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FibromyalgieDies ist eine Diskussion �ber "Fibromyalgie" im "Rheumatische Erkrankungen" Forum, als Teil von Patientenfragen.netHallo Moni Na nun schalt aber mal bitte einen Gang zurück. Wenn Dir dieses Guaifenesin hilft dann freu Dich doch darüber. Micha redet es doch ... |
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| | #31 (Permalink) |
| Fühlt sich wohl hier ![]() ![]() ![]() ![]() | Hallo Moni Na nun schalt aber mal bitte einen Gang zurück. Wenn Dir dieses Guaifenesin hilft dann freu Dich doch darüber. Micha redet es doch nicht schlecht und von Wichtigtuerei ist er soweit entfernt wie wir vom Mond. Wir bewegen uns hier im Internet und da ist blindes Vertrauen in so manche Website schlicht weg falsch.Du hälst das dort für das Non plus Ultra,ist auch völlig ok,...ok für Dich,aber doch nicht auch zwingend ok für den Rest der Welt,oder ? |
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| | #32 (Permalink) |
| Schaut öfter mal rein ![]() ![]() ![]() | Liebe Mitglieder, Ich leide seit der Kindheit an Fibromyalgie. Damals nannte man natürlich die Schmerzen einfach Rheuma ohne Laborbefund. Die starken Kopfschmerzen und meine Schlafstörungen, unter denen ich seit dem 10. Lebensjahr leide, bezeichnete man entwicklungsbedingt. Die starken Fußprobleme entstanden durch schlechtes Schuhwerk. Die häufigen Mittelohrprobleme, 4 malige Vereiterungen mit Eiterdurchbruch durch das Trommelfell, Schwerhörigkeit, Entzündungen und die extrem starke Erkrankung an Masern passierten eben manchmal bei manchen Kindern. Es kam niemand darauf, dass das Immunsystem durch einen Gendeffekt geschwächt sei. Im jugendlichen Alter erstreckten sich die Schmerzen an den Füßen und Beinen auch auf die Hände und Arme. Verdauungsstörungen nannte man meine Beschwerden im Magen-Darmtrakt. Mit 18 Jahren bekam ich vermehrte Durchblutungsstörungen, die medikamentös behandelt werden mussten. Ich habe dann mit 20 Jahren geheiratet. Als ich schwanger wurde, erbrach ich mich bis zum 5. Monat bis zu 50 mal am Tag, dann wurde eine dreiwöchige Behandlung eingeleitet, die mir als Abschluss ein wunderschönes ( Gegenteil ) Nesselfieber bescherte. Ich war aber auch gegen weitere Medis und Leitungswasser allergisch. Aber die Brechattacken verringerten sich zumindest auf nur noch 20 Mal Erbrechen pro Tag. Doch das Ergebnis dieser Quälerei war ein Siebenmonatskind. Leider hat mir mein Magen die viele Brecherei übel genommen. Eine akute Magenschleimhautentzündung geht in eine chronische über, die sich über dreir Jahre jeder Therapie widersetzt;Gewichtsabnahme bis zu fünfundzwanzig kg unter dem Normalgewicht. Mit 22 Jahren kam es zum Ausbruch der schweren Krankheit „ Morbus Meniere`", einer Erkrankung des Gleichgewichtsorgans, die mich anfallartig immer wieder völlig erschöpft zum Liegen zwingt und erst im Alter von sechzig Jahren schwächer wird. Auch Sehnenscheidenentzündungen plagten mich häufig wiederkehrend. Immer häufiger akute Nasenebenhöhlenentzündungen machten wiederholten Antibiotikaeinsatz nötig. Kein Wunder, dass sich allmählich auch leichte depressive Verstimmungen einstellten. Besonders dann, wenn es hieß: Du hast auch dauernd etwas anderes. Noch mehr belasteten mich aber die Aussagen meiner Hausärzte, die sämtliche Beschwerden auf meinen Beruf schoben: „Ach Sie sind Lehrerin, nun dann sind das, was Sie haben, vegetative Störungen. Da brauchen Sie sich also keine Sorgen zu machen!" Doch Sorgen machte ich mir sehr, denn ich begann zu grübeln, welche Ursache all diese „Wehwehchen" haben könnten. Natürlich fand ich nicht die wirkliche Ursache, hatte aber allmählich das Gefühl, dass nun auch noch mein Verstand versage, ich allmählich geisteskrank werde. Und ich versuchte immer mehr, meine körperlichen und psychischen Beschwerden zu