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Thema: Mal etwas zur Migräne

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In dieser Diskussion geht es um "Mal etwas zur Migräne" im "Krankheiten" Forum, als Teil von Patientenfragen.net
...

  1. #1
    elfe
    Gast

    Standard Mal etwas zur Migräne

    hallo ihr Lieben,

    lese hier auch sehr oft, dass einige mit heftiger Migräne kämpfen.

    Zwangsläufig, da selbst betroffen, habe ich mich damit sehr auseinander gesetzt.

    es gibt sehr viele Ursachen, warum eine Migräne entsteht-das weiß wohl jeder der daran leidet.
    Was allerdings zur Linderung getan werden kann, da muss man erst vieles ausprobieren-und oft leider sehr strake Schmerzmedis nehmen.
    besonders die Migräne mit Aura-und all ihre Unterformen haben mich interessiert-und dabei musste ich sehr wohl feststellen, dass erstens ein häufiger Zusammenhang mit anderen Autoimmunerkrankungen besteht.Z.B. Hashimoto-Rheuma etc.

    Ich habe einiges durchprobiert-habe auch nie im Leben die Pille genommen-wegen der ja nicht zu unterschätzenden hohen Östrogenaufnahme-welche ja oft eine Migräne auslösen können.

    Nachdem ich nun Hashi als Diagnose hatte-und leider fast 3 Jahre brauchte-um eine halbwegs gute Einstellung zu bekommen-gleichzeitig meine kaputten Nebennieren mit Hydrocortison hochpäppel-ist die Migräne--toi toi toi--verschwunden.
    Somit habe ich gleich mehrere Sachen unter einen Hut bekommen-meine heftigen Unterzuckerungen-welche auch gerne eine Miggi ausgelöst haben- und das Cortison unterstüzt meine Nebennieren und somit auch weniger Anfälle-oder sogar keine.
    Ich weiß nicht, warum sich die meisten Docs vor Cortsiol Gabe so scheuen-und wenig Augenmerk auf die Zuckerernährung und halt den gesamten Regelkreis der endokrinen Hormone richten??

    Ich denke mal, dann müssten einige weniger leiden.Ich habe Gott sei Dank die passenden Ärzte gefunden-hat sich zwar gestaltet, wie die Suche nach dem hlg.Gral--aber nun passt es.

    LG Elfe

  2. #2
    Facharzt (Kinder- und Jugendmedizin) Avatar von StarBuG
    Name
    Michael Scheel
    Geschlecht
    maennlich
    Alter
    39 Jahre
    Wohnort
    Fulda
    Mitglied seit
    05.05.2006
    Beiträge
    3.014
    Blog-Einträge
    2
    Diese Person ist in einem medizinischen Beruf tätig

    Standard AW: Mal etwas zur Migräne

    Hallo Elfe

    Es freut mich das du deine Migräne hinter dir gelassen hast und das du mittlerweile einen guten Arzt für dich gefunden hast.

    Ich denke, worauf Ärzte ihr Augenmerk richten, hängt extrem davon ab, aus welcher Fachrichtung sie kommen, und wie viel Erfahrung sie schon mit dieser Erkrankung gesammelt haben.

    Ich denke für eine saubere Einstellung sollte man sich eh an einen Endokrinologen wenden, und die wissen das auch mit dem Cortisol

    Liebe Grüße

    Michael
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  3. #3
    Teetante
    Gast

    Standard AW: Mal etwas zur Migräne

    Hi zusammen!

    Ich verstehe die Aussage von Elfe nicht so ganz. Soll denn nun jeder Migräne-Patient zum Endokrinologen gehen, damit eine Autoimmunerkrankung ausgeschlossen wird oder damit man Cortison einnimmt und dann hoffen, daß die Migräne verschwindet?

    Ich habe auch Migräne, komme aber mit den Triptanen hervorragend klar und werde die auch weiternehmen, wenn ich einen Anfall habe. Auf dauerhafte Cortison-Gabe kann ich gut verzichten.

