Hallo
Mit meiner Schwester gibt es folgendes Problem. Sie ist jetzt 27 Jahre alt. Seit der Beendigung ihrer Lehre sitzt sie den ganzen Tag zu Hause, schläft bis 16 Uhr, kapselt sich total ab und lässt niemanden an sich heran. Versuche, sie mit unter Leute zu bringen, schlugen bislang alle fehl.
Das ganze geht jetzt schon seit ca. 6 Jahren so. Unser beider Verhältniss ist seitdem immer schlechter geworden, sodass wir kaum mehr miteinander reden. Neulich traf ich eine ehemalige Lehrerin von ihr, sie meinte, wir sollten sie doch mal zu einem Psychiater schicken.
Ich weiß nicht, wie das mit ihr so weiter gehen soll.Sie scheint noch nicht realisiert zu haben, dass dies nicht für immer so bleiben kann. Wie kann ich sie dazu bringen, dass sie wieder ein "normales Leben" führt (wie in der Schulzeit) und das sie merkt, dass unsere Eltern, die nicht mehr weit vom Rentenalter entfernt sind, sie kaum mehr finanziell unterstützen können und auch möchten??
Hat meine Schwester einen psychischen Knacks oder hat sie einfach nur keine Lust zum arbeiten und nutzt die "falsche" Gutmütigkeit unserer Eltern aus?
Danke im Voraus
Bitte konsultieren Sie bei allen medizinischen Problemen einen Arzt Ihres Vertrauens.
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Thema: Problem mit meiner Schwester
- 01.07.2009 23:24 #1Ganz neu hier
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- 02.07.2009 13:41 #2versucht, zu helfen

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AW: Problem mit meiner Schwester Hallo crazy Holzwurm,
ich bezweifle, daß sich Deine Schwester zu irgendeiner Behandlung schicken läßt.
Abgesehen davon ist ein Psychiater als erste Anlaufstelle kaum die richtige Wahl.
Wenn überhaupt würde ich Euch einen Psychologen empfehlen.
Wie gesagt, kannst du niemanden zu solch einer Konsultation "schicken", so lange der Betreffende nicht aus eigenem Antrieb auch eine solche Behandlung möchte.
Wenn Deine Schwester sich also weigert, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen, wird auch ein solcher Besuch beim Psychologen (oder meinetwegen auch Psychiater) überhaupt nichts bringen.
Da ich Eure familiären Verhälntisse nicht kenne, ist es mir eigentlich auch nicht möglich, Dir in irgendeiner Weise Ratschläge zu erteilen. Abgesehen davon sind die Angaben, die Du zu diesem Problem gemacht hast, viel zu spärlich, um auf dieser Grundlage seriöse Vorschläge zu machen. Solche Probleme sitzen oft tief und haben viele Facetten.
Womit Du mit Sicherheit keine Fehler machst, ist Deine Schwester zu überzeugen, daß sowohl sie als auch der Rest der Familie ein Problem hat und daß sie (Deine Schwester) in irgendeiner Form aktiv werden muß.
Viele Grüße
- 11.07.2009 20:55 #3Ärztin (Innere Medizin / Kardiologie)






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AW: Problem mit meiner Schwester Hast du das denn malmit deinen Eltern besprochen? Sehen die das genauso?? Und wurde ihr gegenüber das auch erwähnt von verschiedenen Seiten (ohne ihr gegenüber vorwurfsvoll zu sein, auf rein sachlicher Basis)? Das sind die ersten Schritte, die unumgänglich sind!!
Ein Besuch bei Psychiater oder Psychologen muss von der Betroffenen Person ausgehen, aufgrund der Schilderungen gehe ich nicht von einer Notwendigkeit der Zwangseinweisung aus, da sie nicht Eigen- oder Fremdgefährdend ist.
Gibt es noch Freunde von früher, falls das Gespräch mit der Familie nicht viel gebracht hat? Gibt es andere Bezugspersonen zu denen sie Vertrauen haben könnte?Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
Bitte schickt mir keine PN mit Fragen - wenn ich eine Antwort habe, dann antworte ich im Forum sobald ich dazu komme. Danke!
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