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Thema: Gelenkschmerzen und niemand weiß warum!

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In dieser Diskussion geht es um "Gelenkschmerzen und niemand weiß warum!" im "Rheumatische Erkrankungen" Forum, als Teil von Patientenfragen.net
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  1. #1
    Noch neu hier
    Name
    Nadine
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    25

    Standard Gelenkschmerzen und niemand weiß warum!

    hallo Ihr Lieben!

    Ich habe nunmehr seit fast einem Jahr immer wiederkehrende starke Gelenkschmerzen(angefangen hat es mit den Handgelenken ging dann irgendwann über in die Kniee und nun sind auch die Hüfte und die Schultern betroffen)
    Meist sind diese so stark, dass ich mich kaum alleine ausziehen kann.Mit dem Anziehen habe ich keine Probleme,da die Schmerzen meist erst gegen Abend auftreten wenn der Körper zur Ruhe kommt.
    Nach diversen Blutuntersuchungen beim HA die nichts ergeben haben (Rheumafaktoren usw. alles ok.) wurde ich an einen Rheumatologen überwiesen.Der hat den Verdacht der Kollagenose gestellt. Dieser hat mir dann Ibuprofen (war das glaub ich)verschrieben.Die haben mir allerdings keine Linderung gebracht.

    Nachdem ich nun umgezogen bin,habe ich einen neuen Rheumatologen.Der hat auch wiederrum nochmal Blut abgenommen. Es war alles ok.Bis auf den Entzündungswert(ka wie der Fachausdruck dafür ist) der war erhöht.
    Den Verdacht auf Kollagenose konnte er nicht bestätigen.Er hat auch Gelenkultraschall gemacht und meine Finger "abgeleuchtet"
    Nachdem ich vor lauter Schmerzen so am Ende war und in der Praxis geheult habe ohne Ende habe ich gesagt,dass ich nicht weggehe ohne das ich irgendwelche Schmerzmedikamente bekomme.
    Daraufhin hat dieser mir dann Cortison verschrieben.(2,5 mg Prednisolon/Tag)was die Schmerzen leicht eingedämmt aber nicht verschwinden lassen hat.
    Dann wurde nochmals Blut abgenommen.Alles ok.Auch der Entzündungswert ist wieder normal.
    Dann wurde die Cortisondosis auf das doppelte (5mg)erhöht.
    Seitdem bin ich absolut schmerzfrei!
    Nun muß ich nächste Woche wieder zum Rheumatologen.Sehen wie es weitergeht. Da ich aber nun schon 6 Wochen auf diesen Termin warten und somit meine Cortisondosis selbst reduzieren musste,weil ich bis zum Termin sonst nicht damit hingekommen wäre merke ich nun wieder wie sich die Schmerzen ausbreiten.
    Ich nehme momentan alle zwei Tage 1/2 (2,5mg)Cortisontablette.
    Wenn nächste Woche beim Blutbild wieder nichts rauskommt (was ich fast befürchte) was soll ich denn dann machen

    Privat ist bei mir alles super! Außer das ich nun seit fast schon 1 1/2 Jahren arbeitslos bin.Also kann es an der psyche bzw.an zu viel anstrengender Arbeit auch nicht liegen.

    Im April 2008 wurde mir (wegen Morbus Basedow und weil ich zeitnah schwanger werden wollte) die komplette Schilddrüse entfernt.Mein Hausarzt wie auch der Rheumatologe meinen allerdings,dass das damit nichts zu tun hat!

    Hat jemand vielleicht einen Rat für mich
    Bin so ziemlich am Ende meines Lateins
    LG
    Nadine

  2. #2
    Nachtigall
    Gast

    Standard AW: Gelenkschmerzen und niemand weiß warum!

    Hallo Nadine,
    ich nehme wegen meines Rheumas seit einigen Jahren Prednisolon 5mg. Ich konnte aber nur von 7,5 mg runtergehen, weil ich noch was anderes dazubekam. Mir hast erst das Kortison richtig geholfen. Ich habe mit 20 mg angefangen und musste dann bald runtergehen. Aber wenn ich wieder Schmerzen bekam, sagte mir der Arzt, dann soll ich mit der Dosisreduzierung noch eine gewisse Zeit warten und dann wieder versuchen, runterzugehen. Ich habe keine Rheumawerte im Blut, und meine Rheumatologin wundert das nicht, da etwas 20 % aller Rheumakranken "seronegativ" sind, wie es fachlich heißt.

