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Thema: Blasenkrebs???

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In dieser Diskussion geht es um "Blasenkrebs???" im "Krankheiten" Forum, als Teil von Patientenfragen.net
...

  1. #1
    Ganz neu hier
    Geschlecht
    maennlich
    Alter
    37 Jahre
    Mitglied seit
    21.05.2011
    Beiträge
    3

    Standard Blasenkrebs???

    Liebe Experten,

    ich habe ein großes Problem und hoffe auf Ihre Hilfe. Von Geburt an leide ich unter Spina bifida myelomeningocele. Seit ca. 17 Jahren habe ich einen chronischen Harnwegsinfekt. Im Zuge dessen habe ich seit Jahren alle paar Wochen/Monate auch mal leichtes Fieber, welches ich mit erhöhter Flüssigkeitszufuhr (da es sich meist um resistente Erreger handelt) jedoch meist in 1 - 2 Tagen in den Griff bekomme. Darüber hinaus weist mein Urin des öfteren Spuren von Gries/Schleim auf, dies allerdings schon seit Jahren. Ich bin inzwischen übrigens 31 Jahre alt. In den letzten 6 Jahren wurden bei mir zwei Ultraschalluntersuchungen der Harnwege sowie zwei Urodynamik-Untersuchungen durchgeführt.
    Seit ca. 10 Tagen habe ich nun leichte Schmerzen in der Blasengegend sowie verstärkten Harndrang. Obwohl ich noch nie geraucht habe, keinerlei Kontakte zu kanzerogenen Stoffen hatte und auch genetisch nicht vorbelastet bin, darüber hinaus ein sehr gesundes Leben führe mit Sport, gesunder Ernährung etc., habe ich nun großeAngst, dass ich evtl. Blasenkrebs haben könnte. Diese Angst wird noch dadurch verstärkt, dass man überall im Internet liest, dass ein Blasenkrebs, der Schmerzen verursacht, bereits so fortgeschritten ist, dass eine Behandlung nicht mehr möglich ist. Abgesehen von oben beschriebenen Symptomen habe ich übrigens keine weiteren Veränderungen wie Rotfärbung des Urins etc. festgestellt.

    Ich wäre Ihnen sehr dankbar für eine Antwort, da ich mir wirklich große Sorgen mache!

    Beste Grüße!

    Ratsuchender

  2. #2
    Wohnt praktisch hier Avatar von wheelchairpower
    Geschlecht
    weiblich
    Alter
    41 Jahre
    Mitglied seit
    10.09.2008
    Beiträge
    537

    Standard AW: Blasenkrebs???

    Hallo Ratsuchender,

    ich gehe davon, dass du derzeit einen HI hast, weil du nicht nur schmerzen sondern auch einen vermehrten Harndrang hast. Auf Grund deiner Grunderkerkrankung, nehme ich an, dass du dich katheterisieren musst. Liege ich richtig mit meiner Vermutung?
    Du solltest deinen Urin einfach mal testen lassen und dann wirst du erfahren, ob ein Harnwegsinfekt vorliegt. Sollte dies nicht der Fall sein, würde ich den Urologen aufsuchen und ihm von deinem Problem erzählen, nur er wird dir weitere Antworten geben können, nachdem er dich gründlich untersucht hat.

    Liebe Grüße

  3. #3
    Ganz neu hier
    Geschlecht
    maennlich
    Alter
    37 Jahre
    Mitglied seit
    21.05.2011
    Beiträge
    3

    Standard AW: Blasenkrebs???

    Hallo und vielen Dank für die erste Antwort!

    Leider hat sich meine Symptomatik nach mittlerweile zwei Antibiosen (Cefuroxim) weiter verschlechtert. Da ich Spina Bifida habe, muss ich mich tatsächlich regelmäßig katheterisieren. Dabei fällt seit einigen Wochen auf, dass der Urin am Anfang und am Ende des Katheterisierens total milchig (= undurchsichtig!!) ist. Außerdem beobachte ich gelegentlich - v. a. morgens) ganz geringe, aber eben sichtbare, Blutspuren im Katheter. Außerdem habe ich immer wieder recht schmerzhafte Blasenkrämpfe mit Spontanentleerung geringer Mengen von Urin und von diesem weißen Zeug.

    Aus dem aktuellen Antibiogramm geht hervor, dass eine recht erhebliche HI mit E. coli und Proteus mirabillis (jew. über 1 Mio.) vorliegt, vor den angesprochenen Antibiosen waren es Klebsiellen, E. coli und was weiß ich, was noch alles. Seit gestern erfolgt nun eine antibiotische Behandlung mit Nitroxolin forte.

    Beim gestrigen Ultraschall wurde von meinem Urologen eine Verdickung der Blasenwand festgestellt, die er selbst jedoch auf die ständige Druckbelastung der Blase zurückführt (ich bin Oxybutinin-Pflichtig).

    Dennoch möchte er eine Blasenspiegelung durchführen, was bei mir trotz Nitrit-positiven Dauerinfekten seit ca. 20 Jahren seltsamerweise bislang noch nie gemacht wurde (leider kann diese Untersuchung erst Anfang September stattfinden).

