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Wie hätten denn die Dottores gerne ihre Patienten?

In dieser Diskussion geht es um "Wie hätten denn die Dottores gerne ihre Patienten?" im "Schulmedizin" Forum, als Teil von Patientenfragen.net
Eine Frage an die angehenden Dottores: Was erwartet ihr von den Patienten? Was sollen sie unbedingt und was nicht? Ist doch auch mal ne Frage ...


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Alt 25.07.2006, 17:46   #1
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Standard Wie hätten denn die Dottores gerne ihre Patienten? - Dieser Beitrag ist 812 Tage alt

Eine Frage an die angehenden Dottores:

Was erwartet ihr von den Patienten?
Was sollen sie unbedingt und was nicht?

Ist doch auch mal ne Frage wert, nachdem wir jetzt drüber diskutiert haben, wie ein guter Arzt zu sein hat.
Bin mal gespannt.
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Alt 25.07.2006, 17:53   #2
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Standard Wie hätten denn die Dottores gerne ihre Patienten? - Dieser Beitrag ist 812 Tage alt

Lilly, schau mal hier:

http://www.patientenfragen.net/index.php?topic=239.0
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Alt 25.07.2006, 17:54   #3
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Standard Wie hätten denn die Dottores gerne ihre Patienten? - Dieser Beitrag ist 812 Tage alt

Am liebsten sind uns die Patienten, die am Ende gesund und ohne bleibende Folgeschäden das Krankenhaus/die Praxis verlassen können.
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Alt 25.07.2006, 20:20   #4
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Standard Wie hätten denn die Dottores gerne ihre Patienten? - Dieser Beitrag ist 812 Tage alt

Danke, Ulrike, hatte ich glatt überlesen.... :

Hallo Michael, ist schon klar...das wär das optimum.

Aber dazu müsste sich noch viiiiel ändern....ich sagte neulich zu meiner Hausärztin, das Gesundheitssystem und die Pharmaindustrie und dazu die mangehaften Vorlesungen für die mediziner an den Unis....all das dient doch dazu, krank zu bleiben bzw. erst richtig krank zu werden, weil ja kein Interesse dran besteht, daß ein Patient gesund wird....dann verdient ja keiner mehr was....sie hat nur gesagt "ja, genau so ist es"

ich wär dafür, daß man das Bezahlungssystem aus dem alten China einführt, wo ein Patient seinen Arzt bezahlt hat, solange er gesund war, wurde er krank, gabs kein Geld mehr....das waren die Ärzte ganz dolle hinterher, die Patienten wieder gesund zu machen....
wär doch mal ein Ansatz, gelll?

Aber zum Thema zurück...

als Schwester hätt ich es gern gesehen, wenn die Patienten (bzw. deren Angehörige), die Namen und die Dosierung der Medikamente wissen...das wäre oft sehr hilfreich gewesen....

ebenso hätte ich es gewünscht, daß die Patienten mehr Eigenverantwortung haben und nicht ihre Macht an der Tür abgeben...bwz. ihren Körper dem Arzt oder dem Krankenhaus überlassen wie ein Auto dem Mechaniker oder der Werkstatt

da gibt es sicher noch einiges, was man sich von Patienten wünschen würde....
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Alt 25.07.2006, 20:33   #5
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Standard Wie hätten denn die Dottores gerne ihre Patienten? - Dieser Beitrag ist 812 Tage alt

Zitat: von Lilly
mangehaften Vorlesungen für die mediziner an den Unis
Das ist viel zu pauschalt geurteilt.
70% der Vorlesungen sind echt gut, der Rest ist Durchschnitt.

