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Wirklich kein Handlungsbedarf?

In dieser Diskussion geht es um "Wirklich kein Handlungsbedarf?" im "Krankheiten" Forum, als Teil von Patientenfragen.net
@Michael: Ja ich habe Übergewicht, leider und diese 30kg zuviel habe ich innerhalb von 6 Monaten zugenommen, ohne was am essen zu ändern, noch so ...


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Alt 14.02.2007, 17:31   #16
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Standard AW: Wirklich kein Handlungsbedarf? - Dieser Beitrag ist 605 Tage alt

@Michael: Ja ich habe Übergewicht, leider und diese 30kg zuviel habe ich innerhalb von 6 Monaten zugenommen, ohne was am essen zu ändern, noch so eine Sache die mich stutzig macht, aber anscheinend niemanden Interessiert. Schnarchen tu ich laut Aussage meines Mannes nur ab und an mal, meist wenn ich nen besonders stressigen Tag hatte, ist alo nicht regelmässig.
Hab mir den LInk mal zu Gemüte geführt. Mein Endo hat als Oberwert für den TSH auch 2,50 und irgendeinen Grund muss die Empfehlung ja haben, auch wenn sie aus den Staaten kommt. Gleiches bei JOD. Mir persönlich ist z.B. aufgefallen, das es mir besonders mies geht, wenn ich Fisch gegessen hab ( und den ess ich sehr gerne und oft) und auch als ich zum CT war, ging es mir nach dem Kontrastmittel so grottenschlecht wie lange nicht mehr. Die Ärztin fragte nach ner SD-Überfunktion, was ich ja verneint habe, aber komisch finde ich das schon.
LG Susi
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Alt 14.02.2007, 17:34   #17
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Standard AW: Wirklich kein Handlungsbedarf? - Dieser Beitrag ist 605 Tage alt

Hi Susi!

Nun, das könnte auch eine Jodallergie sein, unabhängig von der Schilddrüse. Im Kontrastmittel ist Jod enthalten (nicht in allen!) und im Fisch bekanntlich auch, hast Du da mal dran gedacht?

LG, Andrea
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Alt 14.02.2007, 17:36   #18
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Standard AW: Wirklich kein Handlungsbedarf? - Dieser Beitrag ist 605 Tage alt

Hallo Andrea!
Wie find ich denn nun schonwieder raus, ob es viellleicht das ist?
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Alt 14.02.2007, 17:43   #19
Teetante
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Standard AW: Wirklich kein Handlungsbedarf? - Dieser Beitrag ist 605 Tage alt

Hi Susi!

Kannst Du jodhaltige Salben ab (z.B. PVP-Jod-Salbe oder Betaisadonna)?
Hmmm, eigentlich weiß ich das auch nur von Patienten, die z.B. eine KM-Reaktion hatten oder aber eben auf diese Salben allergisch reagieren. Frag doch mal Dr. Google, vielleicht steht in den Weiten des www was dazu....

LG, Andrea
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Alt 14.02.2007, 18:13   #20
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Standard AW: Wirklich kein Handlungsbedarf? - Dieser Beitrag ist 605 Tage alt

Hallo Andrea,
ich schere doch nicht alle Ärzte über einen Kamm. Also wenn das so ankommt möchte ich mich doch dafür entschuldigen.
Rosa
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Alt 14.02.2007, 18:15   #21
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Standard AW: Wirklich kein Handlungsbedarf? - Dieser Beitrag ist 605 Tage alt

Hi Rosa!

Es las sich etwas allgemein, daher mein Einwand, aber wenn Du es nicht so meintest, ist das in Ordnung! Dann sorry, daß ich da vielleicht was falsch verstanden haben!

