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Thema: Ziehen in den Waden, Gelenkschmerzen, schwitzende Beine

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In dieser Diskussion geht es um "Ziehen in den Waden, Gelenkschmerzen, schwitzende Beine" im "Krankheiten" Forum, als Teil von Patientenfragen.net
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  1. #1
    Ganz neu hier
    Geschlecht
    maennlich
    Alter
    43 Jahre
    Mitglied seit
    21.04.2013
    Beiträge
    2

    Frage Ziehen in den Waden, Gelenkschmerzen, schwitzende Beine

    Hallo,

    ich habe mich hier angemeldet in der Hoffnung auf einige Tipps. Bei mir verhält es sich seit Wochen wie folgt: Ich bekomme meist beim Spazierengehen plötzlich heisse Waden und Schienbeine, die Beine (ab Knie abwärts) schwitzen auch heftig. Das kann kommen und gehen wie es will, einen klaren Auslöser konnte ich nicht festmachen. Manchmal zieht es auch enorm in den Waden, meist am Morgen nach dem Aufstehen. Teilweise fühlen sich die Gelenke im Körper an wie bei einer Art "Grippeschwere". Es sind noch keine richtigen Schmerzen, eher so ein "Verkartet"-Gefühl. Ich habe nahezu alles an Untersuchungen durch:

    - Herz
    - Orthopädie
    - Rheuma
    - Borelliose
    - Blut
    - Neurologie
    - Venenarzt (alle Venen top, also keine Thrombose)
    - Hormonwerte: Absolut bestens (laut Arzt)

    Auch mein Nacken und der Schulterbereich sind teilweise extrem verhärtet. Wenn diese "Krampfanflüge" kommen (es krampft nicht direkt, es immer wie "kurz davor"), dann hilft seltsamer Weise Bewegung. Dieses Kurz-vor-Krampf-Gefühl tritt meist im Sitzen oder Liegen auf, selten in Bewegung.

    Ich tippe aufgrund einer vorliegenden Angsterkrankung auch auf eine "lavierte Depression", also Symptome des Körpers ohne erkennbare Ursache als Zeichen für eine "versteckte" Depression, ohne sich seelisch unbedingt depressiv fühlen zu müssen.

    Allerdings möchte ich auch nicht pauschal auf "alles Psyche" abgestempelt werden und unnötig den Versuch mit Antidepressiva starten, da ich Medikamente im Allgemeinen nicht gut vertrage bzw. hypersensibel reagiere. Übrigens: Die Zufuhr von Magnesium (500er täglich einmal) ändert an und für sich nichts am Zustand. Ich könnte natürlich mehr nehmen, aber möchte nicht unnötig was "reinkippen" was nicht sein muss. Mein Hausarzt hat mich jetzt noch an einen Endokrinologen überwiesen um ein eventuelles Ungleichgewicht zu prüfen bzw. einen Mangel bestimmter Stoffe.

    Und mir ist aufgefallen: In geschlossenen Räumen scheint es schlimmer als draussen, vor allem in unserer aktuellen Wohnung in der wir aufgrund diverser Umstände das Wasser seit 4 Wochen nicht nutzen können und vieles, vieles mehr. So als wolle etwas in mir sich "befreien" und fühlt sich in der Wohnung "eingeengt, gestaucht". Das würde ja wieder für die Psyche sprechen, aber trotz alle dem macht mir dieses seltsame Ziehen und "Katergefühl" doch etwas Sorgen. Auch unterhalb der Kniescheiben zieht es manchmal, mal gibt es punktuellen Druckschmerz in einzelnen Muskelbereichen (Waden, Oberschenkel, Arme).

    Das kann alles von jetzt auf gleich kommen und gehen, was mich wiederum an irgendeinen "irritierten Nerv" denken lässt. Aber selbst ein Gleitwirbelröntgen von HWS und LWS war negativ. Hinzu kommt, das manchmal meine Muskeln "tuckern" und das die "Krampfneigung" dann größer ist, wenn ich meine Zehenspitzen anziehe oder nach unten drücke. Sehr skurril das alles...

    Irgendjemand hat mal "Fibromyalgie" in den Raum geworfen, aber die meisten Ärzte untersuchen nur kurz, finden nix, und ich stehe dann da und weiß nicht mehr weiter. Das Wetter scheint aus meiner Empfindung heraus einen großen Einfluss auf meine Symptome zu haben. Wenn es umschlägt in nass-kalt wird es meist schlimmer mit dem Ziehen und den Gelenkschmerzen (immer nur ab Knie abwärts und manchmal Hüfte). Wird es nur tendentiell wärmer, fangen die Waden und Schienbeine ratz-fatz an zu schwitzen.

    Wer von Euch kennt ähnliche Symptome bzw. hat ähnliches erlebt oder hat Tipps, auf was ich mich noch checken lassen könnte bzw. sollte? Borelliose ist übrigens ebenfalls ausgeschlossen worden, auch die Schilddrüse ist top.

    Ich freue mich auf jeden Hinweis und stehe für Nachfragen gerne zur Verfügung. Ich bin übrigens Raucher, trinke KEINEN Alkohol, ernäher mich tendentiell gesund und frisch, kein Kaffee, ca. 2 - 3 Liter Wasser am Tag.
    Geändert von Casadero (21.04.2013 um 16:38 Uhr)

  2. #2
    Noch neu hier
    Geschlecht
    maennlich
    Alter
    56 Jahre
    Mitglied seit
    29.08.2009
    Beiträge
    18

    Standard AW: Ziehen in den Waden, Gelenkschmerzen, schwitzende B

    Ich meine, es könnten mehrere Dinge sein. Psychisch bedingt sind bei Angsterkrankungen häufig muskuläre Probleme und Schwitzen. Eine erhöhte Krampfneigung kommt häufig vom Rücken, eine Untersuchung auf Wirbelgleiten reicht da bei Weitem nicht aus. Das Ziehen in den Waden bis in die Kniegelenke hatte ich vor kurzem selbst, es war eine Reaktion auf Kortison, mein Arzt meinte es wäre RLS / Polyneuropathie. Ich habe es wegbekommen mit billigem Magnesium + Vitamin E von Penny. Magnesium Verla und Co. hatten bei mir noch nie eine Wirkung gezeigt und die habe ich bewußt nicht genommen.

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