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Thema: Hws+bws

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In dieser Diskussion geht es um "Hws+bws" im "Krankheiten" Forum, als Teil von Patientenfragen.net
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  1. #1

    Standard Hws+bws

    hallom unten aufgeführt Befund + Beurteilung .
    Was kann ich da machen - was helfen kann - ohne Operation habe pnische Angst vor OP`s.
    Ich verstehe auch die Fachbegriffe alles nicht. Habe die Monitore weit oben an die Wände hängen, schaue durch geteilte Brille zusätzlich noch stärker den Kopf nach oben geneigt, überwiegend in die oberen Regionen. Ich dachte nun daran , die Monitore im unteren Wandbereich zu montieren , eine Lesebrille und eine extra Fernsichtbrille anstatt der geteilten zu nutzen , und Physio-Bewegungstherapie HWS, damit der Fehlhaltung entgegengewirkt werden kann.
    Danke für gutgemeinten Rat, mfG:
    Befund:
    Angedeutete Kyphosierung HWK 4 bis 7
    Axial diskretes Bulging HWK 2/3
    Flache Diskusprotrusion HWK ¾
    Knochenanbauten der Proc.uncinati rechts geringe und links mäßiggradige Einengung des Foramen intervertebrale C4 im Segment HWK 3/4
    HWK 5/6 6/7 und 7 BWK 1 ausgeprägte Verschmälerung der Bandscheiben, Arrosionen der Grund- und Deckenplattten, ventral spangenbildende spondylophytäre Knochenanbauten.
    Dorsal großvolumige Bandscheibenvorfälle, in 4/5 rechts paramedian betont, in 5/6 rechts lateral betont und 6/7 links laterial betont.
    Konsekuriv hochgradige Einengung des Spinalkanals mit aufgebrauchtem subarachnoidalen Liquorraum Höhe HWK 4/5 bis 6/7.
    Laterial beidseitige Retrospondylosen, insbesondere 5/6 und 6/7 sowie Knochenanbauten der Proc. Uncinati mit konsekutiv hochgradigen Foramenstenosen C6 und C7 bds.
    Bulging auch der Bandscheiben der oberen thorakalen Bewegungssegmente.
    Unauffällige Darstellung des kraniozervikalen Übergangs und der Medulla oblongata.
    Im gesamten Verlauf – auch in Höhe der hochgradigen zervikalen Spinalkanalstenosen – unauffälliges Signal des Myelon.
    Beurteilung:
    Fehlhaltung HWS und der oberen BWS
    Multisegmentale erhebliche Diskusdegeneration mit erosiven Osteochondosen,
    weitgehend aufgebrauchten Bandscheiben und großvolumigen Bandscheibenvorfällen HWK 4/5, 5/6, und 6/7 sowie
    konsekutiv überwiegend diskogener hochgradiger Spinalkanalstenose, dabei kernspintomographisch kein Nachweis einer Myelopathie.
    Daneben auch knöcherne Foramenstenosen, insbesondere C5 unde C6 bds.
    Flaches Bulging der oberen thorakalen Bewegungssegmente.

  2. #2
    Noch neu hier
    Geschlecht
    weiblich
    Alter
    50 Jahre
    Mitglied seit
    14.08.2014
    Beiträge
    14

    Standard AW: Hws+bws

    Hallo,

    Du fragst ja nicht nach einer Befundübersetzung. Der Befund ist schon heftig!
    Kann man damit überhaupt noch arbeiten?

    Du solltest Monitore so platzieren, dass alles auf Augenhöhe ist... Und natürlich Lockerungsübungen zwischendurch machen - nach oben, unten, rechts, links schauen - soweit ohne Schmerzen möglich...

    Ich habe "nur" eine Steilstellung und Linksverbiegung der HWS, und leichte Arthrose an den Gelenken, die die Wirbel miteinander verbinden - und sterbe vor Kopfschmerzen, Migräne, Schwindel...