    Viele Grüße, Andrea

  4. #4
    elfe
    Gast

    Standard AW: Mal etwas zur Migräne

    @starbug,

    klar kennt ein Endo Cortisol-aber weniger in Zusammenhang mit einer Migräne--grins--

    Ich beschäftige leider gleich mehr Instanzen--will heißen-ich brauche Endos-Rheumatologen-und Migränespezialisten.
    Die ganzen Zusammenhänge habe ich oft selber herstellen müssen-aber Gott sei dank hab ich endlcih Docs gefunden, die nicht abgeneigt sind, wenn der Patient auch mal mitsucht und helfen kann.

    hat aber auch Jahre gedauert-geht nicht von heut auf morgen.

    @teetante--

    Erstens--nicht das Cortisol verfluchen-es ist ja das hydrocortison welches nur die Nebenieren unterstützt-nicht das Cortison welches du bei Rheuma oder andren Entzündungen bekommst.
    man nimmt davon nur die Menge ein,welche der Körper auch selbst zur verfügung stellen würde, wenn alles ok wäre.Ergo hat man damit keine Probleme.

    Triptane sind da meines Erachtens weitaus schlimmer--ganz ehrlich-.Davon abgesehen darf ich diese nicht nehmen-da meine Migräne die basiläre Form ist-und während der Aura absolut verboten--naja und gegen die Schmerzen hilft mir Gott sei dank 600er Ibuprofen-oder schlafen-schlafen-schlafen...

    So nun zu den Autoimmunerkrankungen--ich musste feststellen, dass sehr viele Menschen-nicht alle-halt unter Migräne leiden-welche auch mindestens eine AI ihr eigen nannten-dazu kommt auch noch, dass die Migräne die Nebennieren schwächt-eine AI natürlich auch noch-und dann fängt der böse Kreislauf halt an.
    natürlich kann man das nicht auf jeden Migräniker stempeln-manche haben ja nur bei hormonellen Unstimmigkeiten eine Migräne-aber auffällig ist es schon.

    Bin kein guter Erklärer--sorry--aber frag einfach nach-ich versuchs immer aufzudröseln.

    LG Elfe

  5. #5
    Teetante
    Gast

    Standard AW: Mal etwas zur Migräne

    Hi Elfe!

    Klar, die Triptane haben auch Nebenwirkungen und sind nicht zum dauerhaften Gebrauch, also nicht für jeden Tag bestimmt. Aber ehrlich gesagt, lieber mal eine Triptan-Tbl. als jeden Tag Cortison. Auch wenn es Hydrocortison ist. Bei nicht nachgewiesener Autoimmunerkrankung wäre es sicher nicht ohne Risiko, Hydrocortisontbl. zu nehmen.

    Liebe Grüße, Andrea

  6. #6
    elfe
    Gast

    Standard AW: Mal etwas zur Migräne

    hallo Teetante,

    also das hydrocortisol ist ja verschreibungspflichtig--kann man also nicht einfach einwerfen.

    War ja auch nur als Anregung gedacht-für evtl all die -die auch nach Ursachen und Besserung suchen.

    Niemals würd ich die Triptane schlucken-da sieht man ja auch mal wieder-wie unterschiedlich es menschelt--smile

    LG Elfe

  7. #7
    Teetante
    Gast

    Standard AW: Mal etwas zur Migräne

    Hi Elfe!

    Mensch, das liest sich ja als ob Triptane das Teufelszeug überhaupt sind! Wieso würdest Du sie NIE nehmen?

    Ich weiß, daß Hydrocortison in Tablettenform verschreibungspflichtig ist, zumindest hier bei uns. In Finnland z. B. bekommst Du sie in einer 3-Tbl-Packung ohne Rezept so in der Apotheke als Mittel der ersten Wahl bei den netten Mückenstichen da bei denen. Habe ich aber auch in Finnland nicht genommen.

    Ich weiß, daß ich unter der Pille verstärkt unter Migräne leide, habe sie aber dank meiner geliebten Triptane endlich im Griff. Selbst ohne Pille habe ich Migräneanfälle, aber nicht so gehäuft. Wobei ich sagen muß, daß ich seit etwa 2 Monaten nicht mehr so viel damit kämpfe, vielleicht auch dank einer Ernährungsumstellung. Keine Ahnung, aber ich freue mich drüber!

