Passwort vergessen?

Benutzernamen vergessen?


Ergebnis 1 bis 2 von 2

Thema: Wasserunverträglichkeit? Depression?

Hier klicken um die Schrift der Beiträge zu vergrößern Hier klicken um die Schrift der Beiträge zu verkleinern

In dieser Diskussion geht es um "Wasserunverträglichkeit? Depression?" im "Krankheiten" Forum, als Teil von Patientenfragen.net
...

  1. #1
    Ganz neu hier
    Geschlecht
    weiblich
    Alter
    32 Jahre
    Mitglied seit
    20.12.2009
    Beiträge
    1

    Frage Wasserunverträglichkeit? Depression?

    Hallo zusammen!

    Bin ganz neu hier und hoffe, dass mir jemand helfen kann. Der Text ist megalang geworden. Umso glücklicher wäre ich, wenn sich jemand die Zeit nimmt ihn zu lesen, und auch noch antwortet.


    Ich habe einige Beschwerden und schon in vielen Foren gestöbert, in denen ich ähnliche Fälle gefunden habe. Allerdings weichen die Beschwerdebilder doch ein wenig von meinem ab. Deshalb habe ich mich endlich überwunden, selbst einen Thread zu erstellen.

    Zu mir:
    Ich bin weiblich, fast 24 Jahre alt, 1,76 groß und wiege konstant 70 kg. Meine Hauptbeschwerden sind Müdigkeit/Erschöpfung (Depression?), Bauchschmerzen (Wasserunverträglichkeit) und starkes Schwitzen.
    Weitere vielleicht relevante Angaben:
    - Trockenes, stumpfes Haar, leichter Haarausfall
    - Starker Körpergeruch (hab gerademal zwei Deos gefunden, die wirken)
    - Blasse, empfindliche, an der Nase gerötete Haut, werde wenig bis gar nicht braun,
    schnell Sonnenbrand und „Sonnenallergie“, schnelles Erröten
    - Sehr häufige Candida-Infektion der Scheide
    - Besserung der Stimmung/Müdigkeit am Abend und vor allem in der Nacht
    - Oft Kopfschmerzen (meistens in stressfreien Phasen, z.B. wenn ich von der Schule
    nach Hause komme; am Wochenende )
    - Verdauung okay; während der Menstruation Durchfall
    - Durch die schnelle Erschöpfbarkeit treibe ich wenig bis keinen Sport
    - Sehr viel Heißhunger auf Süßes im Alter von 8-20 (In letzter Zeit eher auf salziges)
    - Blinddarm bereits entfernt
    - Wenig bis gar kein Durstgefühl (Früher habe ich oft weniger als einen halben Liter
    am Tag getrunken. Habe es mir jetzt angewöhnt 2-3l zu trinken; seit ca. 3 Jahren)
    - Ich rauche relativ viel; nicht ganz eine Packung am Tag.
    - Manchmal bin ich „nicht ganz anwesend“. Meine Psychologin nennt das dissoziativ.
    Könnte aber meiner Meinung nach eine Form von Erschöpfung sein.

    Ich war schon oft und bin im Moment wegen Depressionen in Behandlung, erstmals mit ca. 17 Jahren (Gymnasium abgebrochen). Ich habe versch. Antidepressiva ausprobiert. Mittlerweile seit ca. 3 Jahren nehme ich 40 mg Fluoxetin (auf einen Absetzversuch folgte eine schwere Depression, die allerdings auch andere Gründe haben könnte, Wirkung ist fraglich). Bis vor kurzem nahm ich noch eine Mini-Dosis eines Neuroleptikums mit Quetiapin um Einschlafen zu können.

