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Thema: cortison

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In dieser Diskussion geht es um "cortison" im "Krankheiten" Forum, als Teil von Patientenfragen.net
...

  1. #1
    Ganz neu hier
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    Standard cortison

    hallo

    Ich habe leider jede menge Fragen in verschiedenen Bereichen, ich hoffe das ist nicht allzu störend.

    Nun einmal über cortison.

    Ich musste eine Zeit lang hochdosiert dann ausschleichend prednison nehmen. Krankheitsbedingt.
    Später noch ein paar mal kurzzeitig wegen Wiederaufflammen und Ohrgeräuschen.
    Meiner Meinung nach hat es mein komplettes Hormonelles Systhem durcheinandergebracht und zwar nachhaltig.

    Ist diesbezüglich schon einmal eine Studie gemacht worden über Spätauswirkungen einer Kortisontherapie?

    Dankeschön
    Rollen

  2. #2
    Monsti
    Gast

    Standard AW: cortison

    Hallo Rollen,

    klar, bzgl. Cortison gibt es jede Menge Erfahrungen und auch Studien.

    Um Deine Frage beantworten zu können, wäre es wichtig zu wissen, wie hoch die Anfangsdosierung war, wie lange Du am Stück Cortison genommen und in welchen Schritten Du ausgeschlichen hast. Ebenfalls wäre es wichtig zu erfahren, seit wann Du kein Cortison mehr nimmst.

    Ich habe schon alle Varianten der Cortison-Therapie hinter mir, d.h. hochdosiert/intravenös, mittels Diffusor, als Kurz-Stoßtherapie und niedrig dosiert als Langzeittherapie (5 Jahre lang). Endgültig ausgeschlichen hatte ich im Sommer 2004 (Ausschleichzeit: 5 Monate).

    Liebe Grüße von
    Angie

  3. #3
    elfe
    Gast

    Standard AW: cortison

    hallo Rolle,

    wenn du arges Pech hast--können deine Nebennieren einen Knacks bekommen haben--in der Richtung medikamenteninduziertes cushing syndrom.

    hast du denn Beschwerden--und wie sieht dein Cortisol im Blutbild aus??

    LG Elfe

  4. #4
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    7

    Standard AW: cortison

    hallo

    und danke für eure antworten.
    meiner meinung nach spielt es keine rolle wie lange man corti eingenommen hat um alles durcheinander zu bringen aber gut.
    ich nahm es nur ein viertel jahr oder 4 monate, weiß nicht mehr genau.
    prednison 60mg, nach einer woche 50 dann 40.....irgendwann nur noch 10 mg und 7,5 danach nichts mehr.
    dann kam tinnitus und hochdosiert corti für paar tage.
    danach nichts mehr, dann kam ein kurzes aufflammen des immunsystems und eine woche lang corti mit 15 mg, danach nichts mehr.
    ging ungefähr in einem zeitraum von einem bis eineinhalb jahren. (hoffe das kommt ungefähr hin.)

    an cushing, habe ich selbst noch nicht gedacht, der cortisolspiegel wurde noch nie bestimmt nur die entzündungsparameter.

    werde den vorschlag mal anbringen, hoffe er zieht, danke für eure antworten.

    Rollen

  5. #5
    Monsti
    Gast

    Standard AW: cortison

    Hi Rollen,

    meiner meinung nach spielt es keine rolle wie lange man corti eingenommen hat um alles durcheinander zu bringen


    So stimmt das leider nicht. Gerade bei Langzeittherapien kommt es zu langfristigen Problemen, auch wenn sie niedrig dosiert waren (bei mir z.B. 4-8 mg Methylprednisolon täglich, was etwa 5-10 mg Prednisolon entspricht).

    Ich schrieb ja schon, dass ich das Corti bereits im Sommer 2004 ausgeschlichen hatte. Meine Langzeitschäden: Kaputte, d.h. irreparabel geschädigte Venen, vorzeitige Wechseljahre, extrem empfindliche, dünne und leicht blutende Haut.

    Nach den höchstdosieren Cortison-Therapien (1800 mg i.v.), die innerhalb von 3 Monaten wieder ausgeschlichen wurden, hatte ich überhaupt keine Nachwirkungen.

    Während der Therapie: Vollmondgesicht, Stiernacken, sehr hoher Blutdruck und total verrückt spielender Blutzuckerspiegel. Das vertschüsste sich aber nach dem Ausschleichen.

    Zugenommen hatte ich unter keiner einzigen Cortison-Therapie. Ich hatte halt nur dieses kugelrunde Gesicht und den Stiernacken.

