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Thema: MRT Befund Knie rechts nach Tibeakopffraktur

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In dieser Diskussion geht es um "MRT Befund Knie rechts nach Tibeakopffraktur" im "Medizinische Befunde übersetzen" Forum, als Teil von Patientenfragen.net
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  1. #1
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    Standard MRT Befund Knie rechts nach Tibeakopffraktur

    Guten Morgen,

    im am 14.05.2015 hatte ich einen kleinen Unfall.... Beim spielen von zwei Hunden ist mir einer mit hohem Tempo gegen das Knie gerannt. Es erfolgte dann später eine Vorstellung in der Notaufnahme der Uniklinik, da die Schmerzen im laufe des Nachmittags immer heftiger wurden. Entlassen wurde ich dort mit der Diagnose: Knieprellung.
    Da ich nun schon drei MRT Befunde habe werde ich diese in einzelne Posts schreiben. Vor allem würde mich nun mal die Diagnose vom letzten MRT genau Interessieren und was hier noch auf mich zukommen könnte bzw. ob es auch von alleine wieder normalisiert.

    Zur Sprechstunde bin ich ebenfalls immer in der Uniklinik (Orthopädische Sprechstunde). Allerdings habe ich hier bei drei Terminen bis jetzt auch immer drei verschiedene Ärzte. Es ist als patient sehr mühsam, da ich immer wieder alles neu schildern muss.

    Es geht los:

    MRT 1 vom 18.05.2015

    Befund:
    Regelrechte Artikulation im Kniegelenk. Fokales Knochenmarködem am äüßeren Aspekt des lateralen Tibiaplateaus von ca. 20x20mm. In T1-gewichteten Sequenzen innerhalb des Ödems nachweisbare lineare hypointense Signalveränderung verdächtig auf eine subchondrale Infraktion. Erhaltene Höhe des femorotibialen Gelenkknorpels medial und lateral. Innen und Außenmeniskus ohne Nachweis einer Rissbildung. Intakte Kreuz und Kollateralbänder. Die Platella zentriert. Diskrete Konturunregelmäßigkeiten des retropatellaren Gelenkknorpels betont an der medialen Facette. Quadrizepssehne und Patellarsehne intakt. Gelenkerguss mit Flüssigkeitsansammlung im Recessus suprapetallaris.

    Beurteilung:
    Subchondrale Infraktion des lateralen Tibiaplateaus mit begleitendem Knochenmarködem.
    Intakte Kniebinnenstrukturen.
    Retropatellare Chondropathie Grad I bis II. Gelenkerguss.

  2. #2
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    Standard AW: MRT Befund Knie rechts nach Tibeakopffraktur

    MRT 2 vom 18.06.2015

    Beurteilung:
    Laterale Tibiakopfimpressionsfraktur mit nur minimaler Abwinklung der lateralen Gelenkfläche und kleiner Fissur im Knorpelbelag. Ödem im lateralen Tibiakopf. Im Vergleich zur Voruntersuchung zeigt sich hier keine Befundänderung, keine zunehmende Fragmentdislokation. Retropatellare Chondropathie Grad 2-3.

    Keine Meniskusruptur. Intakter Bandapparat.
    Leicht betonte Gelenkflüssigkeit.
    Insertionstendinopathie des Musculus gastrocnemius beidseits.
    Kleine Baker-Zyste

    Ergebnis:
    Gering betonte Gelenkflüssikeit.
    Es zeigt sich eine schalenförmige Absprengung des lateralen Tibiakopfes ohne signifikante Depression der Gelenkfläche. Kleine zarte Fissur im Knorpelbelag mit hier minimaler Stufenbildung der Gelenkfläche.
    Ödem im lateralen Tibiakopf.
    Der Innenmeniskus komme ohne Ruptur zur Darstellung. Regelrechter Knorpelbelag im medialen Kompartiment. Intakter medialer Kollateralbandapparat.
    Unfauffällige Kreuzbänder.
    Unauffällige Darstellung des Außenmeniskus.
    Regelrechte lateraler Kollateralbandapparat.

    Unauffällige Darstellung der Quadrizepssehne und des Ligamentum patellae. Der retropatellare Knorpelbelag zeigt Kontur- und Signalinhomogenitäten, z.T. bis an die Grenzlamelle heranreichend.
    Kleine Ganglien im Insertionsgbiet der Gastrocnemiussehnen.

  3. #3
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    Standard AW: MRT Befund Knie rechts nach Tibeakopffraktur

    Und nun der letzte vom 28.10.2015 (lt. dem kurzen Gespräch beim MRT mit der Ärztin alles total super)

    Befund:
    Zur vergleichenden Bildanalyse liegt die Voruntersuchung vor. Regelrechte Artikulation im Kniegelenk. Regelrechtes Knochenmarksignal. Erhaltene Höhe des femorotibialen Gelenkknorpels. Innen- und Außenmeniskus ohne Nachweis einer Rissbildung. Intakte Kreuz- und Kollateralbänder. Die Platella zentriert.
    Konturunregelmäßigkeiten. Signalalteration des retropatellaren Gelenkknorpels. Verdacht auf intraligamentäres Ganglion/DD mukoide Degeneration des vorderen Kreuzbandes nahe des tibialseitigen Bd.Ansatzes von ca. 6x3 mm. Kein signifikanter Intraartikulärer Erguss.

