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Thema: Insulinmenge bei Typ-2-Diabetikern

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In dieser Diskussion geht es um "Insulinmenge bei Typ-2-Diabetikern" im "Krankheiten" Forum, als Teil von Patientenfragen.net
...

  1. #41
    Ganz neu hier
    Alter
    65 Jahre
    Mitglied seit
    17.12.2006
    Beiträge
    1

    Standard AW: Insulinmenge bei Typ-2-Diabetikern

    Hallo Michael,

    hab gerade deine Erklärung der Diabetes gelesen und stelle fest, dass deine Aussage nicht mehr ganz richtig ist. Es gibt keine " Altersdiabetes" aber es gibt noch Sonderformen.

    LADA/MODY
    Typ 1-Diabetes und Typ 2 sind die bekanntesten Diabetes-Formen, aber es gibt auch noch Sonderformen der Erkrankung. Ihre eindeutige Diagnose nicht immer einfach, für die weitere Behandlung jedoch wichtig.
    Der Diabetes wird im klassischen Sinne in zwei Typen unterteilt: den Typ 1-Diabetes und den Typ 2-Diabetes. Auslöser des Typ 1-Diabetes ist eine Autoimmunreaktion, die zu Zerstörung der Inselzellen der Bauchspeicheldrüse führt. Durch die Zerstörung der Inselzellen wird beim Typ 1-Diabetes kein Insulin mehr produziert. Charakteristische Symptome für einen unbehandelnden Typ 1-Diabetes sind starker Durst, vermehrter Harndrang und Gewichtsverlust. Im Blut sind Antikörper gegen die Inselzellen nachweisbar. Er tritt häufig bei Kindern oder jungen Erwachsenen auf. Die Behandlung mit Insulininjektionen ist für diese Menschen lebensnotwendig. Beim Typ 2-Diabetes, dem so genannten Alterdiabetes, führen genetische Veranlagung und Übergewicht zu der Stoffwechselstörung, die in den meisten Fällen mit Tabletten behandelt werden kann.
    LADA – Sonderform des Typ 1-Diabetes
    Oft kann ein Diabetes den beiden klassischen Typen nicht zugeordnet werden, zum Beispiel wenn ein anfänglicher Typ 2-Diabetes im Laufe der Erkrankung insulinpflichtig wird. Bei den betroffenen Patienten sprechen schon kurze Zeit nach Diagnose Diät und Tabletten nicht mehr an, sodass die Insulinbehandlung notwendig wird. Bei dieser Form des Diabetes spricht man vom LADA (latent insulinpflichtiger Diabetes im Erwachsenenalter = latent autoimmune diabetes with onset in adults). Bei den Patienten sind, wie beim klassischen Typ 1-Diabetes, Antikörper gegen die Inselzellen im Blut nachweisbar und es liegt ein Insulinmangel vor. Es kommt jedoch auch vor, dass bei Menschen mit Typ 2-Diabetes die Behandlung mit Sulfonylharnstoffen nicht mehr anspricht und dass eine Insulintherapie erforderlich wird. Bei diese Patienten sind jedoch keine Antikörper nachweisbar, sodass man nicht von einem LADA ausgehen kann.
    Mögliche Ursachen bei LADA
    Menschen mit einem LADA sind bei der Diagnose meistens zwischen 30 und 60 Jahre alt und haben kein Übergewicht. Dazu Prof. Dr. med. Werner Scherbaum (Deutsches Diabetes-Forschungsinstitut Düsseldorf): „Je jünger ein Patient mit einem zunächst nicht insulinpflichtigen Diabetes, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass es sich dabei um einen LADA handelt. In der Altersgruppe zwischen 25 und 34 Jahren liegen bis zu ein Drittel der Fälle von klinisch neu diagnostiziertem "Typ 2-Diabetes" in dieser Kategorie. Mit zunehmendem Alter bei Beginn des Diabetes wird der Anteil der LADA-Formen geringer; im Alter zwischen 54 und 65 Jahren sind es nur noch 8 % der Neuerkrankungen. Insbesondere jüngere Patienten mit LADA sind meist nicht übergewichtig, wie wir dies von den typischen Typ 2-Diabetikern kennen.“

