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Thema: Schilddrüsenunterfunktion

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In dieser Diskussion geht es um "Schilddrüsenunterfunktion" im "Krankheiten" Forum, als Teil von Patientenfragen.net
...

  1. #11
    Verstand on!
    Geschlecht
    weiblich
    Mitglied seit
    04.02.2011
    Beiträge
    252

    Standard AW: Schilddrüsenunterfunktion

    Naja ... auch ein Arzt weiß nicht immer was er sagt und tut. Ist leider so ... gerade auch was die SD betrifft, herrscht noch viel Unwissenheit. Auch, weil noch lange nicht alles erforscht ist. Aber auch so scheint das Interesse vieler Ärzte, für die Beschwerden und Nöte der Patienten, sich sehr in Grenzen zu halten.
    Ich finde es immer sehr anmaßend, in Anbetracht dieser Tatsache, einfach mal zu behaupten, dass die Beschwerden nichts mit der SD zu tun haben und andersrum nichts weiter zu veranlassen, um herauszufinden, woher die Beschwerden denn dann kommen.

    Die leichte Steigerung war erstmal aber wohl ganz richtig. Allerdings wird es eine Zeit dauern, bis man davon was merkt und es kann auch sogar in den ersten Tagen etwas schlimmer werden. Da muß man nun etwas abwarten ...

    Prolaktin in der Norm? ... 24,30 nq/nl ... Normbereich 4,79 - 23,30 ... ist zwar nur leicht erhöht, aber doch nicht in der Norm?

    Hier was Interessantes zu diesem Wert:
    ---> Prolaktin: das Milchhormon | Apotheken Umschau

    Auszug daraus:
    "Bei einer Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose) setzt der Hypothalamus vermehrt ein bestimmtes Hormon (TRH = Thyreoliberin, wahrscheinlich identisch mit PRH = Prolactoliberin) frei, das auf die Hypophyse wirkt, damit mehr schilddrüsenaktivierendes Hormon freigesetzt wird (TSH = Thyreoidea-stimulierendes Hormon). Doch wird dadurch gleichzeitig die Freisetzung von Prolaktin aus der Hypophyse angeregt. Daher kommt es bei einer Schilddrüsenunterfunktion unter Umständen zu einer erhöhten Prolaktinkonzentration im Blut ... "

    Wegen dem Vitamin D würde ich erst nochmal den Blutwert testen lassen. Dazu solltest du aber das Dekristol ca. 14 Tage nicht nehmen. Man kann dann ausrechnen, welche Dosis du nehmen kannst/solltest, um einen anständigen Wert zu bekommen. Im Sommer wird es sicherlich weniger sein oder du kannst es evtl. auch ganz absetzen. Vorausgesetzt, der Wert ist vorher gut in der Norm und du bist dann ausreichend in der Sonne

    Und zum Renin hat der Arzt auch nichts gesagt?

    Das Euthyrox einfach mal weglassen, kann ziemlich nach hinten losgehen. Damit bringt man noch mehr durcheinander. Und wenn du schon mit den Tabletten einen TSH von 2,nochwas hast, was glaubt der Arzt denn, was passiert, wenn du die weglässt?

    Ich hatte dir oben schon einen Link zu einem SD Forum gepostet. Da kannst du ja mal lesen, wieviele Patienten mit SD Problemen auch mit Muskelschmerzen und krämpfen zu tun haben ... soviel dazu, dass es unwahrscheinlich ist, dass es von der SD kommen kann ...

    Noch ein paar Beispiele:

    "Störungen des Hormonhaushaltes
    Auch Hormonveränderungen können Muskelschmerzen auslösen (Endokrine Myalgien). Ein Beispiel ist die Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose). Der Hormonmangel schwächt die Muskeln und lässt sie schnell ermüden. Außerdem können Muskelkrämpfe auftreten. Schilddrüsenhormone in Tablettenform bessern die Beschwerden."
    ---> Wissen: Muskelschmerzen (Myalgien) NetDoktor.de

    ---> www.schilddruesenguide.de - Der unabhängige Internetwegweiser zu Erkrankungen der Schilddrüse

    Nimmst du eigentlich noch andere Medikamente?
    ~ Alles Gute und viele Grüße ~



  2. #12
    Arzt (Chirurgie)
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    27.01.2013
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    Diese Person ist in einem medizinischen Beruf tätig

    Standard AW: Schilddrüsenunterfunktion

    @JUSCHKA:

    Der Arzt ist der, der entscheidet ob die Werte in Ordnung sind oder nicht. Aber ganz sicher nicht irgendwelche Leidensgenossen aus der weiten Welt des Internets. Referenzwerte sind keine bindenden Rahmenwerte! Selbst eine Abweichung von diesen Referenzwerten muss nicht zwingend heißen, das auch wirklich etwas vorliegt!

    So kann auch durchaus ein TSH-Wert von 2,60 (mit einem Referenzwert von 0,2 - 2,5) oder auch CRP mit 9,0 (mit einem Referenzwert von 0 - 8,5) als unbedenklich oder unauffällig bezeichnet werden!

    Letztendlich hat ein Mediziner ein Studium absolviert und hat sich über Jahre hinweg mit solchen Inhalten im Studium befasst. Also ist er in diesem Sinne auch der erste Ansprechpartner, nicht aber irgendwelche Gehilfen oder selbsternannte Internet-Doktoren! Denn dort mangelt es in den meisten Fällen am nötigen Hintergrundwissen!