Zitat: von Lilly
ich wär dafür, daß man das Bezahlungssystem aus dem alten China einführt, wo ein Patient seinen Arzt bezahlt hat, solange er gesund war, wurde er krank, gabs kein Geld mehr....das waren die Ärzte ganz dolle hinterher, die Patienten wieder gesund zu machen....
wär doch mal ein Ansatz, gelll?
Da bleiben dann aber die chronisch Kranken auf der Strecke, weil die keiner will.
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Alt 26.07.2006, 08:40   #6
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Standard Wie hätten denn die Dottores gerne ihre Patienten? - Dieser Beitrag ist 812 Tage alt

Hallo Michael
Die einzelnen Vorlesungen sind schon gut, hab ja auch 8 Semester Semester hinter mir, nur das Gesamtspektrum ist mir nicht ausgewogen genug, eben, daß die Alternativen auf der Strecke bleiben und doch eher ein Mauerblümchendasein fristen,....und daß die Psychosomatik nur am Rande abgehandelt wird und nur einige Erkrankungen in dieses Ressort steckt...das stimmt meiner Meinung und meiner Erfahrung nach nicht.
Wir bestehen nunmal aus Körper, Geist und Seele und eins bedingt das andere...alle drei sind immer beteiligt beim Krankeheitsgeschehen.
Natürlich springt einem das nicht so ins Auge wie bei Asthma, Gastritits usw....aber wenn man genau hinschaut, merkt man es doch. Aber das wird eben nicht gelehrt.

Bei diesem Bezahlungssystem bliebe eben niemand auf der Strecke, weil dem Arzt bestimmte Gebiete zugewiesen wurden, die er zu betreuen hatte, egal, welche Patienten er dort hatte.

Klar fiel dadurch die freie Arztwahl weg, aber man konnte sicher sein, daß man einen sehr bemühten Arzt hatte, denn bei Tod musste er die Witwe z.b. finanziell versorgen.
Tja, damals haben die an alles gedacht....gar nicht so übel....
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Alt 27.07.2006, 19:39   #7
Monsti
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Standard Wie hätten denn die Dottores gerne ihre Patienten? - Dieser Beitrag ist 810 Tage alt

Hallo Lilly,

Zitat:
Bei diesem Bezahlungssystem bliebe eben niemand auf der Strecke, weil dem Arzt bestimmte Gebiete zugewiesen wurden, die er zu betreuen hatte, egal, welche Patienten er dort hatte.
Das ist sehr idealistisch gedacht. Leider gibt es viele chronische Erkrankungen, bei denen man mit viel Optimismus nur auf keine weitere Verschlechterung hoffen kann. Solche Patienten blieben bei einem solchen System selbstverständlich auf der Strecke.

Liebe Grüße von
Angie
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Alt 27.07.2006, 20:06   #8
Obelix1962
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Standard Wie hätten denn die Dottores gerne ihre Patienten? - Dieser Beitrag ist 810 Tage alt

Was erwartet ihr von den Patienten?
Was sollen sie unbedingt und was nicht?
"25-07-2006, 18:46:40 Lilly "

Der Patient ist meine Berufung,
mein Wille,
meine Erfüllung,
mein Gesprächspartner,
mein Brötchengeber,
u,s,w
,



Wichtig ist das er zu mir kommt weil Ihm was fehlt,
ich ihm helfen kann
zumindest versuche ich hierbei mein bestes.
Mein Reich ist meine Praxis, ich meide die manchmal auch nützlichen
Besucher der Chemielobby um mehr Zeit für meine Patienten zu haben.
Mein Patient wird nicht als Terminsache behandelt weil meine MTA das so wünscht
und mich dadurch in eine Zeitschiene zwängt,
Mein Patient hat aber auch Zeit und wartet wenn es erforderlich ist bzw. kommt
notfalls später in meine Sprechstunde.

Das klingt zwar hart ist aber für meinen Patienten und für mich eine gute Lösung.

Krank sein heißt Zeit für sich haben, zu Überlegen was man an seinem täglichen Ablauf
ändern/verbessern kann.
Ruhe (Schlaf) fördert oft die Heilprozesse in sich.


