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Thema: Entzündung im Gehirn

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In dieser Diskussion geht es um "Entzündung im Gehirn" im "Krankheiten" Forum, als Teil von Patientenfragen.net
...

  1. #1
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    15.07.2009
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    4

    Standard Entzündung im Gehirn

    Hallo an alle,

    ich habe dieses Forum via google gefunden und hoffe, dass ich hier ein paar Ratschläge bekommen kann. Ich weiß nämlich momentan grad nicht wo mir der Kopf steht….leider im wahrsten Sinne des Wortes.
    Meine Leidensgeschichte (weiß natürlich nicht ob das alles miteinander zusammenhängt):
    Vor ca. 2 ½ Monaten bin ich eines morgens aufgewacht und hatte starke Schmerzen im Schienenbein. Nun gut, hab mir nix weiter bei gedacht und bin auf Arbeit, wo es dann eigentlich auch besser wurde, außer das mein Fuß ziemlich geschwollen war.
    Ein paar Tag später bin in dann in den Urlaub geflogen, was die Sache mit der Schwellung verschlimmert hat. Bin dann vor Ort zum Arzt (aus Angst vor Thrombose o.ä.) und der sagte mir ich solle das Bein ruhig halten, es wäre eine Entzündung. Das hab ich dann auch getan, nur flache offene Schuhe, so oft wie möglich hoch gelegt, kaum was gemacht. Erst dachte ich es würde besser, aber jedesmal wenn ich Turnschuhe etc. an hatte wurde es wieder schlimmer.
    Also zurück in Deutschland zum Hausarzt, der mich dann zum Chirurgen geschickt. Der hat dann Röntgenaufnahmen vom Fuß gemacht und gesagt es wäre eine Sehnenscheidenentzündung im Schienenbein. Wieder die gleichen Worte…Bein ruhig halten.

    Die Schmerzen im Bein gingen dann auch weg. Fuß war jedoch immer noch geschwollen. Nun kam dazu, dass sich die Schwellung auf das gesamte Bein auszubreiten schien. Hatte das Gefühl, dass ich einen enormen Druck im Bein habe…so als ob jemand mit beiden Händen fest zudrückt.
    Hinzu kamen dann auch noch Taubheitsgefühle im Arm und im Gesicht (kurze Anmerkung: betrifft alles die linke Körperhälfte).

    Ich bin dann wieder zum Hausarzt (da mir meine Physiotherapeutin den Typ mit eine Neurochirurgen gegeben hat). Diese sagte aber nur, das käme von meinen Rückenproblem, ist nicht weiter schlimm, hat mir ne Spritze verpasst und tschüss.

    Habe dann auf eigene Faust einen Termin beim Neurochirurgen gemacht. Der meinte wir klären erstmal die Sache mit den Taubheitsgefühlen und so hatte vor zwei Wochen meinen MRT-Termin.
    Am Montag habe ich dann nun den Befund bekommen. Mein Arzt meinte nur…“da ist was“. In dem Moment dachte ich die Welt bricht zusammen. Er sagte dann die Neurologen meinten wohl eine Entzündung gefunden zu haben. Man müsste jetzt abklären ob die eventuell chronisch ist bzw. woher das kommt. Man müsste eine Spinalpunktion machen. Könnte man ambulant oder stationär machen.

    Ich weiß viel Text…aber nun meine Fragen…

    Hat jemand mit so etwas schon Erfahrungen gemacht?
    Kann man das heilen? Wie ist die Behandlung?
    Spinalpunktion…lieber stationär oder ambulant?

    Ich hoffe ihr könnt mir helfen, meine Gedanken kreisen momentan um nichts anderes. Habe Angst…
    LG

  2. #2
    versucht, zu helfen Avatar von Doc Holiday
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    17.06.2009
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    24

    Standard AW: Entzündung im Gehirn

    Hallo Lunacole,

    Du hast leider nicht geschrieben, von welchem Körperteil die MR-Untersuchung gemacht worden ist und welche Verdachtsdiagnose der Neurologe gestellt hat.

    Anhand der Überschrift vermute ich mal, daß es sich um ein MR Deines Kopfes handelt.

    Über mögliche Diagnosen kann man aufgrund der hier vorliegenden Angaben nur sehr vage spekuklieren - und mehr auch nicht.

