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Diagnose nach DarmOp

Dies ist eine Diskussion über "Diagnose nach DarmOp" im "Schulmedizin" Forum, als Teil von Patientenfragen.net
Hallöchen, hab mal einige Fragen an die Mediziner unter euch. War heute bei der Darmspiegelung da ich seit der Op im Juni 2007 immer ...

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  #1 (Permalink)  
Alt 27.02.2008, 18:01
Benutzerbild von Maggie
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Standard Diagnose nach DarmOp - Dieser Beitrag ist 80 Tage alt

Hallöchen,

hab mal einige Fragen an die Mediziner unter euch.

War heute bei der Darmspiegelung da ich seit der Op im Juni 2007 immer noch große Beschwerden habe, hier die Diagnose:

Anatomisch deutlich verzogenes, teilweise fixiertes Restkolon.
Leichte Mucosarötung mit reduzierter Gefäßzeichnung und reziduierter Haustrenanzahl.
Zwei Ulcera im Bereich der Anastomose von Neoterminalem Ileum und Colon.


Der erste Satz verwirrt mich, da ich seit der Op heftige Schmerzen im linken Unterbauch habe, die immer wieder auftreten und ich mir sicher bin, dass es von der Op herrührt.

Und wieso ist mein Restdarm nur teilweise fixiert, oder verstehe ich da etwas falsch

Zu fragen hatte ich heute morgen leider noch nen zu großen Matschkopf, die ganze Nacht nicht geschlafen und heute die Dröhnung bei der Spiegelung.

Wäre nett wenn mir hier jemand weiterhelfen könnte.

Lieber Gruß Maggie
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  #2 (Permalink)  
Alt 28.02.2008, 20:30
Benutzerbild von Maggie
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Beiträge: 276
Autor Standard AW: Diagnose nach DarmOp - Dieser Beitrag ist 79 Tage alt

Hüülfe,

kann mir niemand mit meinen Fragen weiterhelfen
Oder bin ich zu ungeduldig

Lieber Gruß Maggie
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  #3 (Permalink)  
Alt 28.02.2008, 20:55
Benutzerbild von StarBuG
Arzt
 
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Blog-Einträge: 2
Standard AW: Diagnose nach DarmOp - Dieser Beitrag ist 79 Tage alt

Hallo Maggie,

teilweise fixiert heißt teilweise verwachsen, das Kolon liegt normaler Weise frei im Bauch.
Die Schmerzen können von den Ulzera oder der Entzündung (teilweise gerötete Mukosa) kommen.

Also das wäre meine Vermutung.
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  #4 (Permalink)  
Alt 28.02.2008, 21:08
Benutzerbild von Maggie
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Beiträge: 276
Autor Standard AW: Diagnose nach DarmOp - Dieser Beitrag ist 79 Tage alt

Hallo StarBUG,

danke für Deine Antwort *kiss*

Aber so schnell Verwachsungen??Die Op war erst letztes Jahr im Juni.

Gestern nach der Spiegelung hatte ich nicht so starke Schmerzen wie heute, denke mal gestern hat die Dröhnung noch den ganzen Tag nachgewirkt *gg*

Heute fühlt sich mein Darm an, als sei er wund.
Wärmflasche bringt mir etwas Linderung.

Dass der Darm frei im Bauch liegt wußte ich nicht, dachte immer der sei fixiert, da es sonst zu einer Darmverschlingung kommen könnte?? Hat man mir bei meiner 1. Op erklärt, deshalb wäre da auch zum fixieren ein Netz reingekommen.........ach ich weiß auch nicht.

Hoffe ich überstehe die nächsten Tage, muss morgen wieder arbeiten und mein Doc ist im Urlaub bis 10.03.
Ja und dann hoffe ich, dass die Thorax Untersuchungen ok sind und ich dann mit Humira anfangen kann.
Ich mag endlich mal wieder schmerzfrei und etwas normal am Alltag teilnehmen. Cortison brachte ja schon letztes Jahr nix und Azathioprin vertrug ich auch nicht.

