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Thema: Magen/Darm Beschwerden undefiniert

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In dieser Diskussion geht es um "Magen/Darm Beschwerden undefiniert" im "Krankheiten" Forum, als Teil von Patientenfragen.net
...

  1. #1
    Ganz neu hier
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    08.02.2017
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    Standard Magen/Darm Beschwerden undefiniert

    Hallo zusammen,

    ich habe den Weg ins Forum gefunden, da ich keinen anderen Ausweg mehr sehe. Keiner der bisher aufgesuchten Ärzte und vorgenommenen Untersuchungen konnten mir helfen. Ich hoffe über diesen Weg und an dieser Stelle, dass ich einen Tipp bekomme, was ich noch unternehmen kann bzw. hoffe ich, das ggf. ein Arzt hier mit liest, der mir eventuell ein Maßnahme empfehlen kann oder sogar mir einen Spezialisten benennen kann. Ich weiss wirklich nicht mehr weiter.
    Zu meinem Krankheitsverlauf und meine Beschwerden.
    Es fing alles als Säugling an. Denn dort hatte ich eine Darmverschlingung. Man entfernt ein Stück Darm. Mein ganzes Leben begleiten mich Magen und Darm Beschwerden. Starke Krämpfe die sehr starke Schmerzen verursachen, mal Verstopfung (habe 3-4 Tage kein Stuhl), dann mal wieder Durchfall. Und das seit Jahren. Das zerrt an den Nerven. Alle Untersuchungen brachten keinen Erfolg, dass ich beschwerdefrei bin. Die ganzen Medikamente die man bei solchen Beschwerden einnimmt erzielen nicht den gewünschten Erfolg. Mehrmals habe ich eine Magenspiegelung sowie eine Darmspieglung durchführen lassen, ohne Befund. Dann wurde bei mir eine Laktose Intoleranz diagnostiziert. Habe meine Ernährung umgestellt, ohne Erfolg. Obwohl ich komplett auf diese Dinge verzichte, sind die Beschwerden nach wie vor vorhanden. Dann habe ich auf glutenfreie Produkte zurück gegriffen, auf Zucker verzichtet alles ohne Erfolg. Man geht zum Arzt, und diese stehen alle Ratlos vor einem und wissen auch nicht mehr weiter. Man fühlt sich, als würde man nicht für voll genommen. Letztes Jahr hat man dann eine Bauchspiegelung durchgeführt. Diagnose: Soweit man mir das erklärt hat. Der Darm ist zu lang und an einigen Stellen etwas verengt. Daher auch, dass der Stuhl länger benötigt. Ok, das ist der Grund aber keine Lösung.
    Seitdem stehe ich wieder alleine da. Ich verzichte seit Jahren auf Fertigprodukte jeglicher Art. Alkohol ist auch mit mehr möglich. Die Symptome bei Einnahme von Produkte mit Laktose, Gluten, Fruktose, Alkohol werden nur noch schlimmer. Ich weiss gar nicht mehr, was ich zu mir nehmen kann, ohne das es mir noch schlechter geht. Ich bin mit den Nerven am Ende. Da mein Körper nahezu keine Mineralien oder Vitamine bekommt, bin auch für andere Krankheiten anfälliger geworden. Ich werde dieses Jahr 38 und weiss nicht mehr weiter.
    Bitte wer kann mir helfen oder mir eine Arzt benennen, der mir helfen kann?
    Für alle Tipps und Hinweise bin daher jetzt schon sehr dankbar!

  2. #2
    Krankenschwester
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    28.07.2011
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    Diese Person ist in einem medizinischen Beruf tätig

    Standard AW: Magen/Darm Beschwerden undefiniert

    Hallo!
    In 1. Linie wirst Du für regelmäßigen Stuhlgang sorgen müßen, wenn der Darm zu lang ist, neigt er leider dazu, sich zu verdrehen (Volvulus) und in so einem Fall kann dieses Stück Darm absterben und das ist ein sehr schmerzhaftes akutes Geschehen, anscheinend ist das bei dir als Säugling schonmal passiert und leider neigen solchen Betroffenen häufiger dazu, die Engstellen sind dann ein zusätzliches Problem die solche Symptome hervorrufen können.