Liebe Grüße, Andrea
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Alt 14.02.2007, 20:16   #22
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Standard AW: Wirklich kein Handlungsbedarf? - Dieser Beitrag ist 605 Tage alt

Hallo Rosa,

Du hast mich direkt angesprochen, also möchte ich Dir auch gerne direkt antworten, obwohl Andrea schon genau das geschrieben hat, was ich meine.
Zu Deiner Frage ' Aber dann dürfen wir doch hier auch nicht alles glauben, was man hier schreibt oder?' kann ich nur sagen: stimmt!
Auch wenn alle nach ihrem besten Wissen und Gewissen antworten und nur helfen wollen, kann man nie wissen, ob es richtig ist. Hier in dem Forum habe ich bisher noch keinen grob falschen Ratschlag gelesen; nur leider sehr oft in dem anderen Forum. Es war etwas dumm von mir, hier eine Antwort an Susi zu schreiben, wo ich gerade noch die Antworten aus dem anderen Forum (in dem ich unmittelbar vorher gelesen hatte) in meinem Kopf hatte. Die Antworten dort gingen in Richtung 'die meisten Ärzte haben keine Ahnung' und 'vergess den Arzt... gehe besser zu Dr.XX', etc. So etwas macht mich immer traurig und wütend, weil ich genau weiß, dass kein Arzt bewußt falsch handelt.

Und Rosa, 'Aber leider können sich auch Ärzte irren' stimmt auch, nur kommt das wie in den meisten Berufen eher sehr selten vor. Deshalb mein Link zu der Seite info-medico, wo es um Missverständnisse geht.

LG
Birgitt
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Alt 15.02.2007, 15:27   #23
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Standard AW: Wirklich kein Handlungsbedarf? - Dieser Beitrag ist 604 Tage alt

Hallo,

Zitat: von StarBuG
@Birgitt: Danke für den Link.

Dieser hier (auch von der oben verlinkten Seite) ist auch noch sehr interessant:
http://info-medico.de/___trotzdem_fa...em_falsch.html
Das ist wirklich sehr interessant, wenn auch wenig hilfreich und trotzdem falsch.

Diese schludrig zusammengesuchten Argumente, und ein Arzt, der die berechtigten Sorgen der Patienten nicht ernst nimmt, nur weil er kein Buch gefunden hat in dem diese Beschwerden in Zusammenhang stehen...

So ist z.B. seine Aussage zu Jod und Hashimoto definitiv falsch, und das hat man ihm auch schon mehrfach mitgeteilt. Trotzdem ist seine Behauptung immer noch online, jetzt wider besseren Wissens.

So schreibt z.B. PD Dr. Reinhard Finke, Berufspolitischer Sprecher der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie, bereits 2005, dass sich die Gabe von Jodid bei Autoimmunerkrankungen der Schilddrüse verbietet (Kunstfehler).
Quelle:
http://www.endokrinologie.net/profil...005/1-2005.pdf

Seine Aussage, dass Thyroxin Jod enthält ist zwar nicht (ganz) falsch, erweckt aber bewusst einen falschen Eindruck und ist natürlich total undifferenziert.
Genaueres dazu kann man am besten bei Wikipedia nachlesen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Thyroxin

Und seine Aussagen zu Patienten und Internetforen sind einfach nur arrogant und zeigen, dass er am liebsten uninformierte Patienten hat, die dem Arzt gefälligst zu glauben haben, und sich nicht um ihre Gesundheit kümmern sollen, sondern das dem Arzt zu überlassen haben.

Zu so einem Arzt würde ich niemals gehen.

Schnuppel
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Alt 15.02.2007, 15:36   #24
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Standard AW: Wirklich kein Handlungsbedarf? - Dieser Beitrag ist 604 Tage alt

hallo schnuppel,

ich habe diesem arzt bereits eine email geschrieben, aber weniger über hashi usw. weil mir da echt das fachwissen fehlt und soweit lehne ich mich nicht aus dem fenster, sondern mehr über die rubrik: missverständnisse zw. arzt und patient.da haben mir einige aussagen nicht so gut gefallen und ich habe ihm ensprechend meine meinung gesagt, per email.
ich denke auch, dass wir uns hier nicht so negativ darüber auslassen, weil wir uns vielleicht reinsteigern. wenn bestimmten personen die seite nicht passt, dann kann man das mal erwähnen, dass sie nichtso empfehlenswert ist, aber details sollten entsprechend mit dem betreiber der seite diskutiert werden.
wir machen hier keine "schwarze liste"
wenn ihr fragen habt, weil etwas unklar ist, dann fragt doch einfach hier, aber wir werden andere seiten nicht in verruf bringen.
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Alt 15.02.2007, 17:43   #25
Birgitt
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Standard AW: Wirklich kein Handlungsbedarf? - Dieser Beitrag ist 604 Tage alt