verbergen. Als sich ärztlicherseits eine dringende Auszeit meiner beruflichen Tätigkeit erforderlich macht, beschließen mein Mann und ich, die Geburt unseres zweiten Kindes als Vorwand zur Kündigung meiner Arbeit zu benutzen. Es wurde ein Achtmonatskind. Erste Anfälle von Migräne mit Aura traten auf, obwohl ich in den Babyjahren und nicht mehr berufstätig war. Ab diesem Zeitraum begann in Verbindung mit dem Morbus Meniere zunächst zeitweiliger Tinnitus, später quälten mich ununterbrochen bis zu drei verschiedene Arten von Tinitus. Noch in der Babypause entstanden unerklärliche Sehstörungen, die mit Brennen und häufigem Tränen der Augen verbunden waren sowie unscharfes, verschwommenes Sehen und Sehen mit Schleier vor den Augen. Augenärztlicherseits hieß der Befund einer Untersuchung wegen dieser Beschwerden " ohne Befund". Nachdem ich auf Anraten einer Arztfrau, die lange unter Magengeschwüre litt, mit dem täglichen Trinken von Leinsamenschleim begann, stellte sich nach etwa 2 Jahren eine Besserung der Magenschleimhautentzündung ein. Aber ich bekam keine Ruhe, denn nun wurde ich von immer wiederkehrenden galleartigen Koliken ohne diagnostizierbare Symptome gequält. Mit 27 Jahren stellten sich erste Beschwerden im Bereich der Wirbelsäule und in der Leistengegend beidseitig ein. Aber dennoch musste ich aus finanziellen Gründen und auch, weil ich meinen Beruf liebte, wieder in den Schuldienst zurückkehren. Alerdings begann ich nun die Wiederaufnahme meiner Lehrertätigkeit in verkürzter Form. Jetzt zeigte sich das geschwächte Immunsystem durch häufige Infekte der oberen Luftwege. Gestattet mir in Stichpunkten weiterzuschreiben: h rheumatischen Schmerzen in Füßen und Händen ohne Anzeichen dafür im Blutbild; Entfernen der Mandeln mit 38 Jahren Die rheumatischen Schmerzen verschwinden kurzzeitig, die Infekte, besonders im Hals- und Rachenbereich werden ständig stärker; Dadurch beginnen ganz allmählich einsetzende chronisch vegetative Störungen der Stimmbänder, so dass mein Unterricht, insbesondere der Musikunterricht stark erschwert wird; Häufige Erschöpfungszustände; Des Nachts beginnen durch Spannungszustände, Restless Legs und chronisch verstopfter Nase weitere Störungen des Schlafverlaufs; Längere depressive Phasen; Nach sechswöchiger kurmäßiger Stimmtherapie leichte Verbesserung, doch bald abermalige weitere Verschlechterung des bisherigen Befindens; Auf eigenen Wunsch erste Psychotherapie, die nach der Erstuntersuchung als stationäre Therapie fortgesetzt wird. peziell für meine Stimmprobleme zugeschnittene Intensivtherapie; Anfängliches Abklingen der Depressionen durch die stationäre Behandlung, übrige krankhafte Beschwerden bleiben erhalten. Ich möchte an dieser Stelle die Krankheitssymtome während der nächsten zehn Jahre meiner Ehe auflisten: Nach erneuter Aufnahme des Schuldienstes abermaliges, noch stärkeres Abrutschen in schwere Depressionen; Häufiges Gefühl des Neben mir Stehens, dem Fibronebel wie ich später erfahre; Orientierungsschwierigkeiten; Mehrmalige schwere allergische Reaktionen auf Medikamente, die ärztliche Behandlung bzw. Krankenhausaufenthalt notwendig machen; Im Alter von zweiundvierzig Jahren Beginn einer lebenslangen Behandlung mit Antidepressiva; Daraufhin auffällige Verbesserung des gesamten Gesundheitszustandes, wie wieder mehr Energie, Lebensmut, etwas besserer Schlaf; Weiterhin bleiben allerdings vorhanden: Rückenbeschwerden und Beginn von Mittelfußblockierungen, die in späteren Jahren das Tragen von orthopädischem Schuhwerk erforderlich machen; Durch wöchentliche krankengymnastische Übungen gelingt es mir dennoch, die Rückenbeschwerden und auch die zu dieser Zeit festgestellten Schmerzen durch Abnutzungserscheinungen der Hüftknochen im erträglichen Rahmen zu halten; Ein Jahr vor dem Beginn von einem zweijährigen Studium an der