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Thema: Rektumwand, Narbige Formation, Weichteilstruktur?

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In dieser Diskussion geht es um "Rektumwand, Narbige Formation, Weichteilstruktur?" im "Medizinische Befunde übersetzen" Forum, als Teil von Patientenfragen.net
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  1. #31
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    Standard AW: Rektumwand, Narbige Formation, Weichteilstruktur?

    Hallo Gisie

    Also das mit dem Stuhlgang passt jetzt zum Glück wieder, an dem Tag wo ich dir geschrieben habe, hat Sie Stuhl gehabt, Wärmeflaschen und viel trinken hat dann doch geholfen.
    Der Bauch ist jetzt auch wieder nicht so angespannt.
    Sie war ja beim Onkologen, also zum Glück braucht sie keine Chemotherapie machen, er hat ihr alles erklärt und wenn der Tumor nach 13 Jahren wieder kommt, hätte Sie dann nur die Nebenwirkungen und keine Garantie das der Tumor wieder kommen kann.
    Der Tumor kann wenn er kommt jetzt immer wo anders kommen laut Onkologen, deshalb die engmaschigen Kontrollen wahrscheinlich.
    Sie muss jetzt ein Leben lang in der Gyn zur Kontrolle bleiben, alle 3 Monate beim Onkologen(Abstrich, Ultraschall usw... und dann alle 6 Monate bei der Frauenärztin.
    Sie hat auf unbestimmte Zeit als Therapie jetzt eine Anti Hormon Therapie bekommen, ist was ganz Neues und kommt von einer Studie.
    Aber ich bin froh das jetzt keine Chemotherapie kommt und das man sich um Sie kümmert.

    Aber ich habe dir ja gesagt ich schicke Dir den Befund von dem Tumor und Histologie, OP Bericht bekommt Sie dann noch, wir wollen immer alles haben. Ist alles sehr kompliziert von dem Befund mit viele Ausdrücken was man nicht so ganz versteht, aber ich hoffe doch das man sich jetzt keine Sorgen mehr machen muss.
    Aber was wir jetzt noch immer nicht genau wissen, auch laut Onkologen, wie viel Darm weg geschnitten geworden ist und was genau alles gemacht wurde sieht man erst im OP Bericht und im einem war der Tumor im oder am Darm und in der anderen Sicht war es der Borderline Tumor (Eierstock?) das können wir uns jetzt denken.
    Vielleicht könntest Du eventuell uns mehr weiterhelfen oder den Befund so erklären das er verständlich ist.
    Danke auf jeden Fall, das ich dir schreiben kann und ist auch sehr aufbauend ;-)

    Die Befunde:
    Entlassungsbrief
    Entlassungsbrief.jpg
    Histologie:
    Histologie Teil 1.jpg
    Histologie Teil 2.jpg
    Histologie Teil 3.jpg
    Histologie Teil 4.jpg

    Fortsetzung folgt

  2. #32
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    Standard AW: Rektumwand, Narbige Formation, Weichteilstruktur?

    Histologie Teil 5.jpg

    Ich bin aber froh das Petra alles so schnell überstanden hat und auch wieder sehr schnell daheim war.
    Thrombose Spritze Lovenox muss sie auch nicht mehr nehmen, stattdessen wieder wie normal Thrombo Ass 100 wegen der Milz wie gewohnt.
    Ich hoffe das das Kontroll CT jetzt auch noch passt und dann hoffen wir das eine Zeit eine Ruhe bleibt und keine Operation bzw... Hiobs Botschaften mehr.

    Und Herr Dr. Baumann:

    danke noch für die Blutwert Begriffe, jetzt wissen wir wenigstens was Howell Jolly bedeutet, das hatte sie auch schon bei anderen Blutabnahmen ... das heißt das von der erkrankten Milz eben Teile noch im Körper arbeiten?

    Schicke noch einen Teil des letzten Blutbefundes:
    Labor.jpg
    Labor2.jpg

    chronischer Vitamin D Mangel besteht noch, sowie Folsäure, Harn ist ebenso immer schlecht und wird vom Labor immer Kultur angelegt ... Escheri Colo, Stappylokken usw...okay vielleicht ist es jetzt nach der Operation besser geworden, was wir hoffen.

    Danke auf jeden Fall für Eure Unterstützung und Erklärung!

    LG und schöne Sommertage wünsche ich Euch

  3. #33
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    Standard AW: Rektumwand, Narbige Formation, Weichteilstruktur?

    Hallo MarCuso,

    kurzen Moment, im nächsten Beitrag antworte ich Ihnen ausführlicher über die von Ihnen eingestellten Befunde.

  4. #34
    Arzt (Chirurgie)
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    Standard AW: Rektumwand, Narbige Formation, Weichteilstruktur?

    Da die Milz entfernt wurde, bleiben Kernreste in den roten Blutkörperchen über. Die werden, um es einfacher zu erklären, normalerweise herausgefiltert. Folglich kommt es immer wieder zu solchen Auffälligkeiten.

