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Thema: Vaskuläre Demenz und starker Kopfschmerz

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In dieser Diskussion geht es um "Vaskuläre Demenz und starker Kopfschmerz" im "Krankheiten" Forum, als Teil von Patientenfragen.net
...

  1. #1
    Identität verborgen
    Name
    Anonymisiert
    Mitglied seit
    19.10.2006
    Beiträge
    1.866

    Achtung:
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    Standard Vaskuläre Demenz und starker Kopfschmerz

    Hallo zusammen

    Bei meinem Vater (80) wurde vergangene Woche in einer Klinik nach zahlreichen Untersuchungen (MRT / EEG / ENG) eine beginnende vaskuläre Demenz (MMST 26/30) sowie Mikro- und Makroangiopathie diagnostiziert.

    So schlimm die Diagnose für uns alle ist, ist doch seine derzeitige Gesamtbefindlichkeit weit schlimmer, weswegen ich hier nach Rat suche. Mein Vater klagt über starken Kopfschmerz im Stirnbereich, der morgens nach dem Aufstehen auftritt und bis zum schlafen gehen anhält ("unterbrochen" durch kurze Besserungen, die ihm lediglich Lorazepan und keines der anderen von Hausarzt und Neurologen verordnetene Medikamente verschafft.)

    Mein Vater hat in seinem Leben noch nie über irgend etwas gejammert, weswegen es sehr auffällig ist, dass er sich mehrere dutzend Male am Tag an den Kopf greift und gebetsmühlenartig wiederholt, wie schlecht es Ihm geht.

    Nun habe ich im laienhaften Forscherdrang mit Recherchen im Internet versucht, einen Zusammenhang zwischen den Kopfschmerzen und der Demenz herzustellen. Aber keine Quelle im Internet gibt irgendetwas über solche Zusammenhänge her.

    Wir möchten helfen, Ihm einfach ein bisschen Lebensqualität zurückzugewinnen, denn es ist für Ihn und alle Angehörige schlimm, Ihn den ganzen Tag am Sofa liegen und leiden zu sehen. Klar versuchen wir Ihn, zu aktivieren und z.B. für seinen Garten wieder zu motivieren, aber er sagt selbst, dass Ihm angesichts der starken Schmerzen Antrieb und Motivation zusehends abhanden kommen.

    Ich wäre für Ratschläge sehr dankbar, was man denn da machen könnte.? Was auf uns zukommt wegen der Demenz, ist mir halbwegs klar, es geht aber im Moment nur um ein bisschen Lebensqualität und dass er wieder aktiver am Leben teilnimmt und der dumme Kopfscherz gelindert wird. LG, Rodiac

  2. #2
    Krankenschwester
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    60 Jahre
    Mitglied seit
    28.07.2011
    Beiträge
    3.065
    Diese Person ist in einem medizinischen Beruf tätig

    Standard AW: Vaskuläre Demenz und starker Kopfschmerz

    Hallo!
    Ich weiß jetzt nicht, was er an Schmerzmittel bisher vom Arzt bekommen hat, eine Möglichkeit wäre, es mit Akupunktur zu versuchen, diese ist auch nebenwirkungsfrei!
    Liebe Grüße
    Josie

  3. #3
    Wohnt praktisch hier
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    maennlich
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    60 Jahre
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    06.07.2015
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    1.538

    Standard AW: Vaskuläre Demenz und starker Kopfschmerz

    Hallo Rodiac,

    ich weis nicht ob Du schon einmal etwas von einer intrakraniellen Hypotonie gehört hast die auch solche Kopfschmerzen verursachen kann? Dies ist aber eine Vermutung von mir nicht mehr!

    http://de.allerf.com/was-ist-intrakranielle-hypotonie/
    (u.U.herauskopieren und in Adresszeile einfügen)

    Ich weis auch nicht wieviel Dein Vater trinkt-sprich wenn er zu wenig trinkt kann dies auch Kopfschmerzen auslösen. Allerdings nicht in dem genannten Umfang.

    Das es solchen Foren gibt mit Selbsthilfegruppen usw. das werdet ihr ja schon wissenAlzheimer Forum - Homepage

    Alles Gute
    Stefan

    https://www.patientenverfuegung.de/v...cht-gesundheit

  4. #4
    Ganz neu hier
    Geschlecht
    maennlich
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    47 Jahre
    Mitglied seit
    15.04.2017
    Beiträge
    1

    Standard AW: Vaskuläre Demenz und starker Kopfschmerz

    @josie: Danke für den Tipp mit Akupunktur. Ich sprech das mal beim Neurologen an. Das fatale ist, dass keines der bisher verabreichten Medikamente Linderung verschafft hat, außer Lorazepan, das aber inzwischen auch immer kürzer wirkt und zu dem er eine negative Einstellung hat, weil es abhängig macht. Trotzdem ist es manchmal so schlimm, dass er die "gerne" nimmt.
    @Stefan D.: Die intrakranielle Hypotonie hätte man doch wahrscheinlich in den diversen Röhren diagnostizieren können oder ist vieleicht doch eine Lumbalpunktion hilfreich? Im KKH sagte man uns, dass man durch die Lumbalpunktion lediglich die Form der Demenz näher spezifizieren könnte?! Und mit dem Trinken sind wir sehr hinterher. So 1 1/2 bis 2 Liter am Tag trinkt er schon.

    Aber danke euch beiden, all dieses kann man dann ja gut beim nächsten Arzttermin annsprechen...

  5. #5
    Wohnt praktisch hier
    Geschlecht
    maennlich
    Alter
    60 Jahre
    Mitglied seit
    06.07.2015
    Beiträge
    1.538

    Standard AW: Vaskuläre Demenz und starker Kopfschmerz

    Hallo Rodiac,

    vielleicht eine Erklärung eine interkranielle Hypotonie ist ein Unterdruck im Kopf. So etwas ist was die Auswirkungen meist schwerer nachzuweisen als ein Hochdruck (Hypertonie). Eine Lumbalpunktion ist bei der Erstdiagnose von Demenz sinnvoll wenn man eine entzündliche Gehirnerkrankung ausschliessen möchte!

    Bei einer vaskuläre Demenz wurde das Gehirn nicht nicht ausreichend durchblutet so das Nervenzellen kurzfristig oder langfristig ungenügend mit Sauerstoff versorgt worden sind. Es gibt wieder Untergruppen beider vaskulären Demenz.
    Feststellen tut man dies per MRT oder CCT. (Minischlaganfälle usw..).

    Hier kannst Du einmal anschauen wie das dann aussieht

    https://www.aerzteblatt.de/archiv/17...-und-behandeln

    Erklärungen zu dem gezeigten Bildern usw..

    VAD - Multiinfarkt Demenz /// .Siderose - Eisenspeichererkrankung (ein zu viel an Eisen wird im Körper abgelagert und verursacht da Probleme).

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