Musikhochschule mit Erwerb eines Diploms als Musiklehrerin sowie während zwei weiterer Jahre nach dem Studium gelingt es mir, mit voller Stundenzahl berufstätig zu sein; Danach beginnt mein völliger Zusammenbruch durch die Fibromyalgie und die Zeit von NUR NOCH SCHLECHTEN TAGEN, diese Zeit zieht sich über zehn Jahre hin. Ich hatte zwar zu diesem Zeitraum bereits von der Fibromyalgie gehört und vermutete, an dieser Krankheit zu leiden. Doch einer der seltenen Fachärzte, die es zu jener Zeit für diese Krankheit gab, sagte, die Schmerzpunkte dazu habe ich schon, aber ich sei nicht der Typ für diese Krankheit; ( aus unendlicher Hoffnung nun endlich die mich quälende Krankheit gefunden zu haben, war ich sehr euphorisch, und so sicher dem Arzt nicht depressiv genug); Nun begannen also für mich nur noch ununterbrochen sehr schlechte Tage. Als Auslöser sind mehrere starke Belastungen zu nennen: Zeit der Wende mit vielen familiären und beruflichen Veränderungen; schwere lebensgefährliche Erkrankung meines ältesten Sohnes; acht Jahre währende Pflege meiner an Alzheimer erkrankten Mutti in unserem Haushalt bis hin zu ihrem Ableben bei uns; Folgende neue Krankheiten kommen hinzu: Schwerste migräneartige Schmerzattacken, die mich zwingen, immer häufiger und länger das Bett zu hüten und dem Unterricht fernzubleiben ( die Ursache dieser Kopfschmerzen wird in späteren Jahren im Schlaflabor als Schlafapnoe diagnostiziert und erfolgreich mit Schlafmaske therapiert) Natürlich werden diese schwersten Kopfschmerzen ebenfalls wieder auf meine psychischen Probleme geschoben, und wirken sich weiterhin äußerst negativ auf meine Persönlichkeitsstruktur aus ; Beginn der extremsten Erschöpfung - keinerlei Erholtsein mehr nach dem nächtlichen Schlaf; Völlig erschlagenes Wachwerden, mein Ausspruch dazu: Ich habe morgens das Gefühl, durch eine Hammermühle gedreht worden zu sein, so stark schmerzt mein gesamter Körper; Akuter Ausbruch von Tennisarmen beidseitig, lässt sich nicht mehr heilen , nur noch schmerzlindernd therapieren; Rückenbeschwerden und Erschöpfung werden so stark, dass ich die wöchentlichen krankengymnastischen Übungen nach zehn Jahren abbrechen muss; Es stellen sich nun in allen vier Extremitäten so starke nächtliche Schmerzen ein, dass ich bedingt durch die Schmerztabletten ein Zwöffingerdarmgeschwür bekomme, welches aber nach Behandlung wieder gut ausheilt. Die nächtlichen sehr starken Schmerzen bleiben, machen ab jetzt den Einsatz von ärztlich verordneten Schlaftabletten Sonata 25 erforderlich. Ab dieser Zeit humpele ich wegen der starken Schmerzen nachts oft umher, oder weine mich in den Schlaf, und die Erschöpfung schreitet ständig stärker voran; Weitere Symptome: Eine zwei Jahre währende Zuckerkrankheit, die durch Medikamente wieder abklingt, aber es manifestiert sich immer offensichtlicher eine Hypoglykämie; Immer häufiger auftretende Effekte der oberen Luftwege, insbesondere der Nasennebenhöhlen mit folgendem schmerzhaften Infekt der Harnorgane; Beginn von sehr stark verlaufenden und ärztlicherseits nicht beeinflussbaren Entzündungen im Anal - und Genitalbereich; sowie fast chronisch verlaufende kaum beeinflussbare Entzündungen des Zahnfleisches; Immer wiederkehrender Einsatz von Antibiotika macht sich erforderlich und verschlimmert das vorhandene Krankheitsbild; Häufiger Pilzbefall; Erneute achtwöchige stationäre Psychotherapie; Keinerlei Verbesserung aller Symptome - die Gesamterschöpfung wird immer drastischer; In meiner Verzweiflung begebe ich mich in die Behandlung einer Geistheilerin; Das Wunder der allmählichen Rückkehr der völlig verlorengegangenen Kraft und des Lebensmutes beginnt sehr zögerlich; Schließlich begebe ich mich ins rheumatologische Krankenhaus zur Abklärung meiner Schmerzen, auf meinen noch immer vorhandenen Verdacht hin wird Fibromyalgie vermutet