Grüßle
Obeliix1962
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Alt 07.08.2006, 22:18   #9
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Standard Wie hätten denn die Dottores gerne ihre Patienten? - Dieser Beitrag ist 799 Tage alt

Also ich habe noch nie meinen eigenen Patienten gehabt, also vergesse ich vielleicht etwas, das auch sehr wichtig wäre, oder nehme anderes zu ernst.
Ich schätze mal, der ideale Patient sollte
- ehrlich sein bzw. zuverlässig (wenn er sagt er macht was, dass ers dann auch wirklich macht, zu den ausgemachten terminen kommen, mich nicht anlügt, etc)
- bereit sein sich anzustrengen, damit es ihm wieder besser geht
- offen Fragen oder Befürchtungen äußern, dass man darüber reden kann
- mir nicht zu sehr mißtrauen (ich meine jetzt nicht, dass sie mir alles glauben sollen, sondern so etwas wie die ah-die-ärzte-sagen-einem-doch-nie-die-wahrheit-und-sie-auch-nich-da-mach-ich-mir-nix-vor-Einstellung)
- mich leiden können
Aber am Ende muss man die Leute ja doch nehmen, wie sie sind..
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Alt 08.08.2006, 06:16   #10
Obelix1962
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Standard Wie hätten denn die Dottores gerne ihre Patienten? - Dieser Beitrag ist 799 Tage alt

@ Nick,

Dir ist bewust das der Patient ein Mensch ist!

Grüßle
Obelix1962
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Alt 08.08.2006, 08:28   #11
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Standard Wie hätten denn die Dottores gerne ihre Patienten? - Dieser Beitrag ist 799 Tage alt

Smiley zu Buchstaben Verhältnis 3:1
...halt dich ran, da geht noch was!

(gibs zu du hast ne Wette laufen)

cut:

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Alt 10.08.2006, 17:37   #12
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Standard Wie hätten denn die Dottores gerne ihre Patienten? - Dieser Beitrag ist 796 Tage alt

Hi Lilly

hier nochmals Dein Text: "ebenso hätte ich es gewünscht, daß die Patienten mehr Eigenverantwortung haben und nicht ihre Macht an der Tür abgeben...bwz. ihren Körper dem Arzt oder dem Krankenhaus überlassen wie ein Auto dem Mechaniker oder der Werkstatt"


Dazu kann ich nur sagen, dass soviel Eigenverantwortung von Ärzten gar nicht erwünscht ist und von Krankenschwestern und Pflegern auch nicht, denn diese Erfahrung mußte ich als Patient schon des öfteren machen.

Ich habe mich noch nie meinen Körper im KKH abgegeben wie ein Auto in der Werkstatt und habe die Erfahrung gemacht, dass man schräg angesehen wird, wenn man nur mal nachfragt, was für Tabletten man denn da nehmen soll, keiner hat Zeit zu erklären, warum man denn jetzt schon wieder 60mg Decotin nehmen soll, wo man doch gerade erst mit dem Ausschleichen fertig war.
Dann kommt der lieber, lustige Pfleger und meint: So jetzt gibt es ne tolle Infusion, bei Nachfrage wieso das denn sein müsse, sagt der lieber Pfleger na zu Schönheit Na ja ich habe ihn wieder aus dem Zimmer geschickt, dass er nochmals nachschaut, ob diese Infusion auch tatsächlich für mich bestimmt sei, nach 10 Minuten kam er ganz leise ins Zimmer und hat sie dann meiner Zimmernachbarin reingejubelt, fragte ihn, ob die denn nicht ursprünglich für mich gedacht gewesen sei, da meinte er ganz kleinlaut: Nee, das ist zur Blutverdünnung War aber die gleiche Flasche die er 10 Minuten zuvor für mich vorgesehen hatte.
Ja und Oberarzt wollte mir Remicade schmackhaft machen, da das ja keine Nebenwirkungen hätte , sagte ihm, dass ich mich erstmal mit dem Zeugs Zuhause vertraut machen wolle, er gab mir dann auch eine schöne Beschreibung von dem Pharmahersteller mit, da stand auch nicht viel von Nebenwirkungen. Als ich aber im Internet recherchierte, da wurde es mir ganz anders, überhaupt da das Medikament für Patienten mit Fisteln im Darm vorgesehen ist. Ich habe nur keinerlei Fisteln.
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Alt 10.08.2006, 18:37   #13
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Ja so Leute habe ich im Krankenhaus auch schon mitbekommen. Die einen Patienten nervig finden, wenn er immer nachfragt, oder anstrengend.

