AW: Reaktive Arthrose bei Z.n. Infekt - Dieser Beitrag ist 523 Tage alt
Servus Andrea,
was Dich plagt, ist keine Arthrose, sondern eine infektreaktive Arthritis.
Ich kenne eine solche eigentlich nur von Streptokokken-Infektionen her, wonach auch meine Nieren stark beleidigt waren.
Bis Donnerstag ist's ja nun nimmer weit hin. Evtl. ist tatsächlich eine Cortison-Stoßbehandlung angezeigt.
Wie Du weißt, habe ich schon sehr lange cP. Da ich basismedikamentös sehr gut eingestellt bin, habe ich nur noch sehr selten Probleme. Wenn ich sie aber habe, dann hilft mir kein NSAR, sondern nur Cortison.
Am ersten Tag nehme ich je nach Ausmaß der Entzündungen 16-20 mg Urbason (Methylprednisolon) und warte ab. Bisher waren die herben Schmerzen eigentlich immer innerhalb weniger Stunden im Griff. Am nächsten Tag reduziere ich die Dosis auf die Hälfte, am übernächsten Tag wiederum auf die Hälfte. Manchmal, wenn die Gelenke wieder zu maulen beginnen, belasse ich es am nächsten Tag noch dabei. Anschließend kann man bei einer so kurzen Einnahme gleich auf 0 gehen. Ist man gaaaaanz vorsichtig, reduziert man weiterhin auf die Hälfte und geht dann auf 0.
Aber das wird Dir Deine Ärztin hoffentlich genau erklären. Am Anfang meiner Cortison-Karriere gab mir mein HA immer einen detaillierten Ausschleichplan mit. Später überließ er das mir.
Gute Besserung und liebe Grüße
Angie
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