und nun auch in der Diagnose bestätigt; Die intensive Schmerztherapie bringt leider nur vierzehn Tage nach dem Krankenhausaufenthalt Linderung aller Beschwerden; Zu den Beschwerden im Anal -und Genitalbereich äußert sich der Chefarzt des Krankenhauses, diese Symptome könne er nirgends zuordnen - 14 Tage später muss ich beim Recherchieren der Krankheit Fibromyalgie innerhalb des Internets erkennen, dass diese Symptome ebenfalls zur Fibromyalgie gehören; Da ich kaum noch die Treppenstufen zu unserer Wohnung hochkomme und so erschöpft bin, dass ich außer Staub wischen, keine häusliche Arbeit mehr verrichten kann und ich selbst nach dem Staubwischen völlig erschöpft das Bett aufsuchen muss, - nach einem Toilettengang ebenfalls nur durch längere absolute Bettruhe der Schmerzen wieder Herr werden kann, nur noch mithilfe eines Sitzringes das Sitzen ertrage, - beim Autofahren zu Ärzten Schmierblutung an den örtlichen Entzündungen eintritt, die Leisten so stark schmerzen und geschwollen sind, das ich nur unter sehr starken Schmerzen kurzzeitig laufen kann, die Haut durch die Erschütterung beim Autofahren anschwillt und schmerzt, als würde sie reißen, wegen all der schier unerträglichen Probleme habe ich keinerlei Kraft mehr, meinen Beruf auszuüben. Ich werde nach einem 9 monatigen Krankenstand von meiner Krankenkasse aufgefordert, einen Antrag auf Altersrente mit finanziellen Abstrichen einzureichen. Ich fühle mich von den Ärzten und der gesamten Welt alleingelassen. Nur gut, dass meine Familie in all den Jahren der schlimmen Qälerei immer zu mir gestanden hat und mich unterstützt, so gut es eben geht. MfG JudithD. |
| Geändert von JudithD (15.05.2007 um 20:25 Uhr). | |
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| | #33 (Permalink) |
| Fühlt sich wohl hier ![]() ![]() ![]() ![]() | Liebe Judith Dein Leidensweg ist unvorstellbar und die eigenen Wehwechen und Zipperlein werden winzig klein beim lesen Deines Postings. Ich wünsche Dir und Deiner Familie weiterhin viel Kraft damit Ihr diesen für Dich so unendlich Leidvollen Weg weiter gemeinsam geht und Du nicht ganz allein bist mit Deinen Schmerzen. |
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| | #34 (Permalink) | |||||||||||||||
| Arzt ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() |
Schon die allererste Aussage über den Wirkstoff "Guaifenesin wird innerhalb ein bis zwei Stunden nach der Einnahme zu 100 Prozent aufgenommen." beweist die das fehlende (natur-)wissenschaftliche Format, denn zu 100% wird praktisch nichts aufgenommen! Anyway, ver(w)irrte Geister, tse, tse... ![]() | |||||||||||||||
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| | #35 (Permalink) |
| Schaut öfter mal rein ![]() ![]() ![]() | Liebe Caro, ganz herzlichen Dank für Deine lieben Worte. Sie taten mir sehr gut. Ich habe meine Krankengeschichte hier so ausführlich geschrieben, weil sich die meisten Menschen auf Grund der häufigsten Beschreibungen der Fibromyalgie in der Fachliteratur gar nicht vorstellen können , welcher Leidensweg dahinter steht. Michael hat ja schon vor längerer Zeit einen Bericht dazu reingestellt: Fibromyalgie(syndrom), Fibrositis, polytope (multilokuläre*) Insertionstendopathie**, psychogener Rheumatismus (von manchen Autoren als eigenständiges Krankheitsbild betrachtet) polytope (= an mehreren Stellen auftretende), mechanisch nicht erklärbare Schmerzsymptomatik an stark druckdolenten (= Druckschmerzhaft) Sehnenansätzen u. Muskeln (vertebral [= an der Wirbelsäule] u. peripher [= z.B. Arme oder Beine]), ohne hinreichenden somatischen (= körperlichen) Befund, begleitet von vegetativen (= vom Willen weitgehend unabhängig) u. funktionellen Störungen, meist mit offensichtlichem psychosomatischem*** Hintergrund. Ich weiß, da ich in vielen Fibro-Foren lese, dass mein Krankheitsweg kein Einzelfall ist, sondern dass sich bei den meisten Fibromyalgiepatienten konkret dieselben Symptome äußern. Hallo Moderator urologiker, Du bist gar nicht auf meinen Bericht eingegangen, war dies ein Versehen? Liebe Grüße JudithD ![]() ![]() |
