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Falithrompatient anstehende OP

Dies ist eine Diskussion über "Falithrompatient anstehende OP" im "Schulmedizin" Forum, als Teil von Patientenfragen.net
Hallo Leute, eigentlich sind das hier gleich zwei dinge, die ich scho ganz gerne mal gefragt hätte... zum einen suche ich Leute die Erfahrung ...

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  #1 (Permalink)  
Alt 24.01.2008, 14:06
Benutzerbild von enail
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Standard Falithrompatient anstehende OP - Dieser Beitrag ist 114 Tage alt

Hallo Leute,

eigentlich sind das hier gleich zwei dinge, die ich scho ganz gerne mal gefragt hätte...


zum einen suche ich Leute die Erfahrung mit Falithrom haben, die ich fragen kann wie so so damit klar kommen, besonders mit der Esserei hab ich da probleme.

zum anderen

ja wie soll ich anfangen, also bei mir steht halt in der nächsten Zeit, oh wie glücklich ich kann mir den zeitpuntk aussuchen eine OP an. zwei kleine habe ich letztes Jahr im Nov und Dez schon hinter mich gebracht waren auch nur ambulant, so das ich das falithrom selber abgesetzt habe, mich selber zwei mal täglich mit Embolex 8000 spritzen mussteschrecklich, möcht ich eigentlich nicht wieder machen müssen. jedenfalls musste ich das ja vor der op bis mein WErt unter 1,2 INR war und dann danach bis er wieder im Limit 2-3 INR angekommen ist.
nun soll eine größer OP anstehen, Frauensache, Vorsorglich Entfernung der Gebärmutte PAP Befunde immer schlecht und und und egal jedenfalls soll das gemacht werden.
was ich noch nicht weiß muss ich die umstellung Falithrom auf Embolex auch wieder alleine tun geh ich dann erst zur OP ins KH oder machen die das dann dort also vorher rein?
und weiter gehts, wie lange werde ich wohl in der klinik bleiben, ist anschließend eine reha vorgesehen? wie lange ist man dann noch krankgeschrieben??

Anfang Febr. hab ich erst wieder Termin daher löchern mich die fragen jede Nacht und ich komm aus dem grübeln gar nicht raus.

würd mich echt freuen,wenn ich hier antworten erhalten würde.
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  #2 (Permalink)  
Alt 25.01.2008, 09:10
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Standard AW: Falithrompatient anstehende OP - Dieser Beitrag ist 113 Tage alt

Hi enail,

hast ja einiges vor dir. Welches Problem hast du denn mit der Esserei? Nach meinem Wissen mußt du auf Vitamin K haltige Lebensmittel (Kohl, Kartoffeln) verzichten, ansonsten gibt es keine Einschränkungen.
Zu der zweiten Frage... die Spritzerei bzw. wann du welches Medikament nimmst, entscheidet der Internist. Er muß vor der OP unbedingt aufgesucht werden.
Im Krankenhaus bleibst du ca. 8-10 Tage, wenn keine Komplikationen auftreten. Danach mußt du mit ca 4-6 Wochen Krankschreibung rechnen. Beckenbodengymnastik ist danach wichtig, das wird dir im Krankenhaus gezeigt. Du solltest nach Möglichkeit auch keine schweren Sachen mehr heben. Zumeist verläuft die OP aber recht problemlos.

Wenn du noch Fragen hast, melde dich noch mal.

