Einzelnen Beitrag anzeigen
Alt 21.09.2006, 21:40   #3 (Permalink)
Stiefelchen
Findet das ***** toll
 
Benutzerbild von Stiefelchen
 
 
 Allgemeine Infos 
Alter: 44
Geschlecht: weiblich
Registriert seit: 06.05.2006
Beiträge: 145

Online Status: Stiefelchen ist offline




Stiefelchen eine Nachricht über MSN schicken
Standard An alle, die chronisch erkrankt sind - Dieser Beitrag ist 709 Tage alt

hallo monsti, und maggie,

also ich bin mit 8 j. an rheuma erkrankt, mit 9j. wurde ich fast blind, und mit 10 bekam ich dann eine herzmuskelentzündung, ab dem 12 lebensjahr begannen die problem mit der nieren, ich wurde mit 5j. das erstemal operiert, 3 tage nach meinem 9 geb. wurde ich von einem bernhardiener angefallen und er hat mir die rechte wange rausgebissen die dann runterhing, und meine kehle hat er dabei auch aufgebissen welche mit hauttransplantate geschlossen werden mussten, mit 14j. hatte ich einen herz-kreislauf kollaps wodurch ich aus ca. 3m höhe runterstürtzte was mir eine lws stauchung einbrachte, ach es sind soooooo viele dinge passiert in meiner kindheit die kann ich gar nicht alle jetzt hier aufführen.

mein rheuma lies mehr derzeit ofit in rhue, dachte man zumindest, als mit 33 j. die gelenke anschwollen ging ich zum doc, dann orthopäde, dann starke herzprobleme und ich musste zu zwei spezial untersuchungen, während der herzkatheter untersuchung die der chef aufgrund meiner blutgerinnungserkrankung gemacht hat, fragte er auf einmal ob schon mal rheuma in der familie war, ich beantworte ja, meine mutter, oma und urgroßmutter und ich selbst als kind, er schaute mich an und sagte wie als kind? und heute`?? ich sagte nö heut enicht nicht mher meine werte sind alle ok, kein rheuma mehr im blut zu sehen, als ich verlegt werden konnte ließ er mich in eine rheumaaktuklinik bringen die zu dem haus gehört und siehe da, ich habe sehr wohl noch rheuma, es hat sich auch nicht ruhig verhalten wie alle dachten sondern hat meine inneren organe angegriffen, dann wurde auch schnell festgestellt das meine magen und darm problem auch von daher rühren und zum guten schluß kam dann auch noch die lunge hinzu.
nun hatte ich letztes jahr im april einen schlaganfall und 5 tage später einen herzstillstand, 5 wochen später bekam ich einen defibrilator mit schrittmacher, dieses jahr lag ich die ersten 3 monate wieder im kh, der defi musste neu gelegt werden, die op ging schief ich wurde verlegt und dort wurde erneut der defi op, dann ging es mir erst 3 tage besser und dann fingen margen und darm probleme an ich konnte nicht mehr essen und trinken ich musste 5 wochen künstlich ernährt werden über 2 ZVK (zentralle venen katheter, am hals) nachdem ich anfing stuhl zu erbrechen schauten sie in den bauch per spiegelung und siehe da durch verwachsungen kam es zum darmverschluß, der per op behoben wurde, ich war danach noch sehr angeschlagen und musste auch zuhause noch lange langsam machen, klar durch die ganze geschichte bekam ich einen rheumaschub, der war dann besser, als ich dann anfang mai 30 minuten fehlzeit in meinem leben bekam, ich bin bewustlos geworden und die diagnose: verdacht auf epilepsie wurde mir mitgeteilt, dies sei die häufigste folgeerkranbkung nach einem schlaganfall, tja und dann erlitt ich am 1.8.06 meinen zweiten schlaganfall der um einiges mehr schäden hinterlassen hat als mein erster.

wie ihr anhand des datums seht ist das noch nicht all zu lange her und ich muss sagen das ich es einfach nicht schaffe mich wirklich mit meinen ganzen erkrankungen anzufreunden, ich informiere mich zwar intensiv über meine erkrankungen, aber noch kann ich die ganzen wechselwirkungen und folgen noch nicht abschätzen, das kann so mancher arzt auch nicht, ich ignorriere auch häufiger eine oder mehrere erkrankungen und wenn ich konnte auch alle für ganz kurze zeit.
ob mich das alles stärker gemacht hat?? keine ahnung, meine freundin sagt JA, ich komme mir häufig eher schwach und als jammerlappen vor, ich habe mich immer mehr zurück gezogen da ich niemanden nerven oder zu last fallen will.

ich finde es sehr schwer damit klar zu kommen, meine ärzte sagen mir zwar immer wieder das ich dass sehr gut mache, aber ich für mich selbst empfinde es nicht so, ich möchte mehr und bekomme es nicht hin was mich in mir eher ein versagen sehen läst.
ich möchte mich gerne mal so sehen wie mich andere sehen, warum krieg ich das nicht hin?

tja, die psyche ist nun mal etwas was zu uns gehört, und mein therapeut meint das es so schlimm und viel ist, da ich lebensbedrohlich krank bin, wäre es vollkommen klar das dies nicht abends in den kleidern stecken bleiben würde und das ich das sehr gut damit umgehe
das mag ja sein, aber ich denke immer es müsse noch besser gehen, dadruch setzte ich mich auch oft selbst unter druck, was sich immer wieder irgendwie, irgendwo an mir rächt, daher bin ich derzeit daran am arbeiten...............das ich das lerne.

jetzt möchte ich hoffen das ihr noch nicht eingeschlafen seit, denn es ist mal wieder viel zu lange geworden, ich hab schon versucht in kurzfassung zu schreiben, aber es gelingt mir wohl nicht wirklich.

dafür hoffe ich das ich mit meinem noch nicht ganz funktionierenden kofp nicht zu wirr geschrieben habe.

ich bin nun noch mal gespannt was andere noch dazu schreiben werden, was an konzequenz einer krankheit überwiegt.

danke monsti

lieben gruß und paßt auf euch auf !!!

stiefelchen
  Mit Zitat antworten nach oben