    Liebe Grüße, Andrea

  8. #8
    elfe
    Gast

    Standard AW: Mal etwas zur Migräne

    hallo teetante,

    so wie du das Corti verteufelst--verteufel ich halt diese hammer Schmerzmittel--.
    Vielleicht hilfts weiter wenn ich dir mal meine Diagnosen sage--ich sammel nämlich die Autoimmunerkrankungen alle ein
    psoriasis
    Hashimoto
    Morbus bechterew
    chr.Poyarthritis
    hypophysitis
    dazu noch diabetes insipidus
    und die olle Migräne




    ne mal ehrlich--wenn ich ohne medis auskommen könnte-wären sie gleich morgen alle im Müll-leider gehts aber net.


    Ob eine Migräne immer hormonell bedingt ist-keine Ahnung.

    meine östrogene können hoch oder niedrig sein--das war der Miggi auch immer egal.

    Allerdings scheine ich nun in die Wechseljahre zu kommen-laut Blutbild-und auch den ganzen unangenehmen Symptomen-und witzigerweise soll ich nun Hormone schlucken--dieses femoston--aber genau da steht drin--nicht bei Migräne nehmen.
    Aber meine Gyn meint halt--besser die Hormone-wegen der Knochen-als mal eine Miggi.
    Die hat anscheinend noch nie eine richtige gehabt.
    Traue mich nun absolut nicht die Dinger zu nehmen-werde es hoffentlich auch ohne hinkriegen.

    Wie oft hast du denn Migräne--mit oder ohne Aura?ß

    LG Elfe

  9. #9
    Teetante
    Gast

    Standard AW: Mal etwas zur Migräne

    Hi Elfe!

    Hatte dieses Jahr ziemlich heftig mit Migräne zu tun, also auch mal 3 Anfälle in einer Woche.

    Normalerweise habe ich im Schnitt 2 Anfälle pro Monat, jetzt aber schon länger nicht mehr.

    Tja, die berühmte Aura. Mal habe ich sie, mal nicht, das ist ganz komisch bei mir. Bin immer froh, wenn es ohne Aura vonstatten geht, dann gibt es wieder einen Anfall mit Sehstörungen, Erbrechen etc. oder aber auch einfach mit Schwindel. Ist recht seltsam.

    Ibuprofen 600 und höher bringt gar nichts bei mir bei Migräne, genauso wie ich ASS wie Bonbons nehmen kann und nichts passiert.

    Triptane zählen soweit ich weiß, nicht zu den Hammerschmerzmitteln, weil sie im Gehirn irgendwelche Vorgänge wieder in Schwung bringen und es dadurch zur Besserung kommt. Genaue Vorgänge müßte ich auch mal ergoogeln, war jetzt die absolut vereinfachte Erklärung!

    Ich verteufel Cortison nicht, jeder Patient, der sie wirklich braucht, sollte und muß sie halt nehmen, aber ich für mich werde sie wegen der Migräne nicht nehmen.

    Hast Du denn mit Deiner Gyn. mal über Roten Klee und Soja-Tbl. gesprochen? Lindern die Wechseljahresbeschwerden auf sanfte Weise. Gibt da ja mehrere Präparate mittlerweile, vielleicht wäre das was für Dich, wenn Du die künstlichen Hormone ablehnst.

    Viele Grüße, Andrea

  10. #10
    elfe
    Gast

    Standard AW: Mal etwas zur Migräne

    hallo Teetante,

    du kannst ja auch kein Cortison bekommen-bevor das evtl.alles abgeklärt ist.
    Es geht auch nicht darum, dass mir das hydrocortison die Migräne heilt--sondern durch die sehr heftigen und häufigen Migräneanfälle wird auch die Nebenniere geschwächt-und durch die Autoimmunerkr.auch noch--ergo fehtl mir das Corti-und wird ersetzt--nun wird mein Zuckerhaushalt und andre Hormone wieder besser in Schwung gebracht-und somit der Migräne ein Riegel vorgeschoben-da meine Miggi wohl durch die Unterzuckerungen-Magnesiummangel und Hormonschwankungen kam-.

    Pflanzliche Mittel hab ich schon durch-mir fehlt absolut das Progesteron-und Östradadiol--durch den Zusammenhang der Cortiproduktion-denn all diese Hormone hängen auch wieder zusammen-wäre am besten ich würde nur das progesteron ersetzen.
    Wird nun aber mit Endo abgeklärt-meine Gyn ist da bissel überfordert.

