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Klinikwahl

In dieser Diskussion geht es um "Klinikwahl" im "Krankenpflege" Forum, als Teil von Patientenfragen.net
Guten Morgen. Meine Mutter (beidseitig beinmaputiert) soll in eine nahe Klinik zum Durchchecken. Sie isst seit einige Zeit immer weniger. Doch ich möchte eine Klinik ...



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Alt 18.01.2009, 10:48   #1
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Online Status: Ruth ist offline




Standard Klinikwahl - Dieser Beitrag ist 425 Tage alt

Guten Morgen.

Meine Mutter (beidseitig beinmaputiert) soll in eine nahe Klinik zum Durchchecken.
Sie isst seit einige Zeit immer weniger.
Doch ich möchte eine Klinik für sie wählen, in der ich weis, das sie gut aufgehoben ist.
Muss ich das tun, was der Hausarzt sagt?
Gruß Ruth

Danke und einen schönen Sonntag
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Alt 18.01.2009, 10:57   #2
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Standard AW: Klinikwahl - Dieser Beitrag ist 425 Tage alt

Nein niemand muss tun was der HA sagt.
Obwohl ich mir das immer gut überlegen würde was er mir vorgeschlagen hat und warum ich das ablehne.

Wenn du eine Klinik weißt in du deiner Mutter gerne einweisen lassen würdest dann sprich doch mit den HA darüber.
Erkläre ihm warum du da möchtest.
Wenn man miteinander spricht kann man vieles aus der Welt schaffen das sonst unter Umständen zu Mißverständnissen führen kann.
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Alt 18.01.2009, 11:20   #3
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Standard AW: Klinikwahl - Dieser Beitrag ist 425 Tage alt

Hallo Ruth,ja mit der Auswahl einer Klinik ist das so eine Sache.In der Regel kennt man sie nicht und muß eigentlich dem Arzt Vertrauen.Mir besteht auch eine große OP vor,und habe natürlich auch Angst ,ob ich in eine vernünftige Klinik komme u.s.w.
Aber ich werde meinem Arzt einfach vertrauen und liebe Ruth mache es doch auch so.Ich denke einfach mal der Doc deiner Mutti wird schon die richtige Klinik auswählen.Lg. Sylvi
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Alt 18.01.2009, 15:10   #4
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Standard AW: Klinikwahl - Dieser Beitrag ist 425 Tage alt

Danke für die Antworten.
Ich werde mit Ihrem Arzt darüber reden.
Gruß Ruth
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Alt 20.01.2009, 13:49   #5
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Standard AW: Klinikwahl - Dieser Beitrag ist 423 Tage alt

Hallo

Ich habe auch ein hier passendes Problem

Mein Opa (74) wartet seit Dezember 2008 auf eine Darmspielgelung, außderdem sollen noch Leistenbrüche operiert werden.
Das ganze hat sich aus Kapazitätsgründen auf Februar 2009 verschoben.
Da er nun auch noch Blutverdünnende Mittel nimmt, und diese abgesetzt werden müssen, der Hausarzt allerdings vergessen hat ein weiteres Medikament abzusetzen verzögert sich das ganze weiterhin.
Außerdem hat er eine entzündete Speiseröhre und kann somit kaum noch etwas essen.
Aus diesem Grund nimmt er seit Monaten ab.

Sein Gesundheitlicher Zustand verschlimmert sich von Tag zu Tag.
Es wurde bereits 5 Mal der Krankenwagen gerufen, welcher ihn ins nächstgelegene Krankenhaus brachte.
Nach etwa 2 Stunden wurde er jedes Mal wieder nach Haus geschickt.
Kurz die Ärzte unternehmen nicht wirklich etwas und behalten ihn nicht auf Station.

Er ist ja nun wieder zu Haus und liegt nur noch und wird immer weniger.
Gestern war wieder der Arzt da und hat ihm eine Spritze verpasst, aber kurze Zeit später hatte er Schüttelfrost. Meine Oma weiß nicht mehr weiter und alle vertrauen nur darauf, dass er noch die 2 Wochen bis zur anstehenden Operation durchhält.

Deshalb würde ich ihn nun gern selbst in ein besser ausgestattetes Krankenhaus einliefern (50km entfernt), welches ich schon kenne.

Hat jemand Tipps was ich den Ärzten dort erzählen soll warum ich gerade zu ihnen komme?

Ich meine der wahre Grund ist einfach, dass ihm der Hausarzt nicht wirklich Hilft und die Ärzte in dem Kreiskrankenhaus auch nicht helfen können (Kapazitätsmangel)
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Alt 20.01.2009, 15:18   #6
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Online Status: dreamchaser ist offline



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Standard AW: Klinikwahl - Dieser Beitrag ist 423 Tage alt

Du hast doch selbst geschrieben, dass die Ärzte im Krankenhaus nicht helfen können, weil es keine Kapazitäten gibt.
Ich sehe solche Geschichten jeden Tag: die Krankenkassen zahlen nur sehr sehr wenig für die stationären Aufenthalte und wir als Ärzte müssen uns schriftlich für jeden Tag rechtfertigen, die ein Patient im Krankenhaus war. Darüber hinaus ist unser Haus immer brechend voll und ich sehe jeden Tag entsetzte Blicke, wenn ich den Menschen erklären darf, dass es nur noch Betten auf dem Flur gibt weil alles belegt ist. Auch Magenspiegelungen machen wir nicht mehr ambulant, weil es einfach kein Geld mehr dafür gibt. Der Dank für all das gilt der Gesundheitsreform!!! Da bleibt die Ethik mal eben auf der Strecke!
Du musst bei der Krankheitskonstellation deines Grossvater beachten, dass Magenspiegelung und Leistenoperation zwei verschiedene Dinge sind die man nicht im gleichen Aufenthalt machen wird (es sei denn ein Leistenbruch klemmt notfallmässig ein). Zunächst wird das gemacht, was dringender ist, danach wird das andere in einem zweiten Aufenthalt geplant - sonst rechnet sich das für das KH gar nicht mehr.
Ich kenne ja nicht die ganze Geschichte deines Grossvaters, aber so wie das klingt hätte ich ihn in der Inneren dabehalen wegen der Ernährung und Magenspiegelung. Die Leistenbrüche hätte man irgendwann später machen müssen.
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