| Geändert von JudithD (16.05.2007 um 11:05 Uhr). | |
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| | #36 (Permalink) | |||||||||||||||
| Arzt ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() |
Irritierte Grüße, logiker | |||||||||||||||
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| | #37 (Permalink) | |||||||||||||||
| Gast |
Nein. Hätte man aber von einem qualifizierten Moderator erwarten können. Beides. - Ist meine Meinung - | |||||||||||||||
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| | #38 (Permalink) |
| Schaut öfter mal rein ![]() ![]() ![]() | Danke lieber Fred, ich stimme Dir wirklich zu. Nicht, dass ich nun unbedingt begrüßt werden möchte, obwohl das in den meisten Foren so üblich ist. Aber da sich die Antwort von urologiker ja nicht auf meinen, sondern auf den Beitrag davor bezog, obwohl er direkt unter meinem Bericht stand, hat mich seine Antwort zunächst auch ziemlich "irritiert", oder besser enttäuscht. Nun, ich kann auch damit leben. LG JudithD |
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| | #39 (Permalink) |
| Gast | Es gibt hier wohl einen offiziellen Vorstellungs-Thread, wo man auch begrüßt wird. Du hast so viel von Dir direkt im Thema geschrieben dass untergegangen sein kann, dass du ja neu bist. Ich habe bisher immer nur gelesen, aber nun begrüße ich dich doch mal ganz herzlich - deinen Beitrag hab ich zweimal gelesen, so interessant war er für mich, denn meine Sandkastenfreundin leidet auch an Fibro, allerdings hat sie lange nicht so viel mitmachen müssen wie du. Menschen wie du, die so über ihre Krankheit erzählen können und so viel Erfahrung haben sind für ein Forum ungeheuer wertvoll. Sie können anderen Betroffenen nämlich wirklich helfen. Vielleicht hast du deinen Mut noch nicht verloren und bleibst trotzdem. Es würde vielen hier gut tun. - Meine Meinung - |
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| | #40 (Permalink) | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Rettungsassistent ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() | @ fred & JudithD wenn es was zu merkern gibt dann bitte macht das in diesem Thema: M O T Z. Zum Vorstellungsthread geht es hier -Vorstellungen- Anbei heiße ich euch im Forum herzlich Wilkommen Ansonsten zurück zum Thema! Gruß Patientenschubser
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| | #41 (Permalink) |
| Physiotherapeutin ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() | Hallo Judith, es ist wirklich erstaunlich und traurig, was Menschen so alles ertragen (müssen). Ich kenne eine Frau in den Mittfünfzigern, bei ihr und ihrem Umfeld war es die Folge der Mehrfachbelastung durch Familie und Beruf. Streß durch Überforderung sucht sich halt ein Ventil und äußert sich in körperlichen Beschwerden. Mit diesem Bewußtsein zu leben, muß schlimmer sein als die Diagnose an sich... Erst nach einigen Jahren lernte sie durch Zufall einen Arzt kennen, der sich dieser Sache annahm und die Diagnose "Fibromyalgie" stellte. Er versicherte ihr auch, daß sie nicht "spinnt". Welch eine Erleichterung für diese Frau! |
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| | #42 (Permalink) |
| Schaut öfter mal rein ![]() ![]() ![]() | Liebe Christiane, Du hast es auf den Punkt gebracht. Wir Fibros sind heilfroh, wenn wir endlich eine Diagnose erhalten, dass man uns unsere Schmerzen glaubt und damit aufhört, uns mit leicht verächtlichem Blick in die Psychokiste zu schieben. Ich könnte Dir jetzt sofort die Namen von 20 Frauen nennen, die genau diesen gleichen Weg beschritten haben. Und wir alle sind Kämpfernaturen, die trotz der vielen Probleme versuchen, so wie andere Menschen auch, ihr Leben zu meistern. Denn man sieht den meisten Fibros die Krankheit nicht an, was wiederum dazu beiträgt, dass wir nicht wie "wirklich" Kranke behandelt werden. Danke für Deine lieben Worte LG JudithD |
