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Wie ticken Ärzte?

In dieser Diskussion geht es um "Wie ticken Ärzte?" im "Krankheiten" Forum, als Teil von Patientenfragen.net
Meine ich doch auch, dass man nicht alle Antidepressiva gleich verdammen sollte, bloß weil man das erste Mittel nicht vertragen hat. Auch ich habe einige ...


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Alt 15.12.2006, 15:47   #16
Monsti
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Standard AW: Wie ticken Ärzte? - Dieser Beitrag ist 666 Tage alt

Meine ich doch auch, dass man nicht alle Antidepressiva gleich verdammen sollte, bloß weil man das erste Mittel nicht vertragen hat. Auch ich habe einige Mittel durch, bis es mit Seroxat (Paroxetin) endlich passte.

Zitat:
weil ich selbst geglaubt hab, nicht mehr alle Frösche im teich zu haben.


Mh, nur weil man eine psychische Störung hat, heißt das noch lange nicht, dass man "nicht mehr alle Frösche im Teich hat". Ich kriege schon beim abwertenden Begriff "Psychoschiene" die Krise. Tatsache ist nun mal, dass mehr als die Hälfte der Patienten beim Hausarzt primär psychosomatische Beschwerden haben. All diese Leute haben natürlich keinen Vogel, und ihre Beschwerden sind real - nur eben von der Psyche ausgehend. Also sollte man auch dort ansetzen.

Grüßle von
Angie
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Alt 15.12.2006, 17:04   #17
Schaut öfter mal rein
 
 
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Standard AW: Wie ticken Ärzte? - Dieser Beitrag ist 666 Tage alt

@Andrea:
SD wurde gestern gemacht.Kalter Knoten 6mm, Blutwerte alle in der Norm, nix behandlungsbedürftiges.
An Diabetes hab ich wegen der schlecht heilenden Wunden auch schon gedacht, wurde aber auch noch nie getestet.
Beim kardiologen bin ich eh 1x im Quartal wegen der Aortenklappenisuffizienz, Belastungs und Langzeit EKG wurden schon mehrmals gemacht, jedesmal US vom Herzen und Langzeit RR hat ich auch schon öfter dran. Er hat mir immer gesagt, alles ok, allerdings hab ich nie was schriftliches gesehen. habe auch ne Zeitlang Belok Zok genommen, nur geändert hat sich nix, ausser das ich innerhalb von 6 Monaten 30 kg zugenommen hab *heul* Da das Zeug eh nix nützte,hab es ca 3 Jahre lang genommen), hab ich es in Absprache mit dem Kardiologen wieder abgesetzt in der Hoffnung, dann endlich mein Übergewicht loszuwerden. Denkste, nix tat sich. Also war die Einnahme vom Belok und die rasante gewichtszunahme vermutlich nur Zufall. Habe auch schon meine Gyn wegen haarwuchs und Übergewicht angesprochen. Irgendwie war da mal was, ich weiß nur nicht, ob sie damals Blut abgenommen hat oder nicht. jedenfalls sagte sie, ich hätte ne Stoffwechselstörung und das müsste mit Hormonen behandelt werden, aber das will sie nicht *hmpf*. Mein Mann hatte mich vor ein paar Tagen daran erinnert, ich hatte diese Episode schon wieder vergessen.
Ich versuch noch alle alten befunde ranzukriegen, aber ob ich das alles bis Mittwoch schaffe? Ich hoffe sehr, das mich der Endo weiterbringt.

@ Teetante ( Andrea):
Das war keine Psychologin sondern ne Neurolgin und die Frau meines Kardiologen mit der er ne Gemeinschaftspraxis hat. Wie das Zeug hiess weiß ich nicht mehr, weiß nur noch, das es ne Gelb-braune Packung war. Meine jetzige Therapeutin meint, das es wahrscheinlich ein Trizyklisches? Antidepressiva war und die wohl wirklich ne Menge Nebenwirkungen haben.

