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Thema: Entzündung im Gehirn

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In dieser Diskussion geht es um "Entzündung im Gehirn" im "Krankheiten" Forum, als Teil von Patientenfragen.net
...

  1. #51
    Teetante
    Gast

    Standard AW: Entzündung im Gehirn

    Hi zusammen!

    Das Internet als Quelle zu nutzen ist ja ok. Aber ich kann z.B. Kopfschmerzen eingeben und es kommen einige Dinge zusammen an "Diagnosen", die es sein könnten. Nehmen wir an, ich glaube, es könnte ein Tumor sein. Also würde ich nach Eurem Prinzip zum Arzt gehen und eine Kernspintomographie verlangen (auch als MRT oder die "Röhre" bekannt).
    Kein Arzt macht so ein Vorgehen lange mit, denn die Kosten, die da für zum Teil völlig unnötige Untersuchungen entstehen, wird keiner auf seine Kappe nehmen. Und das auch völlig zu recht! Es kann doch nicht sein, daß nun die Patienten zum Arzt gehen, auf irgendwas hinweisen und am besten noch selbst ihre Diagnose stellen und dann darauf beharren, daß der Arzt sie nach dem Schema X behandeln soll, weil das im Internet so geschrieben steht.
    So sollte es nicht sein und ich glaube auch nicht, daß da viele Ärzte mitmachen und einfach Ja zu allem sagen, was ihre Patienten ihnen vorschlagen.

    Viele Grüße, Andrea




  2. #52
    Fühlt sich wohl hier
    Name
    Sabrina
    Geschlecht
    weiblich
    Alter
    35 Jahre
    Wohnort
    Pforzheim
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    11.12.2006
    Beiträge
    103

    Standard AW: Entzündung im Gehirn

    hi

    oh die diagnose hab ich erst seit februar obwohl ich seit 5 jahren dran leide. ich suchte im netz nach nem doc für hormone und fand plötzlich heraus das es endos gibt. ich lass von entzündeten schildrüsen und erinnerte mich das man da mal was erwähnte. so kam das ganze ins rollen, ich ergriff die chance und nur dadurch weiß ich woran ich heute leide. natürlich informiere ich mich jetzt weiter.

    @teetante

    natürlich ist das jetzt ein übertriebenes beispiel von dir und da kann ich verstehen wenn der arzt nein sagt. ich dachte das ganze so, wenn man mehrere symptome hat die auf eins hindeuten das man dann den arzt drauf hinweist falls er selbst nicht drauf kommt. ich sag ja hät ich mich nicht informiert würd ich noch die nächsten 50 jahre jod schlucken und nicht wissen was ich habe. ebenso wüsst ich nix von der insulinresistenz wenn ich mich nicht informiert hätte und den doc gebeten hätte nen glukosetoleranztest zu machen. da ich jetzt weiß das ich das habe weiß ich das ich auf vieles achten muss und wo zusammenhänge bestehen.

    brutal viele sind im hashiforum die selbst drauf gekommen sind das sie hashi haben könnten. sie baten dann den doc um tests und diese vielen dann positiv aus. auch diese leute würden heute und in zukunft nicht wissen das sie es haben sondern würden drauf hören das man ihnen sagt sie sind psychisch krank oder sonstiges.

    meiner meinung nach ist es ok aber natürlich im rahmen und nicht in so nem beispiel wie du es geschildert hast.

    grüße

  3. #53
    Facharzt (Kinder- und Jugendmedizin) Avatar von StarBuG
    Name
    Michael Scheel
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    39 Jahre
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    05.05.2006
    Beiträge
    3.014
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    2
    Diese Person ist in einem medizinischen Beruf tätig

    Standard AW: Entzündung im Gehirn

    Auch Ärzte sind nur Menschen und das Fach Medizin ist so groß, dass kein Arzt alles weiß.

    Darum ist es überhaupt nicht schlimm, wenn Patienten sich informieren und auch Ideen mitbringen.

    Aber ihr müsst wissen, das man als Arzt auch viele Zusammenhänge im Körper kennt und manche Sachen einfach vorher abgeklärt werden müssen.
    Auch ist die Fragerei des Arztes nicht ziellos und wenn Untersuchungen angeordnet werden, haben die (meistens) auch ihren Sinn.

    Ich denke das A und O einer guten Behandlung ist der gemeinsame Austausch mit dem Arzt.
    Wenn ich als Patient Vermutungen habe, sollte ich diese ruhig mit dem Arzt besprechen, wenn dieser diese evtl. für abwegig hält und nicht sofort überprüfen möchte, hat dies bestimmt auch seinen Grund.