Gruß Christiane
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  #3 (Permalink)  
Alt 25.01.2008, 10:50
Benutzerbild von enail
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Autor Standard AW: Falithrompatient anstehende OP - Dieser Beitrag ist 113 Tage alt

Dank Dir Christiane,

nur verrate mir mal wieso der Internist? bei meinen letzten zwei OP`s hat es keinen interessiert, meine Hausärztin hat mal "kurz" rumtelefoniert und ihr wurde gesagt das es da halt dieses Embolex 8000 sein sollte so basta, selbst bei der OP bzw. dem Vorgespräch hat danach keiner gefragt ich sollte mich halt melden wenn der INR unten ist und dann bekam ich Temin.
für die OP weiß ich eigentlich noch gar nichts, in 2wochen hab ich bei meinem Doc wieder termin da wird mir dann gesagt wie es weiter geht, vorstellung sprechstunde klinikum... rest keine ahnung. macht mich scho ein wenig fertig, man ist ja auch nur ein mensch.

tja meine Esserei, es gab mal Zeiten, vor meiner Geschichte da hab so gut wie nichts gegessen, es ging halt einfach nichts, kaffee, zigaretten und abends dann mit der Familie das war für mich ein muss, aber mit dem essen hab ichs halt nicht so gehabt... nun ist es schon ein wenig anders und ich merke es an meinem körper schon, viel Eiweiß weniger kohlenhydrate und mein INR geht hoch und runter. Tags gibts halt Joghurt natur haferflocken, obst gemüse etc, abends mit familie relativ richtig, ich mag halt nichts was mit schwein ist, also verzichte ich auf dies.
spinat, grünes Gemüse, warum auch immer Äpfel und klar kohl geht bei mir durch die Medikamtente sofort an die Substanz, also werte im Keller ich fühl mich besch... Herzrasen, übelkeit etc. zwickmühle ich tu mich halt mit essen schwer allerdings hab ich was ich von früher her gar nicht kenne ständig hunger.

das mit dem Zeitraum 1 Woche klinik hab ich mir fast gedacht.beckenbodengymnastik? 4wochen zu hause? wow ist ganz schö lang.
so langsam macht sich meine unbekümmertheit aus dem staub und schleich.. kommt doch die leichte angst durch. ächz grummel grummel naja vielleicht hab ich dann endlich wieder meine Ruh
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  #4 (Permalink)  
Alt 25.01.2008, 13:05
Benutzerbild von Christiane
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Standard AW: Falithrompatient anstehende OP - Dieser Beitrag ist 113 Tage alt

Ich habe 2 medizinische Berufe und kenne es nur so, daß bei Falithrom-Patienten kurz vor der OP ein Internist dazugezogen wurde. Die haben die meiste Erfahrung mit dem Einstellen der Medikamente.
Bezüglich der Ernährung frag mal in der Klinik nach einem Diätassistenten/Ernährungsberater, vielleicht hat auch die Krankenkasse Adressen.
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  #5 (Permalink)  
Alt 26.01.2008, 10:37
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Standard AW: Falithrompatient anstehende OP - Dieser Beitrag ist 112 Tage alt

Meistens übernimmt der Hausarzt die Umstellung von Falinthrom auf Heparin - er kontrolliert auch die INR-Werte. Der Internist stellt eher die Diagnose für eine Falinthrom-Therapie. Da im KH kein Hausarzt ist, ist dort der Internist zuständig.
Vom Hausarzt wird vorher umgestellt auf Heparin. meist jedoch erst, wenn ein OP-Termin ausgemacht ist. Falls der INR 2 Tage vor OP noch deutlich zu hoch ist, kann man mit Konakion (Vitamin K) nachregulieren und den INR senken.
Die Dosis des niedermolekularen Heparins (z.B. Embolex) wird am Körpergewicht festgemacht - und je nach Indikation für die Therapie gibt man es 1-2x täglich.
Bezüglich der OP: wird nur die Gebärmutter entfernt? Oder noch die Eierstöcke etc.?
Eine einfache Entfernung der Gebärmutter wird in den meisten Fällen heute durch den vaginalen Zugang operiert, d.h. man hat keine Narbe am Bauch. Welche Reha in Frage kommt im Anschluss, weiss ich leider nicht genau. Aber eine Anschlussheilbehandlung ist natürlich sehr zu empfehlen, wenn man noch im Berufsleben steht und wird dann meist auch gewährt von der Rentenversicherung.
Alles Gute für den Eingriff!!
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  #6 (Permalink)  
Alt 28.01.2008, 15:08
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Autor Standard AW: Falithrompatient anstehende OP - Dieser Beitrag ist 110 Tage alt