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| | #43 (Permalink) |
| Schaut öfter mal rein ![]() ![]() ![]() | Liebe Mitglieder, wieder einmal musste ich erleben, dass noch immer sehr viele unserer Mitmenschen noch nie etwas von der Krankheit Fibromyalgie gehört haben. Und das, obwohl nach derzeitigen Hochrechnungen die Zahl der Betroffenen in Deutschland zwischen 2 und 4 % Prozent der Bevölkerung betragen soll. Auch die Vielfältigkeit des Krankheitsbildes ist häufig noch immer sehr unrealistisch dargestellt. Um hier an dieser Stelle mit dazu beizutragen, dass das Wissen über diese schwere und sehr schmerzhafte Erkrankung für die Öffentlichkeit zugänglicher wird, möchte ich eine Auflistung der Symptombereiche einstellen, von denen die meisten Fibromyalgiepatienten entweder zeitweise oder ständig betroffen sind. 1 Rheumatische Beschwerden in Muskeln und / oder Gelenken ( Wachstumsschmerzen Schwellungen, Entzündungen) 2 Beschwerden an der Wirbelsäule (gesamter Wirbelsäulenbereich mit entsprechenden Erkrankungen) 3 Auffällige Erschöpfung, extreme Müdigkeit 4 Magen/Galle/Leber - Probleme 5 Verdauungsprobleme / Darm 6 Vaginal-/Anal- Probleme / inclusive Pilzbefall 7 Kopfschmerzen/Migräne 8 Schlafstörungen 9 Immunstörungen/auffallend starke Infekterkrankungen 10 Hautprobleme (inclusive allergischen Hautproblemen) 11 Zahnprobleme / Zahnfleischentzündungen, Kieferbeschwerden 12 Depressionen / Trübsal 13 Tennisarme, Karpaltunnelsyndrom, Sehenscheidenentzündungen 14 Ohrgeräusche / Tinnitus, Schmerzen, Entzündungen 15 Schwindel ( invlusive Morbus Meniere ) 16 Fibronebel, Konzentrationsstörungen, Gedächtnisstörungen, Orientierungsstörungen 17 Starkes Anschwellen der Extremitäten, mit oder ohne Stechen in der Haut 18 Starke Schmerzen schon bei leichten Berührungen 19 Herzbeschwerden / Kreislaufprobleme 20 Allergien / Nahrungsmittelunverträglichkeit 21 Verstopfte Nase, nächtliches Sekretabfließen in Hals/Nasen/Rachenraum 22 Augenprobleme ( wie Brennen, Trockenheit, verschwommes Sehen ect.) 23 Harnblasenbeschwerden und Beschwerden aller wasserableitenden Organe 24 Starkes Schwitzen / mit oder ohne kalte und feuchte Hände/Füße 25 Haare / Nägel ( negative Aufälligkeiten ) 26 Fußbeschwerden, insbesondere an Sehnen und Gelenken, Pilze 27 Halsbeschwerden, inclusive Kehlkopf - und/ oder Schilddrüsenprobleme 28 Restless legs 29 Überempfindlichkeit / Geruch, Geräusche, Licht 30 Gesichtsschmerz / Empfindungsstörungen, Schwellungen 31 Überstarkes Reagieren auf Hitze / Kälte 32 Morgendliches starkes Verschleimtsein der Bronchien, Hustenreize 33 Extrem schmerzhafte Regelblutung 34 Auffällig vermehrte Beschwerden während der Schwangerschaft 35 Probleme unter der Geburt 36 Angeschwollenes schmerzhaftes Drüsengewebe ( wie Leistengegend, Bauchdecke ) 37 Morgensteifigkeit inclusive Befindlichkeitsstörungen und extremen Schmerzen 38 Mundtrockenheit, Brennen, übler Geschmack 39 Unterzuckerungsprobleme 40 Extremes Engegefühl in Brust / Bauchraum |
| Geändert von JudithD (26.05.2007 um 11:02 Uhr). | |
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| | #44 (Permalink) |
