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Thema: Lungenüberblähung? Emphysem?

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In dieser Diskussion geht es um "Lungenüberblähung? Emphysem?" im "Krankheiten" Forum, als Teil von Patientenfragen.net
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  1. #1
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    Standard Lungenüberblähung? Emphysem?

    Hallo,

    M, 25 Jahre alt, Nichtraucher. Vor ca. 9 Monaten wurde bei mir nach aufkommenden Atembeschwerden eine Hausstaubmilbenallergie festegestellt, die Anfangs wohl nicht richtig ernst genommen und nur mit Bronchodilatoren (Novolizer oder Berodual) behandelt wurde. Erst später wurde mir dann Kortisoninhalatoren verschrieben (erst Seretide, dann Symbicort, inzwischen Symbicort forte). Diese Kortisoninhalatoren zeigen jedoch absolut keine wirkung - ich muss nach wie vor 3-4 mal am tag Berodual nehmen, wenn mir das atmen wieder schwerer fällt. Erwähnenswert ist anscheinend auch, dass mir, wenn es zu solchen Beschwerden kommt, das einatmen erschwert ist, und nicht das ausatmen, so wie es anscheinend bei Asthma überwiegend der Fall ist. Auch habe ich in letzter Zeit vermehrt ein drückendes/blähendes Gefühl, speziell beim sitzen und manchmal leichte schmerzen, die Seitenstechen ähneln. Erwähnenswert ist vielleicht auch noch, dass die Atembeschwerden am schlimmsten sind morgens nach dem aufwachen, welche sich nach zwei Hüben von meinem Bronchdilator Sprays (Berodual) nach ca. 15-30 Minuten bessern.
    Bei meinem letzten Arztbesuch, hat mein behandelnder Arzt nebenbei erwähnt das mein TLC (130%) auf eine Lungenüberblähung hindeutet, dem ganzen aber nicht sehr viel Aufmerksamkeit geschenkt. Nachdem ich nun Lungenüberblähung gegoogelt habe, wurde mir - ich glaube verständlicherweise - ziemlich Angst und Bange. Was man da über Emphyseme und Lebenserwartungen liest ist ziemlich schrecklich. Nichtsdestotrotz frage ich mich nun, ob meine Beschwerden von einer Lungenüberblähung/Emphysem kommen können anstatt von allergischem Asthma, wo doch Kortisonsprays absolute keine von mir erkennbare Wirkung zeigen - Deshalb währe ich über eine Einschätzung Ihrerseits überaus Dankbar, wenn es auch nur ist um mir etwas Angst zu nehmen. Anbei eine Kopie der Ergebnisse meines Lungenfunktionstests.

    r67HOgw.jpg
    Geändert von Dudipus (09.09.2017 um 19:44 Uhr)

  2. #2
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    Standard AW: Lungenüberblähung? Emphysem?

    Hallo Dudipus,

    Du schreibst von aufkommenden Atembeschwerden die nun behandelt werden! Deshalb auch Deine Sprays!
    Dann schreibst Du auch von Asthma, dies wären dann solche Symptome wie folgt.

    - Husten , der vor allem nachts auftritt.
    - Atemnot (Dyspnoe)
    - Kurzatmigkeit.
    - Engegefühl in der Brust.
    - mit bloßem Ohr hörbares Giemen
    - ein trockener, pfeifender Ton beim Ausatmen.
    - mühsames, langes Ausatmen.

    Ich nehme an solche Probleme hast Du noch nicht in dem Umfang oder?!

