Einzelnen Beitrag anzeigen
Alt 09.02.2007, 08:21   #40 (Permalink)
Teetante
Gast
 
 
 Allgemeine Infos 
Beiträge: n/a

Online Status:




Standard AW: Ab wann wird es dem Arzt zuviel? - Dieser Beitrag ist 575 Tage alt

Zitat: von Leonie

Nachts aufwachen und nicht mehr einschlafen können ist ek´lig. Da hilft manchmal heiße Milch mit Honig - wenn man´s mag. Hab auch schon bewusst dann eine Stunde gearbeitet - Wäsche bügeln oder so - bis mir dann die Augen wieder zufallen.
Guten Morgen Leonie!

Ihhhh, heiße Milch mit Honig, nee, nix für mich, wohl aber heißer Tee mit Honig, lecker!

Na, meine Bügelwäsche würde sich freuen, wenn ich nachts an sie denken würde! Du bringst mich hier auf völlig neue Ideen, denn an Hausarbeit habe ich nun auch noch nicht gedacht, aber das werde ich ausprobieren, wenn ich mich mal wieder wach im Bett wälze. Vielen Dank für den Tip!

Zitat: von Leonie
Sich an Träume bewusst erinnern ist Übungssache. Zettel und Stift am Nachttisch sind da schon mal eine Gedankenstütze beim Aufwachen. Leider weiß ich die meisten meiner Träume noch sehr genau nach dem Aufwachen. Wenn es keine Bilder sind, dann ist es das Gefühl aus dem Traum das mir den ganzen Tag nachgeht. Da hilft nur noch Ablenkung.
Zettel und Stift habe ich auch schon oft gelesen bzgl. des Aufschreibens von Träumen direkt nach dem Aufwachen. Naja, ich träume nicht oft schlecht oder schlimme Sachen, so daß ich das für mich nicht ausprobiert habe.

Wie lenkst Du Dich denn dann tagsüber von dem komischen Gefühl (nenne es jetzt mal so!) nach einem schlimmen Traum ab?

Zitat: von Leonie
Das Skillstraining ist vergleichbar mit dem 10-Schritte-Programm der AA´s. Man darf es nicht mehr zum Akutfall kommen lassen, sondern vorher Gegenmaßnahmen ergreifen.
Gute Sache! Die 10 Punkte der AA's kenne ich gut, meine leibliche Mutter ist schwerste Alkoholikerin und ich habe da in meiner Kinder- und auch noch anfänglichen Jugendzeit genug von mitbekommen, so daß ich mich viele Jahre später mal im Internet bei den AA's schlau gemacht hatte und auch über diese 10 Punkte gestolpert bin. Wir haben aber auch seit vielen Jahren keinen Kontakt mehr, ich bin da sehr froh drüber, denn diese "Weigerung", mich mit ihr auseinanderzusetzen geht von mir aus und ich kann da gut mit leben!

Zitat: von Leonie
Mein Ja zum Leben überwiegt mittlerweile.
Leonie, das ist ein toller Satz! Herzlichen Glückwunsch! Und wenn Du so weiter an Dir arbeitest und auch offen und ehrlich mit Deinen Problemen umgehst, bist Du auf dem richtigen Weg, daß sich Dein JA zum Leben immer mehr festigt! Ich finde das toll!

Zitat: von Leonie
Deinen Vergleich mit dem Aufwachen aus einer Vollnarkose in Bezug auf die Derealisationszustände finde ich gar nicht schlecht!
Na, dann war ich doch gar nicht so übel in meinem Gedankengang bzw. in das "Reinfühlen" eines solchen Zustandes! Ich z.B. finde es ganz schlimm, daß ich mich nach Vollnarkosen selten an den Tag erinnern kann, an das ganze Drumherum und dank Schmerzmitteln kann man sich selbst an die Schmerzen nicht mehr erinnern. Wahrscheinlich findet da im Körper auch eine Art Verdrängung statt, aber wissen tu ich es natürlich nicht.

Zitat: von Leonie
Ich werde höchstwahrscheinlich am Wochenende heimfahren. Die Klinik ist nur eine Autostunde entfernt.
Mache Dir nicht so einen Streß! Wenn Du in der Klinik bist, dann sollst Du nur an Dich und Deinen Weg denken, mag sich egoistisch für die Außenwelt anhören, aber zum Spaß geht man in keine Klinik!
Und wenn Du dann jedes Wochenende wieder in Dein privates Umfeld kommst, weiß ich nicht, wie Du darauf reagierst, wenn Du dann auch wieder in die Klinik mußt. In vielen Kliniken gibt es ja auch heute noch diese "Sperre" nach Hause zu fahren, Besuch zu bekommen oder Anrufe von dem privaten Umfeld zu erhalten. Das wird sicherlich irgendwo und wie einen Sinn haben!

Reicht es nicht, wenn Du nur mal vorbeischaust und dann auch wieder nach 2 Stunden oder so in die Klinik zurückfährst?

Zitat: von Leonie
Gestern Abend hatt ich mir vorgenommen mir einen neuen Therapeuten zu suchen, der mich mehr fordert. Heute hab ich von meinem Nervenarzt den Satz an den Kopf bekommen: "Ich glaube, Therapie ist Gift für sie." - Darüber werde ich mir jetzt mal Gedanken machen.
Wahrscheinlich eine blöde Frage, aber warum willst Du den Therapeuten wechseln? Kannst Du den jetztigen nicht dazu bringen, Dich mehr zu fordern?

Der Satz Deines Nervenarztes, nunja, kommt drauf an, was er genau damit meint! Klar, alles und jeden kleinen Kram zu therapieren halte ich auch nicht für gut, aber daß, was Du bis hierhin erreicht hast, hast Du sicher auch Deiner Therapie zu verdanken, oder?
Z.B. Das JA zum Leben! Ich würde mir an Deiner Stelle gar nicht soviel Gedanken zu diesem Satz machen, mache es, wie Du es für richtig hältst und vor allem, mache alles, was Dir gut tut und lasse alles, was Dir schlecht tut.

So, und nun wünsche ich Dir erstmal einen schönen Tag, der Schnee hier bei uns ist komplett weg, sehr schön, ich mag keinen Schnee in der Stadt, ich mache jetzt mal meinen "Freitags-Törn" im Haushalt und schaue später nochmal hier herein!

Freue mich auf Deine Antwort!

Liebe Grüße, Andrea
  Mit Zitat antworten nach oben