| Schaut öfter mal rein ![]() ![]() ![]() | Liebe Mitglieder, ich möchte Euch darüber informieren, dass ich morgen drei Wochen lang in den Urlaub fahre. Wir schippern mit einem Motorboot nach Holland und natürlich auch wieder zurück. Vielleicht fragt Ihr Euch, wie ich das trotz meiner vielen Beschwerden der Fibromyalgie denn kann. Noch vor vier Jahren ging da nichts, denn ich habe da die meiste Zeit gelegen. Aber jetzt nach dreijähriger Therapiezeit sind doch eine ganze Reihe der oben genannten Symptome weg oder um vieles geringer geworden. Die Therapie heilt mich zwar nicht von der Krankheit, so etwas gibt es zur Zeit leider noch nicht, aber ich werde dadurch allmählich von den meisten der aufgeführten Symptombeschwerden ganz oder teilweise befreit. Und das ist gegenüber Bettlägerigkeit doch unwahrscheinlich viel. Ich möchte mal versuchen aufzulisten, was bei mir nach drei Jahren schon alles beser geworden ist: 1 Rheumatische Beschwerden in Muskeln und / oder Gelenken Nur noch selten, aber nie mehr so schlimm, dass ich weinen muss, bzw. Schmerzmedis brauche. 2 Beschwerden an der Wirbelsäule die schlimmen wochenlang anhaltenden und schwer beeinflussbaren Rückenschmerzen sind völlig weg, Schmerzen treten nur noch kurzzeitig auf und verschwinden schnell wieder, allerdings muss ich mich noch vor stärkeren Belastungen hüten. Schmerzmedis brauch ich nur noch selten! 3 Auffällige Erschöpfung die Erschöpfung ließ allmählich aber ständig mehr nach! Brauche mich unter Tage nur noch selten hinzulegen. 4 Magen/Galle/Leber - Probleme diese Probleme, unter die ich jahrelang extrem zu leiden hatte, treten nur noch ab und an und dann als Lapalie auf 5 Verdauungsprobleme / Darm außer unter etwas Hartleibigkeit ( Bitterschoko) habe ich normalen Stuhlgang 6 Vaginal-/Anal- Probleme die schlimmen Beschwerden sind völlig weg, hin und wieder noch mal Brennen, aber das hat ja wohl jede Frau mal 7 Kopfschmerzen/Migräne Ich leide noch öfter an meistens leichter Migräne, verwende also keine Schmerzmittel mehr, noch vor 10 Jahren wurde ich deshalb 7-14 Tag monatlich krankgeschrieben 8 Schlafstörungen Hier hat sich leider noch keine Besserung eingestellt, benötige nach wie vor vom Arzt verschriebene Schlaftabletten, dies kann aber insbesondere auf mein kindliches Missbrauchstrauma zurückzuführen sein 9 Immunstörungen/auffallend starke Infekterkrankungen darunter leide ich nicht mehr 10 Hautprobleme besonders an den Beinen noch trockene Haut, aber auch schon wesentlich weniger geworden,muss nicht mehr täglich cremen 11 Zahnprobleme / Zahnfleisch, Kiefer noch immer ohne ersichtlichen Grund plötzlich auftretende Zahnschmerzen, die nach Schlaf oder Schmerzmedi wieder verschwunden sind 12 Depressionen / Trübsal noch immer vorhanden, aber nicht mehr stundenweise sehr stark schwankend, kann schon um vieles besser damit umgehen 13 Tennisarme /Karpalttunnelsyndrom / Sehnenscheidenentzündungen innerhalb des letzten halben Jahres stärkere Beschwerden, aber bereits wieder am Abklingen 14 Ohrgeräusche / Tinnitus / Entzündungen / Hörbeschwerden Entzündungen nur mal kurzzeitig, von alleine wieder abklingend, Tinnitus noch vorhanden, aber schon mehrmals für kurze Zeiten völlig weg und das nach über 40 Jahren Belastungszeit, Hörbeschwerden infolge Alter stärker 15 Schwindel, Orientierungsstörungen noch desöfteren, aber von der Stärke im Verhältnis zu früher Pinatz 16 Fibronebel längst nicht mehr so stark wie vor der Therapie, mitunter fibronebelfrei - herrliches Gefühl 17 Starkes Anschwellen der Extremitäten tritt selten und dann häufig beim Autfahren auf 18 Starke Schmerzen schon bei leichten Berührungen nicht mehr vorhanden, muss mich schon stärker anfassen oder anfassen lassen, wenn ein Schmerz spürbar werden soll 19 Herzbeschwerden / Kreislauf, Atemnot noch vorhanden, aber wie auch vorher von wechselnder Stärke und Dauer 20 Allergien / Nahrungsmittelunverträglichkeit kann wieder Ohrringe tragen ohne Anschwellen der Ohrläppchen, wenn ich auf Weißmehlprodukte, Bohnenkaffee und viel Süßes verzichte, gehts mir gut 21 Verstopfte Nase am Tage so gut wie weg, nachts noch des öfteren 22 Augenprobleme sehr schlechte Sehkraft, verschwommenes Sehen, doppelt Sehen, noch nicht verbessert - aber Brennen in den Augen nur noch