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GebärmutterentfernungIn dieser Diskussion geht es um "Gebärmutterentfernung" im "Schulmedizin" Forum, als Teil von Patientenfragen.netDanke Ravenna. Im Auge behalten werde ich es auf jeden Fall, soweit das möglich ist ;-). Ich werde, wie an anderer Stelle ("nicht so ernst ... |
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| | #16 |
| ......................... ![]() ![]() ![]() ![]() | Danke Ravenna. Im Auge behalten werde ich es auf jeden Fall, soweit das möglich ist ;-). Ich werde, wie an anderer Stelle ("nicht so ernst nehmen" war es wohl) bereits gesagt, erstmal ein 12-Wochen-Beckenbodentraining machen. Und dann mal weitersehen und auch sehen, ob ich da noch etwas tasten kann. Die Myome verschwinden vielleicht ja auch von selbst. Vor 5 Jahren hatte ich eine Bauchspiegelung (Steri), da wurde mir wieder einmal gesagt, daß ich so viele Verwachsungen hätte (hatte so Anfang bis Mitte 20 Probleme mit Zysten, Entzündungen ...), der Arzt sagte, er hätte ein paar entfernt und auch entfernen müssen, um an die Eileiter zu kommen, alle hätte er aber nicht wegmachen können. Diese Verwachsungen sind ja auch von selbst verschwunden. Denn bei dieser Bauchspiegelung wurde ausdrücklich festgestellt, daß ich keinerlei Verwachsungen habe. Ob so etwas nach der Schulmedizin möglich ist, weiß ich nicht, ist mir auch egal, Hauptsache sie sind weg. ![]() Viele Grüße Jerusha |
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| | #17 |
| Ganz neu hier ![]() | hallo Jerusha Machs sofort , wenn Du sowieso keine Kinder mehr haben willst! Ich hatte starken Endometriosenbefall, blutete 3Wochen im Monat und das ist ja kein Leben. Nach kurzer Hormonbehandlung (obwohl ich ja bereits unterbunden war) sagte ich meinem Gynäkologen(ein sehr guter Arzt) Raus mit der Gebärmutter, denn für was brauch ich die noch , wenn sie eh nicht mehr richtig funktionier? Ich sags Dir : das war die beste operative Entscheidung die ich je getroffen habe. Mein arzt meinet erst :"wollen sie nicht eine Zweitmeinung?" Doch ich war dermassen entschlossen (ich halte nichts von den komischen Frauen-esoterischen Ansichten , dass die Gebärmutter die Seele der Frau sein solle etc... schliesslich habe ich ein Hirn das logisch denken kann) Ich war damals 35 Jahre alt , heute bin ich 52 Jahre alt , und habe keinen tag bereut dass ich die Gebärmutter nicht mehr habe. A: Du musst niemehr nach Tampons und Binden suchen B: du hast sexuell auch keine Einschränkungen mehr C: Das Thema Verhütung ist vorbei, was Dich viel unbeschwerter den Sex geniessen lässt. Das einzige kleine Problem ist, dass Du , weil Du keine blutungen, aber immer noch den Zyklos hast (Du spürst auch den Eisprung und kannst im Prinzip spüren wann Du die Mens "hättest" aber wenn du so wie ich langsam (ohne Gebärmutter eher früher) in die Wechseljahre kommst das nicht so richtig einschätzen kannst. Doch dafür gibt es Hormonbestimmungen. Die Op konnte bei mir vaginal gemacht werden, obwohl ich sehr schmal gebaut bin. so hast du keine Narbe und nach 2-3 Taggen (es schmerzt anfangs schon stark) kannst du Dich wieder normal bewegen aber auf jeden Fall ca. 4 Wochen nicht mehr als 2 Kilogramm tragen und eine Haushalthilfe organisieren. Aber nach dieser Zeit wirst so merken , dass sch das gelohnt hat. Alles ander ist nur ein Gebastel, was zum Schluss trotzdenm auf Entfernung rausläuft. Lieber einmal richtig und Du hast Ruhe. Grüsse Doris |
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| | #18 |
| Ganz neu hier ![]() | PS: mit einer Blasensenkung hat die Gebärmutter absolut nichts zu tun. Wichtig ist dafür regelmässiges Beckenbodentrainig, das du im Alltag ZB. beim Warten auf den Bus machen kannst indem du die innern Muskeln anspannst und dabei den Po einziehst und vor starkem Harndrang beim Wasserlösen auf dem WC Dich konzentrisrt auf 20 zählst bevor du dem Drang zum Pinkeln nachgibst. Nochmal Gruss Doris |
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| | #19 |