Mir persönlich sind Leute die mitdenken und Eigenverantwortung übernehmen trotzdem lieber. Wenn zwei aufpassen passieren nur halb so viele Fehler, wie wenn nur einer aufpasst.
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Alt 10.08.2006, 18:58   #14
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Standard Wie hätten denn die Dottores gerne ihre Patienten? - Dieser Beitrag ist 796 Tage alt

Hallo ihr zwei...

Ich kann schon nachvollziehen, daß es für einige vom Pflege- oder Ärztepersonal fremd und ungewohnt und auch u.U.. lästig ist, wenn patienten nachfragen....

dennoch würd ich es immer noch für wünschenswert halten, lästig und unangenehm wird es ja meistens dann, wenn man seine Standardfloskeln durch eine echte Kommunikation ersetzen muss...das kann seeehr anstrengend sein, aber der Einwand von Nick bzgl des Aufpassen ist richtig....ich denke, so könnten einige Dinge schon im vorfeld vermieden werden.

Ich hoffe, daß sich das in Zukunft immer mehr durchsetzt und die Pfleger und Ärzte auch neue Formen der Kommunikation erlernen werden....hin zum Wohl des (eigenverantwortlichen) Patienten...

Aus eigener Erfahrung kann ich auch ein LIedchen davon singen, als ich mich weigerte meine Jüngste impfen zu lassen, dies auch begründen konnte...dennoch wurde ich als Rabenmutter und als unverantwortlich tituliert....das fand ich eine Unverschämtheit, soooo kann man nun wirklich nicht mit Menschen umgehen, auch wenn sie anderer Meinung sind.....diesen Kinderarzt habe ich nicht mehr weiterempfohlen....
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Alt 21.08.2006, 20:42   #15
Findet das ***** toll
 
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Stiefelchen eine Nachricht über MSN schicken
Standard Wie hätten denn die Dottores gerne ihre Patienten? - Dieser Beitrag ist 785 Tage alt

hallo eine super diskusion,

also ich bin seit 3 tagen wieder aus dem krankenhaus und da ich aufgrund eines Medianinfarktes ( mir wurde es so erklärt das ein teil vom gehirngewebe abgestorben ist) habe ich die kontrolle über mein li. bein und arm verloren, heißt laufen geht nicht und essen schneiden auch nicht wirklich gut..................auch ist mein sprachzentrum angegriffen, ok warum das ist weis noch keiner da der infarkt rechts war.

ich durfte wiedermal die erfahrung machen das weder pflegepersonal noch die ärzte/inen zeit hatten, ich versuchte mit meinem sprachproblem mich zu verständigen, und glaubt mir es ist nicht einfach und sehr anstrengend und ich fühle mich absolut minderwertig, doch man lies mich nur selten einen satz beenden, es wurde meist mein satz vollendet aber nicht so wie ich es sagen wollte bzw. der sinn war ein anderer als das was ich wollte.

