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Insulinmenge bei Typ-2-DiabetikernIn dieser Diskussion geht es um "Insulinmenge bei Typ-2-Diabetikern" im "Krankheiten" Forum, als Teil von Patientenfragen.net |
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#25 |
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Gast
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Grüß dich, Andrea,
du warst natürlich wieder mal schneller, als ich anfing zu schreiben, war déin Beitrag noch nicht da. In welcher Art Arztpraxis hast du gearbeitet? @Heike: was sich als "reiner Alterszucker" irgendwie harmlos anhört, führt, wie Obelix schon angedeutet hat, zu bösen Spätschäden, wenn's nicht ernst genommen und behandelt wird. Die Mitarbeit des Betroffenen ist gerade bei Diabetes ungeheuer wichtig. Und je jünger dein Vater ist desto wichtiger ist eine gute Einstellung. Kümmert euch um eine vernünftige Schulung, vielleicht für beide Eltern, damit Mutter auch bescheid weiß, denn sie wird für die Mahlzeiten zustädig sein... Wenn der Hausarzt/Diabetologe keine Schulungen vermitteln kann, ruft mal bei euerer Krankenkasse an, normalerweise sind die sehr hilfsbereit. süsse Grüsse Ute |
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#26 |
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Arzt (Kinderheilkunde)
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Ich kann ja mal den Unterschied zwischen Typ1 und Typ2 Diabetes erklären.
Der Typ1 Diabetes oder auch juveniler Diabetes ist eine Autoimmunerkrankung, bei der der Körper Antikörper gegen die Insulinproduzierenden B-Zellen des Pankreas bildet.Im laufe des Erwachsen werdens reduziert sich die Anzahl der B-Zellen und es kommt meist noch im jugendlichen Alter (darum juveniler Diabetes) zu einem totalen Insulinmangel. Typ1 Diabetiker wird mit Insulinspritzen therapiert. Der Typ 2 Diabetes ist der so genannte Altersdiabetes, hierbei bildet sich durch ungesunde Ernährung, Übergewicht, Rauchen und andere Risikofaktoren im laufe des Lebens eine Insulinresistenz im Körper aus. Insulin ist dafür verantwortlich, dass der Zucker vom Blut in die Zellen gelangt. Beim Typ 2 Diabetiker ist durch die ungesunde Ernährungsweise und andere Risikofaktoren konstant Zucker im Blut und die Bauchspeicheldrüse (Pankreas) produziert ständig Insulin. Durch das Überangebot an Insulin werden die Zellen im Körper mit der Zeit immer resistenter gegen Insulin, was die Bauchspeicheldrüse wiederum dazu zwingt, noch mehr Insulin zu produzieren. Dies geht eine ganze Weile gut, bis die Bauchspeichedrüse es irgendwann nicht mehr schafft. Der Typ 2 Diabetes wird normalerweise erst einmal mit Tabletten behandelt, diese senken unter anderem die Insulinresistenz, erleichtern die Zuckeraufnahme, u.ä.. Reicht dieses nicht mehr aus, müssen auch Typ 2 Diabetiker anfangen Insulin zu spritzen. Liebe Grüße Michael |
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#27 |
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Aktiver Teilnehmer
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Danke für Eure Anworten:-***
Mein Vater ist leider schon über 70zig und als der Zucker bei ihm festgestellt wurde, meinte der Doc, dass er den wahrscheinlich schon länger hätte. Mein Vater hat in letzter Zeit Beschwerden mit den Beinen, sie kribbeln in Ruhestellung und er kann deshalb kaum eine Nacht schlafen. Morgen muß er wieder zum Doc und bekommt eine Ernährungsberatung, meine Mutter geht natürlich mit, weil sie ihren Mann ja inzwischen kennt und er von sich aus eh nichts erzählt. Ja und ob er auf seine ungesunde Lebensweise verzichten kann, das ist sehr fraglich. Er weiß ja, welche Schwierigkeiten ich mit meinem Darm habe und würde mich am liebsten immer mit ungesundem Essen vollstopfen und wenn ich freundlich ablehne und ihn auf meinen Darm aufmerksam mache, dann ist er meist beleidigt. Lieber Gruß Heike Menschen seiner Generation denken halt immer, wenn man eine ordentliche Mahlzeit zu sich nimmt, ist der Mensch auch gesund und es geht ihm besser *kopfschüttel* |
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#28 |
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Gast
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@Mämchen!
Habe in einer allgemeinmedizinischen Praxis mit Allergologie gelernt, habe dann aber auch orthopädische, internistische und radiologische Praxen kennengelernt! Liebe Grüße, Andrea |
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#29 |
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Doppelherz
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@mämchen
da sind wir uns ja völlig einig, es gibt nichts mehr hinzuzufügen ![]() @Maggi wenn Du öfter und über einen längeren Zeitpunkt Cortison in höheren Dosen einnimmst, würde ich Dir schon raten, die Zuckerwerte kontrollieren zu lassen. Am besten läßt Du den Hba1c-Wert (Langzeitzuckerwert) bestimmen. Der sagt nämlich aus, ob Du öfter mal erhöhte Zuckerwerte in den letzten Wochen hattest. LG Domino |
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#30 |
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Aktiver Teilnehmer
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Danke Domino für Deinen Tip :-)
Mache ich dann nächstes Jahr. Aber ein paar Fragen hätte ich zu dem Thema schon noch. Bemerkt man es denn auch körperlich, wenn man Zucker hat. Ich bin immer so sehr müde und lege ich mich mal hin bin ich von einer zur anderen Sekunde sofort weg. Ich habe auch in letzter Zeit Zahnfleischprobleme, also Schmerzen, das fühlt sich an als hätte ich in eine heiße Pizza gebissen und mir den Oberkiefer verbrannt. Eigentlich habe ich das seit ich Azathioprin genommen habe und danach eine ordentliche Bauchspeicheldrüsenentzündung hatte. Zahndoc und Internist konnten nichts feststellen und Blutwerte waren nach einiger Zeit auch wieder ok. Lieber Gruß Heike |
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