    Letzten Monat bin ich wegen der Müdigkeit zu einem Schlafmediziner gegangen, der mir wegen Verdacht auf Narkolepsie oder idiopathischer Hypersomnie zwei Medikamente verschrieb. 4-Hydroxybutansäure (2,5g) und Modafinil (bis 600 am Tag) verschrieb. Die Wirkung von 4-Hydroxybutansäure ist bisher unregelmäßig, muss sich vielleicht noch einpendeln, ich nehme jetzt nach Absprache mit dem Arzt nur eine Dosis statt zwei. Modafinil macht mich wacher und ich kann mich viel besser konzentrieren. Hierzu wäre meine Frage: Schließt das eine Depression aus? Meine Psychologin ist sich nämlich relativ sicher, dass meine Müdigkeit ein Rückzug in den Schlaf ist, aufgrund der Depressionen und Ängste. Aber dann würde doch Modafinil nicht helfen, oder? Ich will nicht bestreiten, dass ich zurzeit depressive Verstimmungen haben, aber das ist in der momentanen Situation kein Wunder. Das mit der Müdigkeit ist so schlimm, dass ich nun schon zum zweiten Mal eine Ausbildung abbrechen muss. Bevor ich 4-Hydroxybutansäure bekam (und manchmal auch noch damit) konnte ich locker 15 Std am Stück schlafen. Wecker bringen nur selten etwas.

    Eine ambulante Untersuchung des Schlafes mit PSG hat nur ergeben, dass man RLS und Schlafapnoe ausschließen kann. Hirnströme und so konnten nicht gemessen werden, weil wahrscheinlich das Gerät kaputt war („Überall ist nur Ihr Herzschlag zu sehen“).

    Außerdem bekomme ich seit ca. 3 Wochen Levothyroxin 50, weil mein TSH erhöht war, jetzt ist er okay. Meine Schilddrüse wird schon länger überwacht. Habe mit ca. 15 Levothyroxin + Kaliumjodid bekommen, aber irgendwann war es wohl soweit in Ordnung, dass meine damalige Hausärztin meinte, es sei nicht mehr nötig. Bei meiner Mutter wurde Hashimoto festgestellt und in der Familie gibt es allgemein viele Autoimmunerkrankungen, weshalb das jetzt bei mir jährlich überprüft wird. Schilddrüse sieht immer in Ordnung aus, bis auf echoarme Bezirke (Bericht, s.u.).

    Kürzliche Blutergebnisse zeigten außerdem, dass ich irgendwann Pfeiffersches Drüsenfieber hatte. Ich habe einen leichten Vitamin B12-Mangel, alle anderen Werte waren soweit okay, auch Diabetes wurde ausgeschlossen.

    Mein FSH ist zu niedrig und Testosteron und DHEAS zu hoch, das muss man nochmal am Anfang des Zyklus überprüfen (ich habe aber keine Ahnung, warum das getestet wurde).

    Meine Bauchschmerzen wurden immer als psychosomatisch angesehen. Vor zwei Jahren wurde dann eine Fruchtzuckerunverträglichkeit festgestellt. Ein halbes Jahr habe ich es ausgehalten auf Fruktose zu verzichten, weil der Erfolg aber nicht soo groß war, esse ich jetzt wieder halbwegs normal; aber eben Gemüse und Obst nicht in Unmengen. Außerdem reagiere ich stark auf Sorbit, habe aber keinen Test gemacht. Die Bauchschmerzen, die ich von Fruktose und Sorbit bekomme, verschwinden sobald ich etwas esse.

    Anders ist es bei Wasser. Und das ist im Moment mein größtes Problem. Schon seit ich denken kann, vertage ich keine Form von Wasser, wenn nicht Zucker enthalten ist. Ich bekomme schon von einem Schluck Bauchschmerzen und manchmal wird mir auch schlecht; egal ob Leitungs-, Mineral- oder stilles Wasser. Ich habe jahrelang von Cola&Co gelebt, was man meiner Figur zum Glück nicht ansieht. Heute trinke ich fast nur noch Tee, allerdings mit unmenschlichen Mengen an Zucker. Ich habe auch schon ausprobiert, wie es ist, wenn ich Wasser ohne Zucker trinke und danach Schokolade esse. Dann bekomme ich trotzdem Bauchschmerzen.