    Man kann vieles im Internet erlesen, aber vergesst nicht, das Ärzte die 6 Jahre im Studium nicht ohne Grund verbracht haben.
    Grundlagenwissen ist extrem wichtig, und das fehlt bei Leuten, die sich nur über spezielle Dinge im Internet informieren.

    Andererseits ergänzen Betroffene mit Fachwissen, dass sie sich über längere Zeit aus diversen Quellen erarbeitet haben, auch den Arzt.

    Wovor ich nur warne ist, dass aufgrund angelesenen Wissens die Entscheidungen eines Arztes vorschnell in Zweifel gezogen werden.

    Liebe Grüße

    Michael
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  4. #54
    Fühlt sich wohl hier
    Name
    Sabrina
    Geschlecht
    weiblich
    Alter
    35 Jahre
    Wohnort
    Pforzheim
    Mitglied seit
    11.12.2006
    Beiträge
    103

    Standard AW: Entzündung im Gehirn

    ich stimme dir vollkommen zu michael. aber natürlich darf man auch mal die entscheidung oder diagnose eines arztes in frage stellen. ich könnt dir da beispiele liefern ohne ende die immer das gegenteil BEWEISEN von dem was der doc sagt. einfach weil es wissenschaftlich erwiesen ist und durch studien, erfahrungen. ganz ehrlich spielt die pharmaindustrie auch eine große manipulierende rolle in dem ganzen bereich gesundheit. aber natürlich auch die pfuscher und scharlatane, ich sag nur diätpillen!

    wenn ich eine diagnose in frage stelle hole ich mir eine zweite meinung und dies ist total legitim. klar kann ein arzt nicht alles wissen und auf anhieb schon gar nicht. es ist ja alles so komplex.

  5. #55
    Monsti
    Gast

    Standard AW: Entzündung im Gehirn

    Hallo Micha,

    da sprichst Du mir aus dem Herzen!

    In den letzten Jahren hatte ich zum Glück keinerlei Probleme in der Zusammenarbeit mit Ärzten unterschiedlichster Fachrichtungen. Ich denke, oft kommt es auch auf die Art und Weise an, wie ich mein Anliegen vermittle.

    Kürzlich erzählte mir mein Hausarzt, er habe plötzlich unzählige Migränepatienten - und dies vermutlich deshalb, weil er Informationshefte zur Migräne im Wartezimmer ausgelegt hatte. Ich empfahl ihm, diese bis auf ein einziges Exemplar wieder zu entfernen. Und siehe da, sodann litt kaum mehr jemand unter vermeintlicher Migräne, sondern berichtete lediglich von Kopfschmerzen. Die Gründe für diese Kopfschmerzen waren dann auch sehr unterschiedlich (HWS, pure Wetterfühligkeit, Migräne, Sinusitis ...).

    Natürlich schau auch ich mal per google nach, aber eigentlich eher, um bestimmte Begriffe erklärt zu bekommen, jedoch kaum, um zu irgendeiner Diagnose zu gelangen. Für sowas ist das Web meiner Ansicht nach auch denkbar ungeeignet. In letzter Zeit schaute ich z.B. auch nach Alternativen zur Wundversorgung. Das, was mir annähernd passend erscheint, schreibe ich mir dann raus und spreche mit meinem Pflegedienst darüber.

    Leider kenne ich zahllose Leute, die sich selbst eine Selbstdiagnose via Internet verabreichen, damit dann zum Doc gehen und ihm diese dann ungeschickterweise auch noch auf den Tisch brettern, so nach dem Motto: "Nach meinen Internet-Recherchen habe ich einen Hirntumor, deshalb ist jetzt unbedingt ein Kopf-CT notwendig." Mein Doc kriegt die Krise, wenn er mit sowas konfrontiert wird. Leider passiert das tagtäglich.

    Grüßle von
    Angie

  6. #56
    Teetante
    Gast

    Standard AW: Entzündung im Gehirn

    Hi Angie!

    Nun sprichst Du mir aus dem Herzen, vor allem, was den letzten Absatz Deines Beitrages angeht!

    Ich hatte weiter oben auch dieses Hirntumor-Beispiel erwähnt und es ist bestimmt kein übertriebenes Beispiel! Meine Ärztin kriegt nämlich dann auch eine Krise, wenn ein Patient ihr irgendwelche Sachen aus dem Internet als "seine" Diagnose erklärt und sie ihn doch nun bitte mal danach behandeln soll.

