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Thema: Windpocken - Überträgerfrage

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In dieser Diskussion geht es um "Windpocken - Überträgerfrage" im "Gesundheit / Prävention" Forum, als Teil von Patientenfragen.net
...

  1. #1
    Ganz neu hier
    Geschlecht
    weiblich
    Alter
    40 Jahre
    Mitglied seit
    24.06.2012
    Beiträge
    2

    Standard Windpocken - Überträgerfrage

    Hallo zusammen,

    ich habe eine Frage zur Übertragung von WiPo.

    Wir hatten am Mittwoch Besuch einer Freundin mit Kind.
    Bei diesem Kind sind am Donnerstag Abend die ersten sichtbaren Windpocken ausgebrochen.
    Es war also hochansteckend.

    Meine beiden Kinder (5 und 9) sind gegen Windpocken geimpft. Beide 2x. Ich hatte sie als Kind.

    Nun hat meine Schwester (auch sie hatte die WiPo schon), am Wochenende entbunden. Wir haben leider das Neugeborene noch nicht gesehen, da wir 10 verschiedene Antworten auf unsere Fragen bei 10 verschiedenen Leuten erhalten.

    1.) Können meine geimpften Kinder trotzdem Überträger der WiPo an das Baby sein ?
    2.) Oder können sie das nur, wenn sie die WiPo trotz Impfung bekommen würden, sprich diese ausbrechen ?
    3.) Kann ich Überträger sein ?
    4.) Wenn alle Fragen mit "JA" beantwortet werden können, wie lange müssen wir uns fernhalten ? Wirklich 3 Wochen ?
    5.) Kann man das irgendwie testen, ob wir uns angesteckt haben ?
    6.) Wie groß ist die Ansteckungsgefahr beim Baby generell ? Nestschutz ?

    Ich habe jetzt so oft gehört, dass meine Kinder und ich trotzdem Überträger sein können...ich frage mich dann, warum ich sie habe impfen lassen, wenn ich u.a. genau das verhindern wollte ? In dem Fall müßten wir ja teilweise eine WiPo Epidemie haben...

    Danke für Eure Antworten,
    Alena

  2. #2
    Schaut öfter mal rein
    Geschlecht
    weiblich
    Alter
    46 Jahre
    Mitglied seit
    04.05.2012
    Beiträge
    96

    Standard AW: Windpocken - Überträgerfrage

    Guten morgen,
    kann deine Fragen gut verstehen, habe mal vor einer ähnlichen Fragestellung gestanden und keine einheitliche Antwort dazu bekommen.Bin daher auf Nummer sicher gegangen und sind dem Neugeborenem tatsächlich 2 Wochen fern geblieben
    Also grobe Info dies hier, vielleicht kann dir das weiter helfen: Windpocken trotz Impfung | Der Ratgeber
    lg

  3. #3
    Ganz neu hier
    Geschlecht
    weiblich
    Alter
    40 Jahre
    Mitglied seit
    24.06.2012
    Beiträge
    2

    Standard AW: Windpocken - Überträgerfrage

    dank Dir für Deine Antwort.
    So werden wir es wohl machen. Heute habe ich unseren Kinderarzt gefragt, der meinte, ICH könne auf keinen Fall das Baby anstecken, da ich die WiPo ja schon hatte. Selbst bei den Kindern sieht er keine Gefahr. Er meinte auch, er dürfe dann ja selber überhaupt keine WiPo Kinder untersuchen und dann anschließend ein Baby oder anderes Kind, wenn er Überträger wäre !

    Ich habe noch vergessen zu erwähnen, dass meine zu dem Zeitpunkt noch schwangere Schwester bei dem Besuch am Mittwoch auch anwesend war. Am Freitag hat sie entbunden. Sie hatte die WiPo schon.
    Kann sie selber jetzt ihr Baby anstecken ? Ich hoffe die Antwort ist nein, denn sie kann sich bei dem Jungen theoretisch ja auch nicht angesteckt haben...

  4. #4
    Krankenschwester
    Geschlecht
    weiblich
    Mitglied seit
    03.03.2011
    Beiträge
    203
    Diese Person ist in einem medizinischen Beruf tätig

    Standard AW: Windpocken - Überträgerfrage

    Hallo,
    "Windpocken" heißen so, weil sie über die Luft (Wind) übertragen werden. (direkten Blutweg lassen wir mal außen vor).Windpocken sind ansteckend, wenn die typischen Hauterscheinungen da sind und bleiben es, bis die letzte Borke abgefallen ist! Da alle "Babyneugierige" geimpft sind,bzw. die Erkrankung durchgemacht haben, ist eine (eigene) Infektion praktisch ausgeschlossen und sie stellen damit keine Infektionsquelle dar. Da der Kontakt zum erkrankten Kind 1. vor dem sichtbaren Ausbruch stattfand und 2. schon reichlich "Zeit zum Auslüften" vergangen ist, besteht für das Neugeborene sicher keine Infektionsgefahr. Natürlich darf es nicht mit dem erkrankten Kind in direkten Kontakt kommen.
    Falls aber doch Unsicherheit weiter besteht, könnt ihr euch nur in Geduld üben. Aber: Vorfreude ist ja bekanntlich die schönste Freude.

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