Hallo Schnuppel,

auch auf die Gefahr hin, dass ich jetzt in ein Fettnäpfchen trete, möchte ich doch hier ganz öffentlich meinen Eindruck schildern.
Irgendwie kommt mir Dein Beitrag sehr bekannt vor.
Du bist hier heute das erste mal in dem Forum. Es gibt fast 10.000 Beiträge. Eine ganze Menge verschiedener Themen auf die man antworten kann. Aber genau zu dem Arzt, der hier noch nicht einmal erwähnt wird, hast Du auf die schnelle einen längeren sehr negativ beladenen Beitrag mit div. Quellenangaben. Zu sonst keinem anderem Beitrag hast Du Dich geäußert. Wie schon gesagt, mir kommt das sehr bekannt vor und vermutlich hast Du Dich extra, um anonym zubleiben mit einem neuen Account/Nickname (wie auch immer) angemeldet.
Mach es doch bitte wie Lucy (finde ich übrigends sehr gut) und schreibe dem Arzt Deine Meinung persönlich, er kann sehr gut mit Kritik umgehen. Den Link zu seiner Seite hast Du ja. Wenn Du eine erneute Schlammschlacht möchtest, bitte nicht hier, das ist der falsche Ort.

Birgitt
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Alt 15.02.2007, 17:51   #26
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Standard AW: Wirklich kein Handlungsbedarf? - Dieser Beitrag ist 604 Tage alt

danke für deine unterstützung birgitt,

wie gesagt, freie meinungsäußerung ist okay, aber wir werden keinen "rufmord" (im schlimmsten fall ) akzeptieren!
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Alt 15.02.2007, 18:26   #27
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Standard AW: Wirklich kein Handlungsbedarf? - Dieser Beitrag ist 604 Tage alt

Zitat: von Schnuppel
Diese schludrig zusammengesuchten Argumente, und ein Arzt, der die berechtigten Sorgen der Patienten nicht ernst nimmt, nur weil er kein Buch gefunden hat in dem diese Beschwerden in Zusammenhang stehen...
Mit solchen Aussagen musst du bitte vorsichtig sein!
Ein Arzt weiß wo er suchen muss, und es stehen nicht nur Bücher zur Recherche zur verfügung sondern auch Online Publikationsdatenbanken, an die Patienten gar nicht so dran kommen.
Das erleben eines Arztes in der alltäglichen Praxis ist, das viele Patienten mit angelesenen oder von außen an sie rangetragenen Krankheitsvorstellungen kommen und den Arzt zur Behandlung dieser einen Krankheit auffordern. Der Arzt lernt in seinem Studium der Medizin aber das richtige deuten von Symptomen und sein immenser Wissenschatz an Krankheiten und deren Symptomen und jahrelange Erfahrung sind den "ergoogelten" Diagnosen der Patienten in 97% der Fälle "überlegen".

Zitat: von Schnuppel
So ist z.B. seine Aussage zu Jod und Hashimoto definitiv falsch, und das hat man ihm auch schon mehrfach mitgeteilt. Trotzdem ist seine Behauptung immer noch online, jetzt wider besseren Wissens.

So schreibt z.B. PD Dr. Reinhard Finke, Berufspolitischer Sprecher der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie, bereits 2005, dass sich die Gabe von Jodid bei Autoimmunerkrankungen der Schilddrüse verbietet (Kunstfehler).
Quelle:
http://www.endokrinologie.net/profil...005/1-2005.pdf
Er schreibt, das sich eine Jodid Therapie verbietet und das auch ohne jede Literaturangabe, also ist diese Aussage auch erst einmal fraglich.
Das aufgeführte Argument "in den Kontraindikationen (also Gegenanzeigen) der Jodmedikamente habe ich keinen Hinweis gefunden, dass Jod bei Hashimoto kontraindiziert wäre" halte ich für ein sehr schlüssiges Argument, denn dort würden solche Erkenntnisse als erstes zu finden sein, da dort Milliarden an Schadensersatzklagen zu erwarten wären.