    Ich habe in dieser Praxis meiner Hausärztin meine Ausbildung gemacht, und auch damals, als das Internet noch nicht bei jedem zuhause einen festen Platz hatte, gab es aufgrund von Broschüren in Wartezimmern von anderen Ärzten oder auch bei Artikeln in diesem Apothekenblättchen regelmäßig ein Mehraufkommen von bestimmten Beschwerden, die ja dann laut Blättchen das und das sein müßten. In unserem Wartezimmer hatten wir solche Broschüren erst gar nicht ausgelegt, die wurden bei Bedarf von der Ärztin den einzelnen Patienten ausgehändigt und dann war es auch in Ordnung!

    Liebe Grüße, Andrea

  7. #57
    Rosa
    Gast

    Standard AW: Entzündung im Gehirn

    Hallo!
    Jetzt muss ich mal blöd in die Runde fragen, seid Ihr denn alles Ärzte oder welche die es werden wollen?
    Wie schon erwähnt, habe ich auch Hashi und ich fühle mich seit gut einem 1/2 Jahr besser ( fast schon zu gut, wenn ich an meine Anfangszeit denke). Meine Werte sind auch alle im Normbereich außer der geliebte TSH, liegt leider drunter. Meine Ärztin meinte reduzieren, ich bin dagegen. Warum gehen denn Ärzte immer nur nach den Normwerten und nicht nach dem Befinden der Patienten? Wir haben uns ( meine Ärztin und ich) geeinigt, ich darf vorläufig meine Dosis beibehalten ( aber sehr wohl war ihr nicht dabei). Es geht doch darum, Symtome zu lindern oder? Deshalb meine ich, sollte man auch mal auf die Meinung eines Patienten vertrauen.
    Sorry, wenn es hier nicht so ganz zum Thema passt. Leider bin ich auch kein Mensch der sich super gebildet ausdrückt, sondern so rede, wie mir der Schnabel gewachsen ist.
    LG Rosa

  8. #58
    Caro
    Gast

    Standard AW: Entzündung im Gehirn

    Hallo Rosa

    Ich bin schon mal definitiv kein Arzt und ich bin auch nicht auf dem Wege evt. einer zu werden Da hätte ich vielzuviel angst vor der Verantwortung die mit solchem Beruf einher geht.
    Ich bin hier weil mich mein "bammel" vor einer am Montag fälligen Op,grusel...,in die weiten des WWW brachte und ich zufällig hierher geweht wurde.
    Ich hab in meinem Befund vom Nuklear-Doc nicht alles verstanden gehabt.Ich suchte im Internet unter anderem die Übersetzung für den Begriff:retrosternal.
    Naja,..und nun bin ich hier

  9. #59
    Monsti
    Gast

    Standard AW: Entzündung im Gehirn

    Hallo Rosa,

    auch ich habe beruflich nichts mit Medizin am Hut, sondern bin einfach nur "Diplom-Patientin" mit ziemlich viel Wissen bzgl. meiner eigenen Erkrankungen. Da aber sowohl in meiner Verwandtschaft wie auch in meinem Freundeskreis viele Ärzte, Schwestern und Pfleger sind, sehe ich auch ein bisserl die Nöte der "anderen Seite". Vielleicht habe ich deshalb auch kaum Probleme mit meinen Dottores, auch fühle ich mich von der Mehrheit absolut ernst genommen - zumindest von denjenigen, bei denen ich regelmäßig auftauchen muss. Bei fremden Ärzten habe ich sogar eher das Gefühl, dass bei dem einen oder anderen Problem eine Überbewertung stattfindet, die mir gar nicht Recht ist ...

    Liebe Grüße von
    Angie

  10. #60
    Monsti
    Gast

    Standard AW: Entzündung im Gehirn

    Hallo Sabrina,

    Hashimoto samt aller Begleiterscheinungen ist jedem erfahrenen Rheumatologen bestens bekannt. Vielleicht warst Du bisher nur bei den falschen Ärzten!? Da ich z.T. ziemlich exotische Probleme habe (viel seltener als Hashi), informiere ich mich vor der Kontaktaufnahme zu einem Facharzt sehr genau zu dessen Qualifikation und seiner Umgehensweise mit dem Patienten - nicht aber über das, was der Doc gefälligst mit mir anstellen soll.

    Liebe Grüße von
    Angie

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