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Thema: Rheuma, Alzheimer, Krebs,

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In dieser Diskussion geht es um "Rheuma, Alzheimer, Krebs," im "Rheumatische Erkrankungen" Forum, als Teil von Patientenfragen.net
...

  1. #1
    Identität verborgen
    Name
    Anonymisiert
    Mitglied seit
    19.10.2006
    Beiträge
    1.867

    Achtung:
    Anonymisiert ist kein eigenständiger Benutzer. Er dient im Forum dazu, Beiträge anonym zu verfassen, um die Identität des Verfassers zu schützen.

    Standard Rheuma, Alzheimer, Krebs,

    Hallo liebe Mitmenschen

    Rheuma, Alzheimer Krebs sind alles Krankheiten die Unheilbar sind.

    Viele Mensche ist es ein seelischer SCHOCK auch für die Familie und den Freundschaftskreis.

    In meinem Bekanntenkreis, Freunden, und Verwandten musste ich erfahren wie die Aerzte die Patienten unter Druck stellen betr. sofortige Operationen Chemo
    obwohl ein Patient das nicht möchte. ( sie müssen noch Unteschreiben )
    Einfach nur in würde Sterben.( einfach nur Morphium und Cortison Therapie)

    Nein das geht doch nicht die Spitäler und Aerzte müssen ja NOBEL LEBEN
    Ein Hund und eine Katzte haben noch die besseren.

  2. #2
    Medizinstudent
    Geschlecht
    maennlich
    Mitglied seit
    14.06.2011
    Beiträge
    23
    Diese Person ist in einem medizinischen Beruf tätig

    Standard AW: Rheuma, Alzheimer, Krebs,

    Natürlich sind das schlimme Erkrankungen, aber Krebs ist nicht gleich ein Todesurteil. Ein Arzt wird immer nach
    besten Wissen und Gewissen handeln. Auch wenn das manchmal heißt den Patienten zu ermutigen, einen Therapie-Versuch
    zu machen. Oft kann der Patient die Situation nicht objektiv betrachten und gibt vllt vorschnell auf. Also würde ich dich
    bitten deinen Beitrag nochmal zu überdenken. Lg

  3. #3
    manni.w
    Gast

    Standard AW: Rheuma, Alzheimer, Krebs,

    Ja, meistens hört man nur immer die schlechten Dinge über med. Behandlungsmethoden und den Umgang mit Patienten. Sicher, kommt auch schon mal hier und da schon mal vor. Doch in den aller meisten Fällen ist es eher das Gegenteil! Habe auch vor fünf Jahren eine umfangreiche Krebs-Operation durchgemacht mit anschließender chemisch gesteuerter Hormonabsenkung und auch noch etliche Bestrahlungen. Immer ist man sehr gut mit mir umgegangen, und von anderen Patienten habe ich bisher fast immer nur Gutes gehört! Außerdem leide ich noch an Psoriasis-Arthritis ( Schuppenflechte-Rheuma ) bekomme dagegen ein gutes Medikament was ich mir selber ein mal wöchentlich spritze. So lebe ich ganz gut und zufrieden mit Gottvertrauen in die Jahre hinein!

    Liebe Grüße, Manni

  4. #4
    Medizinstudent
    Geschlecht
    maennlich
    Mitglied seit
    14.06.2011
    Beiträge
    23
    Diese Person ist in einem medizinischen Beruf tätig

    Standard AW: Rheuma, Alzheimer, Krebs,

    Ich möchte einmal sagen, dass ich sie für ihre Einstellung zutiefst bewundere. Und vielen Dank, dass Sie ihre Geschichte hier mitgeteilt haben. Ich wünsche ihnen auch weiterhin alles Gute.

  5. #5
    Nachtigall
    Gast

    Standard AW: Rheuma, Alzheimer, Krebs,

    Hallo,
    ich möchte mal sagen, nur weil man in bestimmten Bereichen schlechte Erfahrungen gemacht hat, ist nicht alles unheilbar und das mit der Würde im Sterben ist auch so eine Sache.

