Geht doch. Je früher umso besser, das doch mein Reden die ganze Zeit. Berichte uns mal, wie sich deine Hand danach entwickelt.
Bitte konsultieren Sie bei allen medizinischen Problemen einen Arzt Ihres Vertrauens.
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Thema: Sulcus Ulnaris Syndrom
- 07.01.2009 21:17 #13Physiotherapeutin






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- 12.01.2009 08:34 #14Purzel2910Gast
AW: Sulcus Ulnaris Syndrom Ich komme am Mittwoch den 21.01 zur Op dran.- Hab gerade bescheid bekommen!
( man freut sich regelrecht, wenn man dann endlich ein bißchen "Land" sieht.
- 12.02.2009 16:04 #15Ganz neu hier
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AW: Sulcus Ulnaris Syndrom Hallo Purzel,
Ich bin grade durch zufall auf deinen beitrag gestoßen. Im mom hat mein freund ein enliches problem. Seit anfang Januar ist ist der kleine finger und der ringfinder seiner rechten hand föllig taub, die kraft in den fingern ist komplett weg. Der Neurologe sagt das der Nerv im elbogen stark beschädigt ist und wie auch Christiane schon sagte weiß keiner ob der nerv sich zu 100% regeneriert. Diese und nächste woche stehen noch termine bei verschiedenen handchirurgen an doch der bis dato früheste op termin ist mitte mai. Der einzige der sofort zu dieser op geraten hat war der neurologe und die chirurgen meinen abwarten. Jetzt sind wir nicht so ganz sicher was wir tun sollen den abwarten ist für mich eigendlich das letzte was ich tun würde, obwohl eine op an den nerven doch sehr riskant ist. Denn er ist grade 21 jahre geworden und noch in der ausbildung laut des arztes kann es sein das er in seinem Beruf arbeits unfähig bleibt da er Metallbauschlosser ist/wird und es sich um die rechte hand handelt.
Ist deine OP denn bereits gelaufen oder wartest du noch. Mich würde nämlich interessieren wie es dann weiter geht und was man auch zuhause machen kann?! Sachen wie gummibälle kneten oder was an der ernährung ändern also irgendwelche zusätzlichen vitamine etc.
Die Ärzte sagen ebenfalls das wenn es gut läuft mit krankengymnastik und allem heilt der nerv 1mm am tag und das währen in seinem fall ca 400 tage.
Ich würde mich sehr über eine Antwort freuen.
MfG
Anna
P.S: Genau wie bei dir beginnt bereits der muskelschwund.
- 12.02.2009 18:09 #16Physiotherapeutin






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AW: Sulcus Ulnaris Syndrom Hallo Laufelder,
ich kann zu dieser OP nur zuraten. Klar ist jede OP riskant, aber die Vorteile gegenüber einer Nicht-OP überwiegen. Von alleine wird sich der Nerv wohl kaum regenerieren - die Ursache muß beseitigt werden.
Danach wird er aber nicht sofort arbeitsfähig sein. Es dauert einige Zeit, bis die Taubheit nachläßt. Ihr könnt die Heilung unterstützen, indem ihr die Sinneszellen reizt bzw trainiert: im Wechsel Eis/Wärmeapplikation, mit einem Igelball über den Arm rollen, Bewegungsübungen, Elektrotherapie. Die Spezialisten dafür sind Ergotherapeuten.
Mit der Ernährung könnt ihr den Nerv nur begrenzt unterstützen. Esst Vitamin-B-reich, ansonsten normal.
Gruß ChristianeDes Menschen Wille, das ist sein Glück. (Friedrich Schiller)
- 23.02.2009 21:30 #17Purzel 1Gast
AW: Sulcus Ulnaris Syndrom 
12. Tag nach der OperationGeändert von Purzel 1 (23.02.2009 um 22:38 Uhr)
- 23.02.2009 21:43 #18Purzel 1Gast
AW: Sulcus Ulnaris Syndrom Ich hab ja versprochen mich nach der Operation zu melden.-
Zunächst hab ich ein Foto von der Schnittführung bei einer Nervendekompression mit Verlegung des Nervens in das Unterhautfettgewebe eingestellt. Dieser Schnitt ist ca 9 cm lang.
Was sehr ärgerlich war, daß ich im Vorfeld erfuhr, daß mein vermisster Neurologiebefund schon am 16.12 in der Neurologiepraxis vorgelegen hatte.- Darauf hatte gestanden" schnellstmögliche Ulnarisdekompression erbeten, " und deshalb war der nicht im Arztfach gelandet, sondern auf dem Schreibtisch des Arztes. Da lag der dann ersteinmal gut, bis der Arzt aus dem Urlaub kam am 7.1.09
Wann merken die eigentlich, daß das medizinische Personal in Deutschland total überlastet ist. Ich denke nichteinmal, daß man darüber böse sein kann. Es macht mich eher traurig, weil ich sehr gut nachvollziehen kann, wie schnell soetwas passieren kann. Ohne den Befund konnte ich leider in der Neurochirurgie nicht vorstellig werden, in der ich als Personal sehr rasch hätte auch ohne Termin hätte untersucht werden können. So fehlte die Einweisung von Neurologen, die man zwingend benötigt.