    An sich kann man den Laborbefund erst einmal so stehen lassen. Zwar sind für Sie vereinzelte Auffälligkeiten (+/-) ersichtlich, die aber erst einmal nicht zwingend besorgniserregend sind oder besonders beachtet werden müssen. Nach großen Eingriffen, bei medikamentösen Therapien, ect. kommt es immer wieder zu diversen Verschiebungen und Auffälligkeiten. Prinzipiell zeigt das Labor erst einmal an, dass eine Infektion/Entzündung vorliegt bzw. vorgelegen hat - erhöhte Leukozyten und erhöhtes C-reaktives Protein. Das es im Zuge dessen auch zu Auffälligkeiten im Differentialblutbild kommt, ist logische Konsequenz (wenn Leukozyten erhöht sind, sind auch im Differentialblutbild einzelne Werte erhöht). Leberwerte wie GOT, GPT und Gamma-GT sind jetzt auch nicht besonders hoch, kann ebenfalls mit Medikamenten, Operation (ebenfalls Medikamente) ect. zusammenhängen.


    Was die Befunde und Brief betrifft, kann man es sogar sehr kurz und bündig halten:

    Es gibt keine Tumorreste. Es wurde sicher bis ins Gesunde Gewebe entfernt.
    Das heißt, zum Zeitpunkt der Entlassung gibt es keinen Tumorrest.
    Bei einem Darmtumor bzw. Zustand nach wird dieser Zustand i.d.R. in der Chirurgie
    auch als vorerst Geheilt bezeichnet.

  5. #35
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    Standard AW: Rektumwand, Narbige Formation, Weichteilstruktur?

    Hallo Markus,
    leider kann ich weder den Arztbrief noch die Laborbefunde lesen.
    LG gisie

  6. #36
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    Standard AW: Rektumwand, Narbige Formation, Weichteilstruktur?

    Hallo Herr Dr. Baumann und Hallo Gisie,

    Mhmm ich glaub du hattest die Befunde nicht lesen können, weil es denke ich mal am Explorer lag, vielleicht Opera, da kann ich auch nichts aufmachen.

    Danke Ihnen einmal Dr. Baumann noch für die Erklärung der Befunde, Leberwerte haben sich wirklich wieder verbessert und CRP ist zwar noch immer erhöht, aber mal etwas runter gegangen. Die Leberwerte waren zwar vor der OP auch schon oft erhöht, aber das Sie mir geschrieben hatten auch wegen Medikamente, denke ich mal das waren die Schmerzen vorher auch, das man das im Blut sah.

    Ich bin froh das alles erfolgreich wegoperiert werden konnte und somit alles Tumor Reste entfernt sind.

    Sie war ja beim Onkologen in der Gynäkologie und der meinte Chemotherapie braucht sie keine, da der selbe Tumor wie vor 13 Jahren wieder da war und somit eine Chemotherapie auch überstanden hatte und dieser Tumor kann auch immer wieder kommen, egal wo.
    Jetzt hat Sie eine Anti Hormon Therapie als Behandlung bekommen, lebenslang und lebenslange Kontrollen alle 3 bzw. 6 Monate auf der Onkologie und Gynäkologie.

    Jetzt haben wir nachgeforscht und diese Therapie, bekommt man eigentlich bei Brustkrebs Ist das jetzt nur ein Versuch diese Therapie oder kann man tatsächlich diese Therapie woanders wo auch einsetzen. Kann den Namen auch gerne noch mitschicken.

    Ich hatte ja auch geschrieben, das Sie Probleme hat mit ihren Stuhlgang, nach 8 Tagen erst Stuhlgang.
    Sie trinkt regelmäßig und ausreichend und Ernährung haben wir auch alles gemacht was man sollte, haben ein wenig im Internet auch nachgelesen, wegen Ballaststoffe usw...
    Der Onkologe hatte ihr Maloxole wollen geben, aber das half auch nichts, so hatte er ihr Tropfen aufgeschrieben (Name folgt) da sollte sie nach 6 bis 8 Stunden dann gehen können.
    Okay das half die ersten 2 bis 3 mal, aber es wurde immer später mit dem Stuhlgang, es kam zwar dann auch richtig und auch Durchfall, da ging es schon zu schnell dann, schlimm ist wenn man schläft und man viele Blähungen bekommt, da kann es dann auch schon passieren, das Stuhl mit kommt.

    Was ich sagen möchte, sie kann ohne Hilfe von Mitteln nicht Stuhl ablassen Ist ja glaub ich auch nicht normal, okay nach der OP vielleicht, aber sogar da ist sie gegangen, zwar auch erst nach einer Bananenmilch.

    Haben jetzt schon Pflaumensaft oder Sauerkrautsaft gekauft, aber es tut sich nichts

    Vielleicht habt Ihr ja eine Lösung was das sein kann oder was man noch machen kann? Auch Omniflora hat sie schon eingenommen, aber Darmtätigkeit wie Blähungen sind ja da.