  3. #3

    Standard AW: Hws+bws

    hallo Omyx7;
    danke für die Antworten. Doch, ich hätte sehr , sehr gerne eine Befundübersetzung.
    Monitore werden nun auf Augenhöhe plaziert. ( ist geplant !!!) Auch zwischendurch die Lockerungsübungen bzw. Veränderungen der Sitzhaltung ect.
    So weiter, Schmerzen sind keine dagewesen, d.h. nur Bewegungseinschränkung rechter Arm anheben und abspreizen ging einfach eines Tages nicht mehr, wie gesagt, ohne Schmerzen. Ich nehme täglich 1x Diclofenac 75 mg SL wegen Kniebeschwerden (60% MDE). Auch nach weglassen des Medikaments, keinerlei Schmerzen in der Schulter, halt dann nur im Knie. Aber nun bei überwiegend noch passiven Bewegungsübungen und bei einer neurologischen Untersuchung (Armnerven) zeigte mir der Neurologe schon wo am Oberarm Schmerzen sind, d.h. bei geringem Gegendruck z.B. von außen und ich versuche nach außen den Arm zu drücken, dann treten Schmerzen auf.
    Ich denke nun an einer Vorstellung beim Wirbelsäulenchirurgen (Neurochirurgen)auch nach.
    Arbeiten kann man damit mit Sicherheit nicht mehr. Veränderung der Lagerung im Bett - Kopfkissen, nun seitdem zusätzliches leichtes Kribbeln in der linken Hand beim morgendlichen Aufstehen, welches sich dann langsam wieder gibt.
    Ich habe es so verstanden, die Nervenstränge verlaufen halt durch einen Kanal der bei mir wohl drückend ausgenutzt gefüllt wurde durch die drei Bandscheibenvorfälle, dadurch reagieren die Nerven, halt bei einem mit Schmerzen oder auch mit Lähmungserscheinungen.
    Microchirurgie, mit Kamera rein schauen und die störenden Teile gleich entfernen, sowas soll es geben, aber bei mir sind es gleich drei Bandscheiben, ob da noch was mit Micro zu machen ist
    Aber bei Deiner Steilstellung, Linksverbiegung HWS und Arthrose, - da frag ich mich, ob da auch was von den Nerven eingeengt wird, und ob es da auch weggenommen werden könnte. Was meint da denn Dein Arzt dazu Gab es auch MRT und oder neurologische Untersuchung Gruß

  4. #4
    Arzt (Chirurgie)
    Geschlecht
    maennlich
    Mitglied seit
    27.01.2013
    Beiträge
    1.424
    Diese Person ist in einem medizinischen Beruf tätig

    Standard AW: Hws+bws

    Fehlhaltung HWS und der oberen BWS
    Multisegmentale erhebliche Diskusdegeneration mit erosiven Osteochondosen,
    weitgehend aufgebrauchten Bandscheiben und großvolumigen Bandscheibenvorfällen HWK 4/5, 5/6, und 6/7 sowie
    konsekutiv überwiegend diskogener hochgradiger Spinalkanalstenose, dabei kernspintomographisch kein Nachweis einer Myelopathie.
    Daneben auch knöcherne Foramenstenosen, insbesondere C5 unde C6 bds.
    Flaches Bulging der oberen thorakalen Bewegungssegmente.
    Sie haben eine Fehlhaltung der Halswirbel- und Brustwirbelsäule. In mehreren Segmenten einen erheblichen Verschleiß der Bandscheiben, die fast komplett aufgebraucht - bedeutet, es ist fast kein Puffer mehr vorhanden. Vergleichbar mit der Darstellung "Knochen auf Knochen". Im Bereich der Halswirbelkörper 4/5, 5/6 und 6/7 Bandscheibenvorfälle mit hochgradiger Einengung des Spinalkanals. Kernspintomographisch konnte eine Schädigung des Rückenmarks aber nicht nachgewiesen werden. Im Bereich des 5. und 6. Halswirbel haben Sie Einengungen der Nervenaustrittskanäle. In den thorakalen Segmenten (also Brustwirbel) haben Sie flache Bandscheibenvorwölbungen.

    Sie sollten in der Tat eine Vorstellung bei einem dafür spezialisierten Chirurgen in Erwägung ziehen. Insbesondere eine fast vollständig aufgebrauchte Bandscheibe lässt sich sehr gut mit künstlichen ersetzen. Wenn kein Puffer mehr vorhanden ist, kommt es natürlich (allzu verständlich) zu Schädigungen der Wirbelkörper selbst. Gemacht werden muss definitiv etwas und das as soon as possible.

    Viele Grüße