    Was Deine Medikamente angeht

    Sympycort - > gegen Schwellungen und Entzündungen der Lunge / Entspannung der Muskeln in den Atemwegen
    Berodual -> ein Medikament was mit zwei Wirkstoffen die Atemwege erweitert

    Meiner Meinung nach solltest Du einmal probieren ob das Sympycot Dir mehr bringt wenn Du zuvor Berodual angewendet hast.
    Wir bekommen nun langsam Herbst, ich weis nicht ob Du einmal mit Deinem Pulmologen über eine Hyposensibilisierung sprechen solltest. Eine Möglichkeit das Problem zumindest einzudämmen.
    Also der Hintergrund ist bei Dir, dass durch verengte Luftwege (Allergie bedingt) zu viel Restluft in der Lunge bleibt was natürlich das einatmen erschwert! Deine Werte sollten in etwa im Bereich von 80 -120 % liegen.
    Ich wei nicht ob Du schon auf solchen Seiten warst wie hier oder auch hier:


    Also mit dem Arzt sprechen Hyposensibilisierung. Ich kenne Deinen Medikamentenplan nicht wenn möglich zuerst das Berudual nehmen und danach das Sympycort (wenn die Atemwege etwas erweitert sind und das Medikament ohne Probleme zur Lunge kommt). Ich habe so ein Plastikteil bekommen mit drei Kugeln drin Triball, dass ist zum Training Atemmuskulatur!

    Also wenn Du Deine Medikamente entsprechend anwendest, ist noch alles im grünen Bereich!.Was aber nicht heisst das dies nicht überwacht werden muss usw..

    Gruss Stefan

  3. #3
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    Standard AW: Lungenüberblähung? Emphysem?

    Vielen Dank erstmal für die ausführliche Antwort, Stefan! Das Symbicort nehme ich sowieso immer nach dem Berodual. Also Morgens zum Beispiel nach dem Aufstehen ist die Atmung sowieso immer erschwert. Da nehme ich dann zwei Hübe Berodual und dann ca 30 Minuten später das Symbicort. Das Symbicort zeigt bisher jedoch absolut keine Wirkung obwohl ich das schon seit ca 6 Wochen nehme (davor hatte ich Seretide Diskus) - das Berodual brauche ich nach wie vor noch mindestens 3-4 mal am Tag. Deshalb war meine Frage ob es vielleicht noch an etwas anderem als am Asthma liegt, weil sich doch trotz langer Behandlung mit Symbicort keine Besserung einstellt. Der Behandelnde Arzt hat beim letzten Besuch auch anklingen lassen das er mit seiner Weisheit bzgl. Asthma langsam am Ende ist, und will nun in einer Woche eine Lugenspiegelung machen.
    Geändert von Dudipus (10.09.2017 um 03:53 Uhr)

  4. #4
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    Standard AW: Lungenüberblähung? Emphysem?

    Hallo Dudipus,

    Du hast geschrieben Hausstauballergie. Wenn man diese nicht entsprechend behandelt kann es auch zu einem Asthma kommen. Nun behandelt heisst nicht nur irgendwelche Medikamente sondern auch entsprechende Bettwäsche , lüften Morgens / Abends je nach Lage usw..
    Du hast nun nichts zu den Asthmasymptomen geschrieben, die ich Dir aufgeschrieben habe. Wie ausgeprägt die bei Dir sind.
    Also wird Dir nichts anderes übrig bleiben als die Ergebnisse der Endoskopie abzuwarten.

    Berodual
    Asthma bronchiale allergischer
    und nicht-allergischer (endogener) Ursache, auch durch körperliche Belastung (Anstrengungsasthma), chronische Bronchitis mit Verengung der Atemwege (chronisch obstruktive Bronchitis) mit und ohne Lungenblähung (Emphysem).
    Je nach Ausgang der Endoskopie wäre hier schon die Frage ob man das Probleme Hausstaubmilbenallergie mit eine Hyposensibilisierung zumindest etwas bessern kann..

  5. #5
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    Standard AW: Lungenüberblähung? Emphysem?

    Zu den von dir angesprochenen Symptomen:

    - Husten ist überhaupt nicht vorhanden. Auch überhaupt kein Schleim oder sonstiges.
    - Atemnot: ja
    - Engegefühl in der Brust: ja
    - trockener, pfeifender Ton beim Ausatmen --> nur wenn ich ganz tief ausatme
    - mühsames, langes Ausatmen: überhaupt nicht

    --> Engegefühl und mühsames atmen eigentlich nur beim Einatmen, mir wäre noch nie aufgefallen dass das Ausatmen in irgendeiner Weise eingeschräkt wäre.

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