    Schicke Euch noch die neuen Befunde mit, hoffe du Gisie kannst sie auch lesen und aufmachen, falls nicht, vielleicht kann ich sie dir ja per PN oder Mail schicken.

    OP Bericht:

    OP Bericht Teil 1.jpg

    OP Bericht Teil 2.jpg

    Kontoll CT Befund:

    Kontroll CT Befund Teil 1 nach OP.jpg

    Kontroll CT Befund Teil 2 nach OP.jpg


    DANKE auf jeden Fall für EURE TOLLE ERKLÄRUNG, und Unterstützung!

    Liebe Grüße,
    Markus & Petra
    Angehängte Grafiken Angehängte Grafiken
    Geändert von MarCuso (18.08.2017 um 07:23 Uhr)

  7. #37
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    Standard AW: Rektumwand, Narbige Formation, Weichteilstruktur?

    Hallo Markus und Petra,
    Du machst das mit der Ernährung ganz toll! Zusätzlich könnt Ihr noch sowas wie Bifiteral aus der Apotheke besorgen.
    Bananen stopfen eigentlich eher, aber wenn's hilft.....
    LG gisie
    Die Befunde lese ich später

  8. #38
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    Standard AW: Rektumwand, Narbige Formation, Weichteilstruktur?

    Bifiteral wäre eine super Idee.


    Was die Berichte betrifft:

    St.p = Zustand nach

    Bei Zustand nach Resektion (Entfernung) zeigen sich unauffällige postoperative (nach der Operation) Verhältnisse.

    Kein Hinweis auf Öffnen (Auseinanderweichen) von Gewebestrukturen.

    Kein Hinweis auf krankhaft vergrößete Lymphknoten am Entstehungsort und in unmittelbarer Umgebung (lokoregionär).

    Kein Hinweis auf Tumorabschnitte.

    Nierensteinchen im linken Nierenkelch.

    Ausgedehnte Bauchwandhernie links.

  9. #39
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    Standard AW: Rektumwand, Narbige Formation, Weichteilstruktur?

    Hallo Gisie,
    Bin auch schon gespannt, was du zu den Befunden sagst ;-) Danke auf jeden Fall für deine Antworten und Ratschläge.
    Bananen stopfen eigentlich wirklich, die Bananenmilch war so etwas abführendes vom Krankenhaus Agaffin hat das geheißen.

    Hallo Dr. Baumann,
    danke auch für Ihre Erklärung und Übersetzung :-)

    Diese Bauchwandhernie links ist diese besagte Hernie wo alle Ärzte nur sagen, diese sei inoperabel.
    Da war das mit dem Keim, der Fistel und der Lappentechnik von der Plastischen Chirurgie.
    Deshalb muss Sie immer diese Bauchbinde tragen, Sommer und Winter, derzeit für immer.

    Hab aber noch eine Frage, ist da jetzt eigentlich das ganze Sigma entfernt geworden und wie lange ist so ein Sigma, da ist ja auch was an der Scheide gemacht geworden? An der Beckenwand ist da auch was gemacht geworden. Wo ist der Tumor eigentlich wirklich gesessen, wir wissen nur sie haben untereinander gerettet und es sei kurios, nach so vielen Jahren einen Borderline Tumor des Ovars zu bekommen, obwohl ja alles schon entfernt wurde.

    Der Onkologe meinte auch das es nur wenige gibt die so etwas haben und sie eine von wenig Prozent der Bevölkerung ist, was so etwas hat.

    Der Chirurg meinte nur es ist sie ganz knapp ausgegangen um einen künstlichen Darmausgang Stoma zu vermeiden.
    Und Sie hat einen langen Darm Denke mal Dünndarm hatte da der Chirurg gemeint.

    Die Tropfen zum Abführen was Sie nimmt heißen übrigens GUTTALAX 20 Tropfen und für alle 2 Tage kann sie die nehmen, haben nochmals nachgefragt.

    Und Danke noch für Euren Tipp, heute geht es in die Apotheke. ;-)

    Schönen Tag Euch noch und liebe Grüße,
    Markus & Petra

  10. #40
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    Standard AW: Rektumwand, Narbige Formation, Weichteilstruktur?

    Hallo,

    dem Op-Bericht nach wurde zunächst eine totale mesorektale Exzision vorgenommen, zur Kontinenzerhaltung des Enddarmes. In der rechten Beckenwand ist man auf den Tumor gestoßen, der nicht im Gekröse, sondern seitlich in der Beckenwand liegt. Dort wurde unter Schonung des Harnleiters der Tumor von der Beckenwand gelöst. Anschließend wird die Scheide eröffnet, da auch hier der Tumor hineinragte. Schlussendlich wurde das Rektum (Mastdarm) abgesetzt (entfernt).



    Durchgeführt wurde eine sogenannte Tiefe anteriore Rektumresektion.
    Es wurde also lediglich der Mastdarm, nicht jedoch das Sigma entfernt.

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