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RotavirenIn dieser Diskussion geht es um "Rotaviren" im "Der kleine Patient" Forum, als Teil von Patientenfragen.net |
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#1 |
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Gast
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Hallo,
Mein Sohn ( 4 Jahre) hatte Ende letzter Woche die Rotaviren gehabt. Heute geht es Ihm schon wieder wesentlich besser keinen Durchfall mehr ,kein Erbrechen. Mein Problem ist aber das er seit dem jegliche Nahrung verweigert. Nicht mal an einem Zwieback oder an einer Salzstange mag er drauf rum nuckeln. Er mag es nicht sehen bekommt einen Würgereiz dreht sich um und will es nicht einmal in den Mund nehmen. Auch mit dem trinken ist es sehr schwierig. Nur Schluckweise und nur ganz kleine Schlucke so das vielleicht mal gerade 500 ml wenn überhaupt am Tag in seinem Bauch landen. Meine Mutter hat für Ihm frische Hühnersuppe gekocht. Um somit erst einmal ein wenig Salz als auch Flüssigkeit in Ihn hinein zu bekommen, hat er auch früher immer gerne gegessen. Jetzt hab ich ihm nur die Brühe davon angeboten Aber wenn ich es Ihm in einem Schnabelbecher vor die Nase stelle bekommt er automatisch einen Würgereiz und weint. Ich glaub schon das er gerne was mehr trinken würde und Durst hat aber es geht irgendwie nicht. Ich hab`s auch schon mit seiner Heißgeliebten Nuckeflasche probiert die er eigentlich nicht mehr haben durfte. Nichts. Dasselbe mit Tee und Wasser ohne Kohlensäure. Hab ihm auch Geschichten erzählt von wegen von Wasser kann man nicht spucken, das hilft dem Magen usw. Glaubt er mir nicht. Der Kinderarzt sagte gestern, das sich das geben wird, ich eben nur darauf achten soll das überhaupt was rein geht an Flüssigkeiten , essen würde dann von alleine kommen. Hmm schon witzig grade das versuche ich ja. Aber ich kann ihn schließlich nicht festhalten und es Ihm reinzwängen. Er schläft sehr viel und wacht dann auch oft ganz schreckhaft auf , weint und sucht mich. Ich dachte schon ob er jetzt ein kleines Trauma von dieser häßlichen Krankheit davon getragen hat. Aber das ist sicherlich Spinnerei von mir, man macht sich halt so seine Gedanken, wenn das Kind plötzlich so ausgewechselt ist und nicht mehr alleine bleiben kann in einem Raum. Hat jemand eine Idee wie, was ich machen könnte und ist das nicht langsam gefährlich wenn er über Tage so wenig Flüssigkeit zu sich nimmt, denn in der Zeit wo er gespuckt hat, hat er noch viel weniger getrunken? Kann ich Ihm auch evtl. schon Obst oder Gemüse mit hohem Wassergehalt wie z.B. Salatgurken anbieten, das er da ein bißchen drauf rumlutschen kann? Oder ist das nicht so gut für den Magen wegen der Säure? Also so langsam weiß ich nicht mehr weiter. Seit Samstag spuckt er nicht mehr, Durchfall hat er seit Sonntagabend auch keinen mehr nur noch so breiig aber nicht mehr flüssig . Außerdem hab ich gehört dass es mittlerweile einen Impfstoff gegen Rotaviren gibt, weiß jemand was darüber? Danke |
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#2 |
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Aktiver Teilnehmer
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Hallo Mipasa,
dass Dein Sohn nicht so richtig essen mag, ist nicht so schlimm. Der Flüssigkeitshaushalt dagegen sollte schon stimmen. Da Du ja gestern erst beim Kinderarzt warst, nehme ich mal an, dass dieser ihm auch in den Mund geschaut hat? Nicht das sich an den Rotavirus was anderes drangehängt hat, was dann auch schon die Flüssigkeitsaufnahme schmerzhaft gestaltet. In wie weit und ob Dein Sohn dehydriert ist, läßt sich jetzt nicht so einfach beantworten. Aus diesem link http://www.medizinfo.de/kinder/durch...oenteritis.htm lassen sich aber ein paar Hinweise entnehmen. Da Du aber doch beunruhigt wirkst, scheue Dich nicht erneut einen Arzt aufzusuchen. Mein Motto war: Lieber einmal zu viel als einmal zu wenig. Liebe Grüße und Gesesungswünsche für Deinen Sohn Ulrike |
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#3 | |||||||||||||||
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Aktiver Teilnehmer
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#4 |
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Gast
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Hallo Justitia,
vielen Dank für deine Antwort. Zum Glück hat sich gestern alles gelegt. Der Durst war wohl doch zu groß geworden. Hat früh morgens einen ganzen Becher fast auf ex getrunken. Auch bei den Keksen hat er gestern Nachmittag zugegriffen. Naja einmal mehr Sorgen als zu wenig, ist mein erstes Kind und ich bin da wohl nicht so geduldig, wenn was nicht stimmt. Mit der Impfung hab ich gestern noch mal mit unserem Kinderarzt gesprochen . Mein Knirps ist dafür zu alt. Sollte in den ersten Lebensmonaten gemacht werden und da er die Viren nun hatte, soll er so gut wie Immun dagegen sein. Er hat mir auch noch mal klar gemacht, das wenn es wirklich so schlimm gewesen wäre und er ausgetrocknet wäre , er den kleinen in eine Klinik eingewiesen hätte. Ich bin einfach nur froh das die Krankheit vorbei ist und es ihm wieder besser geht. Vielen Dank für deine Mühe ![]() Mipasa |
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#5 |
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Aktiver Teilnehmer
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Hallo Mipisa,
schön das Dein Kleiner die Erkrankung jetzt wohl wirklich überstanden hat und es jetzt wieder aufwärts geht. Ich fand es auch immer schwierig zu entscheiden, ob etwas denn nun schlimm oder ob etwas einfach nur Geduld erfordert. Ich hatte dabei das Gefühl, dass ich eher in Richtung lieber mal mehr zum Arzt als zu wenig, also in Richtung übervorsichtig entscheide. Meine Kinderärztin hatte mir dann aber mal signalisiert, dass sie meine Entscheidungen genau umgekehrt einschätzt, so nach dem Motto :wenn Sie sich Sorgen machen, dann ist dies auch durchaus berechtigt gewesen. Also im Zweifel: zum Arzt. Dies kann, wenn überhaupt, nur der kleinere Fehler sein. Liebe Grüsse Ulrike |
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