    Liebe Grüße von
    Angie

  6. #6
    Birgitt
    Gast

    Standard AW: cortison

    Zitat von Rollen Beitrag anzeigen

    an cushing, habe ich selbst noch nicht gedacht, der cortisolspiegel wurde noch nie bestimmt nur die entzündungsparameter.
    Hallo Rolle,

    an Cushing brauchst Du jetzt auch nicht mehr denken. Das bekommt man nur während der Cortisoneinnahme, nicht wenn man das Cortison wieder absetzt. Genau das hat Monsti geschrieben: " Während der Therapie: Vollmondgesicht, Stiernacken, sehr hoher Blutdruck und total verrückt spielender Blutzuckerspiegel. Das vertschüsste sich aber nach dem Ausschleichen."
    Wird eine langfristige Behandlung plötzlich abgebrochen oder eine hohe Dosis zu schnell abgebaut, kann sich das sogenannte Cortisonentzugs-Syndrom ( sekundärer Addison ) einstellen: Man fühlt sich elend, wird eventuell depressiv und bekommt ziehende Schmerzen an Arm- und Beinmuskulatur.
    Nach Beendigung einer Cortisontherapie kann man eventuell eine Nebenniereninsuffizienz bekommen.

    Elfe schrieb: "wenn du arges Pech hast--können deine Nebennieren einen Knacks bekommen haben--in der Richtung medikamenteninduziertes cushing syndrom."
    Das dürfte sicher ein Irrtum sein, denn ein Cushing-Syndrom hat man nur durch Tabletteneinnahme,wegen eines hormonproduzierenden Tumor in der Nebenniere oder in der Hypophyse.

  7. #7
    Noch neu hier
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    20

    Standard AW: cortison

    Guten Abend, hier mal eine Frage zum Ausschleichen von Prednisolon. Nach einer Dünndarmvaskulitis (jetzt schon die 5. Dünndarmblutung) bekam ich zunächst 100 mg, dann wie folgt einen Ausschleichplan:
    24. 04. bis 28. 04. 2008 = 80 mg
    29. 04. bis 03. 05. 2008 = 70 mg
    04. 05. bis 08. 05. 2008 = 60 mg
    09. 05. bis 13. 05. 2008 = 50 mg
    14. 05. bis 18. 05. 2008 = 40 mg
    19. 05. bis 23. 05. 2008 = 30 mg
    24. 05. bis 28. 05. 2008 = 20 mg
    29. 05. bis 02. 06. 2008 = 15 mg
    03. 06. bis 18. 06. 2008 = 10 mg
    19. 06. bis 02. 07. 2008 = 7,5 mg
    03. 07. bis 18. 07. 2008 = 5,0 mg
    19. 07. bis 02. 08. 2008 = 2,5 mg
    03. 08. bis 16. 08. 2008 = 1,0 mg
    Dazu wurde mir noch gesagt, in den unter 5 mg liegenden Ausschleichtagen sollte noch weiter unterteilt werden, so z.B. 5, 4, 3, 2, 1 mg, um die Nebennierenrinde zur eigenen Produktion wieder zu animieren. Wer weiß, ob in den höheren mg-Regionen nicht noch schneller ausgeschlichen werden kann oder ob Prednisolon nach Beendigung der Dünndarmblutung evtl. sofort nach 70 mg abgesezt werden kann.

  8. #8
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    Standard AW: cortison

    Also ich bin der Meinung, dass Cortison immer ausgeschlichen werden muss.
    Der Körper stellt während der Therapie die eigene Kortisonproduktion ein. Es kann daher bei plötzlichem Absetzen des Präparats zu lebensgefährlichen Kreislaufversagen und Schockreaktionen kommen, da der Körper das Hormon dringend braucht.

    Also ich würde mich an die Vorgaben deines Arztes halten. Aber wie immer gilt, frag mal deinen Arzt.

  9. #9
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    Standard AW: cortison

    Zitat von lucy230279 Beitrag anzeigen
    Also ich bin der Meinung, dass Cortison immer ausgeschlichen werden muss.
    Nicht immer muß ausgeschlichen werden, das kommt alles auf die Dauer und Dosis des Cortisons an, das man eingenommen hat. Und natürlich auf die Erkrankung. Es gibt ja auch hochdosierte Einmalgaben, da wird nix mehr ausgeschlichen.

    Ich stimme Dir aber voll zu, daß das Ausschleichen in jedem Fall mit dem behandelnden Arzt abzuklären ist.

    Grüße, Andrea

  10. #10
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    Standard AW: cortison

    Hallo Luci und Andrea, herzlichen Dank für die Auskunft. Werde das Problem mit meiner Ärztin besprechen. Nur hatte ich den Eindruck, dass Ärzte unterschiedliche Ausschleichvorgaben vergeben. In der Literatur habe ich dazu auch nichts gefunden - werde wieder mal voll auf meine Ärztin hören.

    Freundliche Grüße von Detlev

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