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Thema: Gebärmutterhalskrebs?

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In dieser Diskussion geht es um "Gebärmutterhalskrebs?" im "Krankheiten" Forum, als Teil von Patientenfragen.net
...

  1. #1
    Ganz neu hier
    Geschlecht
    weiblich
    Alter
    29 Jahre
    Mitglied seit
    21.09.2010
    Beiträge
    1

    Unglücklich Gebärmutterhalskrebs?

    Hallo Leute,

    habe mich neu in diesem Forum angemeldet (w/21) weil mir seit einiger Zeit etwas auf der Seele liegt. Möchte im neuen Quartal zum Arzt gehen und vorneweg schon mal ein paar Meinungen hören.

    Vor circa drei Jahren bekam ich von meinem Frauenarzt einen Abstrich gemacht, Befund waren damals Papillomviren. Man hat mich beruhigt und gesagt dass man es lediglich kontrollieren lassen sollte. Ich begang mein FSJ und zog in eine neue Stadt, durch den Umzug bedingt habe ich meinen Kontrolltermin jedoch verpasst und mir am neuen vorzeitigen Wohnort auch erstmal keinen neuen Frauenarzt gesucht. Das Thema geriet in Vergessenheit, nach meinem FSJ zog ich zurück in meine Heimatstadt. Zurück in der Heimat bohrte sich auch wieder das Thema Gesundheit in den Sinn, da aber schon knapp anderthalb Jahre vergangen waren und ja bisher nichts passiert war, war das Thema auch wieder vergessen.

    Klartext geredet verfolgen mich einige Symptome, bei denen ich mir nicht sicher bin ob sie auf Gebärmutterhalskrebs hinweisen oder nicht. Zum Beispiel habe ich fast durchgehend Ausfluss, meist farblos, neutral riechend. Die Zeit des "Weißflusses" müsste bei mir längst vorbei sein. Allerdings meine ich dass ein leichter Ausfluss bei mir schon immer so war, auch vor dem Befund der Viren.
    Des Weiteren hab ich oft Schmerzen beim Sex, wenn auch nicht stark, aber trotzdem vorhanden, was auch zur Folge hat dass ich meist nicht sehr entspannt sein kann. Leichte Rückenschmerzen bzw. ein verspanntes Gefühl im Rücken kommt auch dazu. Auch bin ich generell schon von Kind auf mit Blasenentzündungen geplagt und ich hatte im letzten Jahr innerhalb von einem halben Jahr zweimal Nierenbeckenentzündung. Nach dem ersten Mal konnte man mittels MRT (glaube ich) einen Kelchstein, also einen Nierenstein im Kelchsystem entdecken. Den machte man dann auch für die zweite Nierenbeckenentzündung verantwortlich und er wurde im Krankenhaus entfernt. Seitdem hatte ich keine richtige Blasenentzündung mehr, allerdings fühlt es sich ab und an trotzdem noch sehr komisch an beim urinieren.

    Diese Symptome sind alle sehr wischi-waschi, das Gefühl beim Wasserlassen könnte auch allgemein von der eh schon vorhandenen Problematik "Blasenentzündung" kommen, der Ausfluss ist vll. auch bei manchen Frauen normal und der verspannte Rücken könnte auch von einer schlechten Liegehaltung etc. kommen. Allerdings im Gesamtpaket spräche einiges vll. doch für Gebärmutterhalskrebs?

    Im neuen Quartal werde ich zum Arzt gehen, auch wenn ich davor ziemlich Schiss habe. Werde mir auch lieber einen neuen Frauenarzt suchen, weil ich keine Lust habe auf die doofen Fragen warum ich erst 3 Jahre später mich um das Problem kümmere. Hätte gerne nur vorab ein bisschen Sicherheit, vll. kennt sich da jemand etwas aus?

    Ich hoffe ich habe nicht zu sehr ausgeholt, wollte nur vorab Fragen klären wie "Warum soviel Zeit gelassen" usw. Danke für's Zuhören und vorab Danke für Ratschläge bzw. Meinungen!

    MfG, Marcy

  2. #2
    Krankenschwester
    Geschlecht
    weiblich
    Wohnort
    Neukirchen-Vluyn
    Mitglied seit
    27.08.2009
    Beiträge
    449
    Diese Person ist in einem medizinischen Beruf tätig

    Standard AW: Gebärmutterhalskrebs?