    Weil es mir das Modafinil im Moment ermöglicht mich ein wenig mehr um meine Gesundheit zu kümmern, möchte ich das mit dem Zucker jetzt ändern, ist ja alles andere als gesund. Also habe ich den Zuckergehalt im Tee in den letzten Tagen schrittweise verringert. Halte die Schmerzen jetzt aber nicht mehr aus.

    Eine Ärztin (Odysee) meinte mal, es könne mit dem Riss im Zwerchfell (Magenspiegelung) zu tun haben. An Pilze im Magen/Darm habe ich auch schon gedacht, aber die erklären doch nur Heißhunger auf Süßes und nicht Bauchschmerzen bei „Nichtsüßem“, oder doch? Außerdem ist es nur bei Wasser so, Nahrungsmittel sind kein Problem, natürlich bis auf fruktose- und sorbithaltiges. Dadurch kann man bestimmt auch MCS ausschließen, das häufig zu Wasserunverträglichkeit führt?! Sollten es Pilze sein, wüsste ich nicht, wie ich die Zuckerdiät überleben soll.
    Angenehm aufgefallen ist mir, dass ich in letzter Zeit weniger Hitzewallungen habe und weniger schwitze, sogar eher zum Frieren tendiere. Vielleicht eine Wirkung eines der Medikamente.

    Tut mir leid, dass es so viel Text geworden ist. Aber weil ich wirklich auf Hilfe hoffe, wollte ich so genau wie möglich sein.

    Hier die wichtigsten Fragen, in der Schnellfassung:
    - Warum Bauchschmerzen von Wasser? Warum hilft Zucker?
    - Gibt es eine Krankheit, die alle oder mehrere der Symptome erklären würde?
    - Schließt die Tatsache, dass Modafinil hilft, eine Depression als Ursache der
    Müdigkeit aus?
    - Pilze, MCS mögliche Ursachen, trotz Verträglichkeit der meisten Nahrungsmittel?
    - Sollte eine Antipilz-Diät erforderlich sein, was soll ich dann trinken?

    Unten habe ich noch den größten Teil des Berichts meines Endokrinologen angehängt.

    Nochmals Entschuldigung wegen des langen Textes und schonmal vielen Dank!

    Gruß,
    Itchy



    Diagnosen:
    1.Rechts normal große, links eher kleine Schilddrüse
    Mit echoarmen Bezirken bds. (DD Zystenbildung, EO4.2)
    -sonographisch keine Größenänderung zu 07/2008
    2. Euthyreote Stoffwechsellage unter L-Thyroxin 50

    FT3 = 3,1 ng/l (2-4,4)
    FT4 = 14,6 ng/l (8-18 )
    TSH basal = 1,6 µU/ml (0,3-3,0)
    Mikrosomale Antikörper: 9,4 U/ml (<34
    TAK <10U/ml
    LH = 5,8 U/l (2-10)
    FSH = 1,6 U/l (2-10)
    Oestradiol = 195 ng/l (50-300)
    Prolaktin = 24 µg/l (<28 )
    Progesteron = 6,1 µg/l (>6)
    Testosteron = 0,9 µg/l (<0,7)
    SHBG = 92 nmol/l (30-90)
    Freier Androgenindex = 3,4 (0,7-6,8 )
    DHEAS = 4697 µg(l (<3300)
    Cortisol im Serum = 172 µg/l (50-250)
    ACTH = 18,1 ng/l (7-67)
    17-OH-Progesteron = 2,5 µg/l (<3,2)
    IGF l = 330 µg/l (130-360)
    25-OH-Vitamin-D = 49,1 µg/l (25-70)
    Metanephrin im Plasma = 24 ng/l (<90)
    Normetanephrin im Plasma = 60 ng/l (<200)

    Im Normbereich lagen (hierzu habe keine Werte bekommen):
    Leukozyten mit Differntialblutbild, rotes Blutbild, Thrombozyten, Kreatinin, Harnstoff, Harnsäure, Natrium, Kalium, Chlorid, Calcium, Phosphat, GPT, GOT, GGT, AP, LDH, Bilirubin, Serumglukose

    Schilddrüsensonografie:
    Volumen rechts 5,6 ml, links 3,6 ml, damit rechts betonte Schilddrüse. Binnenrefluxmuster echonormal und homogen. Links kaudal lateral kleine Zystenbildung mit 7mm Durchmesser, rechts paramedian kleine Zyste mit 3mm Durchmesser. Keine Lymphome abgrenzbar.