dank euch.
das mit der Einstellung auf Heparin, durch hausarzt hab ich mir auch so gedacht, da es bei den letzten beiden OP`s auch so war. naja hab heute erst mal den groben "Zeitplan" mit meinem Chef geplant, genauers werde ich wohl eh erst bei meinem nächsten Termin erfahren, hoffe ich jedenfalls.
dreamchaser: es wird nur die Gebärmutter entfernt, die Eierstöcke sollen bleiben. und ob es zu einer Reha kommt, na mal sehen, hatte ja erst letztes Jahr eine.
hab schon gehört das es da drei Methoden zur Entfernung der Gebärmutter geben soll, war schon ziemlich erstaunt, die wahl hängt ja sicher von so einigen Kriterien ab. hoffe ja das ich beim nächsten Termin ein wenig mehr erfahre...

Christiane: das mit der Ernährungsberatung ist ein guter Tipp, ärgere mich das das letztes Jahr bei der Reha schon nicht ging. Das ständige Auf und Ab des INR macht mich schon kirre und jeden tag das überlegen kann ich das essen oder muss ich dann in zwei tagen wieder messen, dann dieses rechtfertigen beim arzt wegen der Teststreifen für die Selbstmessung, ist halt alles nervig und stört.
was ich auch immer wieder feststelle, das streß eine rolle spielt, na das hätte ich ja gar nicht gedacht, nur da hab ich ja nun überhaupt keinen einfluss oder ich müsste den Job schmeißen (kommt ja gar nicht in Frage)
aber mal eine andere FRage an Dich, Thema sport, bin jetzt endlich wieder dabei und merke leider auch wieder wie eingeschränkt ich bin. ausdauer ist für mich so mit das schlimmste, Folge, stechen in der brust, oder stechender schmerz beim atmen, herzrasen, schwindel. eins dieser Dinge habe ich bei und nach dem Sport immer, bleibt so einige Tage dann wäre es ja weg, aber da ich ja nicht nur sporadisch was tun möchte sondern wieder regelmäßig alle 2 tage (jedenfalls solange ich das jetzt noch kann, nach der OP wird es ja wohl auch wieder eine zwangspause geben müssen) nervt das schon mächtig. nun lange rede kurzer sinn gibt sich das oder muss ich selavie damit einfach klar kommen?

dank an euch und bis bald
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  #7 (Permalink)  
Alt 08.04.2008, 10:53
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Autor Standard AW: Falithrompatient anstehende OP - Dieser Beitrag ist 39 Tage alt

Hallo Leute,

bin wieder da alles überstanden erst mal jedenfalls.
OP ist gut gelaufen, die nachsorge ehr weniger. 6 Tage nach OP durfte ich heim, gott sei Dank. Mein erster Weg zum Urologen, habe mir eine akute Algurie eingefangen, Schmerzen zum heulen bin heute 4 Wochen nach OP immer noch nicht schmerzfrei, was ich allerdings auf die Urologische Geschichte schiebe, obwohl ... auch von meiner Gyn habe ich gegen Entzündung Zäpfchen verschrieben bekommen, vom Urologen auch antibiotika also volle Ladung. Gestern wieder Nachuntersuchung beim Gyn und es wurde eine Zyste 5x6 cm entdeckt wow wo kommt denn das jetzt noch her? so ein Teil kann doch nicht unbemerkt geblieben sein, jedenfalls nicht bei der größe, denke ich doch... nun wieder warten was in 14 Tagen ist. kann die Zyste durch die Gebärmutterentfernung entstanden sein? was wird gemacht wenn sie sich nicht allein zurück bildet und wie groß kann denn so eine Zyste werden?
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