Hallo StarBug!
Ja Du hast recht. Meine Therapeuten versuchen nunmehr seit knapp 15 Jahren mich dazu zu bewegen auszuziehen. Mittlerweile haben sie´s aber aufgegeben. Ich wohne auf dem Land im Elternhaus - welches ich auch erben werde. Früher konnte ich nicht weg, da meine Mutter Krebs hatte. Zum Schluss habe ich sie auch gepflegt und sie ist Zuhause gestorben. Dann wurde das mit dem Trinken bei meinem Vater schlimmer. Er ist mit Mitte 50 in Rente nach einem Apoplex und hatte letztes Jahr eine Krebs-
OP - bisher ohne Metastasen. Außerdem hat er starke Blutdruck- und Kreislaufprobleme und ist haushaltstechnisch gesehen eine absolute Niete. Es war schon immer klar, dass ich meine Eltern pflegen werde und daher im Haus bleibe.
Solange ich gearbeitet hab, wäre finanziell das Ausziehen möglich gewesen. Mit der anstehenden EU-Rente sieht das anders aus. Ich werde zwar meine Pferde behalten können, da ich bei meinem Wirt im Dorf wieder bedienen gehen kann, aber große Sprünge sind dann nicht mehr drin. Wie ich schon Angie geschrieben habe sind meine Tiere (2 Pferde, 2 Kaninchen und eine Katze) der wichtigste Halt in meinem Leben. Müsste ich eins hergeben, wäre es so für mich, als würde ich ein Kind im Stich lassen.
Von Traumatherapie nehmen alle meine Behandler bewusst Abstand. Dafür sind meine Krisen immer noch viel zu heftig und zu häufig. Ich habe gelernt das zu akzeptieren. Den Gedanken daran aufgeben - nein - wer weiß - irgendwann einmal.
Eine partnerschaftliche Beziehung kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen. Da müsste ich mich ja zumuten

.
Alles Liebe
Leonie