Die Operation sollte zunächst in Plexusanaesthesie stattfinden und ich bin dann auch brav am 21.1 dahin gegangen. Der operierende Oberarzt weigerte sich aber diese Operation ohne Vollnarkose durchzuführen, was mich wunderte, weil mir in Duisburg und in der operierenden Klinik ausdrücklich gesagt worden war, daß ich nur eine lokale Betäubung erwarten könnte.- Ich wurde also für eine Vollnarkose am 23.1 vorbereitet und trenne hier mal das medizinische und pflegerische von der Organisation ab, über die ich gleich berichten werde. - Die eigentliche Operation dauerte ca 2 1/2 Stunden und die Schmerzen nach der Operation und in der Folgezeit waren gut auszuhalten. Der Arm wurde nicht gegipst und schwoll wie erwartet in den ersten Tagen ziemlich an. Die Wunde verheilte sehr gut und ich soll nun bis zum 27.2 nichts damit heben, damit der Nerv einwachsen kann. Die Lähmungen sind rückläufig, das Taubbheitsgefühl hab ich bisher weiterhin behalten und unverändert. Morgens ist die halbe Hand zur Zeit eingeschlafen und benötigt ca 45 Minuten bis sie wieder Gefühl hat. Das ist erst nach der Op aufgetreten. Und diese Gebiete schlafen auch beim Benutzen der Hand ein. Hierhingehend möchte ich am Freitag beim nächsten Arzttermin den Doktor befragen. Die Muskulatur hat sich bisher nicht aufgebaut und sieht noch genauso faltig aus wie auf den eingestellten Fotos, und ich habe Probleme eine Apfelsine zu greifen und hochzuheben. Ich denke, es könnte noch zu früh sein, da viel zu erwarten, weil der Nerv doch sehr lange Zeit eingeklemmt war. Es würde mich aber in meinem Beruf sehr behindern, sodaß ich auch hierüber mit dem Arzt reden muß, denn was ich greife und hebe, das muß ich zuverlässig halten können als Krankenschwester. -
Welche Möglichkeiten ich da habe, ist mir noch nicht bekannt.-
Schmerzmittel habe ich nur direkt am Op Tag nehmen müssen, ansonsten komme ich ohne aus. Die Naht ist noch recht gefühllos, aber etwas weicher als in den letzten Wochen. Die Fäden wurden erst am 13. Tag nach der Op gezogen und nicht wie im Net überall angegeben früher. Der Heilungsverlauf gestaltet sich insgesamt länger als auf den " Werbeseiten " der Ärzte und Kliniken angegeben und alles was man da so liest passiert später.-
Abends ist der Ellenbogen recht heiß, während der Rest des Armes sich kühl anfühlt und es gibt auch einen reibenden brennenden Schmerz, der einige Stunden anhält und im Laufe des Tages zunimmt und der dazu führt, daß ich lange Zeit noch nicht einschlafen kann bis der Arm zu Ruhe gekommen ist. Ob ich zu der Operation raten kann, das kann ich erst beurteilen, wenn ich den Arm wieder benutzen kann. Ich könnte mir vorstellen, daß bei einer frühzeitigen Operation, ein kürzerer Heilungsverlauf möglich wäre.- Aber in jedem Fall ist die Abduzenzparese weg. -
Das was ich im Net über die Operation vorher gelesen hab, war eigentlich wenig hilfreich, und verwirrend, weil dort zb. angegeben wurde, daß man zb. in den ersten Tagen eine Gipsschiene erhält, die durchaus praktisch gewesen wäre.- Der Heilungsverlauf, der von den Kliniken und Operateuren angegeben wird auf den Webseiten erscheint mir jedoch durchweg zu kurz. Man liest da von 3 bis 4 Wochen nach der Op bis der Arm wieder einsatzbereit ist.- Ich bin jetzt in der 5. Woche nach der Op und mit Heben ist noch nichts zu erwarten.
Der Neurologe und auch der operierende Arzt meinte: " Diese Operation ist kein Spaziergang." Ich denke aber, daß man das gut aushalten kann. Es ist im Grunde genommen nichts wovor man übermäßig Angst haben muß. Ich hätte die Schmerzmedikamentation, die ich in der Folgezeit bekommen sollte nicht benötigt, auch wenn das gelaufen wäre.-
Das war also nicht allzu wichtig.
Schmerzmäßig ergab sie ein Spannungsgefühl, auf der Wunde, und ich kann bis heute noch nicht schmerzfrei auf die Naht packen,-was ich für normal halte. Was irrtierend waren über mehrere Minuten immer wiederkehrende Stromstöße durch den Arm in der ersten Zeit, wie man sie von der Messung der Nervenleitgeschwindigkeit her kennt. Die Schmerzen im Handgelenk sind noch nicht rückläufig und treten immer wieder auf,- in der letzten Woche mehr als direkt nach der OP, wohl weil ich auch langsam mehr mit dem Arm mache.-Geändert von Purzel 1 (03.04.2009 um 18:23 Uhr)
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