    Deshalb ist es unerläßlich, daß Du regelmäßig Stuhlgang hast, damit dieser Wechsel Verstopfung/Durchfall aufhört.
    Am besten wären Präperate mit dem Wirkstoff Macrogol und bei deiner Krankengeschichte müßte es die Mittel auch auf Rezept geben.
    Die üblichen Abführmittel mit Sennesblätter etc sind in deinem Fall nicht geeignet, weil diese auch krampfartige Schmerzen hervorrufen können.
    Ich schick dir einen Link als PN
    Liebe Grüße
    Josie

  3. #3
    Ganz neu hier
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    Standard AW: Magen/Darm Beschwerden undefiniert

    Hallo Josie,

    danke für deine Antwort. Ich klammere mich mittlerweile an jedem Strohhalm. Ich verstehe, das der Stuhl regelmäßig sein soll, aber was mache ich bei Nahrungsaufnahme? Ich weiss ja gar nicht, was ich bedenkenlos essen und trinken kann ohne das ich Schmerzen und Krämpfe bekomme. Ich fühle mich bei den Ärzten nicht mehr für voll genommen und wenn gleichzeitig als Versuchsperson. Ich kann gar nicht beschreiben, wie sehr es an den Nerven geht. Ich fühle mich wirklich elend.

  4. #4
    Krankenschwester
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    28.07.2011
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    Diese Person ist in einem medizinischen Beruf tätig

    Standard AW: Magen/Darm Beschwerden undefiniert

    Hallo Blauweiss!
    Du hast ja geschrieben, daß Du diverse Nahrungsunverträglichkeiten hast, sind diese alle durch entsprechende Untersuchungen belegt?
    Ich würde an deiner Stelle eine Ernährungsberatung machen, das läuft über die Krankenkasse, dort anrufen und fragen, wie und was sie anbieten und gleich fragen, ob sie Adressen haben, von Ernährungsberatern und gleich einen Termin ausmachen, soviel ich weiß, wird man da über eine längere Zeit begleitet
    Liebe Grüße
    Josie

  5. #5
    Ganz neu hier
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    4

    Standard AW: Magen/Darm Beschwerden undefiniert

    Hallo Josie,

    Laktose Intorleranz wurde durch eine Untersuchung belegt. Die anderen Lebensmittel wurden aufgrund von "Diät" Plänen empfohlen, so quasi im Selbsttest. Ich habe das Gefühl, ich werde nicht für voll genommen, oder die Ärzte seien mit Ihrem "Latain" am Ende. Ich bin nun wirklich kein Mensch, die für jede Kleinigkeit zum Arzt rennt. Nur mein Magen/Darm machen mir das Leben zur Hölle. Ich habe dann glutenfreie Produkte zu mir genommen (Brot/Nudeln), was für eine kurze Zeit eine leichte Verbesserung sorgte. Aber dann habe ich das Gefühl, wenn der Darm sich dran gewöhnt hat, fängt es mit dem nächsten an. Früchte kann ich gar nicht essen, habe ich sofort wieder schmerzen und Krämpfe. Es ist ja nicht so, als hätte ich nicht diverse Ärzte durch. Aber keiner ist in der Lage mir zu helfen. Ich habe sogar schon über einen künstlichen Darmausgang gedacht, weil ich es einfach nicht mehr aushalte. Daher auch der Weg ins Forum, um eventuell auf jemandem zu stoßen, der sich noch besser damit auskennt oder gar solch einen Fall hatte.

  6. #6
    Krankenschwester
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    28.07.2011
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    Diese Person ist in einem medizinischen Beruf tätig

    Standard AW: Magen/Darm Beschwerden undefiniert

    Hallo Blauweiss!
    Wie gesagt, ich würde dir eine Ernährungsberatung empfehlen, wo man systematisch dann vorgeht und dort gibt es sicher auch Informationen über Ärzte, die sich mit der Thematik auskennen, das kann sicher nicht jeder Hausarzt.
    Liebe Grüße
    Josie

  7. #7
    Ganz neu hier
    Geschlecht
    weiblich
    Mitglied seit
    08.02.2017
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    4

    Standard AW: Magen/Darm Beschwerden undefiniert

    Hallo Josie,
    danke für deine Antworten. Habe auf jeden Fall wieder was, was ich mit nehmen kann.

  8. #8
    Ganz neu hier
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    maennlich
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    44 Jahre
    Mitglied seit
    04.05.2017
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    Standard AW: Magen/Darm Beschwerden undefiniert

    Kann josie nur zustimmen, auf jeden Fall eine Ernährungsberatung in Anspruch nehmen. Ich würde auch mal ein Ernährungs-Symptom-Tagebuch führen und genau protokollieren. Schau mal hier: https://www.lebensmittelunvertraegli...ptom-tagebuch/ Das wird dem Ernährungsberater sicherlich auch weiterhelfen!

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