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Thema: Frage zum Hirnaneurysma

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In dieser Diskussion geht es um "Frage zum Hirnaneurysma" im "Krankheiten" Forum, als Teil von Patientenfragen.net
...

  1. #1
    Ganz neu hier
    Geschlecht
    maennlich
    Alter
    38 Jahre
    Mitglied seit
    06.01.2008
    Beiträge
    1

    Standard Frage zum Hirnaneurysma

    Hallo,

    mein Vater hatte am 01.01.2008 ein Hirnaneurysma.
    Das war wohl eine massive Blutung da er sich ans Genick fasste und sofort Bewusstlos geworden ist.
    Er mußte auch reanimiert werden.
    Im Krankenhaus kriegen wir keine eindeutige information über den Verlauf seiner Krankheit.
    Jeder Arzt sagt was anderes.
    Er lag die ganze Zeit bis heute 05.01.2008 im künstlichen Koma heute haben Sie die Medikation abgesetzt (ihn von dem künstlichen Koma abgesetzt) da das CT keine Veränderungen seines Gehirns anzeigt (es kommen keine Signale an) die Ärzte meinen er hätte gar keine Chance.
    Für uns ist das schwer nachzuvollziehen da Leute ja schon aus dem Koma wieder erwacht sind. Das er gewisse Schäden davon tragen wird. Sieht seine Situation wirklich so schlimm aus, daß er nicht mehr wach wird.
    Kann sich die Situation verbessern.
    Ist es auch normal nach 4 Tagen so eine Diagnose zu erstellen, da Sie jetz auch aufhören wollen bei Ihm tests durchzuführen.
    Sie sagen er sei auf sich alleine gestellt.
    Wenn er leben wollen würde, würde er es auch schaffen wurde uns gesagt.
    Für jede Information wären wir sehr dankbar da wir schon seit 5 Tagen nicht mehr schlafen können deswegen.
    MfG

  2. #2
    Ganz neu hier
    Geschlecht
    weiblich
    Alter
    63 Jahre
    Mitglied seit
    19.09.2007
    Beiträge
    8

    Standard AW: Frage zum Hirnaneurysma

    Meine Tochter hatte 2000 ein Hirnaneurima mit Blutung lag auch einige Tage im Koma, sie ist aber wieder gesund geworden und voll im Leben,also den Kopf hoch und positiv denken es gibt Hoffnung

  3. #3
    Schaut öfter mal rein Avatar von topolina
    Geschlecht
    weiblich
    Mitglied seit
    31.05.2006
    Beiträge
    69

    Standard AW: Frage zum Hirnaneurysma

    Hallo!
    Für eine genaue Diagnose muss man sicherlich einige Zeit abwarten. Ein CT allein sagt noch nichts über die Prognose aus. 24 h nach Absetzen der Analgosedierung (Medikamente für den künstlichen Tiefschlaf) kann man daran denken eine Hirnstrommessung, auch EEG, genannt durchzuführen. Dann sollte noch ein Neurologe evtl ein zweiter hinzugezogen werden.
    So, dann gibt es noch eine Fausregel, doch bedenke: Wunder gibt es immer.....
    Die Faustregel lautet: Bei einer spontanen Hirnblutung, also so wie bei Deinem Vater muss man 3 Monate Zeit geben, bis man endgültig sagen kann welche Enschäden bleiben werden. Bei traumatischen Blutungen (Unfall) gibt man 12 Monate. Doch das sind nur Richtlinien. Wenn Du noch Fragen hast....jederzeit.
    Liebe Leute groß und klein, halten mir den Pflegewagen rein....

  4. #4
    haruki
    Gast

    Standard AW: Frage zum Hirnaneurysma

    Hi,

    wollte mal fragen, ob jemand weiß, ob und ggb. wie man ein Aneurysma von einer Zyste unterscheiden kann. Also ich meine, ob man es mit einem CT einfach unterscheiden kann oder ob es sich sehr ähnlich sieht und man es leicht verwechseln könnte.

    Mein Problem ist, dass ich Angst habe ein Aneurysma haben zu können. Nach einem CT wurde mir eine Zyste diagnostiziert. Sie sei harmlos und nicht Ursache für meine eigentlichen Beschwerden. Im Internet habe ich jedoch gelesen, dass man Zysten entfernen sollte, weil sie ja auch Platz im Kopf nehmen den das Gehirn braucht?!?!?! Mein Neurologe meint es seien Spannungskopfschmerzen. Leider habe ich keine Schmerzen sondern nur so ein "Fremdkörpergefühl" an einem bestimmten Punkt. Ne Zeit lang wars weg, aber mittlerweile ist es in schlimmerem Ausmaß zurück. Ein Symptom das ich damit verbinde ist ein Gefühl im Körper, als würde ich mich nicht spüren. Es ist schwer zu beschreiben aber sehr sehr angsteinflößend.

    Habe im Moment panische Angst, dass da in meinem Kopf was ganz schief laufen könnte und bin auch kurz davor dank der Panik ins Krankenhaus zu fahren.

    Sorry wenn ich in diesem Thread mein Problem schildere. Vielleicht öffne ich nochmal einen Eigenen.

    Ich hoffe sehr, dass mir jemand so schnell wie möglich eine Antwort geben kann, weil ich wirklich übertrieben Schiss habe...:-( Der nächste Termin beim Neurologen dauert noch recht lange ;-(

    Vielen vielen Dank im vorraus und allen schöne Tage.

