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Sulcus Ulnaris SyndromIn dieser Diskussion geht es um "Sulcus Ulnaris Syndrom" im "Krankheiten" Forum, als Teil von Patientenfragen.net |
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LinkBack (2) | Themen-Optionen |
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#7 |
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Gast
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Falls es für andere User interessant ist, kann ich nach der Op nochmals Bilder einstellen, wie das danach aussieht. Vielleicht hilft das jemanden dann ja weiter, der dieselben Probleme hat.
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Geändert von Purzel2910 (31.12.2008 um 09:29 Uhr). |
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#8 |
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Physiotherapeutin
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Also ich kenne es so, daß bei einem Nervproblem möglichst umgehend gehandelt werden sollte. Im Idealfall innerhalb von 8 Stunden. Ich möchte dir damit keine Angst machen. Auch im Januar kann dir noch geholfen werden, aber möglicherweise wird sich der Ulnaris nicht mehr zu 100% erholen.
Um die Kraft in deiner Hand mach dir mal nicht so viel Sorgen. Wenn der Nerv nicht mehr unter Kompression steht, wird in den Muskeln auch mehr Signal ankommen. Allerdings brauchen sie einige Wochen, um ihr Kraftdefizit auszugleichen. Zur Erklärung: ein ruhiggestellter Muskel verliert innerhalb von 2 Wochen 1/3 seiner Kraft bzw Masse. Aber er benötigt die 4-fache Zeit, um die Ausgangssituation wiederherzustellen. Je länger ruhiggestellt, umso länger dauert der Kraftaufbau - immer ca x4 rechnen. Die Athrophien kann man also nach der OP ausgleichen, aber möglicherweise nicht vollständig. Das ist abhängig davon, wie gut sich der Ulnaris erholt. Du wirst auf jeden Fall noch einige Zeit krankgeschrieben sein. Tut mir leid, daß es nicht genau das ist, was du lesen willst. Aber es wird dir nicht helfen, wenn alles schöngeredet wird. LG von Christiane |
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Geändert von Christiane (31.12.2008 um 16:29 Uhr). |
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#9 |
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Gast
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Liebe Christiane!
Das wäre aber fies, denn ich wundere mich schon die ganze Zeit, warum die an die geplante Op nicht herangehen. Ich bekomme immer wieder zu hören,- das wäre so eine aufwendige und komplizierte Sache und irgendwie wird da nichts behandelt, wobei der Abbau immer stärker vorranschreitet. Bei meinem ersten Arzttermin, im September meinte der Doc, ich solle da nicht so sehr drauf achten und lieber schöne Fotos machen,das wäre nicht so schlimm. Und auch der Chirurg tat das erst als "kleinere Sache ab. Der Neurologe reagierte da schon empfindlicher, aber ich mußte eben erst zum Klinikum, damit man Erkrankungen wie eine ALS ausschließen konnte.- Eines der Probleme die man als Patient hat wenn man sich diese Termine holt, dürfte sein, daß die Arzthelferinnen bei der Annahme meinen, man würde davon reden, daß man lediglich eine immer wiederhehrende Taubheit an den vom Ulnarisnerv innervierten Gebieten hat, die sich nur langsam fortentwickelt. Es ist eigentlich schade, daß das erst so aussehen muß... Ich sehe das in der Praxis auch immer wieder. Die Leute haben oftmals zuvor notfallmäßig bei den Augenärzten angerufen. " rotes Auge- Schmerzen!- Das wird dann am Telefon schon mal rasch als " Bindehautentzündung" indentifiziert, könnte aber auch ein akuter Glaukomanfall sein. Die Patienten haben es dann recht schwer überhaupt bei den vollkommen überlasteten und ausgelasteten Zuständen in den Arztpraxen angesehen zu werden. Hinfahren nutzt dann auch nichts, wenn man an einen "Vorzimmer-Zerberus" gerät. Es nutzt nichts, man kann dann auch diskutieren.- Den Krankenhäusern wird aber zunehmend die " ambulante" Versorgung aus den Händen genommen. Die haben genausowenig Behandlungskapazitäten. Was ich so sehe, ist ein totaler Abbau unseres bisherigen Gesundheitssystems, und es ist an der Zeit, daß gegengesteuert wird. Das kann aber nicht alleine Aufgabe der Krankenhäuser und Arztpraxen sein, denn die Vorgaben die die Kassen und die Gesetzgebung hier gibt gehören zwingend reformiert. Es ist schon bedenklich was wir für eine Entwicklung haben, und auch die Budgetierung spielt eine große Rolle dabei.- Ich denke schon, daß die meine Hand im Januar langsam wieder hinbekommen werden, aber ob das nötig war, solange zu warten, ist fraglich. Ich falle ja in diesem Fall nun schon seit Wochen aus. Der Heilungsprozeß verlängert sich und mein Arbeitgeber setzt in dieser Zeit einen Zeitarbeiter ein. Sparsam kann ich das eigentlich nicht nennen. Ich denke, daß mir bei einer Behandlung im November mehrere Wochen untätig herumsitzen erspart geblieben wären. Und das sind durchaus finanzielle Belastungen, die der Wirtschaft hier zugemutet werden. Das ist aber der Trend und wir haben Länder in Europa in denen man auf ein Hüftgelenk mittlerweile mehrere Monate warten muß, sofern es sich nicht um einen Unfall handelt.- Bei meinem Arzt bekomme ich ab November immer nur noch Privatrezepte ausgestellt.- Also in diesen Monaten möchte ich nicht unbedingt nochmal krank werden. Liebe Grüße deine Christina |
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Geändert von Purzel2910 (01.01.2009 um 11:04 Uhr). |
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#10 |
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Physiotherapeutin
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Ich habe es aufgegeben, mir solche Gedanken zu machen. Kostet zuviel Nerven. Leider habe ich eine teure Diagnose, die ich mir aber nicht freiwillig zugelegt habe. Trotzdem höre ich mir immer wieder an, daß ich das ärtzliche Budget belaste und die Krankenkasse meinetwegen unwirtschaftlich arbeiten muß. Das umschiffe ich, indem ich auf vieles, worauf ich eigentlich Anspruch habe, verzichte oder aus eigener Tasche bezahle. Fertig.
