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Alt 24.12.2006, 16:36   #13 (Permalink)
Steinlaus
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Diese Person ist in einem medizinischen Beruf tätig

Standard AW: gibt es studien über drogenmissbrauch während der schwangerschaft?? - Dieser Beitrag ist 563 Tage alt

Eine Veröffentlichung zu dem Thema die öfters zitiert wird:

Prädiktoren zur Stabilisierung opioidabhängiger gravider Frauen mit Ausblick auf die elterliche Sorge.
Ortner, Schuster, Rohrmeister, Fischer (2001)
Universitäts Klinik für Psychiatrie, Wien
(gravide= schwanger, Methadon/Heroin gehören in die Klasse der (halb-)synthetisierten Opioide)

Beispielsweise liegt die Rate der intrauterinen (im Uterus also in der Gebärmutter) schon zustande kommenden Fehlentwicklung was die Größe des Kindes betrifft bei gut 30%, Mikrocelaphie (griech.: mikros „klein“ und kephalos „Kopf“) mit ggf. Entwicklungsstörungen bei 17%.
Eine andere für dich interessante Info dürfte entsprechend auch sein das bei Heroinabusus oder Ersatztherapie (Methadon) das Auftreten von ADHS bei über 60% liegt, bei frühzeitig adoptierten Kindern immer noch bei über 30%.

Ich denke aber auch das man dir bei der Drogenberatungsstelle da noch weit mehr zu sagen kann, besonders da es sich ja wie du schreibst um Mischkonsum handelt.

Viel Kraft fürs neue Jahr und eine besinnliche Weihnachtszeit!
Philipp

Geändert von Steinlaus (24.12.2006 um 16:50 Uhr).
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