  2. #2
    hannibal
    Gast

    Standard AW: Wasserunverträglichkeit? Depression?

    Hallo Itchy,
    da sind ja bei dir ne ganze Menge an Fragen. Deine Depression? Bist dun sicher das du welche hast?
    Du schreibst das du in Behandlung bist.
    Wie sind denn da deine Beschwerden.?
    Deine Wasserunverträglichkeit ist schon sehr schlimm. Was ist mit Tee ohne Zucker, kannst du diesen gar nict trinken, des Geschmacks wegen?
    Erschöpfung, beim Abitur, muss nicht gleich in Depression ausarkten.
    Da hast du viel Stress gehabt, dein Körper sagte dir, halt so gegt es nicht weiter.
    Das haben ganz viele Abiturienten. Das ist auch ziemlich anstrengend. Hatte meine Tochter auch durch. Daher weißmich wie es sein kann.
    Wegen des Haarausfalls, kann auch vom Stress kommen, da kann dir aber ein Hautarzt helfen. Dieser nimmt eine Probe und kann dieses genau analysieren.
    Mit den Kopfschmerzen , da gibt es sogenannte Schmerzärzte , die auf Kopfschmerzen spezialisiert sind, versuch mal solch einen aufzu suchen. Brauchst aber auch hier eien Überweisungsschein.
    Deine Bauchschmerzen, lass doch mal die Schokolade weg . Fructoseunverträglichkeit, muss aber behandelt werden . Leider musst du dich an die Diäten da HALTEN:
    Wie ist denn dein Blutdruck? Wegen des Frieren.
    Deine Hitzewallungen, sind es nur Hitzewallungen oder leidest du an Nachtschweiß?
    Bei dir ist es etwas schierig, da du Medikamente einnimmst und in psychologischer Behandlung bist, was nicht heißen soll, das es falsch ist. Aber die Ursachen für deine Depressionen weiß ich nnicht wirklich.
    Wer hat dich dort hin überwiesen.
    Müdigkeit und ,,depressive Phasen" sind heut zu Tage fast normal. Du hast eien anstrengende Zeit hinter dich gebracht.
    Zysten in der Schilddrüse oder wo auch immer sind ganz normal, außer sie wachsen rellativ schnell und machen dann Probleme. Da musst du dir jetzt keien Gedanken machen.
    Was ist mit dem Rauchen. Kannst du da etwas kürzer treten?
    Das mit den trinken, das kannte ich auch. Das ist bei vielen Frauen so, das man einfach ekein Durstzgefühl hat. Das hast du aber sehr gut im Griff.
    Ich hoffe, ich konnte dir etwas helfen.
    Werde mich noch mal melden . Bleibe auf jeden Fall dran.
    Trotz alledem, noch restliche Frohe Weihnachten.
    Bis bald
    LG
    Ilona

Ähnliche Themen

  1. Depression als Schlaganfallrisiko
    Von aerzteblatt.de im Forum Nachrichten
    Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 21.09.2011, 19:00
  2. Depression als Schlaganfallrisiko
    Von aerzteblatt.de im Forum Nachrichten
    Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 15.08.2011, 18:20
  3. Depression
    Von Knepple im Forum Psychische Erkrankungen
    Antworten: 2
    Letzter Beitrag: 03.05.2011, 20:15
  4. Depression in Remission?
    Von catan im Forum Psychische Erkrankungen
    Antworten: 2
    Letzter Beitrag: 07.12.2010, 09:17
  5. Depression als Demenzrisiko
    Von aerzteblatt.de im Forum Nachrichten
    Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 06.07.2010, 19:00