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Thema: Ständige Müdigkeit - was bedeuten diese Blutwerte?

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In dieser Diskussion geht es um "Ständige Müdigkeit - was bedeuten diese Blutwerte?" im "Krankheiten" Forum, als Teil von Patientenfragen.net
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  1. #1
    Ganz neu hier
    Geschlecht
    weiblich
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    34 Jahre
    Mitglied seit
    14.09.2010
    Beiträge
    1

    Frage Ständige Müdigkeit - was bedeuten diese Blutwerte?

    Hallo zusammen,

    ich leide seit knapp 8 Jahren an ständiger Müdigkeit und Abgeschlagenheit. Ich kann morgens nicht früh aufstehen, bin trotz 8-10 Stunden Schlaf immer kaputt und weiß ehrlich nicht, wie es sich anfühlt, wenn man ausgeschlafen ist..

    Habe in den Jahren mehrfach bei verschiedenen Ärzten Blut abnehmen lassen und laut deren Aussage war bis auf einen manchmal vorhandenen Eisenmangel alles okay. Dagegen gab es dann Tabletten, aber besser wurde auch nichts.

    Jetzt habe ich mir wieder Blut abnehmen und diesmal den Bericht geben lassen. Dabei waren alle Werte okay, bis auf die folgenden:

    Leukozyten: 3,9 (Normbereich: 4,3 - 10,0)
    Hämatokrit: 36,8 (Normbereich: 37,0 - 47,0)
    MCV: 78,6 (Normbereich: 80,0 - 96,0)
    Segmentkernige: 37 (Normbereich: 50 - 70)
    Lymphozyten: 45 (Normbereich: 25 - 40)
    Monozyten: 12 (Normbereich: 0 - 8)
    Eisen im Serum: 51 (Normbereich: 60 - 140)
    Serum-GPT: 9 (Normbereich: 10 - 35)
    TSH: 2,59 (Normbereich:0,4 - 2,5)
    Blutsenkungsgeschwindigkeit: 2/4 (Normbereich: 10/20)

    Könnt Ihr da einen Zusammenhang mit meinen Beschwerden sehen bzw. was bedeuten diese Abweichungen von den Normwerten? Mit meinem Arzt kann ich erst in ein paar Tagen sprechen, weil er noch auf einen Wert wartet. Es wäre aber schön, wenn mir hier schon jemand helfen könnte.

    Vielen Dank und LG

  2. #2
    Noch neu hier Avatar von minekanine
    Name
    Silvia
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    weiblich
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    58 Jahre
    Wohnort
    Wesel
    Mitglied seit
    16.09.2010
    Beiträge
    13

    Standard AW: Ständige Müdigkeit - was bedeuten diese Blutwerte?

    Hallo,

    hast Du schon mal einen HNO aufgesucht?? Der Mann meiner Freundin leidet - oder besser litt - unter Schlafapnoe. Das heißt, er hat im Schlaf geschnarcht und hatte währenddessen Atemaussetzer gehabt. Er selber hat das nicht gemerkt, meine Freundin schon. Er beschrieb die selben Symptome wie Du. Ständige Müdigkeit, Abgeschlagenheit. Er sagte, er fühle sich morgens nach dem Aufstehen wie gerädert, völlig kaputt. Das macht der Sauerstoffmangel, der entsteht, wenn er die Atemaussetzer nachts hatte. Man kommt auch nicht mehr in die Tiefschlafphase, die wir Menschen aber zum Erholen - zum Abschalten - brauchen.
    Er musste dann ins Schlaflabor und hat jetzt ein Sauerstoffgerät mit Atemmaske bekommen, dass er benutzt, wenn er schlafen geht. Er sagt, das sei zwar am Anfang ein wenig gewöhnungsbedürftig, aber es hat echt geholfen!
    Frag doch mal Deinen Hausarzt, ob das nicht noch eine Möglichkeit wäre. Wenn Du alleine lebst, merkst Du das doch nicht, ob Du im Schlaf diese Aussetzer hast.
    Zweite Möglichkeit wäre das, was ich habe. Zytomegalie Virus in der Leber. Das hatte ich vor 13 Jahren das erste Mal, es kommt aber in Schüben und ist abhängig vom körperlichen und psychischen Stress. Ich war nur müde, habe fast den ganzen Tag geschlafen und war zu nichts mehr zu gebrauchen. Alles hat mich angestrengt. Aber meine Leberwerte waren wie die eines Alkoholikers. Mein Serum-GPT lag bei 166.

    Was die Normwerte angeht - das sind die Werte, die ein gesunder Mensch hat. Abweichungen nach oben oder auch unten können dem Arzt schon einen Hinweis auf eine mögliche Erkrankung geben.

    Sprich mal mit Deinem Arzt darüber. Ein Versuch ist es allemal wert. Vielleicht kommt ihr ja so gemeinsam auf die Spur.

    Liebe Grüße und gute Besserung!
    minekanine

  3. #3
    Noch neu hier
    Name
    Tim
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    maennlich
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    Wohnort
    Crimmitschau
    Mitglied seit
    16.09.2010
    Beiträge
    29

    Standard AW: Ständige Müdigkeit - was bedeuten diese Blutwerte?

    Hallo,

    ich würde sagen das eine Vorstellung bei einem Kardiologen die bessere wahl wäre. Müdigkeit und Abgeschlagenheit könnten auch Probleme mit dem Herzen sein. Man muss nicht unbedingt merken ob man Herzprobleme hat. Der Körper gewöhnt sich an vieles auch an den Kreislauf. Bei mir gingen 25 Jahre ins Land bis die probl. sich verschlechterten. Seit etwas über 2 Jahren trat das unten stehende ein.