    Prolaktin in der Norm? ... 24,30 nq/nl ... Normbereich 4,79 - 23,30 ... ist zwar nur leicht erhöht, aber doch nicht in der Norm?
    Ja, das geht noch als "in der Norm" durch! Das ist nun einmal so, auch wenn Du es vielleicht nicht glauben magst. Aber dafür gibt es ja zum Glück Ärzte.

    Aber alleine am TSH kann man schon sehen, dass die Einstellung noch nicht stimmt. Bei Hashimoto ist ein optimaler TSH zwischen 0,5 und 1 ...
    Das ist vollkommener Blödsinn! Der TSH-Wert soll sich einfach nur im Rahmen halten und keine deutliche Abweichung anzeigen! Ob das nun 0,8 oder 1,9 sind, das spielt nur eine geringe Rolle! Letztendlich ist es viel wichtiger, alle Werte im Auge zu haben und sie gemeinsam zu beurteilen. Wichtig dafür ist auch immer das klinische Bild!

    Dein Gamma-GT ist erhöht. Was sagte dein Arzt dazu?
    GGT ist nicht der Rede werte. Das kann unbeachtet bleiben, da es keine besonders gravierende Erhöhung darstellt! Ergo: Dazu muss man also auch kein Wort verlieren und kann es einfach im Raum stehen lassen.


    Achso, noch etwas:

    Könntest Du vielleicht auch einfach mal aufhören, den Fragestellern vorzuschreiben, was sie dem Arzt sagen sollen oder was der Arzt unbedingt noch untersuchen sollte? Das, was zu untersuchen ist, das entscheidet der Arzt und das wird er auch veranlassen, wenn er es für notwendig erachtet. Wird es nicht angesprochen oder durchgeführt, dann ist es in diesem Fall eben nicht notwendig und muss auch nicht gemacht werden.

    Ich reagiere da sehr allergisch drauf, wenn mir ein Patient vorschreiben möchte, was ich zu tun habe! Denn das ist nach wie vor die alleinige Entscheidung des Arztes! Letztendlich muss auch begründbar sein, wieso Untersuchung X und Untersuchung Y durchgeführt wird!


    In diesem Sinne:

    Amen.

  3. #13
    Verstand on!
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    weiblich
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    04.02.2011
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    Standard AW: Schilddrüsenunterfunktion

    Zitat von Dr. Baumann Beitrag anzeigen

    Der Arzt ist der, der entscheidet ob die Werte in Ordnung sind oder nicht.

    ......

    Letztendlich hat ein Mediziner ein Studium absolviert und hat sich über Jahre hinweg mit solchen Inhalten im Studium befasst. Also ist er in diesem Sinne auch der erste Ansprechpartner, nicht aber irgendwelche Gehilfen oder selbsternannte Internet-Doktoren! Denn dort mangelt es in den meisten Fällen am nötigen Hintergrundwissen!



    Ja, das geht noch als "in der Norm" durch! Das ist nun einmal so, auch wenn Du es vielleicht nicht glauben magst. Aber dafür gibt es ja zum Glück Ärzte.



    Das ist vollkommener Blödsinn! Der TSH-Wert soll sich einfach nur im Rahmen halten und keine deutliche Abweichung anzeigen! Ob das nun 0,8 oder 1,9 sind, das spielt nur eine geringe Rolle! Letztendlich ist es viel wichtiger, alle Werte im Auge zu haben und sie gemeinsam zu beurteilen. Wichtig dafür ist auch immer das klinische Bild!



    GGT ist nicht der Rede werte. Das kann unbeachtet bleiben, da es keine besonders gravierende Erhöhung darstellt! Ergo: Dazu muss man also auch kein Wort verlieren und kann es einfach im Raum stehen lassen.


    Achso, noch etwas:

    Könntest Du vielleicht auch einfach mal aufhören, den Fragestellern vorzuschreiben, was sie dem Arzt sagen sollen oder was der Arzt unbedingt noch untersuchen sollte? Das, was zu untersuchen ist, das entscheidet der Arzt und das wird er auch veranlassen, wenn er es für notwendig erachtet. Wird es nicht angesprochen oder durchgeführt, dann ist es in diesem Fall eben nicht notwendig und muss auch nicht gemacht werden.

    Ich reagiere da sehr allergisch drauf, wenn mir ein Patient vorschreiben möchte, was ich zu tun habe! Denn das ist nach wie vor die alleinige Entscheidung des Arztes! Letztendlich muss auch begründbar sein, wieso Untersuchung X und Untersuchung Y durchgeführt wird!


    In diesem Sinne:

    Amen.
    Und ich reagiere allergisch, wenn eben das klinische Bild keine Beachtung findet!
    Das Befinden des Patienten entscheidet, ob die Werte für ihn gut sind oder nicht ... das schrieb ich bereits an anderer Stelle schon einmal ...

    Wenn man jahrelang studiert, um danach dem Patienten zu erzählen, dass der TSH Wert unter LT Substitution steigen sollte, dann darf ich die Kompetenz, in Bezug auf die Schilddrüse, dieses Arztes doch etwas anzweifeln! Und das man mit dem Thema Schilddrüse im Studium jahrelang zu tun hat, entspricht nicht den Tatsachen.

    Außerdem schreibe ich niemandem etwas vor, sondern gebe nur Tipps ... dafür gibt es Foren dieser Art.