@ Angie:
Ich hätt ja auch was anderes genommen, nur die Dame hat nix anderes verschrieben, sondern genau das gleiche Zeug wieder. Seitdem bin ich mit Medis allgemein seeeeehr vorsichtig geworden, selbst bei ner simplen Kopfschmerztablette überleg ich 10x, ob ich die wirklich nehmen sollte.
Nein, so war das mit den Fröschen auch nicht gemeint. Mein Schwiegervater leidet seit 20 Jahren an Depressionen z.B. und ist ein ganz lieber und gebildeter Mann. Hab ich mich wohl ein bissel blöde ausgedrückt, sorry.
Was bei mir noch erschwerend hinzukommt, ist, das ich bei Pflegeeltern aufgewachsen bin. Ich weiß also nicht, ob es in meiner "richtigen" Familie irgendwelche Erbkrankheiten gibt, die evtl. noch ne Erklärung liefern könnten. Hatte zwar mal versucht Kontakt zu meiner leiblichen Mutter aufzunehmen, hab den aber ganz schnell wieder abgebrochen, aber das ist ne andere Geschichte. Ich hab nur soviel mitbekommen, das sie wohl öfter in der Psychatrie war, ich weiß nur leider nicht weshalb und ob ich von der Seite vielleicht irgendwas mitbekommen hab.
Also bitte nicht mehr böse sein wegen der Frösche, so hab ich es nicht gemeint
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Alt 15.12.2006, 21:01   #18
Monsti
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Standard AW: Wie ticken Ärzte? - Dieser Beitrag ist 666 Tage alt

Hi Susi,

natürlich bin ich Dir überhaupt nicht böse wegen der Frösche im Teich. Ich wollte Dich nur dazu ermuntern, verstärkt in die psychosomatische Richtung zu denken, ohne Dich dabei "verrückt" zu fühlen, denn das bist Du ganz sicher nicht. Deine Beschwerden kommen mir halt sehr, sehr bekannt vor. Bei mir war's wie gesagt überwiegend psychosomatisch. Heute bin ich körperlich schwerkrank, aber mit all dem Kram von früher habe ich zum Glück nichts mehr am Hut, hab jetzt halt andere Sachen an der Backe, mit denen ich aber besser klarkomme als mit dem früheren Sammelsurium an diffusen Beschwerden, das mir keiner so richtig erklären konnte.

So, und jetzt geh ich schlafen, Dir und mir wünsche ich eine gute Nacht!

Liebe Grüße von
Angie
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Alt 16.12.2006, 15:55   #19
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Standard AW: Wie ticken Ärzte? - Dieser Beitrag ist 665 Tage alt

Hi Bastimann,

hab mir jetzt mal Deine Beiträge und Symtome durchgelesen und ich denke genauso wie Michael, Du solltest mal eine Darmspiegelung machen lassen.
Ich habe Morbus Crohn und bei mir treffen sehr viele Symtome zu, die Du bei Dir feststellst.
Morbus Crohn kann ja nicht nur den Darm befallen, sondern auch andere Organe.
Zudem ist es nicht normal so lange Zeit Durchfall zu haben.
Durch den ständigen Durchfall, wird auch Dein Körper nicht richtig mit Mineralien und Vitaminen versorgt und ich nehme an, dass daher diese ganzen Symtome kommen.

Muskel- und Gelenkschmerzen würden auch auf einen Crohn zutreffen.

Frieren und Konzentrationsschwierigkeiten könnten von einem Eisenmangel kommen. Rauhe, juckende Haut auch durch den Durchfall.
Lichtempfindlich bin ich auch und habe ständig tränende Augen. Unter Dauermüdigkeit und Durchschlafprobleme sowie starkes Schwitzen in der Nacht, leide ich auch. Frauenarzt verschrieb mir einmal Gelbkörperhormone, dadurch wurde alles nur noch viel schlimmer.

Eine Gallen Op habe ich auch schon hinter mir, obwohl die Ärzte meinten das wäre untypisch bei einem so schlanken Menschen, klaro aber soviel ich weiß, kann das auch vom Crohn kommen. Und die Entzündungswerte sind bei mir auch noch im Normbereich, also leicht erhöht, was aber für einen Raucher völlig normal sei, sagen die Doc´s. Auch wenn ich ständig Schwierigkeiten mit meinen Darm habe, sogar bei meinem Darmverschluss waren die Leukozyten nur leicht erhöht.

Also laß mal Deinen Darm checken, aber nicht nur den Dickdarm, wichtig ist auch der Dünndarm.

Wünsche Dir gute Besserung.

Lieber Gruß Heike

Geändert von Maggie (17.12.2006 um 13:36 Uhr).
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