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Thema: Asthma bronchiale oder doch die Psyche?

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In dieser Diskussion geht es um "Asthma bronchiale oder doch die Psyche?" im "Krankheiten" Forum, als Teil von Patientenfragen.net
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  1. #1
    Ganz neu hier
    Geschlecht
    weiblich
    Mitglied seit
    30.04.2013
    Beiträge
    2

    Standard Asthma bronchiale oder doch die Psyche?

    Hallo zusammen! Vielleicht laufen hier ja ein paar Asthmatiker herum die mir helfen können. Die Internetseiten zu dem Thema haben mir nicht alle Fragen beantwortet.

    Ich leide seit Ende letzten Jahres unter dem Gefühl nicht genug Luft zu bekommen bzw. manchmal auch nicht ausreichend ausatmen zu können. Eigentlich bin ich den ganzen Tag über am Hyperventilieren oder kurz davor. Seit 2 Monaten atme ich nur noch durch den Mund, weil Nasenatmung das Gefühl von Atemnot jetzt verschlimmert. Bin mit den Nerven ziemlich am Ende.

    Bis jetzt sah es nach einem psychischen Problem aus: Ich leide unter starkem Stress, einer Angsterkrankung & Depressiver Verstimmung und Hausarzt und Internist haben mir beste körperliche Gesundheit attestiert. War heute beim Lungenfacharzt, weil die Symptome trotz Entspannungsübungen und Co nicht besser werden. Und der hat bei mir entgegen meiner Erwartung Asthma bronchiale diagnostiziert.
    Na ja, jetzt bin ich erstmal verunsichert. Denn EIGENTLICH hatte ich eine ergebnislose Untersuchung erwartet um dann beruhigt eine Psychotherapie zu beginnen. Ist zwar blöd, aber ich traue dieser neuen Diagnose nicht ganz. Der Arzt hat sich meine Symptome gar nicht angehört und ein paar verwirren mich in dem Zusammenhang. (Hätte natürlich gleich nachhaken sollen, aber meine Soziale Phobie & die Hektik in der Praxis... ähem. Werde nachfragen, wenn durch die Sprays keine Besserung eintritt. Bis dahin wäre ich sehr an euren Einschätzungen interessiert. )

    Zum einen huste ich bei diesen Anfällen weder, noch pfeift mein Atem wie es typisch sein soll. Und es fühlt sich auch nicht so an, als würde mein Hals eng werden - auch wenn einer der Tests heute das geschafft hat. Zu Hause fühlt es sich anders an: Einfach das Gefühl nicht genug Luft zu bekommen obwohl ich tief einatme. Besonders in Ruhesituationen (an Schlaf ist fast nicht zu denken) und bei stärkeren körperlichen Belastungen beginnt die Atmung immer stärker zu verkrampfen.
    Andererseits wurde heute ja eine Übersensibilität der Bronchien festgestellt. Gibt es also auch Asthma ohne das typische "Röcheln"? Und haben Asthmatiker die typischen Symptome von chronischer Hyperventilation wie ich (Brustschmerzen, Kopfschmerzen, plötzliches Frieren, etc)? Warum habe ich das Gefühl durch Konzentration auf die Atmung Atemnot manchmal herausfzubeschwören? Passiert das bei Asthmatikern auch?

    Ich hoffe ihr versteht mein Problem, ich würde die Erkrankung gern einordnen können um mich ohne diesen Zweifel im Hinterkopf auf die Behandlung einzulassen. Psychotherapie werde ich in jedem Fall beginnen. Bin dankbar für alle Antworten die Licht in mein Dunkel bringen.

  2. #2
    Krankenschwester
    Geschlecht
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    60 Jahre
    Mitglied seit
    28.07.2011
    Beiträge
    3.080
    Diese Person ist in einem medizinischen Beruf tätig

    Standard AW: Asthma bronchiale oder doch die Psyche?

    Hallo Evermore!
    Einfach das Gefühl nicht genug Luft zu bekommen obwohl ich tief einatme. Besonders in Ruhesituationen (an Schlaf ist fast nicht zu denken) und bei stärkeren körperlichen Belastungen beginnt die Atmung immer stärker zu verkrampfen.
    Das sind durchaus Anzeichen für eine Asthmaerkrankung und was für den Lungenfacharzt ausschlaggebend war, ist das Untersuchungsergebnis:
    auch wenn einer der Tests heute das geschafft hat.
    Es gibt eine vielzahl von Symptomen bei Asthma und nicht alle müßen bei jedem Betroffenen vorhanden sein.
    Außerdem muß man unterscheiden, ob es sich um einen sog. Status asthmatikus handelt in dem die Pat. u.a auch dieses pfeifende Geräusch von sich geben, das kommt davon, daß die Bronchien so verengt sind, daß kein normales Atmen/Saueraustausch mehr stattfinden kann und aus diesem Zustand kommen die Betroffenen meist auch mit Sprays mehr heraus, d.h. sie müßen zum Arzt/KH.

    Im nicht hochakuten Zustand können die Beschwerden durchaus so sein, wie Du sie beschrieben hast, ich denke, Du kannst dem Facharzt durchaus vertrauen, immerhin kam er zu dieser Diagnose aufgrund eines Untersuchungsergebnisses, im Gegensatz zum HA und Internist, die alles auf die Psyche geschoben haben, ohne entsprechende Untersuchungen vorgenommen zu haben.

    Warum habe ich das Gefühl durch Konzentration auf die Atmung Atemnot manchmal herausfzubeschwören? Passiert das bei Asthmatikern auch?
    Die Psyche spielt bei Asthmatikern eine große Rolle und sie können durch hineinsteigern einen Asthmaanfall bekommen bzw in wesentlich verschlimmern.
    Deshalb ist schonmal gut, daß Du Entspannungstechniken erlernt hast und sie dann auch anwenden solltest.
    Liebe Grüße
    Josie

  3. #3
    Ganz neu hier
    Geschlecht
    weiblich
    Mitglied seit
    30.04.2013
    Beiträge
    2

    Standard AW: Asthma bronchiale oder doch die Psyche?

    Danke für die Antwort, das hilft mir sehr weiter. Ich muss mich dann wohl an den Gedanken gewöhnen Asthma zu haben. Hab vorhin wieder Atemnot bekommen und den Inhalator benutzt - und nach einigen Minuten wurde es spürbar besser. Mal sehen wie es die nächsten Male wird.

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