    Tim



    Schlaganfall am 19.06.08 Minimalinvasive MKR in Leipzig am 08.10.2008.
    Aus meiner Sicht 22 Tage auf der Intensiv der reinste Horror. Pumpleistung weniger als 27%.
    Defi seit 28.11.09. Einkammersystem

  4. #4
    Noch neu hier Avatar von minekanine
    Name
    Silvia
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    weiblich
    Alter
    58 Jahre
    Wohnort
    Wesel
    Mitglied seit
    16.09.2010
    Beiträge
    13

    Standard AW: Ständige Müdigkeit - was bedeuten diese Blutwerte?

    Hallo,

    ja, das was Tim schreibt, wäre auch noch eine Möglichkeit, die der Hausarzt nicht außer Acht lassen sollte. Die Blutwerte geben zwar einen Hinweis, aber auch nur einen HINWEIS auf mögliche Ursachen. Ich habe mit meinem Drehschwindel volle 6 Jahre herum gedoktert. Jeder hat das auf die Psyche geschoben, auf den Stress. Letztlich stellte sich vor 2 Jahren raus, dass die URSACHE 2 schief stehende Halswirbel waren. 6 Jahre Schwindel vom Feinsten, Erbrechen und Schmerzen. Mein Hausarzt hat mich nicht mal zum Orthopäden geschickt. Erst im Krankenhaus das MRT brachte das Ergebnis.
    Sicher - der Körper kann sich an fast alles gewöhnen. Da gebe ich Tim Recht. Nur irgendwann streikt der. Ich würde den Hausarzt drauf drängen, die volle Palette an differential-diagnostischen Möglichkeiten zu nutzen. Kardiologie volles Programm - und auch alle anderen Untersuchungen. Die Psychoschiene bitte erst als letztes, als Ausschlussdiagnose. Nicht als Eingangsdiagnose. Das wäre fatal.

    Ich denke, hin und wieder müssen die Patienten aktiv werden, wenn es die Ärzte nicht können. Herzprobleme sind ein echtes Problem, weil oftmals von den Doktores unterschätzt vor allem bei so jungen Patienten. Da wird viel auf die Psyche geschoben, auf Stress. Stress ist für uns alle ein Alltäglicher Begleiter, doch bei manchen haut es eben extrem rein.
    Nerv Deinen Arzt ruhig. Wenn der nicht in die Strümpfe kommt, musst Du schauen, Dir eine zweite Meinung einzuholen. Warte nicht, und lasse Dich nicht auf larifari Gewäsch seitens des Arztes ein. Sieh Tim an. Da ist das echt ins Auge gegangen.

    Liebe Grüße
    Silvia

    PS: Tut mir übrigens für Dich sehr leid, Tim, dass das für Dich so geendet ist.

  5. #5
    Ganz neu hier
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    maennlich
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    02.07.2010
    Beiträge
    8

    Standard AW: Ständige Müdigkeit - was bedeuten diese Blutwerte?

    Hallo,
    geh doch mal zum Lungenfacharzt, die haben ambulante Screeningeräte, die trägt man nachts zum schlafen. Dann stellt sich schon schnell heraus, was da so los ist. Ich pers. würde auch auf Schlafapnoe tippen, sind die typischen Symptome.

  6. #6
    Krankenschwester
    Name
    Martina
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    Mitglied seit
    16.09.2010
    Beiträge
    25
    Diese Person ist in einem medizinischen Beruf tätig

    Standard AW: Ständige Müdigkeit - was bedeuten diese Blutwerte?

    Hallo !

    Ich hatte ganz ähnliche Probleme....konnte auch 10 Stunden schlafen, war aber totmüde, keine Energie für nix mehr....bei mir hats dann am Vitamin B 12 gelegen, und an der Schilddrüse, ich war in der Unterfunktion...
    Gibt es denn bei dir eine Grunderkrankung ? Sind die Schilddrüsenwerte mal gemacht worden...nur das TSH reicht nicht immer aus.....vielleicht kann dein Hausarzt ja mal die B Vitamine abnehmen ?!
    Als ich angefangen habe, mir das B12 selber zu spritzen (geht bei mir nicht anders-Magen krank), ging es mir sehr schnell besser !!!!

    Viel Glück
    Liebe Grüße
    Martina

  7. #7
    Noch neu hier
    Geschlecht
    weiblich
    Mitglied seit
    31.05.2010
    Beiträge
    41

    Standard AW: Ständige Müdigkeit - was bedeuten diese Blutwerte?

    Schlafapnoe kann tatsächlich die Ursache sein, dass du morgens immer unausgeschlafen aufwachst. Das kann man in einem Schlaflabor testen lassen und dagegen gibt es so ein Gerät, dass einem bei der Atmung nachts hilft. Da du aber auch schreibst, dass du schon bei einigen Ärzten warst und ich vermute, dass du dann auch immer Medikamente bekommen hast, fällt mir spontan ein, dass es sich vllt auch um Wechselwirkungen unter den verschiedenen Medikamenten handeln könnte. Da du ohnehin noch mal mit dem Arzt deine Ergebnisse besprechen musst, würde ich das mal ansprechen. Ich habe einen Bekannten, bei dem dies der Fall. Häufig müde, abgespannt, unkonzentriert usw. Sein Arzt hat ihm zu einer Tablettenbox geraten, um genau zu überprüfen, was genommen wird Zusätzlich erleichtert ihm diese Dosette auch die MEdikamente immer zur richtigen Zeit zu nehmen, damit sich die MEdikamente nicht gegenseitig im Wege stehen. Wäre auch ne Möglichkeit.

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