Zitat: von Schnuppel
Seine Aussage, dass Thyroxin Jod enthält ist zwar nicht (ganz) falsch, erweckt aber bewusst einen falschen Eindruck und ist natürlich total undifferenziert.
Genaueres dazu kann man am besten bei Wikipedia nachlesen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Thyroxin
Wieso ist diese Aussage nicht ganz falsch?
Die Aussage ist total richtig. Es ist eben nur gebunden und nicht frei.
Im Körper befinden sich etwa 10-20mg Jod, größtenteils als organisches d.h. in Schilddrüsenhormon eingebautes Jod.
Wenn du nun Jod zu dir nimmst, also z.B. durch Fisch essen oder Jodsalz, dann wird dieses Jod zu 99,9% an Eiweiß gebunden und so im Blut transportiert. Also ist auch dieses Jod nicht frei, wie du mit deinem Satz vielleicht suggerieren wolltest.

Zitat: von Schnuppel
Und seine Aussagen zu Patienten und Internetforen sind einfach nur arrogant und zeigen, dass er am liebsten uninformierte Patienten hat, die dem Arzt gefälligst zu glauben haben, und sich nicht um ihre Gesundheit kümmern sollen, sondern das dem Arzt zu überlassen haben.

Zu so einem Arzt würde ich niemals gehen.

Schnuppel
Das sehe ich anders.
Nur wird es gefährlich, wenn der Patient mit im Internet ergoogeltem Halbwissen meint, er wüsste mehr als der studierte Facharzt mit 30 Jahren Berufserfahrung.
Aber du hast ja zum Glück die freie Arztwahl und Leute die sich auf eine Diagnose versteifen, finden meistens nach zahlreichem Wechseln einen Arzt, der ihre vorgefertigte Meinung therapiert.
Ob das dann lege artis ist lassen wir mal dahingestellt.

Ich kann diesem Text hier http://info-medico.de/Arzt_und_Patie...d_patient.html
trotz relativ geringer Praxiserfahrung (Praxis = Niedergelassener Arzt) vollkommen zustimmen.

Gruß

Michael
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Alt 16.02.2007, 14:56   #28
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Zitat: von StarBuG

Zitat:

Und seine Aussagen zu Patienten und Internetforen sind einfach nur arrogant und zeigen, dass er am liebsten uninformierte Patienten hat, die dem Arzt gefälligst zu glauben haben, und sich nicht um ihre Gesundheit kümmern sollen, sondern das dem Arzt zu überlassen haben.

Zu so einem Arzt würde ich niemals gehen.

Schnuppel

Das sehe ich anders.
Nur wird es gefährlich, wenn der Patient mit im Internet ergoogeltem Halbwissen meint, er wüsste mehr als der studierte Facharzt mit 30 Jahren Berufserfahrung.
Aber du hast ja zum Glück die freie Arztwahl und Leute die sich auf eine Diagnose versteifen, finden meistens nach zahlreichem Wechseln einen Arzt, der ihre vorgefertigte Meinung therapiert.
Ob das dann lege artis ist lassen wir mal dahingestellt.

Ich kann diesem Text hier http://info-medico.de/Arzt_und_Patie...d_patient.html
trotz relativ geringer Praxiserfahrung (Praxis = Niedergelassener Arzt) vollkommen zustimmen.

Gruß

Michael
Wenn Dein Auto auf einmal anfängt zu klappern, vorne an der Achse, und hat das bisher nicht gemacht.
Und Du fährst von Werkstatt zu Werkstatt, alle sagen, sie können nichts finden.
Das Klappern beunruhigt Dich aber, könnte ja auch Deine Sicherheit gefährden.
Und die 6. Werkstatt findet gerade noch rechtzeitig die lose Schraube an der Achse, die die anderen Werkstätten übersehen haben oder nicht dort nachgesehen haben, weil dort "noch nie eine Schraube lose war"
Und das bewahrt Dich gerade noch davor, bei 200 km/h einen Reifen zu verlieren.
Dann bist Du glücklich darüber dass Du hartnäckig geblieben bist, und nicht den ersten Mechanikern geglaubt hast, nur weil diese einen Beruf hatten, in dem Du Dich nicht auskennst.
Dass musst Du nämlich gar nicht, Dein Verstand und Dein Gefühl haben Dir gesagt, dass etwas nicht stimmt.
Und Dir das Leben gerettet.