    Zu den triptanen-ich darf sie ja eh nicht nehmen-wegen der heftigen Aura und Ausfallerscheinungen-denn während einer Aura sind ja völlig kontraindiziert.

    Setze mal ein paar Infos dazu ein--evtl.hilft dir das ja auch ein wenig.

    In der aktuellen Behandlung dominieren Triptane

    Wenn es zum Migräneanfall kommt, hilft in der Regel nur die medikamentöse Therapie.

    Aktuell werden in der Regel Triptane verordnet, die speziell zur Behandlung des Migränekopfschmerzes entwickelt wurden und bei sehr vielen Patienten zuverlässig und rasch wirken. Allerdings wirken diese Medikamente nur bei schmerzbasierter Migräne und sind nicht zur Behandlung der Migräneaura geeignet. Im Gegenteil: Es wird geraten, Triptane keineswegs während der Auraphase einzunehmen, weil hierdurch das Schlaganfallrisiko erhöht werden kann. Bei vielen anderen Kopfschmerzarten sind Triptane wirkungslos.

    Im Gegensatz zu den meisten Medikamenten zur Migräneprophylaxe ist der Wirkungsmechanismus der Triptane sehr genau beschrieben. Mit anderern Worten: Die Medizin weiß, warum Triptane wirken.

    Der Name Triptane leitet sich von ihrem Angriffspunkt am Serotonin-Rezeptor ab, der wissenschaftlich meist als 5-Hydroxytryptamin-Rezeptor bezeichnet wird. Die Triptane werden daher auch als Serotonin-5-HT1B/1D-Rezeptoragonisten bezeichnet. Im Prinzip könnte man es so ausdrücken: Die Triptane geben den Serotonin-Rezeptoren vor, Serotonin zu sein und entfalten darüber ihre Wirkung. Hierdurch bewirken sie einerseits, dass sich erweiterte Arterien im Bereich der Hirnhaut und des Gehirns wieder zusammen ziehen, andererseits hemmen Triptane die Freisetzung von gefäßaktiven Neuropeptiden und Botenstoffen, die in der Lage sind, Entzündungen an Gefäßen im Gehirn auszulösen. Zudem unterbrechen sie die Schmerzsignale, die aus der Hinhaut vermittelt werden.

    Die verschiedenen verfügbaren Triptansubstanzen (siehe unten) binden unterschiedlich an die verschiedenen Serotoninrezeptoren. Dies könnte eine Erklärung dafür sein, dass bei einem Patienten nur ganz bestimmte Triptane eine zuverlässige Wirkung zeigen, andere dagegen wirkungslos sind.

    Zwischenbemerkung: Rezeptor-Agonisten und Rezeptor-Antagonisten

    Triptane sind - wie bereits erwähnt - sog. Serotonin-Rezeptor-Agonisten.

    An dieser Stelle soll einmal kurz erläutert werden, was das ist.

    Wenn der Körper eine Botschaft zu einer Zelle versenden möchte, dann geschieht dies über sog. Rezeptoren. Ein Neurotransmitter (z. B. ein Hormon) passt in einen solchen Rezeptor wie ein Schlüssel in ein Schloss und darüber kann es seine Wirkung ausüben. Die Zelle versteht hierdurch, was gemeint ist. Der Neurtransmitter ist in diesem Sinne ein Rezeptor-Agonist, in dem es auf den Rezeptor passt und ihn aktiviert.

    Auf das tägliche Leben übertragen könnte man sagen: Ein Rezeptor-Agonist ist ein passender Schlüssel, mit dem es gelingt, die Türe zu öffnen oder den Motor des Autos zu starten.

    Triptane docken als Serotonin-5-HT1B/1D-Rezeptoragonisten also nicht nur an die 1B/1D-Rezeptoren an, sondern lösen dabei auch die Wirkung des Neurotransmitters Serotonins tatsächlich aus (sind also nicht nur Schlüssel, sondern sogar passende Schlüssel), wie z. B. Gefäßverengung oder Schmerzsenkung.

