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Verlust des Riechvermögens

In dieser Diskussion geht es um "Verlust des Riechvermögens" im "Krankheiten" Forum, als Teil von Patientenfragen.net
Hat jemand Erfahrung wie es zu einem totalen Verlust des Riechvermögens kommen kann? Mit 12 Jahren stellten Eltern dies bei der Tochter fest.Nun ist die ...


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Alt 08.01.2007, 12:43   #1
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Standard Verlust des Riechvermögens - Dieser Beitrag ist 642 Tage alt

Hat jemand Erfahrung wie es zu einem totalen Verlust des Riechvermögens kommen kann? Mit 12 Jahren stellten Eltern dies bei der Tochter fest.Nun ist die Frau 50 und möchte der Sache auf den Grund gehen.Organisch liegt nichts vor.Traumatisierung ist schon möglich, aber nichts greiffbar. Können nach all den Jahren solche Rezeptoren wieder zur Funktion gebracht werden. Weisst du da vielleicht mehr Micha?
Gruss
KleinerMuck
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Alt 08.01.2007, 16:00   #2
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Standard AW: Verlust des Riechvermögens - Dieser Beitrag ist 642 Tage alt

Hallo

Meistens kommt es zum Riechverlust durch den Abriß der Filae olfactoriae (Riechfäden im Gehirn) auf Grund einer erhebliche Beschleunigung des Schädels, z.B. beim Autounfall oder beim Sturz auf den Hinterkopf.
Die passiert durch die relative Trägheit der Gehirnmasse gegenüber des Schädels, die bei Beschleunigung dann zu einem Abriss der Riechfäden führt.

Ein anderer Grund für Anosmie kann auch die jahrelange Exposition durch chemische Stoffe, wie z.B. Lösungsmittel sein. Der Riechverlust tritt dabei aber nicht plötzlich sondern über einen längeren Zeitraum auf.

Am ehesten merkt man, das man nicht mehr richtig gut riecht, weil einem das Essen nicht mehr richtig schmeckt. Alles schmeckt irgendwie gleich und fade.

Denn was die wenigsten wissen, der Geschmack wird zu 99% von der Nase bestimmt.
Die Zunge selber kann nur 6 Geschmacksrichtungen unterscheiden:
  • Süß
  • Sauer
  • Salzig
  • Bitter
  • Fett
  • Umami*

*Umami: aus dem japanischen: "wohlschmeckend", "proteinreich". Der Träger des Umami-Geschmacks ist die Glutaminsäure, eine Aminosäure, welche auch als Geschmacksverstärker Verwendung findet ("Glutamate" = Salze der Glutaminsäure).


Ihr könnt das ganz einfach testen, indem ihr euch die Augen verbindet und dann einfach mal verschiedene Dinge mit zugehaltener Nase probiert.
Da auch die Textur von Lebensmitteln zum "Geschmack" beitragen, solltet ihr Lebensmittel vergleichen, die ähnliche Texturen haben, wie z.B. Möhre und Kohlrabi
Oder mixert euch einfach ein paar Lebensmittel. Ihr werdet sehen, diese zu unterscheiden ist mit zugehaltener Nase und verbundenen Augen so gut wie unmöglich

Liebe Grüße

Michael
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Alt 08.01.2007, 16:15   #3
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Standard AW: Verlust des Riechvermögens - Dieser Beitrag ist 642 Tage alt

Lieben Dank für deine schnelle Antwort!

Denkst du, dass es da eine Möglichkeit der Hoffnung gibt, dass man je mal wieder riechen kann? Müsste meine Klientin zu einem Neurologen um das abzuklären? Sie merkt erst jetzt wie lässtig es ist, seit sie geschieden ist und die Kinder ausgezogen sind. Nun lebt sie ohne die Sicherheit, dass ihr jemand sagen kann, ob es nach Gas, Feuer oder sonst was riecht.....
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Alt 08.01.2007, 16:28   #4
mämchen
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Standard AW: Verlust des Riechvermögens - Dieser Beitrag ist 642 Tage alt

Hallo, Kleiner Muck,
meine Freundin, bald 49 J., hat ihren Geruchssinn nach und nach völlig verloren: sie hatte/hat stark nachwachsende Polypen, die mehrfach entfernt wurden, es war dann wohl kurzzeitig besser, aber soweit ich weiß, hat auch der Geschmackssinn gelitten und wird sich nicht wieder einstellen. Sie hat sich damit abgefunden u. von den Op "die Nase voll".
Liebe Grüße

Ute
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Alt 08.01.2007, 17:50   #5
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Standard AW: Verlust des Riechvermögens - Dieser Beitrag ist 642 Tage alt

Ich denke, das der Hausarzt oder ein Hals-Nasen-Ohrenarzt der richtige Ansprechpartner dafür ist.