Und: Klar kann man das auch auf Ärzte übertragen, denn das sind keine Halbgötter in Weiss, sondern die haben einen Beruf wie jeder andere auch. Da ist nix besonderes dabei.
Auch wenn sich *manche* so fühlen.
Das ist jetzt nicht verallgemeinert.
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Alt 16.02.2007, 21:25   #29
Arzt
 
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Es geht ja auch nicht um Halbgötter in Weiß, es geht darum das Patienten sich Halbwissen aneigenen und danach meinen, sie wüßte es besser als ihr Arzt.
Du denkst auch nicht nach etwas Googlen, du kannst dein Auto besser reparieren als der Mechaniker in der Fachwerkstatt, oder?

Es gibt nun mal leider noch nicht für jedes Problem in der Medizin eine Lösung.
Leider sind auch noch nicht alle Krankheiten erkannt und erst recht nicht alle therapierbar.

Aber wenn du dich von deinem Arzt nicht gut behandelt fühlst, kannst du ja zum Glück den Arzt wechseln.
Ärzte sind auch nur Menschen, sie wissen auch nicht alles, machen Fehler und nicht jeder kommt mit jedem klar.

Also versteh mich nicht falsch, ich will nicht wiederlegen, dass du Probleme, die du verspürst nicht klären lassen solltest. Wenn dein Arzt dir nach mehreren Besuchen sagt "Frau XY, es tut mir leid, aber ich weiß leider nicht weiter. Ich kann einfach keine Ursache für ihr Problem finden." klar kannst du dann deinen Arzt wechseln. Aber wenn du zu deinem Arzt gehst und sagt "ich schwitze Morgens und hab Herzrasen. Testen sie bitte TSH, ft3, ft4, und die Schilddrüsenantikörper, da ich in Google gelesen habe das ich Hashimoto habe", und wenn der Arzt dann sagt "Frau XY, erst einmal möchte ich bei ihnen schauen ob..." und du dann zum nächsten gehst, weil "der Arzt ja keine Ahnung hat", dann ist das was ganz anderes.

Es geht in der heutigen Zeit bei einer Arzt-Patientenbeziehung um ein gemeinsames erarbeiten von Behandlungsstrategien. Aber diese Gemeinsamkeit muss auch auf das Fachwissen des Arztes vertrauen. Denn auch wenn Google für viele Fragen schnell Antworten ausspuckt, Ärzte müssen nicht umsonst 6 Jahre studieren und weitere 5 Jahre für den Facharzt absolvieren, das hat schon seine Gründe


Gruß

Michael
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Alt 16.02.2007, 21:38   #30
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Hallo Schnuppel,

mal davon abgesehen, dass ich nicht mit 200 Sachen über die Autobahn rase , habe ich derartige Probleme noch nie gehabt - weder in Autoreparaturwerkstätten noch beim Arzt.

Sicher, meine cP war anfänglich nicht deutlich. Die Blutwerte waren absolut nichtssagend, und mein damaliger Hausarzt hielt es nicht für nötig, mich zu einem Rheumatologen zu überweisen. Aus heutiger Sicht würde ich aber sagen, dass auch der Rheumatologe nicht viel gebracht hätte.

Das änderte sich erst, als eine Vielzahl von Gelenken äußerst schmerzhaft angeschwollen war, und das auch noch symmetrisch. Meine Blutwerte waren nach wie vor vollkommen unergiebig. Aber das klinische Bild war inzwischen mehr als deutlich. Nun wurde ich aber ernst genommen und angemessen therapiert.

Wir sind eben alle keine Autos, bei denen mal eben eine Schraube locker ist. Ich sehe wohl ein, dass selbst ein erfahrener Arzt angesichts zweier angeschwollener Handgelenke, aber ohne jeden auffälligen Blutbefund, nicht in der Lage ist, eine cP zu diagnostizieren. Für ihn waren es damals Sehnenscheidenentzündungen ... logisch, hatte ich ja auch ein Redaktions-/Textverarbeitungsbüro und tat den ganzen Tag nix anderes als tippen. Der Gedanke liegt also nahe.

Liebe Grüße von
Angie
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