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Alt 13.02.2008, 18:43   #3 (Permalink)
Christiane
Physiotherapeutin
 
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Diese Person ist in einem medizinischen Beruf tätig

Standard AW: Periproktischer Abszess - Fragen an Mitbetroffene - Dieser Beitrag ist 162 Tage alt

Hallo ihr Beiden!

Habe zwar zum Glück keine eigenen Erfahrungen zu diesem fiesen Thema, aber ich versuche trotzdem etwas zu erklären.

Frage 1: die Wunde muß offen bleiben, weil sie durch den Eiter stark verkeimt ist. Nachfolgender Eiter und Wundsekret können so ablaufen und es kann zu keinem erneuten Abszeß kommen. Die Gegend ist aber gut durchblutet und heilt im Allgemeinen relativ schnell.

Frage 2: Die Fistelgänge kann man aus oben genanntem Grund nicht in der gleichen OP sanieren, weil man sonst die vielen Keime des Eiters in die Fistelgänge schleppt. Das Infektionsrisiko des frischen OP Gebietes wäre recht hoch. Ich habe aber von einem Bekannten gehört, daß man nach der Sanierung Ruhe hat, jedenfalls war das bei ihm so.

Frage3: Die ersten Tage ist m.E. eine antiseptische Spülung sinnvoll, aber nicht auf Dauer. Es ist ja ein empfindliches Areal, und das Zeug reizt irgendwann die Haut. Ist natürlich abhängig von der Wundheilung, das müssen die Mediziner vor Ort entscheiden.

Hoffe ich konnte etwas Licht ins Dunkel bringen
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