Solche Diskussionen hören erst auf, wenn die finanzielle Deckelung wegfällt. |
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#11 |
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Gast
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Es ist einfach zum Mäusemelken!
Irgendwas muß ich doch falsch machen. Das kann doch eigentlich gar nicht sein! Vielleicht listen wir hier mal auf, welche Ärzte und Untersuchungen man vor der Op benötigt, damit der nächste nicht so eine Odyssee machen muß. Der erste Gang war zum Hausarzt,- der schreibt die Überweisung zum Orthopäden,- dieser schickte mich zum Chirurgen, vom Chirurgen aus, bin ich zum Neurologen (überwiesen worden, der überwies mich zur Neurologischen Klinik nach Duisburg,- von denen aus sollte ich mir eine Überweisung zum Neurochirurgen besorgen,-( also zurück zum Neurologen,- der schreibt aber ohne schriftlichen Befund keine Überweisung oder Einweisung,- die war natürlich vor dem Weihnachtsurlaub noch nicht da und die Überweisung darf nur vom Neurologen stammen, ( hab ich volles Verständnis für aber der ist im Urlaub bis zum 5.1 und an die Befunde ich nicht ranzukommen, denn die Praxis ist zu. Also zurück nach Duisburg, das bringt zwar den Befund aber keine Überweisung/ Einweisung). Als nächtes braucht man eine Op Vorbereitung vom Hausarzt. ( der ist im Urlaub bis zum 12. 1-fragen wir den Vertreter eben, natürlich braucht der Mann seinen Urlaub, es sei ihm von Herzen gegönnt.) Ich mach hier eine Rundreise durch die Arztpraxen und jeder hat mittlerweile mal draufgeguckt,- ( wenn man im Vorzimmer aufdringlich genug ist, dann passiert das tatsächlich.),- aber es ist noch keiner auf die Idee gekommen, daß das seit September biestig weh tun könnte und daß das Nervenschmerzen macht und daß sich die Hand immer mehr verformt und unbeweglicher wird.- Den Chirurgen kann man sich eigentlich in der Liste klemmen, dachte ich, bin mir aber nicht sicher,- weil der nachher die Nachbehandlung der Op machen wird/- könnte auch der Orthopäde machen,- aber da sitzt man immer trotz Termin ein paar Stunden und ich bin so ein ungeduldiger Mensch beim Warten. Und langsam könnte ich heulen, weil es nicht vorran geht und ich mit dieser blöden Hand einfach nicht viel machen kann. Ich entsinne mich noch gut an die Zeiten in denen in den Arztpraxen nicht operiert wurde, sondern in denen das in den Krankenhäusern passierte. - Der Patient kam mit einer Einweisung.- Wir haben am Tag vor der Op ALLE Voruntersuchungen gemacht und damit war das Thema erledigt. Schön war es zu den Zeiten, für den Patienten, aber auch für das Personal. Wenn alles "glatt " läuft, dann bekomme ich mein EKG und meine Laborwerte auch unkonventionell vom Hausarzt. In der Praxis erlebe ich aber daß 20 % der Leute, die bei uns ambulant operiert werden ohne diese Werte kommen, weil der Hausarzt der Meinung ist, das das nicht seine Sache ist, wegen des Budgets.- Das nächste mal, wenn so ein armer Patient vor mir steht, werde ich mehr Verständnis dafür haben und denken: " So eine arme Socke!"- Oops! Bin ich zu ungeduldig? Ich hab noch einen Arzt vergessen, zu dem man mich noch überweisen könnte. Ich könnte eigentlich noch zum Psychiater, damit der meine Schäden heilt, die ich mir hier bei der Rundreise zugezogen habe.;-))) Was kann daran eigentlich so viel billiger und kostengünstiger sein? Ich bin zu dumm dafür das zu begreifen.... Wieviel Leute da mittlerweile involviert sind.... Sieht eher aus, wie eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme. Noch uneffektiver kann man doch gar nicht arbeiten..... |
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Geändert von Purzel2910 (05.01.2009 um 08:38 Uhr). |
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#12 |
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Gast
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Oh, es gibt etwas Positives!
Ich brauche auf keinen weiteren Termin mehr zu warten. Die Klinik die die Operation durchführen wird ruft an, weil die Op zwischen Ihre geplanten Operationen eingeschoben wird. Das soll dann spätestens im Laufe einer Woche passieren.- Lg Christina |
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