  5. #5
    haruki
    Gast

    Standard Noch ne Frage zum Hirnaneurysma bzw. Zyste

    Hallo,

    habe in dem anderen Thread schon von meinem Problem erzählt.
    Ich halte es nochmal so kurz wie möglich.

    -Nach CT wurde eine Zyste diagnostiziert. Sie sei harmlos und nicht weiter zu beachten.
    -Meine Symptome sind geblieben: "Fremdkörpergefühl" an immer der gleichen Stelle. Fühlt sich manchmal an, als ob sich dieser Punkt auch mit Blut füllt wenn ich z.B. den Kopf nach unten hänge usw...
    -Ich habe auch immer häufiger das Gefühl, als ob ich meinen Körper, hauptsächlich die Arme und Beine, nicht spüren würde. Gott sei Dank keine Lähmungserscheinungen, aber es ist trotzdem ein merkwürdiges und angstmachendes Gefühl.
    -Kopfschmerzen habe ich sehr sehr selten. Wenn dann aber sehr unangenehme die sich auf den ganzen Kopf ausbreiten. Aber wie gesagt, sehr selten.

    Hoffentlich weiß hier jemand einen Rat. Mein Neurologe spricht von Spannungskopfschmerzen. Aber ich habe ja so gut wie nie Schmerzen. Und wenn, dann fangen sie nicht im Nacken an usw...

    Habe noch einen Termin beim Neurologen. Leider dauert es noch sehr lange bis dahin und ich habe extreme Angst, dass es doch ein Aneurysma oder ähnliches sein könnte. Deswegen kommt hier nochmal meine eigentlich Frage:

    Inwieweit, kann man eine Zyste von einem Aneurysma oder ähnlichem unterscheiden. Nur mit dem CT wohlgemerkt.

    Ein MRT konnte danke meiner Zahnspange nicht gemacht werden. Laut Radiologen aber doch zu empfehlen. Nicht dringend aber anscheinend zu empfehlen...


    Ich danke euch schonmal im vorraus und hoffe jemand hat Ahnung und kann mir vielleicht sogar meine Angst nehmen...

    Vielen Dank und schöne Grüße

  6. #6
    Rettungsassistent Avatar von Patientenschubser
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    Diese Person ist in einem medizinischen Beruf tätig

    Standard AW: Frage zum Hirnaneurysma

    So ich war dann mal so frei und hab die beiden Themen zusammen gefasst.

    Es tut nicht Not das selbe Thema in zwei verschiedenen Threads zu behandeln.

    gruß Schubser


    __________________________________________________ _____
    "Was soll das heißen, ich hätte KEINE Gefühle?
    Ich bin immerhin schmerzempfindlich!"





  7. #7
    Schaut öfter mal rein Avatar von topolina
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    31.05.2006
    Beiträge
    69

    Standard AW: Frage zum Hirnaneurysma

    Hallo!
    Ein Aneurysma kann man sehr wohl alleine im CT von einer Zyste unterscheiden. Das sieht man an den Lichtverhätnissen usw. Da die Zyste mit Wasser gefüllt ist und ein Aneurysma mit Blut, wirft es ein anderes Signal zurück. Die Angiographie, dabei wird über einen Zugang in der Leiste Kontrastmittel gespritzt, mit diesem lassen sich die Gefäße genau darstellen, gibt genaue Gewissheit darüber. Du schreibst, dass Du öfters die Arme und Beine nicht spüren würdest. Aber, dass es kein Taubheitsgefühl ist. Wie kann man das verstehen?
    Zu den Kopfschmerzen: In der Literatur und auch in der Praxis werden Aneurysmen selten mit dauerhaften Kopfschmerzen beschrieben sondern sind meistens ein Zufallsbefund. Wenn ein Aneurysma aufgeht, also platzt, so sind das in 99% vernichtungsartige Kopfschmerzen. Ich glaube also ehrlich gesagt nicht, dass Du an einem Aneurysma leidest. Genau kann Dir das aber nur ein Arzt sagen.
    SO, ich hoffe ich konnte Dir Deine Angst etwas nehmen.

  8. #8
    haruki
    Gast

    Standard AW: Frage zum Hirnaneurysma

    Hi,

    danke für deine Antwort...
    hat mir auf jeden Fall weitergeholfen...

    das mit dem Gefühl in Armen und Beinen ist schwer zu erklären...man könnte es mit einer Art leere erklären...

    Schmerzen habe ich seit langem keine mehr..
    einzigstes Symptom ist dieser ständige Druck im oder eher hinter dem Auge..manchmal auch das Gefühl, als ob in der Region ein Muskel verspannt wäre...ich schätze mal, dass es dort aber nicht wirklich Muskeln gibt..die noch weniger verspannt sein könnten?!

    Mir kommt es auch ein bisschen so vor, als würde das Auge auf der betroffenen Seite ein wenig mehr rausgucken als das andere...das kann ich nur durch fühlen beurteilen und ist deshalb weniger aufschlussreich...

    mittlerweile denke ich echt drüber nach, dass es psychosomatisch sein könnte auch wenn mir dieser Gedanke nicht passt und ich es mir auch nicht wirklich vorstellen kann...

    Nochmal zum Arzt traue ich mich nicht und ich werde versuchen irgendwie damit klarzukommen :-)

    Danke nochmal für die Antwort und schöne Grüße


    Haruki

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