AW: bänderriss??? oder doch nicht?? - Dieser Beitrag ist 192 Tage alt Hallo,
beim Arzt wurden ja gehaltene Röntgenaufnahmen gemacht - diese weisen auf eine sogenannte "vermehrte Aufklappbarkeit" des Gelenkes hin, d.h. eine Instabilität der Bänder. Man kann diese Aufnahmen nur beurteilen, wenn beide Seiten geröntgt wurden (auch die Gesunde) und es einen Unterschied zu sehen gibt, da man die Bänder selbst auf den Rötgenaufnahmen nicht sieht.
Am Fuß befinden sich sehr viele Bänder, die die ganzen Knochen zusammenhalten. Bei Rissen ist am häufigsten das Außenband betroffen. Beim Laufen macht das meist gar keine Probleme, da die Arbeit des Bandes durch die Muskulatur kompensiert wird. Die Schiene hilft insofern dabei, als das Sprunggelenk in der richtigen Position aufrecht gehalten wird und die Muskulatur trainiert wird diese zu halten.
Eine Schiene trägt man bei einem Bänderriss meist 4-6 Wochen, je nach dem wie man dann zurecht kommt. Wenn man keine Schwellung und keine Schmerzen mehr hat, muss man sich nicht mehr an einen Orthopäden wenden. Bei Unsicherheit ist es aber auch kein Fehler, den Heilungsprozess vom Arzt nochmal kontrollieren zu lassen. Da man die Bänder aber nicht sehen kann, wird einen der Arzt bei zurückgegangener Schwellung und Schmerzfreiheit auch wieder ohne Diagnostik nach Hause schicken.
Falls noch Fragen bestehen beantworte ich sie gerne!! |