    Ein anderer FA für Urologie meinte nach meiner letzten Urodynamik (mit Röntgen, Ultraschall etc.) zwar, dass ich mir bei den Ergebnissen derselben über Blasenkrebs keine Sorgen machen müsse, weil dass, was er in dieser Untersuchung gesehen habe, keinerlei Anhaltspunkte dafür liefere bzw. die Blase schlechter aussehen müsste, um einen solchen Verdacht zu rechtfertigen, aber seit wann kann man denn einen Blasenkrebs mittels Urodynamik, Röntgen und Ultraschall ausschließen

    Nun habe ich große (!!!) Angst davor, dass ich tatsächlich Blasenkrebs haben könnte, der aufgrund der Zeit, die sich die Ärzte bei meiner Behandlung anscheinend ziemlich sorglos lassen, vielleicht sogar schon soweit fortgeschritten ist, dass man gar nichts mehr machen kann... *Panik*

    Wie wahrscheinlich ist das denn bei der beschriebenen Symptomatik? Kann man diese Symptomatik auch mit dem Infekt erklären oder spricht mehr für den Krebs??

    Vielleicht nochmal zur besseren Einschätzbarkeit:

    Geschlecht: Männlich

    Alter: 31 Jahre

    Gewicht: 65 - 66 KG (kein nennenswerter Gewichtsverlust in den letzten Wochen)

    Vorerkrankung: Spina Bifida myelomeningocele mit rezidivierenden Nitrit-positiven HI seit Geburt und seit ca. 20 Jahren chronisch

    Aktuelles Antibiogramm: E. coli & Proteus mirabillis (jew. > 1 Mio.)

    Aktuelle Befunde: Urodynamik bis auf einen "ausladenden" Divertikel und einen beginnenden Prostata-Influx (Prostatiden) ganz ordentlich, Fassungsvermögen unauffällig, Druck im tolerablen Bereich.

    Aktuelle Symptomatik: Urin v. a. morgens weiß-flockig mit gelegentlichen, kaum sichtbaren Blutspuren im Katheter. Farbe des Urins bessert sich mit der Trinkmenge; gelegentlich oben beschriebene Blasenkrämpfe sowie leichtes Brennen in der Harnröhre. Ansonsten keinerlei Symptome bzw. gutes allgemeines Wohlbefinden.

    Sontiges:

    Lebensstil: Ovo-lakro-Vegetarier, Vollwertkost, kein Alkohol, regelmäßig sportliche Aktivitäten, nie geraucht, beruflich nie mit Chemikalien im Kontakt gewesen. Keine Krebserkrankungen in Familienanamnese (Ausnahme: Lungenkrebs bei Urgroßmutter nach jahrzehntelangem und schwerem Nikotingenuss...).


    Ich habe verdammte Panik und wäre echt dankbar für eine baldige und kompetente Einschätzung der Lage, soweit das in diesem Rahmen möglich ist!

    Viele Grüße!

    Ratsuchender
    Geändert von Ratsuchender (22.07.2011 um 11:05 Uhr)

  4. #4
    Wohnt praktisch hier
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    24.07.2006
    Beiträge
    541

    Standard AW: Blasenkrebs???

    deine panik kann dir keiner nehmen, da könnten wir hier schreiben, was wir wollen...

    zufälligerweise "trage" ich auch grade eine blasenentzündung mit mir rum... schon wieder...

    alle von dir beschriebenen symptome habe ich auch. krämpfe, brennen, blut, schleim, milchiger urin... und ich habe definitiv keinen blasenkrebs. aber wie gesagt, das wird dich nicht beruhigen...

    bliebe nur, den arzt aufzufordern, die untersuchung früher durchzuführen, notfalls in eine klink gehen...

    schade, das ich nicht mehr tips geben kann...

    viel glück

  5. #5
    Ganz neu hier
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    maennlich
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    3

    Standard AW: Blasenkrebs???

    Hey Schlumpfine,

    danke für Deine offene Antwort! Meine Panik hast Du mir damit in der Tat nicht genommen, was aber wohl tatsächlich nicht möglich ist. Immerhin weiß ich jetzt aber, dass es trotz dieser Symptomatik kein Krebs sein muss.

    Wieviel kann man eigentlich darauf geben, wenn zwei verschiedene Urologen nach Urodynamik, Röntgen und Ultraschall zu der Einschätzung gelangen, dass es nicht nach Blasenkrebs aussieht? Können die darüber nach diesen Untersuchungen überhaupt eine Aussage treffen oder wollen die mich nur beruhigen und wissen in Wirklichkeit überhaupt nichts?

  6. #6
    Wohnt praktisch hier
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    24.07.2006
    Beiträge
    541

    Standard AW: Blasenkrebs???

    ich denke, nach 2 gleichlautenden meinungen ist die chance, das es krebs ist, wohl eher gering. du könntest dir aber auch noch eine 3. meinung holen... oder einfach versuchen, bis zur nächsten untersuchung durchzuhalten. nach einer blasenspiegelung kannst du dir völlig sicher sein. wie gesagt, wenns psychisch garnicht anders geht, darum bitten, diese untersuchung vorzuziehen.

    bei deinem krankheitsbild sind deine ängste verständlich und auch der arzt sollte darauf eingehen und dich nicht unnötig zappeln lassen. notfalls in eine klinik gehen, da geht eh alles schneller...

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