ich bin z.b. allergisch gegen alle NSAR´s (kortisonlose schmerzmedis) und ich bekam nach einer therapie solche kopfschmerzen das der arzt sagte er gibt mir etwas dagegen...soweit so gut....in meinen unterlagen steht aber z.b. auch drinn das ich KEIN Parcetamol bekommen darf das ich deinen toxischen leberschaden habe............also die schwester kommt rein und drückt mir eine tabl. in die hand und allein nach dem aussehen fragte ich was ist das?? sie : parcetamol nehmen sie das
ich gab sie ihr zurück und sagte darf ich nicht, auch keine NSAR und mir ist zum erbrechen übel, sie mögen mir doch eine infusion geben.......sie verließ das zimmer....kurz daruf kam sie mit einem zäpfchen : Vomexx gegen übelkeit und schmerzen
1std. später ich konnte nicht mehr, kam ein weiterer arzt,der dann meinte gebt ihr eine infusion mit vomex und eine mit novalgin..........danke sagte ich!!

ich frage mich immer wieder WARUM gebe ich bei meinen papieren die ganzen daten an bzw. ist immer alles schriftlich verfast und immer auf dem neusten stand wird es von meinen angehörigen ausgedruckt und dem personal UND arzt übergeben (diesesmal sogar dem Notarzt).......es wird nur äußerst selten darauf geachtet was unter allergien aufgeführt ist.

in einem anderen krankenhaus wurde ich als Junkie bezeichnet da ich starke schmerzpflaster habe, auf grund meiner erkrankungen. ich muss mich zum 90% erwehren gegen ärzte, pflegepersonal und diesemal noch gegen einen Neuropsychologen

und am schlimmsten finde ich dann auch noch das wenn man seine papiere immer wieder in die hand gedrückt bekommt zu untersuchungen, dann lese ich was der arzt geschrieben hat was seine diagnose ist oder wie jetzt seine vermutung oder ahnung woher die gerinnsel kommen könnten die mir auch letztes jahr schon den schlaganfall beschert hatte
dieser arzt meinte das es evtl. an dem implantierten Defibrilator liegen könnte............aber kaum auf station wurde das schreiben ganz nach hinten abgeheftet und für nichtig erklärt,, meine frage danach ergab: ich habe kein recht zu lesen was für die FACHleute bestimmt ist und außerdem ist es eh schon sehr merkwürdig das ich viele fachausdrücke kenn und diese auch noch erklären kann!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
meine antwort auf solche fragen lautet immer ehrlich: das meine ärzte wert darauf legen das ich weiß was ich habe und was ich nicht darf und das in Deutsch und Latein !!! meine ärzt können mit patienten die die vogel strauß politik anwenden nicht wirklich etwas anfangen, sie verlangen eigenverantwortung und FRAGEN
dies wird zu 99% der klinikärzte äußerst missmutig aufgenommen!!

ich wünschte mir mehr ärzte die einem sagen was los ist und einem auch die fragen nach dem warum, wieso und weshalb EHRLICH beantworten, KEIN Mensch weiß alles und ich komme sehr gut damit klar wenn ein doc sagt, da fragen sie mich jetzt zuviel ich mach mich kundig. als die ausflüchte die so rüber kommen.

ich hoffe das sich hier alle anwesenden ärzte/inen und angehenden ärzte/inen sich immer wieder sagen: vor mir sitzt ein mensch, der das recht hat zu wissen was mit ihm los ist und auch daran denkt das genau wie er selbst auch der mensch gegenüber mal einen schlechten tag haben kann, ohne das er gleich in die Klaps gehört bzw. alles psychisch sein muss nur weil es mal was ist was nicht SO im lehrbuch steht.
mir wurde das nämlich schon unterstellt, da ich 2 erkrankungen habe die nicht zusammen in einem körper sein können sollen (sagte mir mal mein doc, er gibt seinen studenten immer wieder mit auf den weg, das sie ihrer eigenen intuition folgen sollen und auch mal auf den bauch hören, lieber einmal mehr geschaut auch wenn es eigentlikch nicht wirklich passt)

mir wurde gesagt das meine Blutgerinnungserkrankung psychisch sei, da sie nicht mit einigen anderen erkrankungen die ich noch habe zusammenpaßt!!

lieben gruß
elke
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