    Ich finde es aber sehr interessant, dass immer gesagt wird, dass alle Werte im Zusammenhang gesehen werden müssen ... gehandelt wird dann aber leider ganz anders.
    Es gibt genügend Studien, die Zusammenhänge zwischen Leberwerten, Cholesterinwerten, Prolaktin usw. zur Schilddrüsenfunktion erwiesen haben.
    Darauf habe ich nur hingewiesen.
    Außerdem frage ich mich immer, wozu es Normwerte gibt, wenn selbst Werte außerhalb der Norm irrelevant sind, wenn es dem Patienten auch noch schlecht geht.

    Birgit schreibt hier, weil es ihr nicht gut geht ... also fände ich es schön, wenn auch noch von anderer Seite etwas Konstruktives geschrieben werden würde, was ihr weiterhelfen könnte.
    Das hier gerne anderen das Wort verboten wird, ist mir schon bekannt. Darum ist dieses Forum sicher auch "so gut besucht"

    Desweiteren würde ich darum bitten, die von mir geposteten Links wenigstens zu überfliegen ... das könnte zum besseren Verständnis beitragen.

    Das Ärzte gerne allergisch darauf reagieren wenn Patienten sich informiert haben, ist nichts Neues.
    Aber letztendlich sollte auch dem Arzt klar sein, dass die Verantwortung für die Gesundheit bei jedem selbst liegt und nicht beim Arzt!
    Und das Patienten dann lieber Heilpraktiker und Co aufsuchen, ist nicht verwunderlich ...
    Geändert von JUSCHKA (26.04.2013 um 21:28 Uhr)

  4. #14
    Krankenschwester
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    Standard AW: Schilddrüsenunterfunktion

    @JUSCHKA:
    Wenn man jahrelang studiert, um danach dem Patienten zu erzählen, dass der TSH Wert unter LT Substitution steigen sollte, dann darf ich die Kompetenz, in Bezug auf die Schilddrüse, dieses Arztes doch etwas anzweifeln!
    ....da hatte sich Dr. Baumann geirrt,(was er auch selber "zugegeben" hatte), und irren ist menschlich und auch ein Doc sollte doch ein Mensch sein? (übrigens hat er sich da auch korrigiert...wenn ich mich recht erinnere)

    Ansonsten kann ich Dr. Baumann nur zustimmen, was die "Normwerte" betrifft. Diese absoluten Zahlen sind "willkürlich" festgelegt worden, entsprechen dem "allgemeinen Durchschnittswert einer festgelegten Kontrollgruppe". Wenn nun der gemessene Wert knapp drüber oder drunter liegt, ist das KEIN DRAMA. Der Arzt entscheidet in der Zusamenschau ALLER Befunde, ob eine erneute Kontrolle nötig ist, eine Behandlung der Laborwerte ist Blödsinn! (übrigens hängen die Normwerte auch immer von der Nachweismethode ab, die in jedem Labor anders sein kann. da sollte man ruhig dem Doc vertrauen, der mit "seinem" Labor meist schon länger zusammenarbeitet)

    Und bevor Du einen falschen Eindruck von mir bekommst: ich bin auch ein "unbequemer Patient/Angehöriger", will auch immer alles wissen und frage nach. Ja, manche Ärzte haben damit ein Problem, aber darum werde ich mich nicht extra ändern. Bin bisher letztlich immer gut gefahren. UND: ich würde nie pauschal gegen alle Ärzte schießen! (und schon gar nicht, wenn ich sie nicht persönlich kenne!)

    Das Ärzte gerne allergisch darauf reagieren wenn Patienten sich informiert haben, ist nichts Neues.
    Aber letztendlich sollte auch dem Arzt klar sein, dass die Verantwortung für die Gesundheit bei jedem selbst liegt und nicht beim Arzt!

    Und noch was: nicht jede SD - Erkrankung ist Hashimoto! Ich hab langsam das Gefühl, dass Du (fast) alles in diese Schiene packst. (ja, ich weiß: wenn man selbst betroffen ist....) Versuch doch trotzdem mal, auch einem Arzt zu vertrauen.

    Und das Patienten dann lieber Heilpraktiker und Co aufsuchen, ist nicht verwunderlich ...
    ...aber sehr mit Vorsicht zu genießen!

    LG

    jobwa

  5. #15
    Arzt (Chirurgie)
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    Standard AW: Schilddrüsenunterfunktion

    @JUSCHKA:

    Und ich reagiere allergisch, wenn eben das klinische Bild keine Beachtung findet!
    Das Befinden des Patienten entscheidet, ob die Werte für ihn gut sind oder nicht ... das schrieb ich bereits an anderer Stelle schon einmal ...
    Na, dann sind wir ja Ausnahmsweise mal einer Meinung! Der Arzt entscheidet nicht nach Werten, sondern nach dem Klinischen Bild! Das besteht bekanntlich nicht nur aus Blutwerten, sondern eben auch noch aus Anamnese, körperliche Untersuchung und bildgebender Diagnostik. Das Hauptaugenmerk liegt hier generell auf Anamnese und Untersuchung und nicht auf Laborwerten!

    Ein kleines Beispiel - aus Erfahrung:

    Ein Patient mit akuter Appendizitis, keine Erhöhung der Entzündungswerte, total untypisches Bild! Im Grunde wäre in diesem Falle eine Appendizitis ausgeschlossen! Dennoch wurde operiert, da die Klinik dafür gesprochen hat! Was lehrt uns das? - Genau! Laborwerte sind nicht maßgebend! An diesen Werten wird nichts festgemacht!

    Ein Labor dient z.B. zur Orientierung! Um etwas gezielt (Ausnahmen ausgenommen) ausschließen oder bestätigen zu können! Um sich einen Überblick über die Situation verschaffen zu können!

