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Thema: Betablocker

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In dieser Diskussion geht es um "Betablocker" im "Krankheiten" Forum, als Teil von Patientenfragen.net
...

  1. #1

    Standard Betablocker

    Hallo, ich freue mich sehr, dieses Forum gefunden zu haben. Ich bin nämlich sehr verunsichert wegen Betablockern.

    Ich nehme seit 1998 wegen einer damaligen Schilddrüsenerkrankung und außerdem zur Migräneprophylaxe Metahexal. Schon beim ersten Verschreiben hatte ich das Gefühl, dass sie mir nicht bekommen. Ich bekam dann von einer anderen Ärztin Betablocker von einer anderen Firma, weiß aber nicht mehr, welche das waren. Dann bekam ich wieder Metahexal. Bis vor einem Jahr nahm ich 200 retard. Als ich einer wieder neuen Ärztin sagte, dass ich nachts oft starke Herzbeschwerden bekomme, sagte sie, ich solle die Dosis halbieren, weil das an den Betablockern läge.

    Inzwischen habe ich gelesen, dass Betablocker auch Schuld an den Gelenk- und Muskelschmerzen sein sollen, die ich dauernd habe. Als ich meiner inzwischen 4 Ärztin sagte, dass ich sie absetzen möchte, meinte sie, ob ich "eines Morgens einseitig gelähmt aufwachen möchte". Die Schilddrüsenkrankheit ist inzwischen auch ohne Operation geheilt. Mein Blutdruck ist mit einem Blutdruckmessgerät zu Hause normal, wenn ich zu den Ärztinnen gehe, habe ich 100:160.

    Kurz gesagt: Da die Betablocker inzwischen alle sind, möchte ich mir keine neuen verschreiben lassen, bin aber völlig verunsichert. Die Herzbeschwerden nachts habe ich zwar weniger, Gliederschmerzen und Migräne aber immer noch.

    Über einen Rat würde ich mich sehr freuen!

    Herzliche Grüße

    Jutta

  2. #2
    Wohnt praktisch hier Avatar von wheelchairpower
    Geschlecht
    weiblich
    Alter
    42 Jahre
    Mitglied seit
    10.09.2008
    Beiträge
    537

    Standard AW: Betablocker

    Hi,

    warst du wegen der Beschwerden mal bei einem Kardiologen?

  3. #3
    Ärztin (Innere Medizin / Kardiologie)
    Geschlecht
    weiblich
    Alter
    37 Jahre
    Mitglied seit
    24.12.2007
    Beiträge
    1.182
    Diese Person ist in einem medizinischen Beruf tätig

    Standard AW: Betablocker

    Ich schlage dir vor, in folgender Reihenfolge vorzugehen:

    1. Schildere deiner Ärztin nochmals ausführlich die Beschwerden (Zwischenfrage: warum die 4. Ärztin? Bist du umgezogen? Ich hoffe doch nicht an Ärztehopping...) und bitte um eine Überweisung zum Kardiologen.
    2. Geh zum Kardiologen, der wird ein Langzeit-EKG und ein Langzeit-Blutdruckmessung durchführen - danach Bestimmung des Procedere.
    3. Ggf. nochmals Vorstellung beim Neurologen wegen der Migräne und der weiteren Therapie.
    Und bitte NIE Medikamente ohne Abstimmung mit dem behandelnden Arzt absetzen. Es ist übrigens ziemlich schädlich, den Arzt öfters zu wechseln, wnen nicht unbedingt notwendig, denn der behandelnde Arzt hat die gesamten Befunde und es geht Informationen verloren!!!

  4. #4

    Standard AW: Betablocker

    Vielen Dank für die Antwort!

    nur kurz zum Ärztehopping: mit der ersten Ärztin war ich nicht zufrieden, die zweite (in der Nähe meines Arbeitsplatzes) hörte auf und die Praxis wurde aufgelöst. Daraufhin ging ich zur dritten Ärztin, die sie empfohlen hatte, die aber zu weit weg wohnte, da ich inzwischen dort nicht mehr arbeitete. Nun bin ich wieder bei der ersten Ärztin, weil die Praxis sozusagen um die Ecke ist, mit der ich aber wieder überhaupt nicht zufrieden bin. Sie verschrieb mir zum Beispiel ein Migränemittel, das ich während der Aura aber nicht einnehmen darf (was ich nur durchs Internet erfuhr), und danach ist es zu spät. Außerdem hört niemand zu, auch der Orthopäde nicht, den ich wegen der Glieder/Muskelschmerzen konsultierte.

  5. #5
    Ärztin (Innere Medizin / Kardiologie)
    Geschlecht
    weiblich
    Alter
    37 Jahre
    Mitglied seit
    24.12.2007
    Beiträge
    1.182
    Diese Person ist in einem medizinischen Beruf tätig

    Standard AW: Betablocker

    Ich kann verstehen, dass du frustriert bist und dich unverstanden fühlst. Wollte nur auf den Informationsverlust hinweisen, der durch häufigen Arztwechsel nicht ausgeschlossen ist (natürlich lässt sich mancher Wechsel nicht vermeiden wegen Umzug etc.). Hoffentlich kannst du mit deiner Ärztin nochmals sprechen und sie versteht dich - sprich sie doch direkt auf das an, was nicht ok war.

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