    Bei dir hört sich das nach einer Rheumatioden Arthritis (RA) an, das ist ein entzündliches Gelenkrheuma, das man früher Polyarthritis genannt hat. Ich kann aber hier keine Diagnose stellen. Ich kann dir nur raten: Es schadet nichts, wenn du mit dem Reduzieren nicht so schnell vorangehst. Wenn du jetzt wieder Schmerzen hast, dann versuch es mit täglich 2,5 mg. Wenn dir die Tabletten nicht reichen, kann sie dir der Hausarzt auch verschreiben, falls er schon einen Befund hat. Frag einfach mal nach. Oder du rufst in der Praxis des Rheumatologen an und bittest um ein neues Rezept. Du solltest mit der Dosierung nicht so weit runtergehen, dass die Entzündung wieder mehr wird und du solltest das Kortison nicht einfach aufhören, weil dir die Tabletten ausgegangen sind.
    Alles Gute!

  3. #3
    manni.w
    Gast

    Standard AW: Gelenkschmerzen und niemand weiß warum!

    Hallo Nardine,

    auch bei mir war es ganz ähnlich wie bei dir und Nachtigall. Im Blut gab es auch keinen Nachweis, nur der Entzündungswert war leicht erhöht. Doch die Schmerzen in verschiedenen Gelenken waren sehr stark. Habe ca. 1 Jahr lang starke Schmerzmittel genommen. Durch Zufall kam denn mal meine Spsoriasis (Schuppenflechte, ist bei mir nur an den Ellenbögen etwas.) mal ins Gespräch, und gleich fand der Doc einen Zusammenhang. Durch ein Skelett-Szintigramm wurde dann meine Sporiasis-Arthritis bestätigt und der richtigen Behandlung zugeführt. Also wenn man in deinem Blut keinen Nachweis auf eine Rheuma-Art findet, heißt das noch lange nicht, dass du auch nicht trotzdem daran erkrankt sein kannst! Wünsche dir viel Erfolg bei der Ursachen-Suche, und verständnisvolle Ärzte!

    LG Manni

  4. #4
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    Nadine
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    Standard AW: Gelenkschmerzen und niemand weiß warum!

    hallo Ihr beiden!

    Im Moment geht es mir mit der Dosis recht gut.Schmerzen habe ich nur bedingt und dann hält es sich auch in Grenzen.
    Ich habe in letzter Zeit von vielen Rheumaerkrankungen geelesen.Denn welche Krankheit ich in jedem Fall habe,ist die Google-Krankheit Mir kommt es nur so vor als ob keine dieser Erkrankungen auf mich zutrifft.Denn ich habe ja nicht wie so viele Rheuma erkrankte diese Typische Morgensteifigkeit sondern bei mir fängt es meistens immer erst so gegen 18 Uhr an und am nächsten Morgen ist alles wie weggeblasen.Hauptsächlich an den Hand-und Fingerlenken, und an den Schultern treten dann ganz extrem die Adern hervor und dort sitzt dann auch der Schmerz.Außerdem werden die Ellenbogengelenke immer ganz heiß, so als ob dort eine Entzündung drin ist.Bei der Blutuntersuchung wurde auch auf Borreliose getestet aber auch das war negativ.
    Ich hab jetzt nur irgendwie schon Angst, dass wenn beim nächsten Blutbild wieder nichts rauskommt was ich dann noch tun soll! Letztenendes ist es doch immer so das es ausschließlich auf die Psyche geschoben wird.
    Was Du da erzählst Manni, mit Psioriasis...davon habe ich auch gelesen.Mein Bruder hat starke Schuppenflechte von daher könnte ich ja erblich vorbelastet sein. Da hat der Arzt auch nach gefragt. Ich habe seit geraumer Zeit Schuppen (ka ob es eine Flechte ist) am Haaransatz! Für mich ist nicht zu unterscheiden ob es sich dabei nur um Schuppen oder um eine Schuppenflechte handelt, denn es ist wirklich ausschließlich nur am Haaransatz.(geht nicht in die Stirn über) Das habe ich dem Doc auch gezeigt als er danach fragte.Er ist aber nicht weiter darauf eingegangen.Von daher....