Ob es da Hoffnung gibt hängt davon ab, welche Ursache der Anosmie zugrunde liegt.

Kann dir da leider auch nicht mehr zu sagen

Liebe Grüße

Michael
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Alt 08.01.2007, 18:27   #6
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Standard AW: Verlust des Riechvermögens - Dieser Beitrag ist 642 Tage alt

Hi Kleiner Muck!

Eine Ex-Kollegin von mir hatte das auch. Sie ist zum Allergologen gegangen, hat zig Allergietests durchführen lassen mit dem Ergebnis: Allergie auf Duftstoffe. Zum Beispiel in allen Duchgelen, Haarschampoo's, Haarrspray`s etc, die man normalerweise in jeder Drogerie kaufen kann. Seit sie alles aus der Apotheke kauft (leider sehr teuer!) und die im Allergiepaß ausgewiesenen Stoffe meidet, hat sie ihr Riechvermögen wieder.

Liebe Grüße, Andrea
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Alt 08.01.2007, 20:22   #7
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Standard AW: Verlust des Riechvermögens - Dieser Beitrag ist 642 Tage alt

Hallo zusammen

Bisher weiss ich nur, dass sie zig Nasen-Hals-Ohrenärzte besucht hat seit ihrer Kindheit und das von "aussen" allerhand versucht wurde, aber ohne Erfolg. Sie hat dann einfach gelernt damit zu leben und ihre Familie ist sozusagen ihr Geruchsorgan geworden. Ist das Fleisch abgelaufen, riecht der Pulli nach Schweiss usw. Jetzt hofft sie, dass die Gehirnforschung vielleicht mehr weiss. Ich bin morgen in der Klinik und werd mal unserem Neurologen eine Notiz ins Fach legen......Danke schon mal für die Inputs...dann ist sie nicht allein mit diesem Problem.....vielleicht ist sie ja mal vom Wickeltisch gefallen ging mir durch den Kopf, als ich das von Micha gelesen hab......Ich meld mich wieder, wenn ich was neues weiss.
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Alt 07.08.2007, 16:20   #8
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Standard AW: Verlust des Riechvermögens - Dieser Beitrag ist 431 Tage alt

Zitat: von KleinerMuck
Hallo zusammen

...dann ist sie nicht allein mit diesem Problem.....vielleicht ist sie ja mal vom Wickeltisch gefallen ging mir durch den Kopf, als ich das von Micha gelesen hab......Ich meld mich wieder, wenn ich was neues weiss.

Für diese Möglichkeit gibt es ebenfalls eine Therapie, die auch im Alter erfolgreich sein könnte. Es gibt die Kraniosakraltherapie. Hier wird mit blosser, gezielter Berührung ein Teil des Gehirns so stimuliert, dass Defizite aus solchen Unfällen aus der Kindheit und auch Unfälle aus späterer Zeit behandelt und geheilt werden können. Sogar Folgen einer schweren Geburt (Geburtstraumata) können noch therapiert werden.
Meine Schwester unterzog sich dieser Behandung ebenfalls und der Therapeut sagte ihr spontan, dass sie einmal einen Unfall mit Verletzung im Nackenbereich hatte. Sie hatte das längst vergessen und war wegen ständiger Verspannung im Nacken zum Therapeuten gekommen