    Beurteilung:
    Komplett ausgeheilte Tibiakopffraktur
    Chondropathia Patella Grad I-II
    Verdacht auf vorderes Kreuzbeinganglion DD mukoide Degeneration






    So, das war das letzte MRT. Können das alles Begleiterscheinungen von diesem Anpralltrauma sein? Und was heißt das denn nun?

    Vorab schon mal vielen Dank für die Hilfe bzw. Übersetzung

    Liebe Grüße, Melanie Weber

  4. #4
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    Standard AW: MRT Befund Knie rechts nach Tibeakopffraktur

    Im Wesentlichen zeigten sich alle drei MR-Aufnahmen ohne besondere Auffälligkeiten, wenn man vom geringen Verschleiß des Knorpels (was im Laufe der Jahre bei fast jedem zu finden ist) absieht. Im letzten MR zeigte sich ein vollständig ausgeheilter Bruch des Schienbeinkopfes sowie der Verdacht auf eine alters- bzw. verschleißbedingte Veränderung des Gewebes (in Ihrem Fall in der Region des vorderen Kreuzbandes).

    Für Sie bedeuten die Befunde im Grunde nichts. Sie können nach wie vor allen Tätigkeiten nachgehen und müssen sich den Kopf nicht unnötig zerbrechen. Es handelt sich bei den beschriebenen Punkten schlicht um altersbedingte Veränderungen, die keinen Zusammenhang mit dem kleinen Unfall haben, und lt. Befund auch nicht besonders ausgeprägt sind.

  5. #5
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    Standard AW: MRT Befund Knie rechts nach Tibeakopffraktur

    Vielen Dank für die schnelle Antwort.

    Leider mache ich mir doch Gedanken, ob die Geschichte am Kreuzband nicht doch folgen des Anpralls sind. Es geht auch in die Richtung vorderes Schienbein.

    Ich hatte vorher null Probleme. Deswegen ist es für mich nicht ganz nachvollziehbar.

    Gruß, Melanie Weber

  6. #6
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    Standard AW: MRT Befund Knie rechts nach Tibeakopffraktur

    Hallo Melanie!
    Wenn es Folge des Unfalls wäre, dann würde man im MRT z.B. Teilrisse des Kreuzbandes sehen, das ist bei dir aber nicht der Fall, sondern der Befund spricht von Degeneration/also Verschleiß oder von einem Ganglion.

    Letztendlich bringt dir das nichts, selbst wenn es Folge des Traumas wäre, könnte man daran nichts ändern
    Liebe Grüße
    Josie

  7. #7
    Wohnt praktisch hier
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    Standard AW: MRT Befund Knie rechts nach Tibeakopffraktur

    Hallo Melanie,

    bei dem Kreuzband sind nahe am Ansatz Schienbein 6x3 mm betroffen. das Kreuzband ist aber schon ein Stück breiter als 3 mm. Wenn Du keinen Kampfsport machst dürfte es da fast keine Probleme geben.

    Eine ganz andere Geschichte ist ich kann nicht mehr lesen! Denn einmal lese ich ..



    Retropatellare Chondropathie Grad I bis II. Gelenkerguss.

    Retropatellare Chondropathie Grad 2-3.
    Chondropathia Patella Grad I-II

    Schon so kleine Unterschiede es gibt IV Grade der Chondropathie

    Der retropatellare (hinter der Kniescheibe) Knorpelbelag zeigt Kontur- und Signalinhomogenitäten, z.T. bis an die Grenzlamelle heranreichend.

    Nun ja wenn man nicht mehr lesen kann sollte man sich halt eine Brille kaufen. Sollte ich doch richtig gelesen haben würde mich das schon etwas mehr beunruhigen. Es ist aber trotzdem alles noch im Rahmen!!! Aber ich habe mich sicher verlesen.

    Gruss StefanD.

  8. #8
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    Standard AW: MRT Befund Knie rechts nach Tibeakopffraktur

    Hallo,

    danke für die Antworten.
    @StefanD. Du hast dich nicht verlesen. Das erste und dritte MRT ist vom Ev. KH, das zweite MRT war von der Sportparkklinik.

    Ich habe mich auch gewundert. Die Sportparkklinik war beim Anschlussgespräch viel ausführlicher und hat auch mehr erklärt.

    Gruß, Melanie Weber

  9. #9
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    Standard AW: MRT Befund Knie rechts nach Tibeakopffraktur

    MR-Befundung ist reine Interpretationssache des Radiologen. Eine exakte Beurteilung ist nicht 100%ig möglich. Exakte Befunde zeigen sich ausschließlich im Rahmen einer Diag. Arthroskopie. Die Bildgebung dient lediglich als Status. Dementsprechend können hier auch die Interpretationen teilweise abweichen.

    Dennoch, wie auch oben beschrieben, sind sämtliche MR-Aufnahmen ohne besondere Auffälligkeiten. Nichts, was sich jetzt aktuell akut auswirken könnte und nicht schon vor Wochen und Monaten da war. Denn eine Chondropathie entsteht nicht gerade mal eben so binnen ein paar Tagen. Damit laufen Sie mit 100%iger Sicherheit schon einige Zeit.

    Wie schon geschrieben.. liegt am Schienbeinkopf eine alte, jedoch verheilte, Fraktur vor. Ansonsten zeigt sich in allen Aufnahmen nur einen reinen Verschleiß von Knorpel und Gewebe. Also auch hier nichts, was Sie aktuell unbedingt beunruhigen muss.

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