    Vielleicht habt Ihr einen Tip für mich wie ich mich nun weiter verhalten soll wenn das Blutbild nichts ergibt
    Meine Lebensqualität leidet darunter.Am Wochenende kann ich nicht mehr weggehen....hocke nur noch zu Hause weil ich z.B. einen Disco-oder Kneipenbesuch nicht standhalten würde!
    Auch das ich so extrem auf die Hilfe von meinem Freund angewiesen bin kratzt extrem an der Psyche!

    Habt Ihr eine Idee Vielleicht auch auf ein Szintigramm oder MRT bestehen?
    LG
    Nadine
    Geändert von Swan79 (13.02.2011 um 21:52 Uhr)

  5. #5
    Altenpflegerin Avatar von Sternchen152
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    Standard AW: Gelenkschmerzen und niemand weiß warum!

    Hallo Nadine!

    Bildgebende Verfahren (Röntgen, MRT usw.) haben eine entscheidende Bedeutung in der Diagnosik und Verlaufsbeurteilung von entzündlichen Gelenkerkrankungen. Grundsätzlich sollten konventionelle Röntgenaufnahmen von jedem schmerzenden Gelenk in zwei Ebenen angefertigt werden. Aus Vergleichsgründen sollte auch die Gegenseite mit dargestellt werden. Bei polyarthritischen Krankheitsbild sollten auch immer die Hände und Vorfüße in zwei Ebenen untersucht werden. Arthrititische Frühveränderungen lassen sich durch die konventionelle Röntgendiagnostik nur unzureichend abbilden. Diese diagnostische Lücke wird durch die hochauflösende Sonografie geschlossen. Aktuelle Untersuchungen haben gezeigt, dass die hochauflösende Sonografie bezüglich der Detektion der Synovitis sogar der MRT überlegen ist.
    Die allgemeine Empfehlung bei Vorliegen von Schmerzen und / oder Schwellungen an drei oder mehr Gelenken ist:
    Röntgenbilder der Hände und der betroffenen Gelenkregionen in zwei Ebenen. Die Vorfüße sollten auch wenn keine Schmerzen vorhanden sind geröngt werden, da hier nicht selten initiale arthritische Veränderungen gefunden werden können. Bei unklarem radiologischen Befund und zur Weichteildarstellung wird die sonografische Untersuchung der symptomatischen Gelenke (also der schmerzenden) so wie der MCP- und PIP-Gelenke II, III und V der schmerzdominanten Hand und der MTP-Gelenke II und V des schmerzdominanten Fußes empfohlen. Nur wenn auch nach diesen Untersuchungen weiherhin ein unklarer Befund und der dringende Verdacht auf eine Arthritis besteht, sollte eine MRT-Untersuchung der entsprechenden Gelenkregion durchgeführt werden. Die Skelettszintigrafie ist nur noch speziellen Fragestellungen vorbehalten z.B. bei generalisiertem Schmerzsyndrom, Verdacht von Morbus Paget usw.
    Im Klartext: Ja, du solltest auf eine eingehende Untersuchungen mit Röntgen und Sonografie bestehen. Am besten bei einem anderen Rheumatologen.
    Kurz zu mir: Ich bin genauso alt wie du und habe bereits seit 19 Jahren Schmerzen in den Handgelenken. Ich bin von Arzt zu Arzt gelaufen, habe dumme Diagnosen gehört und noch dümmere ("Nehmen sie 10 kg ab und es geht ihnen wieder gut" - sehr logisch, bei Schmerzen in den HANDgelenken!). Zwecks Rheuma wurde Blut abgenommen, ohne Befund, lediglich die Entzündungswerte waren sehr hoch. Ich habe an mir selbst gezweifelt und bin zum nächsten Arzt. Vor wenigen Tagen bin ich zum Handchirurgen meines Vertrauens gefahren (620 km einfache Fahrstrecke) da ich trotz Diskusshaving und Strecksehnenfachspaltung meine Schmerzen einfach nicht loswerde und mittlerweilen Tillidin (Schmerzmittel bei starken und sehr starken Schmerzen) nehme. Beide Hände sind mittlerweilen stark geschädigt (Arthrose, Gelenkspaltverschmälerung, Zysten, ein nicht bekannter Bruch usw.) und müssen voraussichtlich durch Platten und Schienen stabilisiert werden. Er stellte nun die Verdachtsdiagnose: Seronegatives (also nicht im Blut nachweisbares) Rheuma. Ich habe auch Schmerzen in den Fingergelenken, Ellenbogen und in der Hüfte wenn ich länger auf einer Seite liege. In beiden Knien habe ich Baker-Zysten und vermutlich Arthrose - es knirscht sehr beim Treppen steigen. Nächste Woche habe ich einen Termin beim Rheumatologen und bin sehr gespannt. Lg Tina