    Ich finde es aber sehr interessant, dass immer gesagt wird, dass alle Werte im Zusammenhang gesehen werden müssen ... gehandelt wird dann aber leider ganz anders.
    Außerdem frage ich mich immer, wozu es Normwerte gibt, wenn selbst Werte außerhalb der Norm irrelevant sind, wenn es dem Patienten auch noch schlecht geht.
    Zum Glück obliegt diese Beurteilung den Ärzten! Da wären wir übrigens wieder bei dem Punkt Hintergrundwissen! Ohne das kommt man eben nicht sehr weit. Da stoßen eben Dr. Google & Co. an ihre Grenzen. Um überhaupt mit den Werten etwas anfangen zu können, bedarf es mehr, als nur Halbwissen und Erfahrung. Denn nicht alles, was außerhalb ist, ist immer gleich schlecht.

    Aber wie gesagt, auch darauf muss man nicht näher eingehen. Denn um Laien das verständlich machen zu können, müsste man denen erst einen Crashkurs verpassen.

    Das hier gerne anderen das Wort verboten wird, ist mir schon bekannt. Darum ist dieses Forum sicher auch "so gut besucht"
    Das kann ich nicht bestätigten. Ich sehe hier viele Antworten von User, die auch mal ihre Meinung ablassen, weil ihnen etwas nicht passt oder sich vielleicht auch angegriffen fühlen. Das hier jemandem den Mund verboten wurde, habe ich bis heute noch nicht erlebt. Aber das kommt sicherlich auch auf den Inhalt an. Alles hat seine Gründe,... Grundlos passiert das ganz sicher nicht.

    Ob das Forum gut besucht ist oder nicht, das steht doch gar nicht zur Diskussion. Das hat doch auch mit dem Kern hier eigentlich gar nichts zu tun... Nur soviel: Wenn man mal ein anderes Gesundheitsforum mit diesem hier vergleicht, so muss man doch auf Anhieb feststellen, das hier wirklich sinnvolle Fragen gestellt werden und es hier in 99,9% um wirkliche Anliegen geht. Auf anderen Plattformen findet man mind. 1x am Tag Fragen á la "Bin ich schwanger?", "Wirkt die Pille?", "Ist die Größe in Ordnung?", usw. usw.

    Die Fragen und Antworten sind hier qualitativ hochwertig, im Gegensatz zu anderen. Hier geben auch noch speziell Medizinisches Fachpersonal ihre Antwort ab! Die sich sogar zu Erkennen geben... In anderen Foren hingegen weiß man nie, was für eine Person dort schreibt und ob die Person überhaupt Ahnung von dem hat, was sie antwortet...

    Aber letztendlich sollte auch dem Arzt klar sein, dass die Verantwortung für die Gesundheit bei jedem selbst liegt und nicht beim Arzt!
    Jeder kann mit seiner Gesundheit machen was er will. Ich würde einem Patienten nie irgendetwas einreden, nur damit er sich dann auch dafür entscheidet. Ich kläre meine Patienten auf, zeige ihnen Alternativen auf und sie bekommen genügend Bedenkzeit. Bei Rückfragen stehe ich jederzeit zu Verfügung. Dann wird die Entscheidung getroffen. Wie sie auch ausfällt - akzeptieren werde ich sie immer. Wenn der Patient nicht will - dann eben nicht. Zwingen kann man sie nicht.


    @jobwa:

    ....da hatte sich Dr. Baumann geirrt,(was er auch selber "zugegeben" hatte), und irren ist menschlich und auch ein Doc sollte doch ein Mensch sein? (übrigens hat er sich da auch korrigiert...wenn ich mich recht erinnere)
    Korrekt! Ich habe es hier zugegeben und habe mich sogar auch noch korrigiert. Ich hatte mich sogar kurz hier im Forum mit jemandem kurzgeschlossen und darüber gesprochen.

    Die Denkensweise die ich in diesem Fall hatte war korrekt, aber ich habe es eben einfach nur falsch geschrieben. Sowas soll vorkommen. Kann man nicht verhindern. Kein Mensch ist unfehlbar.

    Ansonsten kann ich Dr. Baumann nur zustimmen, was die "Normwerte" betrifft.
    Da bin ich beruhigt! Vielen Dank!

    Und noch was: nicht jede SD - Erkrankung ist Hashimoto! Ich hab langsam das Gefühl, dass Du (fast) alles in diese Schiene packst. (ja, ich weiß: wenn man selbst betroffen ist....) Versuch doch trotzdem mal, auch einem Arzt zu vertrauen.
    Stimmt. Hashimoto ist übrigens auch keine Gängige 0-8-15-Erkrankung, die jeder x-beliebige Patient bekommt. Sondern sie ist bzw. sie hat nach wie vor - in Relation zu anderen Erkrankungen !!! - ein selteneres Vorkommen. Daher kann man nicht alles, was X Personen haben, immer gleich auf die SD-Schiene schieben!

    Man muss nicht immer seine Meinung mit dem Arzt teilen. Aber ein gewisses Vertrauen muss immer da sein! Denn sonst wird man nie einen Erfolg in Behandlung und Therapie verzeichnen können. Letztendlich muss der Arzt wissen, was zu tun ist! Denn er hat schließlich eine solide Ausbildung durchlaufen!