| ......................... ![]() ![]() ![]() ![]() | Hallo Doris, danke für die Info. Davon, daß die Gebärmutter die Seele einer Frau ist, höre ich zum ersten Mal :-). Das ist sicherlich nicht mein Problem, bin nicht esoterisch angehaucht und habe auch die Schamanin in mir noch nie gesucht :-). Auch mit Verhütung habe ich keines. Wenn ich meine Periode habe, dann gerade mal 2 Tage. Nur eben leider (anscheinend) beim Eisprung und bis zu einer Woche vor meiner Periode Schmerzen und Krämpfe. Wenn ich sicher wäre, daß es mit einer OP weg wäre, .... Aber eigentlich kann mir keiner sagen, woher die Schmerzen und Krämpfe kommen. Und aus den Befunden kann ich mir wirklich aussuchen, was ich habe oder nicht. Wenn du sagst, daß man auch danach einen Eisprung hat und diesen bemerkt, ist es dann nicht fraglich, ob eine OP wirklich das gewünschte Ergebnis bringt? Die Bänder, die Beckenbodenmuskulatur usw., alles, was sich da drin eben so verkrampft, ist ja dann auch noch da. Bei einer vaginalen Entfernung wird doch auch der Gebärmutterhals mit entfernt (habe ich gelesen) und daran hängen irgendwelche Bänder, die das Ganze im Innern irgendwie zusammenhalten. Die Blase und der Darm sind dichtbei und können natürlich verletzt werden. Keine OP ist ohne Risiken. Von der Narkose, mit der ich immer Probleme habe, mal ganz abgesehen. Dann kommt auch das Problem des beruflichen Ausfalls hinzu. Ich kann nicht so ohne Weiteres 4 Wochen weg bleiben, das ist nur zu bestimmten Zeiten machbar. Eine Haushaltshilfe ist sicherlich über die Agentur für Arbeit zu organisieren. Also OP, nur wenn es sein muß und Sinn macht - vor allem nicht auf die Schnelle, das muß ich zuvor einiges regeln. Ich bin, was eine OP betrifft, auch noch skeptisch und würde es gerne umgehen/vermeiden. In welcher Klinik hast du das machen lassen? In einer städtischen? Oder gibt es Kliniken, die darauf "spezialisiert" sind? Viele Grüße Jerusha |
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| | #20 |
| Gast | Hallo Jerusha, mir wurde vor 20 Jahren die Gebärmutter entfernt. Myom, kindskopfgroß, mit Bauchschnitt. Die OP war eigentlich nicht schlimm, hatte sie gut überstanden. Schlimm war, ich fühlte mich nicht mehr als Frau. Das musste ich erst wieder lernen. Konder hätte ich auch noch gerne gehabt. Aber der Doktor sagte, "Was wollen Sie denn, Sie haben doch drei!" Das war wie ein Hammer. Aber die Schmerzen sind weg, die Blutungen auch. Du kannst Dich dann aber , wahrscheinlich wie nach jeder anderen OP auch , fast 3 Monate nicht an den Bauch lehnen. Ich möchte Dir Mut machen und bete für Dich. Ich wünsche den Ärzten Weisheit und gesegnete Hände. Liebe Grüße Helga |
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| | #21 |
| ......................... ![]() ![]() ![]() ![]() | Hallo Hege, vielen Dank für die lieben Wünsche und deinen Erfahrungsbericht. Zum Glück sind meine Myome nicht so groß, deswegen zögere ich auch und habe die Hoffnung/Erwartung, daß sie von alleine verschwinden. Mein Gefühl sagt mir im Moment "nein, laß es sein", warte erst mal ab, und mein Verstand auch ;-). Wären die Myome größer, würde ich mich schon mal nach einer passenden Klinik umsehen. Aber ob sie kleiner oder größer werden, weiß man ja nicht, deswegen informiere ich mich lieber vorab, welche Möglichkeiten es gibt, wie es danach ist, auf was man achten muß, usw. Verstärkte Blutungen habe ich zum Glück nicht, da die Myome an der Außenwand sitzen. Die Schonzeit nach der OP ist auch so eine Sache. Du schreibst, man kann sich ca. 3 Monate nicht an den Bauch lehnen. Das hört sich für mich so an, als könnte man dann auch mehrere Monate keinen Sport machen. Und das wäre fatal für meinen Rücken und überhaupt für mein Lebens- und Wohlgefühl. Die zwei Wochen sportfrei nach der Bauchspiegelung fand ich schon zuviel und habe auch nach einer Woche so langsam angefangen (ist ja auch kein großer Schnitt). Dein Gefühl, dich nicht mehr als Frau zu fühlen, kann ich gut verstehen. Die Gesellschaft sieht ja Frauen die keine Kinder bekommen können, immer noch - je nach Kultur mehr oder weniger - als "minderwertig" an. Liebe Grüße Jerusha |
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