Hallo!
Ich schreibe hier, da uns die "Krankheit" meines Vaters (Mitte 40) sehr verwundert... Diverse Arztbesuche stehen noch bevor, aber bis jetzt sind alle Werte in Ordnung, keine Auffälligkeiten.
Die Symptome entsprechen einigen der Demenz-Anfagsstadien.
Teilweise hat er "Lalala" Anfälle, während er, meist auch mitten im Gespräch, auf einmal aufhört zu reden, schaut nach unten und summt vor sich hin. Das kann 2 - 10 Minuten dauern, bis er wieder bei Sinnen ist. Nach eigenen Angaben will er sich daran erinnern können, dass da einige Minuten nichts war.
Andere "Anfälle", an die er sich nicht mehr erinnert, sind da massiver. Einmal pro Woche treten diese etwa auf. Beim letzten Mal haben wir normal geredet, Zuhause in meinem Zimmer. Auf einmal meinte er, er würde dann jetzt mal nach Hause gehen (wo er bereits war). Er sagte, er würde hier nicht mehr wohnen, außerdem wäre das die falsche Straße, das könne er mir auch beweisen, vorne würde etwas anderes stehen... War natürlich alles Humbuk.
An diese Situationen kann er sich absolut nicht erinnern. Er ist dann wie abwesend.
Das erste Mal, war er mit dem Auto unterwegs, blieb im Kreisverkehr stehen, wusste nicht mehr wohin er musste, hatte vergessen, wie seine Ladung auf den Anhänger kam usw. Danach waren wir sofort beim Arzt, aber augescheinlich alles in Ordnung. Über diesen Arztbesuch haben wir noch Tage später mit ihm geredet. Heute, knapp 8 Wochen später, kann er sich an diesen Besuch nicht mehr erinnern...
Ein anderes Mal sagte er wohl während eines Telefonats, er würde mich und seine Bekannte am anderen Ende nicht kennen, diese legte dann auf und er rief später wieder an, konnte sich aber auch an nichts erinnern.
Vielleicht kann sich hier jemand einen Reim darauf machen?
Natürlich haben wir noch weitere Arzttermine zB. beim Neurologen. CT war schon, aber wohl alles normal. MRT geht nicht, da er noch Metallschrauben aufgrund eines Unfalls im Oberschenkel hat...
Liebe Grüße,
Arwen
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Ergebnis 1 bis 4 von 4
Thema: Demenzanzeichen?
- 21.06.2009 11:33 #1Ganz neu hier
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- 21.06.2009 13:12 #2Physiotherapeutin






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AW: Demenzanzeichen? Hallo Arwen,
das was du erzählst, würde ich bei einem Mittvierziger nicht mehr als normale Vergesslichkeit einstufen. Leider kann man eine Demenz im Anfangsstadium im CT noch nicht nachweisen. Die Veränderungen sieht man erst im fortgeschrittenen Stadium, das ist wohl zum Glück noch nicht der Fall. Momentan kann man eine Demenz aufgrund der Beobachtungen bei ihm nur vermuten.
Eine Frage an dich: ist es evl möglich, dass es sich bei deinem Vater "nur" um Durchblutungsstörungen handelt? Hat er z.B. Blutdruckprobleme oder mal einen Schlaganfall gehabt. Dann kann man gut mit Medikamenten gegensteuern.
Sollte bei ihm irgendwann tatsächlich eine Demenz festgestellt werden (was ich nicht hoffe), kann man das Fortschreiten leider nicht verhindern. Man kann den Verlauf aber deutlich verlangsamen: mit Medikamenten und Ergotherapie. Er wird damit für eine ganze Zeitlang relativ normal durch den Alltag kommen.
Alles Gute für euch
wünscht ChristianeDes Menschen Wille, das ist sein Glück. (Friedrich Schiller)
- 27.08.2009 22:34 #3Ganz neu hier
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AW: Demenzanzeichen? Hallo Christiane,
vielen Dank nochmal für deine Antwort.
Auch nach einem Krankenhausaufenthalt und zig Untersuchungen wurde nichts herausgefunden.
Zur Zeit ist er allerdings auch wieder symptomfrei, also keine "Anfälle" mehr... Hoffentlich bleibts dabei
Liebe Grüße,
Arwen
- 30.08.2009 08:21 #4Ganz neu hier
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AW: Demenzanzeichen? Hallo Arwen,
auch bei meinem Mann gibt es nach einem langen Krankenhaus neurologische Symptome. Ich denke mittlerweile, dass es sich um einen massiven Vitamin-B-Mangel handelt. Habt Ihr schon einmal an mögliche Mangelerscheinungen gedacht?
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