    Es gibt keine gehäuften Diabetes-Fälle in ihren Familien, sodass eine genetische Veranlagung ausgeschlossen werden kann. All diese Faktoren sprechen bei jungen Menschen gegen einen Typ 2-Diabetes und für die Sonderform LADA. Die genauen Ursachen für die Entstehung eines LADA-Diabetes sind noch unklar. Man vermutet, dass ein bislang unbekanntes Ereignis (Erkrankung, Viren, Umweltgifte) den Grundstein für die Zerstörung der Inselzellen legt. Im Unterschied zum Typ 1-Diabetes dauert der Prozess von der Initiation bis zur unwiderruflichen Zerstörung der Inselzellen beim LADA sehr viel länger: Bis zur endgültigen Diagnose des Diabetes können teilweise Jahrzehnte vergehen.
    Therapie des LADA
    Menschen mit einem diagnostizierten LADA müssen damit rechnen, dass ihre Therapie möglicherweise in ein paar Monaten oder Jahren von Tabletten auf Insulin umgestellt wird. Bislang ist noch nicht bekannt, ob bei einem LADA eine schon früh einsetzende Insulinbehandlung die Blutzuckereinstellung verbessern kann. Oberstes Ziel der LADA-Therapie ist, wie bei anderen Diabetesformen, das Erreichen von normnahen Blutzuckerwerten.
    MODY – eine andere Sonderform des Diabetes
    Der MODY-Diabetes (maturity-onset diabetes in the young) tritt häufig bei Kindern auf und galt früher als "jugendlicher Typ 2". Unter einem MODY-Diabetes versteht man einen nicht insulinpflichtigen Diabetes bei Kindern und Jugendlichen. Er manifestiert sich häufig vor dem 25 Lebensjahr, das Gewicht der Patienten ist normal. Beim MODY sind keine Antikörper gegen die Inselzellen nachweisbar. Im Gegensatz zu LADA kommen in den Familien der MODY-Patienten Diabetesfälle gehäuft vor.
    Gendefekte lösen MODY aus
    Inzwischen ist bekannt, dass ein MODY durch Mutationen auf bestimmten Genabschnitten verursacht wird. Diese genetischen Veränderungen beeinflussen die Insulinsekretion negativ. Aus diesem Grund wird der MODY heute nicht mehr als Sonderform des Typ 2-Diabetes gezählt, sondern anderen spezifischen Diabetestypen zugeordnet.
    Mithilfe von genetischen Untersuchungen kann der MODY-Diabetes nachgewiesen und von anderen Diabetesformen abgegrenzt werden.
    Behandlung des MODY
    Die Mehrheit der MODY-Fälle kann ohne blutzuckersenkende Medikamente behandelt werden. Bei diesen milden Fällen ist eine Kontrolle des Blutzuckerspiegels mit Diät und körperlicher Aktivität möglich. Eine Schwangerschaft bei MODY-Diabetes sollte als Risikoschwangerschaft betrachtet werden, oft ist in dieser Zeit daher eine Behandlung mit Insulin notwendig.
    In schweren MODY-Fällen unterscheidet sich die Behandlung mit oralen Antidiabetika oder Insulin kaum von der des Typ 2-Diabetes. Die Kontrolle des Blutzuckers und eine gute Einstellung ist auch hier wichtig, um Folgeschäden zu vermeiden.
    Autor: Iris Trefflich

    Bei meinem Mann wurde schon vor 11 Jahren festgestellt, dass er Diabetes Typ 2 Mody 3 ist.

    Auch Diabetes kann eine Autoimmunkrankheit sein.

    LG

  2. #42
    Obelix1962
    Gast

    Standard AW: Insulinmenge bei Typ-2-Diabetikern

    Tja das war wohl ein Unterzucker sagte erst Heute mein Arzt zu mir als ich ihm in der Sprechstunde auf die Syntome Händezittern Schwindelgefühl und schwere Beine hinwies.

    Folge Glim abgesetzt mal für die nächsten 7 Tage und Met nur noch Morgens und Abends
    Nächste Woche wieder zum Check jetzt aber auch jeden Tag Morgens Mittags und Abends mit Akucheck prüfen.

    Liegt warscheinlich daran das ich die letzten 2 Wochen 8 Kg abgespeckt habe

  3. #43
    Woman
    Gast

    Standard AW: Insulinmenge bei Typ-2-Diabetikern

    Dann wünsch ich aber gute Besserung

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