  6. #6
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    Standard AW: Gelenkschmerzen und niemand weiß warum!

    hallo Tina!

    Generell gesehen(also rein von meinem Gefühl her) ist der Rheumatologe den ich habe schon recht kompetent.Zumindest hat er sich Zeit genommen und mich sehr gewissenhaft untersucht!Das ist aber auch der einzige den es hier in Celle gibt Der nächste Rheumatologe wäre erst wieder in Braunschweig oder Hannover und das ist jeweils 55 bzw. 60 km von mir entfernt. Klar, so eine Strecke ist absolut zu bewältigen (vorallendingen wenn ich höre das Du über 600km gefahren bist) aber da ich derzeit arbeitslos bin ist es finanziell eh schon recht schwierig!
    Was mich etwas geärgert hat, war der Bericht der an meinen Hausarzt ging.Darin heißt es im letzten Satz:,,Die Schmerzsituation der Patientin, zeigt sich diskrepant zum Blutbild!" Auf gut deutsch gesagt heißt das also das ich mit meinen Schilderungen wiedersprüchlich bin und einen an der Klatsche hab. Das hab ich nun also schwarz auf weiß!!! Vielleicht hätte ich mich noch dafür entschuldigen müssen, dass ich nunmal keine Patientin aus dem Lehrbuch bin!
    Morgen habe ich meinen Termin und dann sehe ich mal was jetzt weiter passiert! Der gute Mann hat also nun noch eine Chance sich zu beweisen ansonsten werde ich mir einen anderen Arzt suchen!!!

    Wenn ich Deine Krankengeschichte so lese Tina,dann läuft es mir kalt den Rücken runter.Irgendwie spiegelt sich darin wieder, dass es hier in Deutschland doch einfach nur noch ums Geld geht.Es wird der Eindruck erweckt, als wenn die Ärzte schon gar keine große Lust mehr hätten nach Ursachen zu suchen! An uns Kassenpatienten verdienen die ja nicht mehr!
    Bei mir kommt erschwerend noch hinzu, dass ich nun schon relativ lange arbeitslos bin.Da wird man ganz schnell in eine Schublade gesteckt und hingestellt als hätte man gar keine Lust arbeiten zu gehen! Da die Schmerzen aber immer erst Abends auftreten wäre ich in meinem Arbeitsalltag gar nicht eingeschränkt.Was gäbe ich darum endlich wieder arbeiten zu können!!!

    Tina.Hast Du denn Unterstützung in Deinem Umfeld?Ist ja auch immer sehr wichtig, dass man mit so einer Krankheit nicht alleine ist! Und bist Du denn berufstätig?

    LG
    Nadine

  7. #7
    manni.w
    Gast

    Standard AW: Gelenkschmerzen und niemand weiß warum!

    Hallo Nardine,

    würde dir in jedem Fall empfehlen auf ein aufklärendes Szintigramm zu bestehen! Weiß auch von anderen Patienten wo diese Untersuchung letztendlich zum aufklärenden Erfolg führte. Übrigens, wenn in deiner Familie Schuppenflechte aufgetreten ist, hast du es mit großer Wahrscheinlichkeit auch in deinen Genen. Sie braucht sich bei dir aber auf der Haut niemals zu zeigen oder kaum sichtbar zu sein, und kannst trotzdem diese Arthritis haben.
    Deine momentane Situation durch die Arbeitslosigkeit ist nicht einfach, und rate dir um Kosten zu vermeiden die Sache möglichst bei deinem jetzigen Rhreumadoc durchzuziehen, und versuchen ihn durch ein vernünftiges Gespräch für diese wichtige Untersuchung zu gewinnen. Wünsche dir viel Erfolg!

