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Thema: Demenzkranke Mutter

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In dieser Diskussion geht es um "Demenzkranke Mutter" im "Krankheiten" Forum, als Teil von Patientenfragen.net
...

  1. #1
    Ganz neu hier
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    weiblich
    Alter
    51 Jahre
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    NRW
    Mitglied seit
    06.01.2009
    Beiträge
    5

    Standard Demenzkranke Mutter

    Hallo zusammen, ich bin Tina 42 Jahre von Beruf Sekretärin und betreue seit einem Jahr meine an Demenzerkrankte Mutter und seit einem halben Jahr wohnen wir auch in einem Haus mit ihr. Manchmal ist es zum "heulen" aber ich weiss, dass sie ja nichts dafür kann. Ich muss vor und nach meiner Arbeit darauf achten, dass sie ihre Tabletten nimmt, dass sie ist isst, sie hatte schon 10 KG abgenommen weil sie es immer wieder vergessen hat. Was soll ich sagen? Wer hat Erfahrung? Wie kann man die Lebensqualität verbessern? Pflegestufe wurde abgewiesen - dabei brauchen Demenzkranke eine Rund um die Uhr Betreuung! Schönen Gruss Tina.

  2. #2
    Purzel2910
    Gast

    Standard AW: Demenzkranke Mutter

    Man kann innerhalb von 4 Wochen Widerspruch gegen den Bescheid des MDK einlegen.
    Die nächste Stufe wäre dann eine Klage beim Sozialgericht.
    Schau mal bitte hier: http://www.gesundheitpro.de/Pflegeve...ONI013744.html

    Dort kannst Du die Vorraussetzungen einsehen, nach denen die Leistungen eingestuft werden.
    So ein Pflegebuch zu führen, könnte Dir sicherlich behilflich sein.

  3. #3
    Ganz neu hier
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    weiblich
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    51 Jahre
    Wohnort
    NRW
    Mitglied seit
    06.01.2009
    Beiträge
    5

    Standard AW: Demenzkranke Mutter

    Vielen Dank für die Info. Ich werde gleich nachschauen. Wir hatten Widerspruch eingelegt. Es wurde trotzdem abgewiesen und es kam aber niemand mehr raus um noch einmal zu prüfen, fanden wir sehr komisch. Vielen Dank für die Unterstützung und lieben Gruss

  4. #4
    Ganz neu hier
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    maennlich
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    Beiträge
    1

    Standard AW: Demenzkranke Mutter

    Hallo Tina!
    Dass eine zweite Prüfung nach dem Widerspurch nicht statt gefunden hat, ist sehr komisch.
    Meine Familie ist in einer ähnlichen Situation wie Du. Mein Schwiegervater (Witwer, 77) leidet an Alzheimer, wohnt seit dem Tod seiner Frau vor einem halben Jahr ebenfalls in unserem Haus
    Auch unser Antrag auf Pflegestufe wurde abgelehnt, da mein Schwiegervater die Grundpflege nahezu alleine bewältigen kann, WENN er sie nicht vergisst! Und dementsprechend ist es mit der Kontrolle der Medikamenteneinnahme (das Reminyl hilft meinen Schwiegervater ungemein dabei, ein "relativ" eigenständiges Leben (natürlcih nur im "Alzheimer"-Kontext") zu führen ) natürlcih nicht getan, sondern eine zeitintensive und anstrengende SAufgabe, die man natürlich gerne macht. Wie du schon ansprachst, muss man kontrollieren, ob er gegessen hat, dass der Hernd nicht doch einmal angelassen wurde (wir überlegen, warme Mahlzeiten jetzt für ihn zu machen, und den HErd abzuklemmen) , dass er regelmäßig flüssigkeit zu sich nimmt und seine kleidung wechselt.
    Da reicht es nicht morgens und abends einmal vorbeizuschauen, man muss nahezu 24 stunden jmd im haus haben, so dass meine Frau shocn weniger Stunden arbeiten geht, ich teilweise von zu Hause arbeite und auch unsere Kinder ihre Freizeitplanungen um den Opa legen.

    Ich wünsche Dir und Deiner Familie alles Gute und dass sich die Bürokratie vielleicht doch noch eines Besseren besinnt.

  5. #5
    Ganz neu hier
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    weiblich
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    51 Jahre
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    NRW
    Mitglied seit
    06.01.2009
    Beiträge
    5

    Standard AW: Demenzkranke Mutter

    Hallo, vielen Dank für Deine Nachricht. Ja, wer das nicht selbst mit erlebt - hat gut reden. Der Herd....ja der Herd, wenn ich daran denke kriege ich direkt die Krise..erst heute Mittag wieder. Ihr wisst also genau was man leisten muss!!!! Ich werde jetzt noch einmal einen Pflegeantrag stellen aber diesmal mit Unterstützunng vom Hausarzt! Wenn es klappt gebe ich Bescheid! Wir müssen auf jeden Fall noch jemanden angagieren. Was tut man nicht alles...Unsere Mutter hat sogar noch einen total lieben Labrador dabei, der hält sie ab und zu auf Trab, wobei wir manchmal denken es wäre einfacher ohne Hund, aber dann räumt sie nur noch die Schränke und den Keller aus. Also danke für Deine Nachricht und einen lieben Gruss auch an Deine Frau. Tina

  6. #6
    Noch neu hier
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    31.05.2010
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    41

    Standard AW: Demenzkranke Mutter

    Dass die Pfelgestufe abgewiesen wurde ist mir unbegreiflich. Aber wie schon gesagt wurde: dagegen kann man Einspruch einlegen. Gegen das Vergessen von Medikameten gibt es ja verschieden Hilfsmittel: von der einfacehn Wochendossette bis zu fertig verblisterten Verpackungen. Da muss man schauen, was am besten passt. Ich kenne aus dem Bekanntenkreis einen ähnlichen Fall. Essenstechnisch haben die immer geschaut, dass sie gemeinsam mit dem Demenzkranken die Hauptmahlzeit eingenommen haben und ansosnten immer viele Dinger, die er gerne mag, im Haus. D.h. dass die Kaloreinzufuhr auch mal durch Schokolade u.ä. kam. Aber so ist es gelungen das Gewicht zu halten.

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