    Wenn eine Spinalpunktion bei Dir vorgenommen werden soll, so hat der behandelnde Arzt sich was dabei gedacht!
    Und wenn er sich möglicherweise im Augenblick noch etwas zurückhält, mit Dir über mögliche Diagnosen zu sprechen, bevor der Untersuchungsbefund vorliegt, so tut er das sicher, um "nicht die Pferde scheu zu machen".
    Dies würde ich jedenfalls als gute Vorgehensweise interpretieren und ist sicher besser, als vorschnelle Schlüsse zu ziehen. Voreilige Diagnosen sind lästig, unnotwendig, verunsichern die Patienten und führen zum Schluß noch dazu, daß man als Patient an der Kompetenz seines Arztes zweifelt. Dies wiederum ist schadhaft für das Vertrauensverhältnis und erschwert die weitere Arbeit/Behandlung.

    Eine solche Punktion kann gut und gerne ambulant durchgeführt werden. Das ist einfach eine Entscheidung derer, die die Punktion durchführen. Manche Institute/Krankenhäuser bevorzugen dies stationär durchzuführen, und andere bevorzugen es, dies ambulant durchzuführen.

    Wenn der Arzt routiniert ist und Du eine "normale" Wirbelsäule hast, wird er mit der Nadel leicht ins Ziel kommen, und die Schmerzen werden absolut erträglich bleiben.

    Ich wünnsche Dir viel Glück
    Doc Holiday

  3. #3
    Ganz neu hier
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    4

    Standard AW: Entzündung im Gehirn

    @Doc Holiday

    Danke für Deine Antwort.

    Es geht mir eigentlich in der Hauptsache darum (...da ich mich natürlich im Internet auch schon etwas schlau gemacht habe...) das der Termin für die Punktion wohl erst im August stattfinden wird und bis dahin gar nichts passiert.
    Ich habe jetzt einfach nur Angst, dass sich die ganze Sache extrem verschlimmern kann und man am Ende vielleicht gar nichts mehr machen kann. Ich würd halt einfach gern wissen ob das was "anbrennen" kann bzw. dauerhafte Schäden entstehen.

    Ich muss noch dazu sagen, dass mein Arzt gesagt hat, es wäre nur eine "kleine" Entzündung. Aber gewissen Ausfallerscheinungen, wie z. B. das Taubheitsgefühl in der linken Gesichtshälfte und im Arm machen mir schon Angst. Zudem strengt mich meine Arbeit (sitze 8 Stunden vorm PC) wahnsinnig an. Auch ist mir aufgefallen, dass ich mich in letzter Zeit immer öfter verspreche oder mir Wörter nicht einfallen.

    Ich hab einfach nur Angst, dass mir dann in zwei Monaten gesagt wird "Tut uns leid. Das bleibt jetzt so. Hätten wir das eher gewusst, hätte man noch was machen können."




  4. #4
    versucht, zu helfen Avatar von Doc Holiday
    Geschlecht
    maennlich
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    17.06.2009
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    24

    Standard AW: Entzündung im Gehirn

    Hallo Lunacole,

    ich verstehe sehr gut Deine Angst, daß da etwas "anbrennen" kann.
    Normalerweise ist es so, daß man das diagnostische Vorgehen beschleunigt, wenn der Anfangsverdacht besteht, daß ein längeres Warten (auf die Punktion zum Beispiel) die Prognose verschlechtern würde.
    Dies scheint hier nicht der Fall zu sein.

    Was ich zu sagen versuche ist: Du mußt davon ausgehen (und vertrauen), daß die beteiligten Ärzte gewissenhaft und gründlich arbeiten. In aller Regel ist das so!

    Trotzdem solltest Du Deinen Hausarzt aufsuchen, weil bei Ihm eigentlich alle Fäden zusammenlaufen müßten. Sprich nochmal mit Ihm über Deine Bedenken und bitte einfach darum, eine Möglichkeit zu finden, daß diese Spinalpunktion früher durchgeführt wird. Dieses Recht hast Du allemal als Patient. Solltest Du noch zusätzlich eine Privatversicherung (oder private Zusatzversicherung) haben, müßte das eigentlich gehen.

    Viel Erfolg
    Doc Holiday

  5. #5
    Ganz neu hier
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    Standard AW: Entzündung im Gehirn

    Mit dem Hausarzt ist das so eine Sache...Ich hatte mir den Termin beim Neurochirurgen selbst besorgt, weil mir meine HÄ eine Überweisung verweigerte mit der Begründung (Zitat) "Das kommt alles vom Rücken, geh ein bisschen schwimmen oder in die Sauna, ich geb dir noch ne Spritze. Warte mal ab." Meine HÄ weiß von diesen ganzen "Neuigkeiten" nichts und ich kann sie daher auch nicht bitten da etwas zu beschleugigen.

    Ich telefonier aber heute nochmal mit meinen Neurochirurgen, der wollte sich vor seinem Urlaub (die nächsten drei Wochen :-( ) nochmal kümmern.

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