  6. #16
    Verstand on!
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    Standard AW: Schilddrüsenunterfunktion

    @Dr. Baumann

    Zitat von Dr. Baumann Beitrag anzeigen
    Na, dann sind wir ja Ausnahmsweise mal einer Meinung! Der Arzt entscheidet nicht nach Werten, sondern nach dem Klinischen Bild! Das besteht bekanntlich nicht nur aus Blutwerten, sondern eben auch noch aus Anamnese, körperliche Untersuchung und bildgebender Diagnostik. Das Hauptaugenmerk liegt hier generell auf Anamnese und Untersuchung und nicht auf Laborwerten!
    Eben ... und Birgit hat Beschwerden UND auch einige entsprechende Blutwerte, die auf eine (für sie) nicht korrekte SD Einstellung zurückzuführen sein könnten.
    Zumal ihr Arzt ja nun auch erstmal zu einer Erhöhung der Tabletten geraten hat.
    Ich verstehe gar nicht, warum hier schon wieder so diskutiert werden muß ... weil ich genau das auch erwähnte, dass die SD Einstellung nicht wirklich stimmt? Wo genau liegen denn hier bitte die Fehler in meinen Antworten?

    Zitat von Dr. Baumann Beitrag anzeigen
    Ein kleines Beispiel - aus Erfahrung:

    Ein Patient mit akuter Appendizitis, keine Erhöhung der Entzündungswerte, total untypisches Bild! Im Grunde wäre in diesem Falle eine Appendizitis ausgeschlossen! Dennoch wurde operiert, da die Klinik dafür gesprochen hat! Was lehrt uns das? - Genau! Laborwerte sind nicht maßgebend! An diesen Werten wird nichts festgemacht!

    Ein Labor dient z.B. zur Orientierung! Um etwas gezielt (Ausnahmen ausgenommen) ausschließen oder bestätigen zu können! Um sich einen Überblick über die Situation verschaffen zu können!
    Derartige Beispiele habe ich auch ...

    Eine Patientin lief jahrelang von Arzt zu Arzt ... mit Herzrasen, Unruhe, Magenschmerzen, Übelkeit, Schwindel, Luftnot, Schluckbeschwerden, Gelenk und Muskelschmerzen ...
    Es waren Ärzte verschiedener Fachrichtungen dabei. Es folgten 3 Magenspiegelungen, MRT vom Kopf, eine Lumbalpunktion, eine Ganzkörperszintigraphie, HNO Arzt wegen Tinnitus, Gynäkologe wegen Menstruationsbeschwerden uvm. ... das Ganze spielte sich in einem Zeitfenster von gut 10 Jahren! ab.
    Ihr ging es immer schlechter ... ihr TSH lag immer in der Norm (bis 4,5!), sehr schwankend. Aussage der Ärzte "Sie haben nichts und das TSH schwankt immer mal."
    Irgendein anderer Arzt arbeitete dann mal nach einer Norm bis 2,5 und verschrieb ihr die üblichen Hormone, sagte aber gleich, dass ihre Symptome natürlich nichts mit der SD zu tun haben ... schließlich wären Symptome wie Herzrasen untypisch für eine Unterfunktion. Mit den Hormonen geht es ihr zunächst tatsächlich noch schlechter, obwohl ihr TSH jetzt "perfekt" aussah. Das war dann der Beweis für die Ärzte, dass die Beschwerden eben nichts mit der SD zu tun hätten.
    Sie fand jemanden, der sich tatsächlich alle Werte einmal genauer ansah und der stellte fest, dass ihr ft3 immer "unten" war (allerdings auch noch in der Norm!) und er verschrieb ihr natürliche SD Hormone, die auch einen Anteil T3 enthalten. Und siehe da ... nach und nach ging es der Patientin besser und sie blühte wieder auf.
    So einfach kann es sein, wenn man sich eben ALLES ansieht. Weder NUR die Werte noch NUR die Beschwerden.
    ....

    Eine andere Frau, mit ähnlichen Symptomen, hatte zwar eine leichte Unterfunktion, aber sämtliche relevanten Antikörper, Sonographie und Szintigraphie sahen immer "gesund" aus. Ursache der Unterfunktion also unbekannt. Sie konnte nicht mehr arbeiten, das Leben entglitt ihr völlig. Psychosomatisch ... hieß es immer.
    Nach langem Suchen fand sie einen Arzt und eine Klinik, die ihr die SD operativ entfernten. Erst nach der Untersuchung des Gewebes konnte eindeutig Hashimoto festgestellt werden und mit der richtigen Einstellung war ihr Gesundheitszustand nun plötzlich stabil und zunehmend besser, weil ihre Werte jetzt endlich stabil blieben ... was für das Wohlbefinden eine nicht ganz unerhebliche Rolle spielt.
    ....

    Die beiden Betroffenen kenne ich persönlich, wie noch einige andere. Derartige Geschichten gibt es leider immer noch zu viele! Was wäre aus diesen Menschen geworden, wenn alle Ärzte immer konsequent nach Lehrbuch und Konsens vorgegangen wären? Leider hat die Suche nach einem passenden Arzt, für diese Menschen viele Leidensjahre gekostet.
    Und wenn man sich genau umsieht/umliest, kann man auch nicht unbedingt mehr von sehr seltenen Einzelfällen sprechen ...

    Zitat von Dr. Baumann Beitrag anzeigen
    Zum Glück obliegt diese Beurteilung den Ärzten! Da wären wir übrigens wieder bei dem Punkt Hintergrundwissen! Ohne das kommt man eben nicht sehr weit. Da stoßen eben Dr. Google & Co. an ihre Grenzen. Um überhaupt mit den Werten etwas anfangen zu können, bedarf es mehr, als nur Halbwissen und Erfahrung. Denn nicht alles, was außerhalb ist, ist immer gleich schlecht.