    Soll verstärkt eine hormonelle Botschaft umgesetzt werden, dann schüttet der Körper verstärkt dieses Hormon aus, dieses passt vermehrt auf entsprechende Rezeptoren und setzt dann vermehrt dessen Wirkung um.

    Zu unterscheiden sind demgegenüber Rezeptor-Antagonisten (auch Rezeptor-Blocker genannt).

    Rezeptor-Antagonisten passen wie der Rezeptor-Agonist auf den Rezeptor, können an diesen andocken, sind aber nicht in der Lage die Wirkung des Rezeptors auszulösen. Ihnen fehlt also noch eine Eigenschaft.

    Auf das tägliche Leben übertragen könnte man sagen: Ein Rezeptor-Antagonist ist ein Schlüssel, der zwar ins Schloss passt, aber nicht in der Lage ist, das Schloss zu öffnen bzw. den Motor des Autos zu starten. Kommt nun der richtige Schlüssel, dann kann dieser den Rezeptor gleichfalls nicht aktivieren, weil dieser schon durch den Antagonisten belegt ist.

    Rezeptor-Antagonisten verhindern also die Wirkung des Agonisten. Deshalb nennt man sie auch Rezeptoren-Blocker.

    Wird beispielsweise vom Körper verstärkt Adrenalin ausgeschüttet, dann verhindern Beta-Blocker, dass das Adrenalin an zu vielen Beta-Rezeptoren andocken und darüber seine Wirkung entfalten kann.

    Rezeptor-Agonisten können dagegen die Wirkung eines Neurotransmitters verstärken, denn der wirkliche Neurtransmitter ist jetzt in der Lage, an noch unbesetzten Rezeptoren anzudocken und die gleiche Wirkung zu entfalten.

    Nachteile der Triptane<LI type=square>Sie stehen in dem Ruf, langfristig die Anfallshäufigkeit zu erhöhen. Ggf. können sie einen medikamenteninduzierten Dauerkopfschmerz auslösen, der dann durch einen Entzug behandelt werden muss.

    Denkbar ist dabei insbesondere der folgende Mechanismus:
    Kommt es zu häufig erhöhten Neurotransmitter-Spiegeln (z. B. durch erhöhte Produktion/Ausschüttung oder durch äußere Zuführung), dann kann der Körper darauf durch Abbau von entsprechenden Neurotransmitter-Rezeptoren reagieren. Oder anders ausgedrückt: Es stehen dann weniger Rezeptoren zur Verfügung, die eine entsprechende Wirkung auslösen können.

    Triptane sind Serotonin-Rezeptor-1D/1F-Agonisten und wirken an diesen Rezeptoren wie Serotonin. Nach der Einnahme von Triptanen steht diesen Rezeptoren ggf. über Stunden eine hohe Anzahl von Serotonin-ähnlichen Transmittern zur Verfügung, und das u. U. auch dann, wenn die Migräne längst abgeklungen ist. Es ist denkbar, dass der Körper bei häufiger Einnahme von Triptanen mit einem Abbau von Serotonin-1D/1F-Rezeptoren reagiert. Das hätte zur Folge, dass auch das normale Serotonin in vielen Situationen nicht mehr ausreicht, um eine Migräne zu verhindern. Die Migränefrequenz kann in der Folge zunehmen. Durch die verringerte Anzahl der Serotonin-1D/1F-Rezeptoren ist es darüberhinaus denkbar, dass das Triptan nicht mehr so stark wirkt, wie bei der erstmaligen Einnahme.

    Dass das Nervensystem auf veränderte Neurotransmitterspiegel mit einer Anpassung der Rezeptorenanzahl reagieren kann, ist der Medizin längst bekannt.

    <>Sie haben eine begrenzte Wirkungsdauer. Manche Patienten müssen nach spätestens 12 Stunden eine weitere Tablette einnehmen, weil sonst der Schmerz wiederkehrt.

    <>Sie können schwere Nebenwirkungen haben und sind manchmal kontraindiziert.

    Quelle-migräneinformation.de

    Nicht ,dass du nun denkst, ich will dir das medi madig machen--aber wenn man doch die Ursache bekämpfen kann-wäre das doch allemal besser-oder?

    LG Elfe

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