selten vorhanden, früher trat das sehr oft auf und war sehr lästig 23 Harnblasenprobleme nach Pullern noch öfter Brennen, welches aber durch Verwendung von Blutwurztinktur sofort wieder aufhört, keine akuten Harnblasenbeschwerden mehr 24 Starkes Schwitzen nicht mehr so schlimm, aber noch immer stark belästigend 25 Haare / Nägel = negative Auffälligkeiten Haare nicht mehr so kraftlos, fiel auch der Frisöse auf, Fingernägel brechen seltener ab. Auffällig waren vor der Therapie sehr tief gefärbte Fußnägel, innerhalb der 3 Jahre Therapie sind sie aber auffallend hell geworden 26 Fußbeschwerden Mittelfußknochenblockierungen nicht mehr vorhanden, nur noch selten lautes Knacken der Mittelfußknochen, müde Beine schon noch öfter bei Wärme, die Sehnenscheidenentzündungen haben sich an beiden Füßen erheblich verbessert, der Schmerz wie beim Fersensporn nur noch selten, 27 Halsbeschwerden jeglicher Art öfter noch belegte Stimme, besonders morgens und nachts, dann auch Halsschmerzen im Rachenbereich, aber keine akuten Entzündungen mehr 28 Restless legs als Kind sehr stark, zwischen 30 und 50 Jahren auch bis zur Lästigkeit, jetzt nicht mehr vorhanden 29 Überempfindlichkeitsstörungen / Geruch, Geräusche Licht- Geräusche und Lärmempfindlichkeit noch vorhanden, aber um vieles schwächer als vor der Therapie, beim Geruch kann es zu Falschmeldungen kommen, aber eigentlich auch schon seltener 30 Gesichtsschmerzen / Schwellungen / Empfindungsstörungen treten eigenlich immer in Verbindung mit Problemen im Mundbereich auf, Kribbeln auf der Haut nur noch selten, Augenliedzuckungen kaum noch Insbesondere belasten mich noch die Schlafstörungen und Depressionen, aber beides scheint Folge des kindlichen Missbrauchs zu sein, evtl. ist letzteres auch eine Vererbung. Meine Stimmungsschwankungen sind wesentlich geringer geworden. Schmerzen am Körper sind hauptsächlich morgens und nach dem Aufstehen vorhanden, im Laufe des Tages bin ich bei mäßiger Belastung meist schmerzfrei. Hypoglykämie richtet sich ganz nach meinen Essgewohnheiten, jetzt bei der strengen Diät geht es mir diesbezüglich gut. Wow, das ist ein langer Bericht geworden. Aber ich schreibe ja nun 3 Wochen lang nicht mehr, könnt ja täglich ein bisschen von dem vielen Text lesen, hi ![]() Liebe Grüße Eure JudithD Möchte doch noch etwas hinzufügen: Um vieles besser geworden sind meine schlimmen Schmerzen in den Leistenbereichen. Es hat oft geschmerzt, als würde der ganze Leib zerreißen, ließ mich nicht mehr gerade gehen und begann bei jedem Versuch Spazieren zu gehen, erheblich schlimmer zu werden. Eigentlich habe ich bei diesem Symptom nur noch einen kurzen Schmerz im rechten Bereich, wenn ich mein rechtes Bein hochhebe ( z. B. beim Strumpf anziehen ) Auf die letzten 10 Punkte gehe ich ein, wenn ich wieder zurück bin. |
| Geändert von JudithD (10.06.2007 um 01:07 Uhr). | |
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| | #45 (Permalink) |
| Schaut öfter mal rein ![]() ![]() ![]() | Hallo liebe Mitglieder, ![]() drei Wochen sind bereits seit acht Tagen um. Aber ich war leider nicht zu dem genannten Termin zurück. Deshalb auch erst heute ganz kurz mal einen kleinen Bericht. Wir waren ja mit dem Boot nach Holland und das hieß hin und zurück 1500 km mit dem Boot schippern. Ja und das Problem war einfach der viele Regen .Gestern abend waren wir dann endlich zu Hause - nachdem uns am vorletzten Tag ein Defekt des Anlassers völlig das Fahren verhinderte. Aber mein Mann ist grins " ein gelernter DDR Bürger". Wir haben damals gelernt, irgendwie irgend etwas wieder zu reparieren und zum Funktionieren zu bringen.Die Fortsetzung zu meinem letzten Bericht schreibe ich demnächst. Muss mich einfach erst mal erholen und Ordnung ect. machen. Liebe Grüße die Heimkehrerin JudithD ![]() |
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