh wenn der Arzt selber denkt! Und ich sage ja auch nicht "Ich weiß ..ich habe .....". Sondern, "ich glaube, ich habe ........, da ich das schon mal so und so hatte und der Schmerz ist sehr ähnlich!" .... oder so in dieser Richtung! Auf jeden Fall schon immer so, daß der Arzt seine Möglichkeit der Untersuchungen noch hat!
Ich hab auch nur versucht, Dir aus meiner Erfahrung als Krankenschwester zu erzählen, wie die meisten Mediziner reagieren, wenn mann sagt, "ich glaube, ich habe...." Da kommt man mit der Beschreibung von den Beschwerden (und in den Zusammenhang mit dem Satz (solche Schmerzen hat ich bei meinem Bandscheibenvorfall häufiger...) viel weiter. Mag sich nach Erbsenzählerei anhören, ist aber wie du schon sagtest:

Zitat:
Was tun, sprach Zeus, die Götter sind besoffen?!?!
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Alt 20.06.2006, 07:39   #15 (Permalink)
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Ich sehe schon, .... ich werde mir eigens dafür auch noch eine eigene Sprache zulegen.
Danke Chris!

Wünsche allen noch einen schönen sonnigen Tag!
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