    Mein Mann hatte vor 3 Jahren Prostatakrebs. Er ist wieder gesund geworden, weil es bei einer Vorsorgeuntersuchung früh genug bemerkt worden ist. Leider hat nicht jeder das Glück, z. B. sein Vater und sein Bruder sind am Krebs gestorben. Aber man kann vorbeugen und zu den Vorsorgeuntersuchungen gehen, um Schlimmeres zu verhindern. Einige Krebsarten sind hausgemacht, z. B. Hautkrebs, wenn man zu viel in der Sonne ist, oder Lungenkrebs, weil man das Rauchen nicht lassen kann oder will. Ich kenne einige Menschen, die da sehr leichtsinnig handeln.
    Übrigens will nicht jeder, der Krebs hat, gleich sterben. Ich arbeite seit Jahren im Hospizdienst und mache oft bei Krebskranken Sterbebegleitung. Auch wenn diese wissen, dass sie nicht mehr lange zu leben haben, wollte bisher keiner von ihnen sterben bis kurz vorm Tod. Da flammen nämlich noch viele Lebensgeister auf und man will den Kampf aufnehmen und nicht gleich resignieren. Und sie bekommen eine wertvollere Sichtweise davon, was Leben bedeuet. Das ist meine Erfahrung.

    Das mit "in Würde sterben" gilt für mich in erster Linie für Palliativpatienten, denen es wirklich schon sehr schlecht geht. Dann ist natürlich Morphium und Kortison angesagt, auch in hohen Dosen, so wie es bei meiner Cousine war, die mit 46 Jahren 3 Monate nach der Diagnosestellung unter schlimmsten Schmerzen gestorben ist.

    Was Rheuma betrifft, ich habe es seit einigen Jahren, kann aber damit gut umgehen und lasse mir davon meine Lebensfreude nicht nehmen. Auch wenn ich Schmerzen habe und starke Medikamente nehmen muss, lebe ich - genau wie Manni oben beschrieben hat - mit viel Gottvertrauen, und das gibt mir enorme Kraft, mit der Krankheit zu leben, und ich sehe sie nicht mehr (wie am Anfang) wie ein großes Schreckgespenst, das mein Leben bestimmt, sondern ich konnte sie als meinen - wenn auch lästigen - Begleiter annehmen. Ich identifiziere mich nicht mit meiner Krankheit, das ist für mich das Wichtigste.

    Zum Thema "Alzheimer": Meine Oma hatte Alzheimer. Meine Mutter und ihre Geschwister und ich haben sie mit der größten Sorgfalt gepflegt und sie äußerst respektvoll behandelt. Sie ist in Würde gepflegt worden, geliebt worden und verstorben. Eine Krankheit zu haben, ist nicht würdelos. Sondern wie man Kranke behandelt, kann würdevoll oder würdelos sein, dass ist ein großer Unterschied. Ich denke, ich kann das beurteilen, da ich in der Pflege und in einem Wohnheim für geistig Behinderte und nebenbei im Hospizdienst arbeite sowie mit vielen Krankheiten schon zu tun hatte.

    Ich hoffe, dass dies ein Denkanstoß ist.
    Alles Liebe!

  6. #6

    Standard AW: Rheuma, Alzheimer, Krebs,

    „Unheilbar“ ist immer relativ. Bei Krebs sind sehr viele Totalremissionen dokumentiert, bei rheumatoider Arthritis habe jedenfalls ich es geschafft, der dauernden Gelenkdegeneration zu entrinnen und bei Alzheimer gibt es eine recht ähnliche Krankheit in Norwegen, die auf den Aluminiumeintrag durch die dortigen Bauxit-Gebiete zurückgehen soll. Diese Aluminium-Demenz wird mit Chelaten, die das Aluminium binden und ausschwemmen, geheilt. Ich denke, die Medizin sollte sich solchen Fällen konsequenter zuwenden, auch wenn das heißen kann, daß dadurch weniger Medikamente und dafür andere Methoden, die vielleicht nicht patentierbar sind, befördert werden.

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