    Aber wie gesagt, auch darauf muss man nicht näher eingehen. Denn um Laien das verständlich machen zu können, müsste man denen erst einen Crashkurs verpassen.
    Absolut richtig ... erkennen kann man eben nur mit Hintergrundwissen (UND Erfahrung)! Nur muß man auch das Entsprechende haben + das nötige Feingefühl!
    Die Schilddrüse und ihr sehr komplexes Wirken, wird aber im Studium leider nur stiefmütterlich behandelt ... und wenn es dann noch zusätzlich um eine Autoimmunkrankheit geht, dann wird es noch komplexer ... schließlich handelt es sich bei Hashimoto zB. nicht "nur" um eine nicht (mehr) richtig funktionierende Schilddrüse ...

    Ich habe nichts schlecht gemacht. Ich habe nur mögliche Zusammenhänge versucht zu erläutern, dabei nichts herunterzuspielen, aber auch nichts zu dramatisieren. Und diese Zusammenhänge gibt es nunmal ...
    ... auch ich habe einst Fachbücher gelesen und Vorlesungen besucht ... ersteres mache ich auch heute noch ... man will ja schließlich nicht rosten und die Wissenschaft schreitet, zum Glück, immer weiter voran und man lernt nie aus!
    Aber nebenbei ... etwas Google schadet auch nicht, denn gerade WENN man schon entsprechendes Fachwissen hat, kann man dort durchaus auch etwas "Grenzerweiterung" betreiben, denn auch Fachbücher haben ihre Grenzen ...

    Zitat von Dr. Baumann Beitrag anzeigen
    Das kann ich nicht bestätigten. Ich sehe hier viele Antworten von User, die auch mal ihre Meinung ablassen, weil ihnen etwas nicht passt oder sich vielleicht auch angegriffen fühlen. Das hier jemandem den Mund verboten wurde, habe ich bis heute noch nicht erlebt. Aber das kommt sicherlich auch auf den Inhalt an. Alles hat seine Gründe,... Grundlos passiert das ganz sicher nicht.
    Naja ... die User, die mal ihre Meinung kundtaten, sind zumeist gesperrt bzw. nur noch als "Gast" zu lesen.

    Folgendes gehört für mich schon zur Kategorie "Mund verbieten"
    Zitat von Dr. Baumann Beitrag anzeigen
    Könntest Du vielleicht auch einfach mal aufhören, den Fragestellern vorzuschreiben, was sie dem Arzt sagen sollen oder was der Arzt unbedingt noch untersuchen sollte?
    Was, außer Tipps (keine Vorschriften!), könnte ich denn sonst schreiben. "Geh zum Arzt!"? (was Birgit ja schon tut) ... oder, wider besseren Wissens: "Dein TSH ist gut und deine Beschweren haben absolut nichts mit der SD zu tun."?
    Oder sollte man gleich gar nichts schreiben ... dann wäre aber vermutlich bis heute noch keine Antwort hier zu lesen ...


    Zitat von Dr. Baumann Beitrag anzeigen
    Ob das Forum gut besucht ist oder nicht, das steht doch gar nicht zur Diskussion. Das hat doch auch mit dem Kern hier eigentlich gar nichts zu tun... Nur soviel: Wenn man mal ein anderes Gesundheitsforum mit diesem hier vergleicht, so muss man doch auf Anhieb feststellen, das hier wirklich sinnvolle Fragen gestellt werden und es hier in 99,9% um wirkliche Anliegen geht. Auf anderen Plattformen findet man mind. 1x am Tag Fragen á la "Bin ich schwanger?", "Wirkt die Pille?", "Ist die Größe in Ordnung?", usw. usw.
    "Wirkt die Pille?" ... ist für denjenigen der es fragt, bestimmt auch ein wirkliches Anliegen?
    Ich kenne auch noch andere Foren, in denen sinnvolle Fragen gestellt werden und in denen es sinn-und wertvolle Diskussionen gibt.

    Zitat von Dr. Baumann Beitrag anzeigen
    Die Fragen und Antworten sind hier qualitativ hochwertig, im Gegensatz zu anderen. Hier geben auch noch speziell Medizinisches Fachpersonal ihre Antwort ab! Die sich sogar zu Erkennen geben... In anderen Foren hingegen weiß man nie, was für eine Person dort schreibt und ob die Person überhaupt Ahnung von dem hat, was sie antwortet...
    Was ich von der Betitelung "medizinisches Personal" in einem Forum halte, schrieb ich schon in einem anderen Thread und möchte das jetzt nicht erneut schreiben.
    Ob nun jede Krankenschwester, Arzthelferin oder auch jeder Arzt eine qualitativ hochwertige Antwort zu diesem Thema geben kann, wage ich zu bezweifeln. Darum ist ein "Titel" bzw. eine Bezeichnung, für mich kein grundsätzliches Qualitätsmerkmal. Weder im Forum, noch im realen Leben.
    Diese Wertung: Titel = immer fachlich korrekte Aussagen = qualitativ hochwertig = hilfreich ... und kein Titel = Wissen kommt von Dr. Google, wird hier allerdings sehr zelebriert.
    Ich handhabe es grundsätzlich so, dass ich auch nur antworte, wo ich auch das passende und evtl. hilfreiche Wissen dazu habe. Darum wird mir hier wahrscheinlich auch öfter unterstellt, dass ich alles auf die SD schiebe, was definitiv nicht der Fall ist. Bei SD Erkrankungen geht es oft nicht "nur" um die SD, weil das Thema eben sehr umfangreich ist und es mit ein paar Hormonen, ab und an mal einem Blutbild + TSH alleine, oft nicht getan ist.