    liebe Marcy!
    Am besten schiebst Du deine Untersuchung nicht noch weiter hinaus, sondern machst Dir unabhängig vom Quartal einen Termin, auch wenn Du den noch im September bekommen solltest, denn das bedeutet eigentlich nur ein weiteres Herauszögern und dafür lassen sich immer wieder Gründe finden, weshalb man gerade jetzt nicht zum Gynäkologen gehen kann.
    Warum sollte Dein Arzt Dich darauf ansprechen, daß Du SO spät zur Kontrolle kommst und was hat ER davon? Die eindringlichen Gespräche, die so ein Arzt führt, daß Du die Kontrolluntersuchungen einhalten sollst, die führt er um Dir klar zu machen, wie wichtig die Vorsorgeuntersuchungen sind, damit Du selbst das Thema ernst nimmst. Er hat nicht viel davon, daß Du die Vorsorge wahrnimmst, sondern Du mußt das wichtig finden. Das soll dann im Erkrankungsfall keine Strafpredigt geben, so in der Art: " Du bist nun schuld, daß Du an einer bösartigen Erkrankung leidest, sieh mal zu wie Du damit klar kommst." - Das wird auch nicht passieren, sollte wirklich etwas derartiges sein.
    Das wird der sich tunlichst klemmen, wenn Du an einer Krebserkrankung leiden solltest, denn dann benötigst Du ein noch viel größeres Vertrauensverhältnis zum behandelnden Arzt, daß es sich mit einer solchen Bemerkung nicht belasten sollte.
    ES GIBT ABER 100 andere Erklärungen, die Deine Symptome erklären könnten, die nichts mit Gebährmutterhalskrebs zu tun haben. Und es ist so, solange Du keine Untersuchungsergebnisse hast, ist alles was Du annimmst nichts als der Versuch "Hellseherei " zu betreiben. Du kannst auch zum selben Gynäkologen gehen, wenn der einzige Grund einen anderen zu suchen, der ist, daß Du die Vorsorgetermine verpaßt hast. Natürlich wird der vielleicht eindringlich aufmerksam machen, daß Du die Termine bitte in Zukunft ernst- und wahrnehmen solltest. Der will Dir ja damit nichts böses.
    Ich gebe zu, daß ich über einen Zeitraum von fast 15 Jahren nicht beim Gynäkologen war. Das hat aber andere Gründe, die weder meinem Gynäkologen noch sonstwen etwas angehen. ( ich lasse mich auch nicht massieren oder sonstwie gerne anfassen.) Der schimpft auch immer.- " Nun gut,- soll er schimpfen."- Er hat ja einerseits recht. Andererseits geht es ihn nichts an, weshalb ich da nicht oft hingehen möchte. Würde ich ihm das sagen, so würde der das beim nächsten mal sowieso wieder vergessen haben, er würde das nicht verstehen wollen, oder aber er könnte daran nichts ändern.Ich müßte mir dieselbe Gardinenpredigt anhören. Die Kehrseite der Medaille ist, daß ICH die Verantwortung dafür tragen muß, wenn ich an einer bösartigen Erkrankung leiden würde. Dann kann ich nicht sagen: Der Doc hat das nicht gefunden, oder übersehen. Oder aber: " Ich war doch brav bei den Vorsorgeterminen, ich kann doch gar keinen Krebs da bekommen."
    Wenn Du aber bei dem Gynäkologen Probleme hast zur Untersuchung zu gehen, dann könnte ein anderer Arzt für Dich vielleicht vertrauensvoller sein, sodaß Dir das leichter fällt.
    Meiner schimpft also grundsätzlich, wenn ich da nach viel zu langer Zeit wieder aufschlage.- Und ich antworte grundsätzlich: " Jo, das ist eben nun mal SO." Er: " Und wenn Sie an Krebs erkranken?" AW: " Dann werde ich damit mehr oder weniger leben müssen." Warscheinlich hält der mich für strohdumm. Das mag sein,-aber es muß auch dumme Leute geben.- Wollte der wirklich wissen, warum ich nicht regelmäßig gehe, so würde der gezielt danach fragen und ich würde ihm wohl höchtwarscheinlich auch darauf antworten.
    Nimm das aber bitte nicht als Anstoß die Vorsorgeuntersuchungen als unwichtig anzusehen. Die Vorsorgeuntersuchungen sind wichtig! Es gibt aber Situationen in denen es andere Argumente gibt, die einem persönlich vorrangiger sind, daß man da nur selten hingehen möchte. Du weißt ja, daß die Vorsorge wichtig ist.
    Ruf da also mal an und mach Dir ohne weiter zu überlegen einen Termin. Je mehr Du darüber nachdenkst, je mulmiger wird einem und je mehr Zeit hast Du dir auszumalen, was der Dir alles sagen könnte. Die Zeit kannst Du dir sparen und nach der Untersuchung föhlicher verbringen. Das hast Du dann schon mal hinter Dir.
    Wenn ich zum Gynäkologen muß, weils zwackt, dann marschiere ich dorthin und sag: " So hier bin ich, reparier das mal. " ( möglichst schnell und so, daß ich nicht wiederkommen muß." Meine Zahnarzttermine halte ich überigens strikt ein. Früher hab ich mir auch immer einen Kopf darum gemacht, was der Gynäkologe sagen könnte, weil ich so selten komme. Bis ich mich gefragt habe: " Warum belastest Du dich damit eigentlich zusätzlich? Das wird ja immer noch schlimmer, wenn ich da hin gehen muß."- Das ist eben so,- mein Gyny muß das so hinnehmen.-Wie gesagt, steht ihm ja auch frei zu fragen, warum das so ist.-So wichtig kann das ja dann nicht sein.Das soll aber nun keine Vorbildfunktion zur Nachahmung sein. Viel besser ist es wenn Dir vornimmst die Termine alle in Zukunft wahrzunehmen, sonst hast Du dasselbe Problem wie heute lebenslänglich.
    Liebe Grüße ( und sag mal bescheid, was rausgekommen ist.) Feli
    Geändert von feli (23.09.2010 um 08:16 Uhr)

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