Bei meinem Sohn habe ich bei der Behandlung zugeschaut und war völlig verblüfft, dass sich seine Beschwerden (Entwicklungverzögerungen psychischer Art, er war ein sehr zurückgezogenes, scheues Kind, das sehr durch Schüchternheit auffiel und seine Weigerung, sich mit neuen Eindrücken auseinaderzusetzen, er hatte grosse Ängste vor fremden Menschen, er entwickelte sich einfach nicht altersgemäß weiter auch im kognitiven Bereich) innerhalb kurzer Zeit erheblich verbessert haben.
Es waren nur wenige Sitzungen erforderlich, da er zu diesem Zeitpunkt erst 8 Jahre alt war. Je früher man beginnt, umso besser bzw. umso weniger Sitzungen sind erforderlich.
Ich hatte vorher noch nie von einer solchen Therapie gehört und war zunächst sehr skeptisch gewesen.
Die Therapie wird von Heilpraktikern und/oder Kinesiologen evtl. auch von Krankengymnasten mit Zusatzausbildung ausgeübt. Empfehlungen von guten Therapeuten durch Betroffene sind bei der Wahl eines guten Therapeuten sehr hilfreich. Die Krankenkasse bezahlt diese Behandlung nicht. Ich würde es auf jeden Fall versuchen.

Liebe Grüße geli2912
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Alt 07.08.2007, 19:22   #9
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Standard AW: Verlust des Riechvermögens - Dieser Beitrag ist 431 Tage alt

@geli2912,

ja, die craniosakrale therapie ist schon ne schicke sache,

sie hilft auch sehr bei schmerzen, zum beispiel im rücken.
(habs selber ausprobiert)

mein physiotherapeut mit zusatzausbildung in manueller therapie hat es gemacht, kann mich aber net erinnern, dass da extra kosten auf mich zugekommen wären.

hier nähere infos:
http://www.therapeuten.de/therapien/craniosacral.htm

ist sicherlich kein allheilmittel, aber ein versuch ist es wert.
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Alt 07.08.2007, 22:43   #10
Schaut ab und zu mal rein
 
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Standard AW: Verlust des Riechvermögens - Dieser Beitrag ist 431 Tage alt

Ich habe vor einigen Jahren nach und nach das Geschmacks- und teilw. auch das Riechvermögen eigebüsst. Als Mutter, (Kochen) & L ebensmittelverkäuferin war ich in einer dummen Situation!
Ich hatte da schon etwa 3 Jahre Heuschnupfen, das Einbüssen des Geschmacksinns bewegte mich dazu, beim Hals-Nasen Ohrenarzt vorbeizugehen. Dort wurde allerlei untersucht und eben auch Allergietest gemacht. Ich bekam einen Cortisonhaltigen Nasenspray, doch es änderte sich nichts. Es war sehr mühsam.Erst Jahre später konnte ich wieder schmecken und riechen, weiss aber noch immer nicht genau, wodurch das verursacht wurde, nehme an, dass es mit der Allergie zu tun hat, ob vielleicht sogar das Antihistamin-Medikament damit geholfen hat?
Ich weiss von meiner Miutter, dass ich als Baby wirklich vom Wickeltisch gefallen bin, war auch blass und kriegte kurz keine Luft... da kann alles mögliche hineininterpretiert werden!
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Alt 22.08.2007, 17:29   #11
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Standard AW: Verlust des Riechvermögens - Dieser Beitrag ist 416 Tage alt