    Wenn ich hier aber etwas absolut Falsches von mir gebe, kann man mich ebenfalls gerne korrigieren!

    Zitat von Dr. Baumann Beitrag anzeigen
    Korrekt! Ich habe es hier zugegeben und habe mich sogar auch noch korrigiert. Ich hatte mich sogar kurz hier im Forum mit jemandem kurzgeschlossen und darüber gesprochen.

    Die Denkensweise die ich in diesem Fall hatte war korrekt, aber ich habe es eben einfach nur falsch geschrieben. Sowas soll vorkommen. Kann man nicht verhindern. Kein Mensch ist unfehlbar.
    Das klang aber nicht wirklich nur nach falscher "Schreibweise". Und warum muß man sich denn mit jemandem "kurzschließen", wenn man sich seines Wissens sicher ist?
    Aber die Sache ist ja nun auch geklärt.

    Zitat von Dr. Baumann Beitrag anzeigen
    Hashimoto ist übrigens auch keine Gängige 0-8-15-Erkrankung, die jeder x-beliebige Patient bekommt. Sondern sie ist bzw. sie hat nach wie vor - in Relation zu anderen Erkrankungen !!! - ein selteneres Vorkommen. Daher kann man nicht alles, was X Personen haben, immer gleich auf die SD-Schiene schieben!
    Keine 0-8-15 Erkrankung, da stimme ich völlig zu. Aber schon mal die Zahlen gehört? Und Aussagen wie "Hashimoto, die neue Volkskrankheit"?
    8 Millionen heißt es offiziell ... Dunkelziffer wesentlich höher und es geistern sogar Zahlen von 13 Millionen rum. Und Hashimoto ist heute eben die häufigste Ursache für eine Unterfunktion der SD ... also von selten kann schon lange keine Rede mehr sein!
    Außerdem schiebe ich nicht alles auf die SD ... aber ich wiederhole mich.
    Birgit nimmt aber SD Tabletten, sie hat Beschwerden und sie fragte, ob ihre Einstellung richtig ist.
    Aber ich fragte übrigens auch noch nach andere Sachen und nicht nur nach den SD Werten ...


    Zitat von Dr. Baumann Beitrag anzeigen
    Man muss nicht immer seine Meinung mit dem Arzt teilen. Aber ein gewisses Vertrauen muss immer da sein! Denn sonst wird man nie einen Erfolg in Behandlung und Therapie verzeichnen können. Letztendlich muss der Arzt wissen, was zu tun ist! Denn er hat schließlich eine solide Ausbildung durchlaufen!
    Schön wärs, wenn Ärzte immer wüßten, was sie ihren Patienten sagen und was sie tun. Wenn es aber so wäre, dann würde es nicht so viele Foren und Gruppen mit Betroffenen geben, die Unzufriedenheit wäre nicht so groß und die oft sehr langen Leidenswege sich nicht so ähnlich.

    Aber ja ... es gibt noch Ärzte, denen man vertrauen kann. Blindes Vertrauen ist allerdings fehl am Platze, wenn es um die Gesundheit geht ... und da ist es ganz egal, ob es sich um Heilpraktiker oder Arzt handelt ...
    @jobwa ... mir ist durchaus bekannt, wie Normwerte entstehen und auch das Labore unterschiedliche Normwerte haben, unter anderem wegen unterschiedlicher Messmethoden usw. Darum fragte ich auch nach den entsprechenden Normwerten. Aber ich weiß auch, wie "anfällig" sowas sein kann.
    In meinem Labor wurden vor kurzem erst die Normwerte für ft3 und ft4 nach oben korrigiert. An der Methode hat sich dabei nichts geändert. Was das für Patienten bedeuten kann, muß ich nicht erwähnen ...

    "eine Behandlung der Laborwerte ist Blödsinn!" .... ich schrieb nirgends etwas anderes. Das ist auch meine Meinung! Das heißt aber auch, dass selbst WENN das TSH noch bei 3,5 liegt, so sollte man wissen, dass es Menschen gibt, die bei diesem Wert durchaus Symptome einer Unterfunktion haben können und demnach auch behandelt werden sollten. Kommt bei jemandem ein TSH von 3 bei einer Routineuntersuchung raus und er fühlt sich dabei gesund, dann reicht es aus, wenn man es ab und an im Auge behält, sich aber spätestens daran erinnert, wenn dann Symptome auftreten.

    Ich verstehe aber nicht, dass hier mal wieder nicht speziell auf die Fragestellerin eingegangen wird. Jetzt wird wieder allgemein über SD diskutiert, über Normwerte, Kompetenzen usw., was die Fragestellerin letztendlich kein Stück weiterbringt ...

    Ich fände es schade, wenn die Antworten hier nur noch lauten dürften "Geh zum Arzt, Vertrauen ist alles ... der weiß was gut für dich ist und dann wird alles gut!"

    ----------------------------------------------------------------------------------------------------------
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    ... daran habe ich mich, wie immer, gehalten

  7. #17
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    Standard AW: Schilddrüsenunterfunktion

    Moin,

    um es kurz und bündig zu machen:

    Es gibt auch noch Labore, die nutzen als Referenzwert für den TSH immernoch bis 4,0 mU/l. Daher darf man - selbst wenn ein Labor den Referenzwert bis 2,5 mU/l festlegt - erhöhte Werte nicht immer gleich überbewerten!