Ulcera heißt doch Geschwür, oder

Bitte drückt mir die Daumen, dass sich mein blöder Crohn bald etwas zurückzieht und es mir wieder besser geht.

Lieber Gruß Maggie
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  #5 (Permalink)  
Alt 03.03.2008, 17:43
Benutzerbild von dreamchaser
Ärztin
 
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Beiträge: 57
Standard AW: Diagnose nach DarmOp - Dieser Beitrag ist 75 Tage alt

Hi Maggie,
der Dickdarm ist schon im Bauch fixiert, allerdings über einen bandartigen Aufhängeapparat. Der Dünndarm hingegen sortiert sich zwischen dem Dickdarmrahmen.

Anatomisch deutlich verzogenes, teilweise fixiertes Restkolon.
Leichte Mucosarötung mit reduzierter Gefäßzeichnung und reziduierter Haustrenanzahl.
Zwei Ulcera im Bereich der Anastomose von Neoterminalem Ileum und Colon.

Zu oben genanntem Befund:
verzogenes, teilweise fixiertes Restkolon: ein Teil des Dickdarms wurde bei dir wohl herausgenommen (bei M.Crohn?? Engstellen??). Der Rest des Darmes konnte natürlich nicht wieder so, wie der gesunde Dickdarm wie ein Rahmen befestigt werden, weil er dazu zu kurz ist. Aber kein Grund zur Sorge, alles ok.
leichte Mukosarötung mit reduzierter Gefäßzeichnung: nicht schlimm, weniger Gefäße deuten eher auf das Fehlen einer deutlichen lokalen Entzündung hin!
reduzierte Haustrenanzahl: typischer Befund beim M.Crohn
Ulcera: Geschwüre an der chirurgischen Verbindung zwischen Dickdarm und dem neuen Ende des Dünndarms.

Die Geschüre können Schmerzen bereiten, aber es sieht wohl nicht nach einer heftigen Entzündung aus.
Verwachsungen nach Operationen entstehen nach einigen Wochen, also der Zeit, nach der das Gewebe heilt und neu zusammenwächst. Eine Narbe heilt ja auch schneller als 1 Jahr!
Der Dünndarm sortiert sich auch ohne straffe Befestigung ganz gut, ohne dass sich was verdreht. Wenn da was nicht ok ist, dann meist nach Operationen, wo das Gewebe in der Bauchhöhle anders zusammengewachsen ist (denn Narben sind ja nicht nur aussen). Und auch im Körper gibt es das sogenannte Netz, das sich vorne über den Darm legt - der ist aber nicht straff damit verbunden.
Vielleicht konnte ich ja etwas helfen....
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  #6 (Permalink)  
Alt 03.03.2008, 18:13
Benutzerbild von Maggie
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Beiträge: 276
Autor Standard AW: Diagnose nach DarmOp - Dieser Beitrag ist 75 Tage alt

Dankeschön Dreamchaser,

auch für Deinen Beitrag auf meine Blut- und Thoraxwerte :-***

Ja ich hatte eine Stenose-Op und dachte nach der Op würde sich meine Lebensqualität deutlich verbessern, was leider nicht so war.
Das war ja schon meine 2. Stenose Op und nach der 1. ging es mir gute 13 Jahre deutlich besser, deshalb kam mir auch alles etwas komisch vor.

Na ja jetzt wo meine Blut- und Thoraxwerte ok sind kann ich wohl schon mein Humira Rezept einlösen, dass wenn mein Doc nächste Woche aus dem Urlaub zurück ist, er mir gleich die 1 Spritze verabreichen kann. Setze nun meine ganze Hoffnung auf Humira, da mir letztes Jahr das Korti auch nichts als Nebenwirkungen gebracht hat.

Lieber Gruß Maggie
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