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Zitat: von Lara23 |
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Hallo.
Bin neu hier.
Ist jemand mit einem Cushing-Syndrom hier?
Ich wurde vor vier Wochen an einem Cushing-Syndrom mit Nebennierentumor Operiert. Mir wurde die komplette nebenniere entfernt da der Tumor schon 4cm groß war. Die Operation ist eigentlich sehr gut verlaufen. Musste nach der Op noch eine Woche in der Uniklinik Essen liegen, da meine Linke nebenniere noch nicht funktioniert bzw. produziert sich noch nicht das Cortison das mein Körper braucht. Bin nun seit einer Woche zuhause und komme mit dem Cortison überhaupt nicht zurecht. Habe ständig depressionen bin Launisch und denke das ich in einem Kreis bin und da nie wieder raus komme. Muss das cortison 3 mal am Tag nehmen bin nach den Tabletten total Müde und mit mir ist nicht anzufangen. Manchmal wenn ich Morgens aufstehe fühle ich mich als hätte ich Nachts ein ganzes Schwein gegessen. Aber der Arzt meinte das es normal ist da das Cortison so aufschwemmt. Ich bin echt froh wenn ich das ok vom Arzt bekomme das ich das Cortison nicht mehr brauche.
MFG Lara |
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hallo lara,bin auch neu hier und habe in deinem aufruf meine leidensgeschichte wiedererkannt.erst mal will ich dir mut machen was die cortison-substitution angeht und die dazugehörigen depressionen.soviel ich weiss hängt die dauer der "wiederbelebung" der verbleibenden gesunden nebenniere davon ab wie lange die krankheit vorher bestanden hat.ich hatte die krankheit fast 2 jahre.leider hatte ich das pech dass keiner der vielen ärzte die ich aufsuchte meine beschwerden einorden konnte und ich aber letztendlich dann doch nach sehr viel leid das zufällige glück hatte in der notaufnahme nachts einen sehr jungen,gerade fertig studierten arzt zu begegnen der in mir sofort den verdacht "cushing" sah.und nach mehreren untersuchungen bzw mrt war endlich die diagnose gestellt und ich sage endlich weil ich zuvor jeden tag das gefühl hatte sterben zu müssen,teilweise auch zu wollen weil ich einfach nimmer konnte.jedenfalls wurde ich im november 1997 in heidelberg operiert und die substitution dauerte ca.halbes jahr unter aufsicht eines endokrinologen in meiner nähe,wobei mir dieser schon immer einen enormen lebenswillen bestätigt hat,weil er keinen patienten bis dahin gekannt hat,die sich in so kurzer zeit so gut wieder erholt hatte.auf die depressionen hatte man mich kurz nach der
op hingewiesen und ich wurde gefragt ob ich sie medikamentös behandeln wolle,aber ich habe es alleine versuchen wollen und auch geschafft,nach ca sechs wochen waren die depris weg.gerne stehe ich dir zur verfügung was andere fragen angeht und ich weiss das von mir.du hast jede menge fragen.ich werde sie dir alle beantworten können.es ist jetzt 10 jahre her aber das thema cushing wird mich nie loslassen,es hat mich geprägt,in allen lebenslagen,sowohl positiv als auch negativ.also wenn ich dir weiter irgendwie durch meine erfahrungen weiterhelfen kann tu ich das gerne.kopf hoch und ganz liebe grüsse von giovi