    Es mag sein, das man sie als neue Volkskrankheit bezeichnen mag. Aber im Vergleich zu anderen Erkrankungen ist es dennoch ein weitaus seltenes Vorkommen! Genauso ist es auch bei Tumorerkrankungen. Das sind ebenfalls weitaus seltene Erkrankungen, die im Verhältnis zu anderen Erkrankungen gering sind - auch wenn es viele nicht glauben mögen.

    Richtig. Und hier hat der behandelnde Arzt richtig gehandelt, indem er die Dosis erst einmal erhöht hat. Alles weitere wird sich dann bei der nächsten Untersuchung zeigen. Daran gibt es nichts zu rütteln und eigentlich auch nichts in Frage zu stellen. Das ist die Handhabe, wie sie eben ist.

  8. #18
    Noch neu hier Avatar von Birgit2605
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    Standard AW: Schilddrüsenunterfunktion

    so nun steh ich wieder am anfang,,,,meine muskelkrämpfe sind immer noch da! Ct ,was mein Hausarzt angewiesen hat war völlig in ordnung,,,Bauchraum und Brustwirbelsäule,,,,doch leider fühle ich mich immer noch wie vom LKW überfahren,und total Kaputt und müde,,nehme an medikamenten noch Valsartan Comp 80mg/12,5mg 1 tablette morgens und Valsartan 80 mg eine halbe abends,,,wegen leichtem Bluthochdruck!zusätzlich noch magnesium und dekristol 20000....seit kurzem noch Kartadolon S long wegen Muskelverspannung ,,und den Krämpfen,,,die jedoch leider nur für die Verspannung helfen aber diese Krämpfe gehen einfach nicht weg! Mein Blutdruck ist mit den Medikamenten Top eingestellt nur leider hatte ich diese Muskelkrämpfe auch schon vor der einnahme der Blutdruckmittel!!!! also kann es auch nicht davon sein;;;Ich habe von der einnahme der schilddrüsenharmone noch gar nix gemerkt außer das ich besser aufs klo gehen kann das war vorher manchmal fürchterlich,,,,das hat sich normalisiert! an gewicht hab ich eher noch zugenommen und zwar 5 kilo die absolut nicht wieder weg gehen wollen!!!noch dazu arbeite ich körperlich schwer ,,,war jetzt 14 tage krank geschrieben weil ich auf arbeit fast zusammengebrochen wäre ,,,wegen den krämpfen,,,gehe ab montag wieder arbeiten,,,hab fürchterliche angst das es wieder passiert!!!

  9. #19
    Noch neu hier Avatar von Birgit2605
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    Standard AW: Schilddrüsenunterfunktion

    bin früher viel fahrad gefahren,,,habe zusätzlich hundesitter gemacht so das ich viel bewegung hatte ,,,aber momentan schaffe ich noch nicht einmal mehr meinen haushalt richtig,,,ich kann einfach nicht mehr!!!!!!!!!!!!!!ich weiss nicht wo das noch hinführt!!!entweder es bessert sich mal oder ich geh kaputt!!!!!!!!!!!

  10. #20
    Krankenschwester
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    Diese Person ist in einem medizinischen Beruf tätig

    Standard AW: Schilddrüsenunterfunktion

    Hallo Birgit,
    doch leider fühle ich mich immer noch wie vom LKW überfahren,und total Kaputt und müde
    ..ist eine häufige Nebenwirkung von Katadolon, also ist das vielleicht doch nicht das richtige Präparat für Dich, wenn Du eh schon solche Beschwerden (egal welcher Ursache) hast.

    nehme an medikamenten noch Valsartan Comp 80mg/12,5mg 1 tablette morgens und Valsartan 80 mg eine halbe abends,,,wegen leichtem Bluthochdruck!
    Auch Valsartan in Kombi mit HCT sorgt für Müdigkeit, Muskelschmerzen, - schwäche, -krämpfe.

    Werden Deine Elektrolytwerte regelmäßig überprüft? Grade durch das HCT besteht da die Gefahr eines Ungleichgewichts, was sehr gut zu Deinen Beschwerden führen kann.
    Wenn die Hypertonie nur "leicht" ist, ist vielleicht auch da ein Präparatwechsel in Erwägung zu ziehen? (für eine "leichte" Hypertonie erscheint mir die Dosis auch recht hoch)


    SD: leider geht die Wirkung nur langsam (schleichend) vonstatten. Nach einer Erhöhung des des L-Thyrox mußt Du schon mind. 10-14 Tage abwarten, bis Du eine Wirkung "merkst".

    an gewicht hab ich eher noch zugenommen und zwar 5 kilo die absolut nicht wieder weg gehen wollen
    ..kann auch am "Alter" liegen (sorry, bin in der gleichen Lage). Da gibt es leider auch blöde hormonelle "Umbauarbeiten", die es uns nicht grade "leichter" machen.



    Eine "Idee" hätte ich noch: hast Du mal einen Ostheopaten /Chiropraktiker konsultiert? Das muss man zwar meist selber zahlen, aber wäre evtl. einen Versuch wert.

    Alles Gute und lass Dich durch die blöde Diskussion um SD/ Arztverhalten....nicht verwirren. Leider ergeben sich immer wieder Streitgespräche (am eigentlichen Thema vorbei) in den Threads, die den Fragestellern leider gar nicht weiterhelfen und oft rein "persönliche Mimositäten" abbilden.


    Alles Gute

    jobwa

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