Zitat: von Sammlerin
Ich habe vor einigen Jahren nach und nach das Geschmacks- und teilw. auch das Riechvermögen eigebüsst. Als Mutter, (Kochen) & L ebensmittelverkäuferin war ich in einer dummen Situation!
Ich hatte da schon etwa 3 Jahre Heuschnupfen, das Einbüssen des Geschmacksinns bewegte mich dazu, beim Hals-Nasen Ohrenarzt vorbeizugehen. Dort wurde allerlei untersucht und eben auch Allergietest gemacht. Ich bekam einen Cortisonhaltigen Nasenspray, doch es änderte sich nichts. Es war sehr mühsam.Erst Jahre später konnte ich wieder schmecken und riechen, weiss aber noch immer nicht genau, wodurch das verursacht wurde, nehme an, dass es mit der Allergie zu tun hat, ob vielleicht sogar das Antihistamin-Medikament damit geholfen hat?
Ich weiss von meiner Miutter, dass ich als Baby wirklich vom Wickeltisch gefallen bin, war auch blass und kriegte kurz keine Luft... da kann alles mögliche hineininterpretiert werden!
Anosmie Mehr als dreieinhalb Jahre war ich ohne erkennbares Ereignis ohne Geruchssinn. Keiner der Ärzte wusste einen Rat und verwies mich weiter an Fachkollegen, so dass eine Reihe von Konsultationen bei diversen Fachärzten folgte (HNO, Neurologe, Rheumatologe, Endokrinologe, Allergologe). Es wurden Computertomographien und Röntgenbilder vom Kopf erstellt, mit dem Resultat, dass sämtliche Ärzte ratlos waren und mir keine angemessene Therapie anbieten konnten. Behandlungen mit Cortison besserten meinen Geruchssinn während der Einnahmephase, nach Beendigung der Einnahme konnte ich absolut nicht mehr riechen. Die Cortisoneinnahme wurde von mir aber wegen der Nebenwirkungen aufgegeben. Ein Arzt setzte hochdosiertes Antibiotikum ohne Erfolg ein. Es wurde u.a. zu einer Operation an der Nase (Entfernung der Siebbeinzellen)geraten, aber dazu gleichzeitig gesagt, man könne nicht garantieren, dass ich nach der Operation riechen könne. Eine Operation kam für mich überhaupt nicht in Frage. Über einen Artikel in unserer Zeitung kam ich zur HNO-Klinik der Uni Heidelberg. Man begann, mich ab Mitte März nach der Methode der TCM (Traditionelle Chinesische Medizin) zu behandeln. Ich bekam einen speziell für mich zusammengestellten Tee verordnet und einmal wöchentlich eine Akupunkturbehandlung. Bereits nach 5 Wochen stellten sich erste kleine Erfolge ein: Ich begann, wieder zu riechen - zunächst nur 8 - 10 Minuten am Tag. Dazwischen gab es auch etliche Tage, an denen "nichts ging". In den Monaten Mai und Juni dauerten meine Riechphasen schon erheblich länger: Ich konnte an manchen Tagen 6 bis 8 Stunden durchgehend riechen. Auch in dieser Zeit gab es Tage, an denen ich nur ein paar Minuten oder gar nicht riechen konnte. Aber die Tage, an denen ich riechen konnte, überwogen. Ab 10. Juli verlängerte sich die "Riechspanne" nochmals: Ich konnte ab etwa 8 Uhr bis 8.30 Uhr riechen, und es hielt bis zum späten Nachmittag an (18.30 - 19.30 Uhr). Seit dem 25. Juli rieche ich durchgehend, d.h. mein Geruchssinn ist wie in "alten Zeiten". Ich hatte immer einen sehr guten und intensiven Geruchssinn und dieser ist jetzt wieder da.
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Alt 23.08.2007, 20:12   #12
findet es schön hier
 
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Standard AW: Verlust des Riechvermögens - Dieser Beitrag ist 415 Tage alt

Hallo caro,

das ist ein beeindruckender Erfolg! weiss du vielleicht noch aus welchen Wirkstoffen sich der Tee zusammengesetzt hat. Gibt es noch andere Kliniken auf anderen Gebieten als HNO die Chinesische Medizin anwenden? Und waren deine Kosten von der Krankenkasse erstattet worden?
ich finde es toll wie du diesen steinigen Weg von arzt zu Arzt durchgehalten hast ohne den Mut zu verlieren!
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Alt 30.08.2007, 17:12   #13
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Standard AW: Verlust des Riechvermögens - Dieser Beitrag ist 408 Tage alt

Hallo Nickie, dieser Tee enthält chinesische Kräuter, Wurzeln, Blüten etc. und wird vom Arzt speziell auf die Bedürfnisse des Patienten zusammengestellt. Man bekommt also ein Rezept und geht damit in eine Apotheke, die diese Kräuter vorrätig hält.. Es bringt dir also gar nichts, wenn ich dir meinen Tee hier aufschlüssle. Außerdem ist solch ein zusammengestellter Tee verschreibungspflichtig,d.h. du brauchst ein Rezept. Bisher wird die TCM-Therapie noch nicht von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt.,und der Tee ist auch recht teuer. Meine Packung für 14 Tage kostete 55.-Euro, und ich habe etliche Packungen gebraucht.. Zu dieser chinesischen Therapie gehört auch Akupunktur, die man auch selbst bezahlen muss.. Selbstverständlich gibt es mittlerweile fast in jeder Stadt Ärzte und auch Heilpraktiker die diese Behandlungen durchführen. Es ist aber wohl nicht ganz einfach einen Therapeuten zu finden,der auch so schnell einen heilen kann. Ich hatte hier unwahrscheinliches Glück. Die TCM wird bei vielen Erkrankungen eingesetzt.z.B. Neurodermitis, Tinnitus, Parkinson etc. Es gibt eine Deutsche Gesellschaft für traditionelle chinesische Medizin (DTCM), die einem vielleicht hierbei behilflich sein kann - schau mal bei Google nach.
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Alt 30.08.2007, 17:56   #14
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Standard AW: Verlust des Riechvermögens - Dieser Beitrag ist 408 Tage alt

