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Thema: Kernspintomographie rechtes Kniegelenk

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In dieser Diskussion geht es um "Kernspintomographie rechtes Kniegelenk" im "Medizinische Befunde übersetzen" Forum, als Teil von Patientenfragen.net
...

  1. #1
    Noch neu hier
    Name
    Helmut
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    24

    Standard Kernspintomographie rechtes Kniegelenk

















    Kernspintomographie rechtes Kniegelenk
    Hallo habe einen Kernspinbericht meiner Mutter 80 Jahre den ich gerne übersetzt hätte.
    Vielen Dank im voraus dafür.

    -ausgedehnter, komplex- eingerissener Außenminiskus mit partieller Verlagerung der Pars intermedia nach ventrolateral und perimeniskealen Reizzustand.

    -ausgeprägte Degeneration des komplex- eingerissenen und medial und recessial verlagerten (Pars intermedia). Innenmeniskus mit kräftigen perimeniskealen Reizzustand.

    -fortgeschrittene Degeneration des vorderen Kreuzbandes ohne sichere Abgrenzbarkeit der Bandkontinuität.

    -geringgradiger Tibia Vorschub.

    -Signalveränderungen des proximalen Außenbandes, beidseits erhaltene Kontinuität der Kollateralbänder.

    -regelrechte femorpatellare Artikulation. Fokal IV solitärer Knorpeldefekt am Patella First, ansonsten bis flächige II° Knorpelausdünnung insbesondere der lateralen Facette.

    -fokal bis II° Knorpelveränderungen Serie 201, Ima 21 im lateralen femoralen Gleitlager.
    -flächige IV° Knorpeldefekte im medialen femorotibialen Kompartiment, kräftige osteophtäre Appositionen.
    -flächige IV° Knorpeldefekte im lateralen femorotibialen Kompartiment ( tibiale Gelenkfläche).
    -intraartikulärer Reizzustand und Aspekt eines geringen Lipoma arborescens.
    -Ligamentum Patella und Quadrizepssehne unauffällig.
    -sehr schmale Serie 501, Ima 8. Baker- Zyste

    Vielen Lieben Dank

    Nachricht

  2. #2
    Wohnt praktisch hier
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    Standard AW: Kernspintomographie rechtes Kniegelenk

    Hallo Helmut,

    also der Befund Deiner Mutter sagt folgendes aus.

    ausgedehnter Riss des Aussenmeniskus (also Aussenknie) mit teilweiser Verlagerung des Pars Intermedia (mittlere durchblutete teil des Meniskus)nach vorn (Richtung Bauch) und seitlich. Dazu besteht ein Reizzustand um den Aussenmeniskus herum.
    Ausgeprägte degenerative Veränderung des komplex eingerissenen und in der Mitte Richtung medialer
    Recessus (Aussackung der Gelenkkapsel ) verlagerten Pars intermedia hier Innenmeniskus also Innenseite des Schenkels. Auch hier mit einem entsprechenden Reizzustand um den Meniskusbereich herum!

    Fortgeschrittene Degeneration des vorderen Kreuzbandes ohne Nachweis einer ohne sichere Abgrenzbarkeit der Bandkontinuität. Das heisst das Kreuzband ist sehr deutlich beschädigt ...!

    Es besteht ein geringgradiger Tibia Vorschub. Dies kann bedingt sein durch einen gewissen Ausfall des vorderen Kreuzbandes der beiden zentralen passiven Führungselemente (primäre Stabilisatoren) des Kniegelenks gestört. Daraus resultiert eine pathologische (krankhafte) Bewegungsfreiheit des Schienbeinkopfes nach vorne (ventral),

    Signalveränderungen des proximalen Außenbandes (Seite Innenschenkel), beidseits erhaltene Kontinuität der Kollateralbänder. Sprich das Seitenband ist stabil geblieben obwohl es bei dem Unfall etwas....

    Das Knie hat zwei Teilgelenke femorpatellar und femorotibial der Bewegungsablauffemorpatellar (Oberschenkelknochen -> Kniescheibe ist OK).
    Der Gelenkknorpel an der Kniescheibenspitze hat punktförmige Schäden also wo kein Gelenkknorpel mehr da ist! Ansonsten II° Knorpelausdünnung insbesondere der lateralen (seitlichen ) Facette.(Fläche)

    Bei II° gibt es nur geringe degenerative Veränderungen des Gelenkknorpels. Ähnlich sieht es im lateralen (seitlichen) femoralen Gleitlager. aus also zwischen den Condylen (zwei knöcherne Höcker am Unterteil des Oberschenkelknochens)

    https://www.dr-gumpert.de/html/knie.html (u.U. herauskopieren und in die Adresszeile einfügen)

    Ganz anders sieht femorotibialen Kompartiment also medialen Kompartiment aus -> also auf der Seite des Innenschenkels der Gelenkknorpel zwischen Schienbein und Oberschenkelknochen hier kräftige knöcherne Auflagerungen bedingt durch flächige Zerstörungen des Gelenkknorpels (vor allem auf dem Schienbein).

    Im Gelenk besteht ein Reizzustand. Das Lipoma arborescens ist eine seltene Knieerkrankung -> Aspekt geringe zottige Wucherung ... Das Patella -Band undQuadrizepssehne sprich die beiden Bänder die die Kniescheibe oben und unten stabilisieren sind unauffällig. Natürlich gibt es bei dem Verletzungsbild eine Bakerzyste (Kniekehle).

    Also grösste Probleme Menisken und vorderes Kreuzband. Nun ist die Mutter 80 J. OP ... also minimalinvasiv.

    https://www.dr-gumpert.de/html/meniskus.html


    Also soviel zum Befund was bei Deiner Mutter möglich ist (OP minimalinvasiv ) usw. weis ich nicht.


    Gruss Stefan

  3. #3
    Noch neu hier
    Name
    Helmut
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    maennlich
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    53 Jahre
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    Standard AW: Kernspintomographie rechtes Kniegelenk

    Hallo Stefan

    Vielen Dank für die Antwort. Leider war ich nicht bei dem Arzt mit dabei. Ich weiß nur das wohl von einer Knieprothese gesprochen wurde. Wenn ich aber deine Übersetzung so lese werden die Probleme damit nicht behoben werden können.

    Gruß Helmut.

  4. #4
    Wohnt praktisch hier
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    Standard AW: Kernspintomographie rechtes Kniegelenk

    Hallo Helmut ,

    wenn sie ein künstliches Kniegelenk bekommt (PET) wäre das Problem erledigt. Das kann man machen wenn die Mutter ansonsten wenig gesundheitliche Probleme hat. Allerdings wenn man in die 80 iger J. kommt ist eine Narkose nicht mehr ganz so einfach. Bei einer minimalinvasiven OP wäre eine Teilnarkose kein Problem.

    Wenn es um eine PET geht muss man den Operationsbereich blutleer bekommen. Das heisst mit einer Manschette.... da sollte der Patient unbedingt ruhig liegen was bei einer Teilnarkose etwas problematisch wäre! Also wird man vor Ort entscheiden was bei Deiner Mutter möglich ist oder nicht! Es wäre ja ein grosser Eingriff.... .

    Gruss
    Stefan

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