    LG Manni

  8. #8
    Nachtigall
    Gast

    Standard AW: Gelenkschmerzen und niemand weiß warum!

    Hallo Nadine,
    nun ja, du fragst, was du machen sollst, wenn im Blutbild nichts rauskommt?
    Besprich mit deinem Arzt, was du hier im Forum von Betroffenen gehört hast, was Kortison, fehlende Rheumawerte usw. betrifft. Bitte ihn um eine Ultraschall-Untersuchung (Sonografie), bei mir wurde da auch viel festgestellt, und es kostet auch nicht so viel wie die MRT. Besteh drauf, dass wirklich weiter untersucht wird, auch wenn deine "Schmerzsituation sich diskrepant zum Blutbild verhält". Ein guter Rheumatologe müsste wissen, dass das ganz normal ist.
    Alles Gute!

  9. #9
    Altenpflegerin Avatar von Sternchen152
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    03.08.2010
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    Diese Person ist in einem medizinischen Beruf tätig

    Standard AW: Gelenkschmerzen und niemand weiß warum!

    Hallo Nadine!

    Ich lebe sozusagen den "Familienklassiker": also Haus, Hof, Hund, Mann und Kinder. Meine Kids sind 1 und 5 Jahre alt und ich bin voll berufstätig in der Schwerstpflege. Eigentlich müsste ich schreiben "noch" voll berufstätig da ich diesen Beruf mit zunehmender Schwierigkeit durchführen kann. Mein Antrag auf Umschulung ist bereits in der heißen Phase und wenn alles gut geht werde ich in wenigen Wochen meine Umschulung beginnen. Zum Glück habe ich einen bezaubernden Mann und ganz tolle Eltern die mir in jeder Situation beistehen. Desweiteren bin ich Christin, was mir gerade jetzt sehr hilft. Und dann gibt es natürlich noch einige sehr gute Freunde auf die ich mich immer verlassen kann und natürlich auch so tolle Menschen wie Nachtigall (die dir hier auch schreibt) zum seelischen Aufbau.
    Als ich von der Verdachtsdiagnose "seronegatives Rheuma" gehört habe war das natürlich erst mal ein Schock für mich, doch mittlerweilen kann ich mich ganz gut damit arrangieren (spätere Rückfälle nicht ausgeschlossen :-)). Mir ist es erst mal wichtig endlich zu wissen was genau in meinem Körper los ist, warum ich ständig diese beschissenen Schmerzen habe usw. Außerdem hoffe ich durch geeignete Medikamente schließlich etwas schmerzfreier zu sein, falls sich der Verdacht bestätigt (muss das Tillidin schon in hoher Dosis nehmen und bekomme dann als Nebenwirkung starke Kopfschmerzen und Übelkeit)! Und ja - auch wenn die Befunde meiner kaputten Gelenke ehr zum heulen sind - ich bin dankbar dafür es endlich schwarz auf weiß zu haben das ich Schmerzen HABEN DARF. Die Problematik mit dem Schubladendenken kenn ich auch, mir wurde durchaus auch schon unterstellt ich hätte einfach keine Lust mehr auf den "Knochenjob Schwerstpflege". Den Ärzten möchte ich gar nicht so viel Schuld an meinem Zustand geben, auch sie sind nur Menschen und ich denke das die meisten schon versucht haben mir zu helfen, doch oft mag vielleicht Unwissen, Zeitdruck, Kostendruck usw. hinter ihren nicht ganz passenden Diagnosen gestanden haben. Außer dem "Nehmen-sie-10-Kilo-ab"-Arzt (Übrigends an einer der bekanntesten Handchirugien Deutschlands) werfe ich keinem ein willentliches Versagen vor. Und wenn ich an meinen Klagenfurter Arzt denke bin ich sehr dankbar dafür das es immer wieder Menschen gibt die sich um einen Bemühen. Bin sehr gespannt wie dein Tag morgen läuft und freu mich schon auf Rückmeldung. Lg Tina

  10. #10
    Nachtigall
    Gast

    Standard AW: Gelenkschmerzen und niemand weiß warum!

    Hallo Sternchen152,
    "vielen Dank für die Blumen"!
    Elisabeth

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