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Schlaflosigkeit-innere Unruhe, was hilft?In dieser Diskussion geht es um "Schlaflosigkeit-innere Unruhe, was hilft?" im "Psychische Erkrankungen" Forum, als Teil von Patientenfragen.net |
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#1 |
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Moderatorin / Marketing
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Help.
Ich weiß nimmer weiter. Seit drei Tagen schlaf ich fast nicht mehr. wenn ich ins bett gehe, schlaf ich meistens sofort ein, aber spätestens gegen halb drei bin ich wieder wach. ich drehe und wende mich in alle richtungen, stehe auf, setze mich hin, hoch, runter, kreuz und quer. selbst während ich dieses thema schreibe, kann ich meine beine nicht still halten. egal was ich tue, keine schlafstellung ist angenehm. überall kribbelt es. ich bin von einer dermaßen inneren unruhe erfasst.. meistens bin ich dann bis gegen sechs wach, versuch mich irgendwie abzulenken, mit lesen, fernsehn, spazierengehn, irgendwas. aber keine chance. dabei bin ich zum umfallen müde. keine ahnung ob jemand dieses gefühl kennt, aber im mom ist das ein echtes problem für mich. ich möchte doch einfach nur schlafen können ![]() ich muss dazu sagen, dass ich nicht übermäßig kaffee trinke, v.a. nicht mehr um dieses zeit. novalgin und mtx haben auch nicht die entsprechenden nebenwirkungen. ist das vielleicht wirklich nur die psyche? aber wie soll ich das denn dann in den griff bekommen? bin echt verzweifelt...
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Geändert von lucy230279 (27.07.2007 um 03:15 Uhr). |
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#2 |
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Fühlt sich wohl hier
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auch ich sebst, lucy
habe ab und zu recht schlafarme nächte. Ich steh dann auf und hock mich im rolli vor den pc....bin dann z.b. auch in den usa am rumschaun... Günni |
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#3 |
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Gast
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Lucy,
hast Du mal Baldrian versucht? Gibt es auch zusammen mit Hopfen und Melisse etc. Mußt aber ein hochdosiertes nehmen. Hast Du das der Ärztin da gesagt? |
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#4 |
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Wohnt praktisch hier
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Hallo lucy!
Ich kenne das sehr gut, bei mir ist das der Puls. Wie hoch ist denn dein Puls Gruß Nicole |
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#5 |
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Wohnt praktisch hier
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Lucy da solltest du die Ärztin mal ansprechen
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#6 |
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Glaubt an nix!
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Hallo Lucy,
ich gehöre auch zu den großen Schlaflosen dieser Welt, denen jedes seelisch belastende Ereignis ein "willkommener" Anlass ist, den Schlaf trotz Dauermüdigkeit nach 2-3 Stunden abzubrechen. Ich habe das einmal rund 6 Wochen durchgehalten, bis dann köperliche Symptome wie massive Blutdruckschwankungen, schwere Konzentrationsstörungen und ständiger Sekundenschlaf u.a. beim Autofahren eine ärztliche Intervention dringend nötig machten. (Ich weiß seit damals, was "vor Müdigkeit schielen" heisst...) Mein Arzt hat mir damals - vor allem um die Dauermüdigkeit und die damit verbundenen Beeinträchtigungen zu beenden - ein "Durchschlafmittel" aus der Gruppe der Nichtbenzodiazepine (Ximovan, Wirkstoff: Zolpiclon) verschrieben. Die haben den Vorteil, dass die Gefahr der Abhängigkeit verhältnismässig geringer als bei Benzodiazepinen ist. Vorraussetzung war natürlich eine umfassende Ursachenabklärung. Ich habe mich allerdings auch um eine Optimierung der Einschlafsituation gekümmert, d.h. reizarme Umgebung, keine schweren Mahlzeiten, kein Koffein, bequemes Bett und der Jahreszeit angemessene Bettwäsche, Wechselbäder der Beine etc.. Pflanzlichen Mittel aus Baldrian, Hopfen, Melisse oder Johanniskraut habe ich nicht als sehr hilfreich empfunden. Das liegt aber wahrscheinlich daran, das deren schlafanstossende Wirkung nicht besonders groß ist, und sie sich daher auch nur bei leichten, nicht chronischen Schlafstörungen eignen. Trotz der Möglichkeiten der Pharmazie ist aber eine Beendigung der nächtlichen Unruhe nur durch eine Bewältigung der psychischen Belastungssituation wirklich möglich. Die funktioniert allerdings deutlich besser, wenn man nicht den ganzen Tag, immer nur gähnend, einen halben Meter neben sich steht. Wünsche gute Besserung, Pianoman |
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