[Ironie an] Na bei dem Preis muss es ja wirken... [/Ironie aus]

wo gibt es den so was eine Packung Kräutertee für 55 Euro.....*kopfschüttel*

Spätestens bei dem Preis wäre ich ausgestiegen.....
Das soll nicht heißen das ich nichts für oder in meine Gesundheit investiere....

Geändert von Patientenschubser (30.08.2007 um 21:03 Uhr).
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Alt 30.08.2007, 20:23   #15
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Standard AW: Verlust des Riechvermögens - Dieser Beitrag ist 408 Tage alt

Zitat: von caro2222
Hallo Nickie, dieser Tee enthält chinesische Kräuter, Wurzeln, Blüten etc. und wird vom Arzt speziell auf die Bedürfnisse des Patienten zusammengestellt. Man bekommt also ein Rezept und geht damit in eine Apotheke, die diese Kräuter vorrätig hält..
Geheime Mixtur? Wer's glaubt...

Zitat: von caro2222
Außerdem ist solch ein zusammengestellter Tee verschreibungspflichtig,d.h. du brauchst ein Rezept.
Verschreibungspflichtig? Ein TEE? Im Leben nicht. Das Rezept ist ein Privatrezept, welches man wohl bekommt, damit der Apotheker weiß, was er wie in welchen Mengen zusammenmischen soll. Also nichts mit Verschreibungspflicht! Man könnte auch einen x-beliebigen Zettel nehmen (vom TCM-"Arzt" ausgefüllt) und damit in die Apotheke gehen.

Zitat: von caro2222
Bisher wird die TCM-Therapie noch nicht von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt.,
Das fehlte auch noch, wenn die gesetzlichen Krankenkassen nun auch schon suspekte Teemischungen übernehmen würden!

Zitat: von caro2222
und der Tee ist auch recht teuer. Meine Packung für 14 Tage kostete 55.-Euro, und ich habe etliche Packungen gebraucht.. Zu dieser chinesischen Therapie gehört auch Akupunktur, die man auch selbst bezahlen muss.. Selbstverständlich gibt es mittlerweile fast in jeder Stadt Ärzte und auch Heilpraktiker die diese Behandlungen durchführen. Es ist aber wohl nicht ganz einfach einen Therapeuten zu finden,der auch so schnell einen heilen kann. Ich hatte hier unwahrscheinliches Glück. Die TCM wird bei vielen Erkrankungen eingesetzt.z.B. Neurodermitis, Tinnitus, Parkinson etc. Es gibt eine Deutsche Gesellschaft für traditionelle chinesische Medizin (DTCM), die einem vielleicht hierbei behilflich sein kann - schau mal bei Google nach.
Mich erinnert das hier reichlichst an irgendeine Werbetrommel, die hier gerührt wird. 55,-- Euro für eine Packung Tee zu nehmen, grenzt wieder an die berühmte Veräppelei von Alternativmedizinern an Patienten. Enthält der Tee vielleicht Gold oder Diamanten oder was ist da so geheimnisvolles und teures drin? Kamillenblüten (entzündungshemmend), Johanniskraut (stimmungsaufhellend, bei großem Leidensdruck der Pat. durch Riechverlust) und Baldrian (beruhigend) kosten mit Sicherheit als Tee keine 10 Euro. Ich habe bewußt diese Substanzen genommen als Beispiele, weil sie hervorragend zum "Leidensdruck" der Patienten passen!

Wenn ich lese, was diese TCM alles können soll, dann wundert es mich doch sehr, daß sie in der allgemeinen Hochschulmedizin so wenig Beachtung findet! Mich läßt dieser ganze Beitrag wieder mal sehr zweifeln und ich denke dabei gerne an Pianoman's Beiträge im Sinne von was Patienten so alles glauben müssen!

Geändert von Frosch (30.08.2007 um 21:07 Uhr). Grund: Wort ausgetauscht
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